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[mg] Der Mobilfunkanbieter E-Plus setzt sein Wachstum fort und wuchs von Juli bis September 2007 stärker als der Markt. Die Basis des Erfolgs sind ein konsequentes Kostenmanagement und die stetig steigenden Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen. Diese wuchsen im Vorjahresvergleich im 3. Quartal 2007 um rund 3 Prozent - von 714 auf 735 Millionen Euro. Damit dürfte E-Plus das stärkste Umsatzwachstum unter den deutschen Netzbetreibern ausweisen. Der E-Plus Marktanteil am Serviceumsatz steigt somit erneut - von 13,2 Prozent im Vorjahr auf etwa 14 Prozent.
Durch einen starken Teilnehmer- und Nutzungszuwachs konnten umsatzmindernde Faktoren wie die geringeren Roaming-Entgelte, 20 Prozent niedrigere Terminierungsentgelte sowie der Verzicht der Weitergabe der Mehrwertsteuererhöhung an die Kunden mehr als kompensiert werden. Bereinigt um diese Faktoren liegt die Steigerung des E-Plus Service-Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresquartal bei etwa 9 Prozent.
Als Ergebnis legte das EBITDA im abgelaufenen Quartal um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 289 Millionen Euro zu. Das anhaltende profitable Wachstum spiegelt sich ebenfalls in der EBITDA-Marge wieder: Mit 37,6 Prozent im 3. Quartal liegt diese erneut über dem Vorjahreswert und auf Augenhöhe mit den Marktführern. Im internationalen Vergleich besetzt E-Plus damit unter den Mobilfunkanbieter in einer vergleichbaren Marktposition einen Spitzenwert in der Profitabilität.
Die gestiegenen Umsätze wurden dabei bei gesunkenen Gesamtkosten erzielt. Dies ist ein Erfolg der konsequenten Umsetzung der Herausforderer-Strategie des Unternehmens, die über verschiedene Marken und Vermarktungsstrategien die Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten erheblich reduziert hat. Diese Kosten liegen mit 74 Euro pro Teilnehmer 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Kein Netzbetreiber im Wettbewerb gewinnt seine Kunden so günstig und betreibt dank eines hohen Outsourcing-Grades ein so schlankes Geschäftsmodell wie E-Plus.
Thorsten Dirks, Vorsitzender der E-Plus Geschäftsführung: "Während die Branche derzeit rückläufige Umsätze und Ergebniseinbußen verzeichnet, liefern wir seit unserem Strategiewechsel 2005 Quartal für Quartal profitables Wachstum. Und die Kunden profitieren gleichzeitig von so attraktiven Preisen und Angeboten wie nie zuvor. Unsere Markenvielfalt, die auf Zielgruppen zugeschnittenen Tarife sowie die Konzentration auf Kernaktivitäten sind die richtige Strategie für die aktuelle Marktentwicklung. Unser Geschäftsmodell hat unsere Wettbewerbs- und Kostenposition verbessert. Diese Schlagkraft setzen wir weiter konsequent ein, um Kunden der Wettbewerber und Gesprächsvolumen aus dem Festnetz zu gewinnen. Mit Sprache und SMS wird in absehbarer Zeit weiter das Geld im Mobilfunk verdient."
Der Kundenzuwachs erfolgt erneut über die in den vergangenen zwei Jahren gestarteten Eigen- und Kooperationsmarken wie z.B. BASE, simyo, Aldi Talk oder blau. Diese machen mit 6,7 Millionen Teilnehmern inzwischen 48 Prozent der Kundenbasis des Unternehmens aus. Zum 30. September 2007 zählte das Unternehmen erstmals über 14 Millionen Kunden. Das ist ein Zuwachs von 547.000 gegenüber dem Vorquartal und ein Plus von 1,9 Millionen in den vergangenen zwölf Monaten.
Quelle: tele-fon.de