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Fitness Tracking: Digitale Sportrevolution oder Technik-Hype?
 
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F i t n e s s   T r a c k i n g
30. Mai 2014
12:58 Uhr
Digitale Sportrevolution oder Technik-Hype?

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[mg]  Fitness-App, Schrittzähler, WLAN-Waage – die Digitalisierung hat unseren Fitness-Alltag längst erreicht. Jede verbrannte Kalorie, jeder Pulsschlag und abgebaute Fettzelle wird berechnet, analysiert, verglichen und über die sozialen Netzwerke veröffentlicht. Steckt im digitalen Fitness-Tracker sogar der Trainer von morgen? Wie kontrovers dieser Trend diskutiert wird, zeigte sich bei der neuen Veranstaltungsreihe "Mobile Living" am 13. Mai im Berliner BASE-camp: Auf Einladung der E-Plus Gruppe debattierten Experten beim Auftakt-Event über Fitness Tracking und die Frage, wie nachhaltig diese Entwicklung unseren sportlichen Alltag und die Gesundheitsvorsorge verändern wird. Anschließend testeten prominente Gäste wie Schauspieler Ralph Herforth, Erol Sander, Fahri Yardim und Model Franziska Knuppe die sportlichen Gadgets beim Get-together.

   Für (fast) jede Lebenssituation gibt es die passende digitale Anwendung – aber wie verändern diese Technik-Trends unser Zusammenleben? Wie gehen wir damit um? Mit dem Veranstaltungsformat "Mobile Living" schafft die E-Plus Gruppe ein Forum, in dem diese Fragen der modernen, digitalisierten Gesellschaft diskutiert werden. Beim Auftakt-Event am 13. Mai stand die Verknüpfung von Fitness und Lifestyle im Fokus: Fitness Tracking heißt der Trend, bei dem digitale Geräte ihre Nutzer im Sportalltag begleiten, unterstützen und motivieren. Mobile Anwendungen und sportliche Mobilität gehen dabei Hand in Hand.

   Von der gängigen Pulsuhr bis zur intelligenten Smartphone-App: Immer mehr Deutsche nutzen smarte digitale Anwendungen, um zu erfahren, wie fit sie tatsächlich sind. Die Tracker zählen die Schritte beim Joggen, behalten den Puls im Blick, sogar in Ruhe- und Schlafphasen zeichnen die Geräte alle relevanten Kennzahlen unserer Körperfunktionen auf. Anschließend werden die gesammelten Daten via Bluetooth aufs Smartphone oder Tablet geladen oder direkt von diesen aufgezeichnet. Neun Millionen Deutsche – das entspricht 13 Prozent – setzen bereits auf die sportlichen Gadgets. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2016 weltweit mehr als 7 Milliarden Euro für die tragbaren Internetgeräte ausgegeben werden.

   Beim "Mobile Living"-Event im BASE-camp diskutierten Prominente, Experten und Sportler unter der Moderation von Niels Ruf rund um die Fragen: Wie funktionieren mobile Anwendungen? Können Tracker den Fitness-Trainer ersetzen? Handelt es sich um einen geeigneten Informationskanal für die Gesundheitsvorsorge? Mit dabei waren Mike Kleiss (Buchautor "More Power – Lauf Dich frei!" und Laufkolumnist für DIE WELT und N24), Sven John (Fitness-Experte bei Holmes Place), Ralf Werner (Experte von Fitbit Inc), Anastasia Zampounidis (Moderatorin) und Hendrikje Kopp (Unterhaltungschefin BILD TV).

   Ralf Werner, als Experte von Fitbit Inc ein Befürworter der Fitness-Tracker, sieht in den Gadgets wirksame Motivationshilfen gegen den inneren Schweinehund: Unter anderem würden dem Nutzer dank einer einfachen Handhabung schnelle Erfolgserlebnisse aufgezeigt. Auch der Entertainment-Faktor sei nicht zu unterschätzen, denn die Wearables würden Entertainment und Sport bündeln. Zugleich würden sie den Link zwischen Fitness und Social Media bilden. Mithilfe von Apps & Co. sei es sogar möglich, Joggen als Community-Ereignis zu erleben. Aber wer seine Werte online vergleiche, gebe auch persönliche Daten preis. Moderatorin Anastasia Zampounidis hat die Fitness-Tracker vor der Veranstaltung getestet und zeigt sich noch zurückhaltend: Sie setzte als moderate Sportlerin bisher auf analoge Trainingsmethoden. "Das Fitness-Band entlarvt jedoch, wie wenig man sich doch im Alltag bewegt. Es dient mir als Ansporn, mich in Zukunft mehr zu bewegen." Auch Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk, Sportexperte und Unterstützer von "Erkenne deine Stärken", sieht den Nutzen mobiler Anwendungen. Für ihn steht fest: "Viele Menschen benötigen Hilfsmittel beim Sport und für ihre Gesundheit." Das Tracking-Band sei ein solcher Helfer.

   Beim anschließenden Get-together wurden die Besucher aktiv: Prominente Gäste wie Schauspieler Ralph Herforth, Mark Keller, Erol Sander, Model Franziska Knuppe und die Band The BossHoss testeten die verschiedenen Anwendungen. Über ihre Erfahrungen berichteten sie in Interviews mit den anwesenden Journalisten und standen für Pressefotos zur Verfügung.

   Am Ende des Tages waren sich die Beteiligten einig: Die Fitness-Tracker bieten hilfreiche Funktionen, die das Training unterstützen. Zudem sind sie eine Plattform, um den eigenen Erfolg zu dokumentieren und sichtbar zu machen – so können sich selbst hartnäckigste Sportmuffel motivieren. Wer seine physische Fitness ganzheitlich angeht, wird auf den menschlichen Trainer aber wohl kaum verzichten.

Quelle: E-Plus / tele-fon.de

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