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B u n d e s n e t z a g e n t u r
30. Juli 2014
12:56 Uhr
Call-by-Call und Preselection werden weiter angeboten

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[mg]  Eine gute Nachricht für Millionen von Call-by-Call- und Preselection-Nutzern in Deutschland: Die Sparvorwahlen wird es vorerst weiter geben. Denn die Bundesnetzagentur entschied, dass Call-by-Call und Preselection für viele Menschen in Deutschland nach wie vor eine attraktive und wichtige Sparmöglichkeit beim Telefonieren darstellen und deshalb weiterhin ermöglicht werden müssen. Der Telekommunikationsanbieter Tele2, der einst mit Call-by-Call die Marktliberalisierung maßgeblich geprägt hatte, machte sich auch in den vergangenen Monaten für den Fortbestand der Sparmöglichkeiten stark. Tele2 begrüßt die Entscheidung, die vorerst für die nächsten zwei bis drei Jahre gilt.

   Seit 1998 existieren in Deutschland die Sparvorwahlen - eine einfache, flexible und beliebte Sparmöglichkeit beim Telefonieren. Als der deutsche Telekommunikationsmarkt für den Wettbewerb geöffnet wurde, markierte Call-by-Call den Start der Liberalisierung und war einer der ersten Vorteile, die der Verbraucher daraus gewonnen hat. Doch vor einigen Monaten wurde die Marktregulierung in Deutschland in Frage gestellt: Call-by-Call und seinem kleinen Bruder Preselection drohte das Aus. Das hätte bedeutet, dass sechs bis sieben Millionen Menschen in Deutschland, die heute nach wie vor aktiv Sparvorwahlen nutzen, diese Alternative nicht mehr hätten nutzen können. Mit Spannung wurde deshalb die aktuelle Entscheidung der Bundesnetzagentur in Abstimmung mit der EU-Kommission erwartet. Jetzt steht sie: Es wird in den nächsten zwei bis drei Jahren auch weiterhin Call-by-Call und Preselection in Deutschland geben. Der Telekommunikationsanbieter Tele2, der sich in den vergangenen Monaten sehr für den Erhalt der Sparvorwahlen engagiert hat, begrüßt das Votum der Bundesnetzagentur: "Wir freuen uns, dass die Menschen in Deutschland nach wie vor Call-by-Call und Preselection nutzen können", sagt Oliver Rockstein, Geschäftsführer von Tele2. "Aus unserer Sicht ist diese Entscheidung die einzig richtige. Sonst hätte man sehr vielen Verbrauchern in Deutschland die Möglichkeit genommen, beim Telefonieren zu sparen."

   Dass Call-by-Call und Preselection der De-Regulierung zum Opfer hätten fallen können und ihre Zukunft hierzulande ungewiss war, ist den meisten Verbrauchern jedoch unklar. "Mit Call-by-Call zu telefonieren ist in Deutschland genau so selbstverständlich wie beim Discounter einzukaufen. Umso erstaunlicher ist es, dass die meisten Nutzer nichts davon wussten, dass ihnen diese Sparmöglichkeit beim Telefonieren genommen werden könnte", sagt Rockstein. Allein 2013 telefonierten die Deutschen laut einer TK-Marktanalyse im Auftrag des VATM rund 25 Millionen Minuten täglich über Sparvorwahlen. Die Deutsche Telekom ist im Moment der einzige Telekommunikationsanbieter, der seine Leitungen für die Sparvorwahlen zur Verfügung stellen muss. Wäre diese Verpflichtung weggefallen, wären auch Call-by-Call und Preselection aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr möglich. "Ich gehe davon aus, dass vor allem ältere Menschen, die sich auf Call-by-Call und Preselection verlassen, ganz klar benachteiligt gewesen wären", warnt Oliver Rockstein.

   Die Entscheidung der Bundesnetzagentur gilt erfahrungsgemäß für die nächsten zwei bis drei Jahre. Wie es danach weitergeht, ist noch völlig offen. Der allgemeine Trend in der europäischen Politik bewegt sich in Richtung De-Regulierung und Einschränkung des Wettbewerbs. Oliver Rockstein von Tele2 ist sich allerdings sicher: "Auch in zwei bis drei Jahren, wenn die nächste Entscheidung der Bundesnetzagentur ansteht, werden Menschen Sparvorwahlen nutzen. Gibt es keine Regulierung in diesem Teilmarkt, steht Call-by-Call wieder vor dem Aus." Deshalb wird Tele2 sich weiter auf nationaler und europäischer Ebene für den Erhalt einsetzen. "Denn Call-by-Call ist sowohl für die Verbraucher als auch für den Wettbewerb in Deutschland sehr wichtig", betont Rockstein.

Quelle: TELE2 / tele-fon.de

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 •  Anbieter: TELE2
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