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Newsletter 05/2009
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Aktuell: FonTipp: 1.710 - webLCR: 5.0.3
Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!
"Alles neu macht der Mai". Was mittlerweile eher zur Floskel
geworden ist, nimmt der Mobilfunkanbieter o2 wörtlich.
Mit einer radikalen Umstellung seiner Tarife und einer echten
Neuerung mit "Kosten-Airbag" wartet der Münchner Anbieter
im Wonnemonat auf.
Aber auch andere Anbieter schlafen nicht und bieten nationale
mobile Telefonate bereits ab 7,5 Ct/Min. Ein absoluter Kampfpreis!
Urlauber werden sich über drastisch gesunkene SMS- und Daten-
Roaming-Preise im EU-Ausland freuen - die bereits ab dem
Sommer gelten werden.
Aber auch in den eigenen vier Wänden steckt noch Potential
zum Sparen. Unter den beiden Verbraucherseiten
http://www.stromvergleiche.de und http://www.gasvergleiche.eu
bietet das Team von tele-fon.de auch Preisvergleiche, Tipps und
die Möglichkeit des (Online)-Abschlusses von günstigen
Strom- und Gastarifen. Mit ein paar Klicks lassen sich so im
Handumdrehen mehrere Hundert Euro sparen. - Über einen Besuch
auf unseren neuen Portalen würden wir uns sehr freuen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesern der tele-fon.de-News.
Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.
Ihr tele-fon.de Team
Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt
1. discoTEL: Neuer Prepaid-Discounter mit rechnerischem Preis von 7,5 Ct/Min.
2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren, Surfen & Energieverbrauch
3. BITKOM: Gespräche mit dem Handy legen stark zu
4. Kabel BW: Netzausbau mit 100 MBit/s für alle
5. BITKOM: Neuer Rekord in Deutschland - über 29 Milliarden SMS verschickt
6. o2: Alles neu macht der Mai - neue Tarife mit Kosten-Airbag
7. EU: SMS- und Daten-Roaming im EU-Ausland ab Sommer deutlich billiger
8. Vodafone: Ländliche Gegend testet Funk-Internet kostenlos
9. BITKOM: Jeder vierte Internetnutzer kauft Musik über das Internet
10. BigSIM: Neuer 8 Cent Mobilfunk-Discounter
11. 1&1: Preiswerte Komplettanschlüsse ab 20 Euro
1. discoTEL: Neuer Prepaid-Discounter mit rechnerischem Preis von 7,5 Ct/Min.
Unter dem Namen discoTEL bietet ab sofort die eteleon GmbH
aus München einen eigenen Mobilfunktarif an. Mit einem
rechnerischen Kampfreis von 7,5 Cent je Minute bzw. SMS bietet
eteleon damit den derzeit günstigsten Prepaid-Tarif an.
Allerdings zahlt man anfangs stets 8 Cent je Minute bzw. SMS -
die Erstattung des Differenzbetrages erfolgt nur einmal
jährlich - nämlich am 31. Dezember.
Das Starterpaket des Prepaid-Angebotes, genannt "7,5 Cent
Tarif", kostet einmalig 9,95 Euro und beinhaltet neben
einer Handynummer im T-Mobile-Netz auch 5 Euro Startguthaben.
Eine Grundgebühr, einen Mindestumsatz oder sonstige feste
Gebühren gibt es nicht. Nationale SMS kosten rund um die
Uhr (erst einmal) 8 Cent. Alle innerdeutschen Fest- und
Mobilfunknetze kosten anfänglich ebenfalls 8 Cent/Min.
(abgerechnet im Minutentakt: 60/60). 0,5 Cent je Minute bzw. SMS
werden zeitgleich auf ein internes Bonuskonto transferiert.
Einmal jährlich, nämlich am 31. Dezember, erfolgt dann
die Verrechnung oder wahlweise auch Auszahlung des aufgelaufenen
Guthabens. Allerdings nur, wenn man zu diesem Zeitpunkt noch
eine aktivierte SIM-Karte besitzt. Die Mailbox kann stets
kostenlos abgefragt werden.
Telefonate in ausländische Netze sind aber vergleichsweise
teuer. Während man bei discoTEL 1,99 Euro/Minute zahlt,
erreicht man zahlreiche europäische und andere
Destinationen bei Fonic für gerade einmal 9 Cent/Min.
Das mobile Internet kostet bei discoTEL 49 Cent/Megabyte -
abgerechnet wird hier in 10 kb-Schritten. Damit ist das Internet
etwas teurer als bei congstar (35 Ct/MB) und deutlich teurer als
bei Fonic, simyo & blau (24 Ct/MB).
Wer sich für discoTEL entscheidet, kann bei Bedarf die
eigene Rufnummer kostenlos mitnehmen. eteleon verlangt
dafür keine zusätzlichen Kosten. Alternativ
erhält man eine Rufnummer oder kann sich eine leichter zu
merkende VIP-Nummer aussuchen. Dafür werden jedoch - je
nach Nummer - zwischen 5 und 50 Euro verlangt.
Als zweites Angebot bietet eteleon ebenfalls über die Marke
discoTEL den "3 Cent Tarif" an, welcher aber identisch
mit dem Tarif von simply ist. Der Postpaid-Tarif kann ebenfalls
für einmal 9,95 Euro bestellt werden. Eine
Grundgebühr, einen Mindestumsatz oder sonstige
Vertragsbindung gibt es nicht, allerdings weist der Anbieter
bereits eine monatliche Gebühr von 1,79 Euro bei
"Nichtnutzung" aus.
Dafür sind die Preise bei Nutzung unter Umständen
durchaus interessant. Netzintern, also von discoTEL zu discoTEL
werden rund um die Uhr nur 3 Cent/Minute berechnet. Andere
deutsche Netze werden dafür mit 13 Ct/Min. tarifiert. Die
Abrechnung der Telefonate erfolgt im Minutentakt (60/60). SMS
kosten stets 13 Cent; und die Mailbox wird ebenfalls mit 13
Ct/Min. abgerechnet.
Optional kann man auch verschiedene Flatrates mit diesem Tarif
kombinieren. Für 3,95 Euro/Monat kann man zu allen anderen
discoTEL 3-Cent-Nutzern zum Festpreis telefonieren. Für
12,95 Euro sind alle nationalen Festnetzanschlüsse
inklusive und für 14,95 Euro/Monat werden beide Pauschalen
mit einander kombiniert.
Teuer wird es allerdings bei der mobilen Internetnutzung. Die
Abrechnung erfolgt hier minutengenau (voreingestellter Tarif
"discoTEL surf"). Je Minute werden 9 Cent fällig.
Alternativ kann man sich auch für den Tarif "GPRS by
Call" entscheiden. Hier wird volumenbasiert abgerechnet.
Allerdings sollte man diesen Tarif nur mit Sorgfalt wählen,
denn neben dem Tagesnutzungspreis von 19 Cent fallen je
angefangenem 10 kb-Block 19 Cent an. Bei 1024 kb entspricht das
satten 19,57 Euro je Megabyte!
Außerdem zu beachten: Wer den 3-Cent-Tarif kündigt,
sollte seine SIM-Karte binnen drei Wochen an discoTEL
zurücksenden. Andernfalls fallen 29,65 Euro Kartenpfand an.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/discotel/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/fonic/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/simyo/?id=NL
2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren, Surfen & Energieverbrauch
Auch im vergangenen Monat gab es wieder zahlreiche Änderungen
der Festnetztarife im In- und Ausland.
Die tagesaktuellen Änderungen können Sie jeweils auf unserer
Homepage www.tele-fon.de nachlesen oder aber Sie nutzen die Onlinelisten.
Dies sind übersichtliche Listen aller Anbieter bzw. der jeweils
preiswertesten Tarife. Da diese Seiten besonders für den Ausdruck
optimiert wurden, können Sie beispielsweise die dialNOW-Liste
direkt neben das Telefon legen. Auf dieser DIN A4-Seite finden Sie
die jeweils günstigsten Tarife im Inland (Orts-, Fern- und Mobilfunk-
gespräche).
Außerdem erhalten Sie über das kostenlose Windows-Programm FonTipp -
ebenfalls stets aktuell - die günstigsten Tarife direkt auf Ihren PC.
Voll automatisch und natürlich kostenlos.
Wenn Sie lieber die eMail als Kommunikationsmedium vorziehen,
dann empfehlen wir Ihnen unsere dialNOW Tarifliste. Hier erhalten
Sie täglich, um kurz nach Mitternacht, die jeweils aktuellsten
Inlandstarife übersichtlich in einer einfach zu verstehenden Tabelle.
Probieren Sie es einfach aus. - Sie werden diesen Service schnell lieben.
PS: Wenn Sie auch beim Surfen sparen wollen, laden Sie
sich einfach das kostenlose Programm webLCR herunter. Das Programm
wählt Sie stets zum günstigsten Internet-by-Call-Anbieter ins Internet,
wenn Sie sich per Modem oder ISDN einwählen. Mit wenigen Klicks ist das
Programm installiert und startklar!
Sie nutzen bereits DSL oder planen zu wechseln? Dann informieren
Sie sich doch, wer der preiswerteste Anbieter ist. Auf unserer DSL-
Flatrate-Vergleichsseite präsentieren wir die wichtigsten Anbieter
in einer übersichtlichen Liste samt Kosten, Bandbreite & "Haken".
Wer auch im Energiemarkt sparen will, dem sei unsere Seite
www.stromvergleiche.de empfohlen. Der Tarifrechner vergleicht rund
9.500 Angebote von ca. 900 Stromversorgern. Der Onlinerechner
zeigt in Sekundenschnelle wie hoch die Ersparnis gegenüber dem
bisherigen Tarif ist. - Zudem kann man den Wechsel bei zahlreichen
Anbietern auch online beantragen. Antworten auf Fragen zum Wechsel
runden das Angebot ab.
NEU: Ab sofort können Sie auch bei Gas-Tarifen sparen.
Hier sind die Einsparpotentiale besonders hoch, denn durch einen
Wechsel können schnell 500 Euro oder mehr eingespart werden.
www.gasvergleiche.eu informiert, vergleicht und bietet ebenfalls
die Möglichkeit des kostenlosen Anbieter-Wechsels an.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.FonTipp.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/
>> Adresse: http://www.webLCR.de/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
>> Adresse: http://www.stromvergleiche.de/?id=NL
>> Adresse: http://www.gasvergleiche.eu/?id=NL
3. BITKOM: Gespräche mit dem Handy legen stark zu
In Deutschland wird immer mehr mit dem Handy telefoniert.
Die Summe der Gesprächsminuten hat sich stark erhöht, von
insgesamt 136,5 Milliarden Minuten im Jahr 2007 auf rund 150,2
Milliarden Minuten im Jahr 2008. Damit telefonierte jeder
Bundesbürger im vergangenen Jahr rund 30,5 Stunden mobil,
eine Steigerung von rund 10 Prozent. Für dieses Jahr wird
ein ähnlich hohes Wachstum erwartet. Das gab der
Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis von Erhebungen der
Bundesnetzagentur bekannt.
"Günstige Flatrates und Volumentarife haben seit 2006
zu einer starken, kontinuierlichen Zunahme der
Handy-Gespräche geführt", sagte
BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
"Viele Pauschalangebote umfassen mittlerweile auch
Gespräche ins Festnetz. Daher liegt die Zahl der
Gesprächsminuten, die aus Mobilfunknetzen abgehen, seit
2006 deutlich über der Summe der dort ankommenden
Minuten", so Scheer. Die Summe der aus Mobilfunknetzen
abgehenden Gesprächsminuten stieg von 76,4 Milliarden
Minuten im Jahr 2007 auf 84 Milliarden im Jahr 2008. Im gleichen
Zeitraum erhöhte sich die Summe der in Mobilfunknetzen
ankommenden Gesprächsminuten von 60,2 auf 66,2 Milliarden.
Ingesamt hat sich die Telefonie mit dem Handy in Deutschland
zwischen 1999 und 2008 beinahe verfünffacht und seit 2005
fast verdoppelt.
Ende 2008 gab es in Deutschland über 107 Millionen
Handy-Verträge, damit kommen auf jeden Bürger im
Schnitt 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Nach Angaben von
Eurostat telefonierten zum Jahresende 2007 gut 11 Prozent aller
deutschen Haushalte ausschließlich per Handy. In anderen
EU-Staaten gab es einen deutlich höheren Anteil an reinen
Handy-Haushalten. Vor allem in vielen ehemaligen Ostblockstaaten
existierte keine gut ausgebaute Festnetzinfrastruktur, so dass
viele Nutzer direkt auf die zügig aufgebauten
Mobilfunknetze gesetzt haben. In Tschechien beispielsweise
telefonierten 64 Prozent der Haushalte ausnahmslos mit dem
Handy. In Finnland - dem Land mit den meisten Wechslern vom
Festnetz zum Mobilfunk - waren es 61 Prozent und in Litauen 53
Prozent. Im Durchschnitt verfügten 24 Prozent der Haushalte
in EU-Ländern ausschließlich über einen
Mobilfunkanschluss.
>> Adresse: http://www.bitkom.org/
4. Kabel BW: Netzausbau mit 100 MBit/s für alle
In der zweiten Jahreshälfte führt Kabel BW großflächig
schnelles Internet mit 100 MBit/s ein und startet zunächst in
drei Regionen. Schrittweise soll bis Mitte 2010 das ganze
Land mit den konkurrenzlos hohen Bandbreiten versorgt
werden. Kabel BW ist der erste Anbieter Deutschlands, der
100 MBit/s flächendeckend in einem Bundesland einführt.
"Selbstverständlich bringen wir die 100 MBit/s auch in
ländliche Regionen", betont Harald Rösch,
Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel BW. Die
Leistungsfähigkeit der Kabel BW-Infrastruktur lässt
die Wettbewerbsangebote verblassen: Die maximale
Bandbreite des herkömmlichen DSL liegt bei höchstens
16 MBit/s, VDSL kommt auf 25 bis maximal 50 MBit/s -
und ist nur in wenigen Großstädten des Landes verfügbar.
Rösch: "Den Kunden ist inzwischen klar, dass DSL nur
eine Übergangstechnologie war."
Schon jetzt ist das gesamte Kabel BW-Netz mit seinen
Glasfaserleitungen für die hohen Internet-Geschwindigkeiten
vorbereitet und erreicht nahezu drei Viertel aller Einwohner
Baden-Württembergs. Bis Mitte 2010 werde das gesamte Netz
auf eine Internet-Bandbreite von 100 MBit/s aufgerüstet
sein. Die Bundesregierung hatte gefordert bis 2014 drei Viertel
aller Haushalte mit mindestens 50 MBit/s zu versorgen.
"Unser Netz ist drei Jahre früher aufgerüstet und
unsere Leitungen sind doppelt so schnell wie von der
Bundesregierung gefordert", so Rösch. Mit der
konventionellen 16-MBit-DSL-Technologie, die selbst diese
Geschwindigkeit oft nur in Ballungsräumen bieten
könne, sei die Forderung der Bundesregierung jedenfalls
nicht zu erfüllen. In den kommenden Wochen wird Kabel BW
bekannt geben, welche Regionen zuerst mit 100 MBit/s surfen
können.
Einen übersichtlichen Preisvergleich der wichtigsten DSL-
und Kabel-Flatrates finden sich auf den Sonderseiten von
tele-fon.de. Die einfach zu lesende Liste vergleicht einfach und
bequem die wichtigsten Anbieter. Die Auswahl nach dem
günstigsten Angebot kann so problemlos erfolgen.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/kabelbw/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
5. BITKOM: Neuer Rekord in Deutschland - über 29 Milliarden SMS verschickt
29,1 Milliarden Handy-Kurznachrichten haben die Deutschen
im Jahr 2008 verschickt. Das ist ein neuer Rekord. 2007 waren
es 25,3 Milliarden SMS. Das teilte der Bundesverband
Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien
(BITKOM) mit Verweis auf aktuelle Daten der Bundesnetzagentur mit.
"Neue Preismodelle wie die SMS-Flatrate oder
Volumenverträge mit einer bestimmten Anzahl von Frei-SMS
sowie Micro-Blogging-Dienste wie Twitter haben zu dem
jüngsten Wachstum entscheidend beigetragen", sagte
BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Für
das Jahr 2009 rechnet der BITKOM mit einem Anstieg auf mehr als
30 Milliarden SMS. Damit hat sich in den vergangenen zehn Jahren
die Zahl der Textnachrichten fast verzehnfacht. 1999
verschickten die Deutschen erst 3,6 Milliarden SMS pro Jahr.
2008 übermittelten die Mobilfunkbetreiber in Deutschland pro
Tag knapp 80 Millionen SMS, 923 pro Sekunde. Im statistischen
Durchschnitt versendet damit jeder Deutsche täglich eine
Textnachricht. Knapp 80 Prozent der Bevölkerung nutzen ein
Handy.
Die erste Handy-Kurznachricht weltweit wurde im Dezember 1992 in
England verschickt. Ab etwa 1994 unterstützten alle
Mobiltelefone den Versand und Empfang des Short Message Service
(SMS). Mit dem Erfolg der Kurznachrichten hatte anfangs kaum
jemand gerechnet. Die SMS führte zu neuen
Wortschöpfungen wie dem Verb "simsen", das
mittlerweile auch in den Duden aufgenommen wurde. Außerdem
entwickelte sich eine regelrechte Abkürzungssprache, um
möglichst viele Informationen auf den maximal 160 Zeichen
einer SMS transportieren zu können. Einige Verlage gaben
sogar Bücher mit SMS-Literatur auf 160 Zeichen Länge
heraus.
Auch im Alltag brachte die Textnachricht viele Neuerungen und
Annehmlichkeiten. Als Übermittler der Mobile-TAN hat die
SMS zum Beispiel das Online-Banking noch sicherer gemacht.
Außerdem können Parkscheine oder Bahnfahrkarten per
SMS gekauft werden. In ihrer multimedialen Version, der MMS
(Multimedia Messaging Service), lassen sich per Mobiltelefon
Bilder oder kurze Filme übermitteln, etwa als
Postkarten-Ersatz mit Urlaubsfotos.
>> Adresse: http://www.bitkom.org/
6. o2: Alles neu macht der Mai - neue Tarife mit Kosten-Airbag
Telefonica o2 Germany stellt sein Tarifportfolio zum 5. Mai
radikal um. Die bestehenden o2 Inklusiv Pakete und o2 Genion
Tarife laufen - für Neukunden - zum 4. Mai 2009 aus. Sie
werden durch geänderte Angebote ersetzt. Lediglich zwei der
bisherigen Tarife finden sich in ähnlicher Form in der
neuen Struktur wieder: Das o2 Inklusivpaket und die o2 Mobile
Flat (ehemals: Genion-L) ins deutsche Festnetz und o2 Netz.
"Wir bieten unseren Kunden in Kürze ein radikal
vereinfachtes Tarifportfolio, das auf ihre Bedürfnisse
zugeschnitten ist. Mit den Angeboten o2 Mobile Flat und o2
Inklusivpaket, die auf der bisherigen Angebotslogik basieren,
bleiben die beiden am stärksten nachgefragten Tarife
bestehen", sagt Lutz Schüler, Managing Director
Marketing und Sales bei Telefónica o2 Germany. "Am
24. April werden wir unser komplett neues Tarifsystem
vorstellen."
Das o2 Inklusivpaket bietet gegen eine monatliche
Grundgebühr von 10 Euro 100 Inklusivminuten in alle
deutschen Netze. Die o2 Mobile Flat schließt in der
monatlichen Grundgebühr von 20 Euro alle Telefonate ins
deutsche Festnetz und ins deutsche Mobilfunknetz von o2 ein.
Darüber hinaus gehende Telefonate in alle deutschen Netze
kosten in beiden Tarifen 29 Cent pro Minute. - Bislang wurden
hier lediglich 19 Cent je Minute berechnet. Eine deutliche
Erhöhung der Minutenpreise.
Für die SMS zahlt der Kunde 19 Cent. Die
Mindestvertragslaufzeit beträgt jeweils 24 Monate. Die o2
Mobile Flat bietet sonst alle Eigenschaften, die bisher in den
Genion Tarifen enthalten waren. Die Kunden bekommen eine
separate Festnetznummer, über die sie in ihrer Homezone zu
Festnetz-ähnlichen Konditionen erreichbar sind. Kunden, die
ihren o2 Mobile Flat beziehungsweise o2 Inklusivpaket-Vertrag
mit einem neuen Handy kombinieren, zahlen monatlich 15 Euro
für das Handy. Eine einmalige Aktivierungsgebühr von
25 Euro fällt bei Buchung des Tarifes zusätzlich an.
Neben den bereits genannten Tarifen stellt o2 auch eine
Neuerung vor. "o2 o". Das neue Angebot eignet sich laut Anbieter
für alle: Wenig-, Normal- und Vieltelefonierer. Der am Markt
einzigartige o2 Kosten-Airbag schützt vor hohen Rechnungen. -
Aber besonders für Wenig- und Normaltelefonierer gibt es
deutlich günstigere Alternativen, wie z.B. maXXim, simyo
oder Fonic.
o2 o bietet Flexibilität, Transparenz und Sicherheit. Der
Kunde geht keine monatlichen Verpflichtungen ein. Denn o2 o
verzichtet auf Mindestvertragslaufzeit, monatliche
Grundgebühr und Mindestumsatz. Der Tarif ist einfach zu
verstehen: Jede Gesprächsminute und jede SMS kosten
einheitlich 15 Cent in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze -
allerdings auch zur eigenen Mailbox. Einzigartig am Markt ist
der von o2 sogenannte "Kosten-Airbag". Dieser stoppt
die Kosten für nationale Gespräche und SMS bei 60 Euro
im Monat. Danach telefonieren und SMSen die Kunden hierfür
unbegrenzt und haben dann die Vorteile einer
Alle-Netze-Flatrate. o2 bietet damit einen neuartigen Schutz vor
hohen Rechnungen. o2 o ist sowohl als Postpaid- wie auch als
Prepaid-Variante erhältlich, welche sich lediglich durch
den einmaligen Anschlusspreis unterscheiden. Während man im
Prepaid-Angebot einmalig 14,99 Euro zahlt, fallen beim
Postpaid-Tarif 25 Euro an.
Treue o2 o Kunden werden automatisch mit einer Treueprämie
belohnt. Ab dem siebten Monat sammeln alle o2 o Kunden
automatisch 5 Prozent Rabatt auf den monatlichen
Rechnungsbetrag, o2 o Prepaid Kunden erhalten diesen auf den
monatlichen Umsatz. Der Rabatt wird sechs Monate gesammelt und
dann als Treueprämie gutgeschrieben. Danach startet das
Sammeln wieder von vorne. - Die Rabatte durch die
Treueprämie sind allerdings nur bedingt interessant. So
sinkt - rechnerisch - der Preis für eine nationale
Gesprächsminute bzw. SMS lediglich um 0,75 Ct. auf 14,25
Cent. - Bei anderen Anbieter gibt es Gespräche sowie SMS
bereits ab 8 Cent (z.B. maXXim) und das ebenfalls ohne feste
Kosten. Lediglich den "Kosten-Airbag" besitzen die
o2-Mitbewerber nicht.
Zum Start von o2 o führt das Unternehmen auch ein neues
Konzept zur Handyfinanzierung völlig unabhängig vom
Mobilfunkvertrag ein. Der Kunde sucht sein Wunschhandy aus,
leistet eine Anzahlung und begleicht die Restsumme bequem
über 24 monatliche Ratenzahlungen zu Null Prozent Zinsen.
Dabei können sowohl Kunden mit als auch Kunden ohne o2
Mobilfunkvertrag von der o2 Handyauswahl und o2 My Handy
profitieren.
Alles in allem ist der neue Tarif o2 o sicherlich eine
durchdachte Marketing-Aktion. Allerdings lohnt sich der Tarif
lediglich bei Kunden, die häufig SMS versenden und/oder
lange telefonieren und so im Monat dauerhaft auf über 750
Einheiten (Telefonminuten bzw. SMS) kommen. Das sind pro Tag 25
Minuten/SMS - und das auf Dauer. Für alle anderen Kunden
lohnt sich eher ein Mobilfunk-Discounter wie z.B. maXXim, der
sämtliche Gespräche und SMS mit 8 Cent abrechnet. Die
Mailbox ist hier zudem kostenlos abrufbar.
Ergänzt um die bereits von uns gemeldeten Tarife o2 Mobile
Flat (ins deutsche Festnetz und o2 Netz) mit Homezone und o2
Inklusivpaket ist das neue Mobilfunk-Angebot von o2 nun
komplett.
Das Produkt Genion, welches neben einer Handy-Nummer
zusätzlich noch eine Festnetz-Nummer enthält und von
o2 seit knapp 10 Jahren stets als Flaggschiff vermarktet wurde,
wird mit der neuen Tarifstruktur langsam aber sicher begraben.
Im Tarif o2 o ist keine Festnetznummer mehr enthalten - auch
nicht als Option. Lediglich im bereits vorgestellten Tarif o2
Mobile Flat ist die Festnetznummer noch kostenlos mit dabei.
Wie aus Händlerkreisen bekannt wurde, stellt o2 zudem seinen
Prepaid-Tarif Loop S/M/L im SIM-only-Tarif ein. Die
Prepaid-Angebote wird es ab 1. Juni nur noch in Verbindung mit
einem Handy geben.
Bestandskunden können ihre bisherigen Tarife behalten und
sind somit nicht von den neuen Angeboten betroffen. Wer lieber
wechseln will, kann dies allerdings auch. Neukunden erhalten
allerdings ab 5. Mai ausschließlich die neuen Tarife
angeboten.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/maxxim/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/fonic/?id=NL
7. EU: SMS- und Daten-Roaming im EU-Ausland ab Sommer deutlich billiger
Rechtzeitig zum Sommerurlaub können viele Verbraucher wieder
dank einer erneuten EU-Regelung ihr Handy im europäischen
Ausland günstiger nutzen. Besonders SMS und das
Daten-Roaming sind von der neuen Verordnung betroffen.
Das Europäische Parlament beschloss eine Verordnung, nach
der Mobilfunkanbieter die Preise für Telefonate, SMS und
das Herunterladen von Daten per Handy ab 1. Juli senken
müssen. Pro Kurznachricht dürfen dann im Durchschnitt
ohne Steuer nur noch elf Cent berechnet werden. Das bedeutet
eine Preissenkung von fast 60 Prozent.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sagte, der
Markt könne dank niedriger Preise weiterwachsen.
"Europa ist jetzt eindeutig der attraktivste Kontinent für
Mobiltelefonierer." Große Mobilfunkanbieter wie Vodafone
und T-Mobile lehnen den Eingriff in den Markt aber ab.
Die EU-Kommission hatte der Branche eine Frist bis zum
vergangenen Sommer gesetzt, die Preise freiwillig zu senken.
Das hatten die Firmen jedoch kaum befolgt. "Eine Auslands-SMS
kostet heute in der Spitze bis zu 80 Cent. Diese Aufschläge
sind mit den tatsächlichen Kosten nicht begründbar", sagte die
CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler. Großhandelskunden
müssen künftig maximal nur noch vier Cent je SMS bezahlen.
Die europäischen Gesetzgeber hatten bereits im Juli 2007
eine kräftige Preissenkung von Handy-Gesprächen im
EU-Ausland durchgesetzt. Derzeit dürfen pro Minute netto
nicht mehr als 46 Cent berechnet werden, wenn etwa ein deutscher
Urlauber aus Spanien zu Hause anruft. Die Preisgrenze für
eingehende Gespräche liegt bei 22 Cent. Ab Juli dürfen
diese Preise nicht höher liegen als 40 beziehungsweise 19
Cent, jeweils ohne Mehrwertsteuer. In zwei Schritten gehen die
Gebühren bis 2011 weiter herunter auf 35 beziehungsweise elf Cent.
Die Bundesregierung hielt der Kritik aus der Branche entgegen,
geringere Tarife würden die Kunden animieren, die mobilen
Telekomdienste öfter in Anspruch zu nehmen. Das schaffe
einen Ausgleich. Ein Sprecher von Vodafone Deutschland
erklärte, es gebe bereits genug Wettbewerb, das Preisdiktat
der Kommission sei nicht notwendig. Der Einheitspreis
beschränke den Anreiz für Tarifinnovationen.
Bei den Großhandelspreisen für das Herunterladen von
Daten per Handy setzte das Europäische Parlament eine
stärkere Kappung durch als von der Kommission und den
Mitgliedstaaten vorgesehen. Ein Megabyte darf ab Juli nicht mehr
als ein Euro kosten. In zwei Schritten muss der Tarif bis 2011
weiter sinken auf 50 Cent. Derzeit müssen die Kunden vor
allem für das Herunterladen von Daten im europäischen
Ausland noch tief in die Tasche greifen - es können mehrere
Euro pro Megabyte anfallen.
Wer im Urlaub auf sein Laptop per Mobilkarte Musik oder Filme
herunterlud, wurde zu Hause mit Rechnungen über etliche
tausend Euro böse überrascht. In Zukunft soll der
Datenstrom bei einer Gebühr über 50 Euro automatisch
abbrechen und nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden
fortgesetzt werden können.
Einbußen wird den Mobilfunkfirmen auch die Regel
einbrocken, nach der ersten halben Minute sekundengenau
abrechnen zu müssen statt wie bisher aufzurunden und stets
volle Minuten zu tarifieren. Durch das minutengenaue Abrechnen
bezahlten die Kunden nach Berechnung der Kommission bisher
rund 20 Prozent zu viel.
>> Adresse: http://ec.europa.eu/
8. Vodafone: Ländliche Gegend testet Funk-Internet kostenlos
Die Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim im Ostalbkreis
werden als erste Kommunen in Baden-Württemberg mobiles
Breitband-Internet über Rundfunk-Frequenzen nutzen
können. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vodafone
Deutschland und die Landesanstalt für Kommunikation in
Baden-Württemberg (LFK) getroffen. Start des Versuchs soll
im Mai 2009 sein.
In dem Modellprojekt wird Vodafone zunächst für ein
Jahr testen, wie ein ländliches Gebiet ohne DSL oder
Kabelinternet unter Alltagsbedingungen mit mobilem Internet
versorgt werden kann. In einem ersten Schritt werden rund 100
Test-Haushalte in Bopfingen (Baldern, Kerkingen, Itzlingen) und
der Nachbargemeinde Unterschneidheim (Zöbingen, Walxheim)
kostenfrei mit Endgeräten ausgestattet. Mit ihnen
können die Nutzer per Funk im Internet (bis zu 7,2 MBit/s
im Downlink und bis zu 1.4 MBit/s im Uplink) surfen. Die
Verteilung der Endgeräte an Bürger und Firmen wird in
Absprache mit den Gemeinden festgelegt. Monatliche Gebühren
fallen über den Versuchszeitraum nicht an.
"Schnelles Internet für alle ist keine Vision, sondern
zum Greifen nahe. In einem Technologieland wie Deutschland darf
es keine unterversorgten Gebiete geben. Der Zugang zum schnellen
Internet ist entscheidend für die Lebens- und
Standortqualität ganzer Regionen. Gemeinsam mit der LFK
Baden-Württemberg wollen wir nun zeigen, dass ein Teil der
nicht genutzten Rundfunkfrequenzen zur Breitbandversorgung der
ländlichen Gebiete beitragen kann", sagte Hartmut
Kremling, Geschäftsführer Vodafone Deutschland und
Technik-Vorstand Arcor.
"Wir betreten hier Neuland. Erstmals soll den Nutzern im
ländlichen Raum, die bisher nicht ausreichend versorgt
sind, die Chance gegeben werden, kurzfristig über eine
schnelle Breitband-Internet Verbindung zu verfügen. Der
Vodafone-Versuch soll zeigen, dass es in der Praxis
überzeugend geht", so LFK-Präsident Thomas Langheinrich.
"Ohne Zugang zur Datenautobahn hat der gesamte
ländliche Raum erhebliche Standortnachteile. Das gemeinsame
Versuchsprojekt mit LFK und Vodafone ist darum ein wichtiger
Schritt, um Wege aufzuzeigen, wie man in Zukunft Bürgern
und Unternehmen in der Region bessere Arbeitsbedingungen und
auch mehr Lebensqualität bieten kann. Im globalen Dorf
dürfen nicht nur Städter eine Chance haben", so
der Bopfinger Bürgermeister Dr. Gunter Bühler.
Große Erwartungen auch in Unterschneidheim: "Die
technische Umsetzung wird von den Bürgerinnen und
Bürgern mit großem Interesse begleitet", so der
Unterscheidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert.
Die Landesanstalt für Kommunikation hatte im Januar
Unternehmen dazu aufgerufen, Modellprojekte für eine
Nutzung der so genannten digitalen Dividende einzureichen (Call
for Proposals). Abgabeschluss ist der 30. Juni 2009. Der Versuch
wird begleitet von der baden-württembergischen
Landesregierung und läuft im Einvernehmen mit der
Bundesnetzagentur. Das Modellprojekt soll Erkenntnisse
darüber liefern, welches Potenzial die Funktechnik in der
hügeligen Topographie im Südwesten hat, wie sie von
den Bürgern genutzt wird und ob es Auswirkungen beim DVB-T
und DVB-C Fernsehempfang gibt.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/vodafone/?id=NL
>> Adresse: http://www.lfk.de/
9. BITKOM: Jeder vierte Internetnutzer kauft Musik über das Internet
11 Millionen Deutsche haben schon einmal Musik im Internet
gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des
Hightech-Verbands BITKOM hervor. "Jeder vierte
Internetnutzer bestellt Musik-CDs und -DVDs oder lädt sich
Songs herunter", erläutert BITKOM-Vizepräsident
Achim Berg. "Immer mehr Menschen wählen ihre
Wunschmusik bequem am PC aus."
Am beliebtesten ist der Musikkauf im Web bei den 30- bis
49-Jährigen: In dieser Altersgruppe nutzen 31 Prozent der
Surfer die Angebote. Auch Senioren schätzen die
Möglichkeit, Musik am eigenen Computer zu kaufen: Jeder
vierte Surfer ab 65 (25 Prozent) hat dies bereits getan.
"Online-Shopping und Musik-Downloads sind keine Domäne
junger Anwender", kommentiert Berg.
Internetnutzer bis 29 Jahre greifen in den Online-Shops noch
deutlich seltener zu (19 Prozent). "Jugendliche nutzen
offenkundig mehr Privatkopien oder Tauschbörsen",
interpretiert Berg die Ergebnisse. Es müsse gelingen, einen
Bewusstseinswandel hin zu ausschließlich legalen Angeboten
zu erreichen. Dies werde durch sinkende Preise unterstützt:
Der Download einer Single kostet derzeit im Durchschnitt 1,10
Euro.
Auch nach Bevölkerungsgruppen gibt es deutliche
Unterschiede: Unter allen Internetnutzern ist der
Online-Musikkauf bei Arbeitslosen (8 Prozent), Azubis (9
Prozent) und Studenten (13 Prozent) am wenigsten verbreitet.
Dagegen ordern 28 Prozent der Berufstätigen und 31 Prozent
der Hausfrauen ihre Wunschmusik im Netz.
Der deutsche Markt für Musik-Downloads auf PCs ist im Jahr
2008 um ein Drittel auf 80 Millionen Euro gewachsen. Das geht
aus einer weiteren Erhebung der GfK Panel Services für den
BITKOM hervor. Auch der mobile Download von Songs und Alben auf
Handys hat zweistellig zugelegt. Die Anbieter haben damit im
vergangenen Jahr 8,8 Millionen Euro umgesetzt (herkömmliche
Klingeltöne nicht eingerechnet).
Die Daten zum Online-Musikkauf wurden in einer
repräsentativen Erhebung der ARIS Umfrageforschung im
Auftrag des BITKOM erhoben. Dabei wurden 1.000 deutschsprachige
Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten befragt. Die Angaben
zum Download-Markt gehen aus einer weiteren repräsentativen
Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM hervor.
>> Adresse: http://www.bitkom.org/
10. BigSIM: Neuer 8 Cent Mobilfunk-Discounter
Unter dem Namen BigSIM gibt es seit April einen weiteren
Mobilfunk-Discounter mit preiswerten Tarifen. Gerade einmal 8
Cent je Minute und SMS verlangt BigSIM in alle deutschen Netze.
Damit zieht das Angebot, welches im Netz von T-Mobile funkt, mit
maXXim gleich. BigSIM wird von der FlexiShop GmbH betrieben, die
bereits verschiedene Angebote für das mobile Internet
anbietet (z.B. unter dem Namen surfRED, surfPINK, etc.).
Eine Grundgebühr, einen Mindestumsatz oder sonstige fixe
Kosten gibt es bei BigSIM nicht. Abgerechnet wird stets im
Vorhinein - also per Prepaid. Eine Telefonminute kostet rund um
die Uhr in alle deutschen Netze 8 Cent (abgerechnet wird im
Minutentakt) und eine SMS wird ebenfalls mit 8 Cent abgerechnet.
Damit gehört BigSIM zusammen mit maXXim zu den derzeit
günstigsten Anbietern. - Das mobile Internet kann für
49 Cent je Megabyte genutzt werden. Die Abrechnung erfolgt hier
in 10 kb-Blöcken. Die Mailbox kann stets kostenlos genutzt werden.
Das einmalige Starterpaket kostet 9,95 Euro. Es beinhaltet eine
Rufnummer sowie 5 Euro Startguthaben. Auch die Mitnahme der
eigenen Rufnummer zu BigSIM ist möglich. BigSIM verlangt hierfür
keine extra Kosten vom Kunden. Der Anbieter bietet jedoch keine
VIP-Nummern an, wie dies z.B. bei simyo der Fall ist. VIP-Nummern
sind besonders gut zu merkende Nummern mit Ziffern die
beispielsweise auf einander folgen oder mehrere Wiederholungen
beinhalten. Wer später BigSIM mit seiner Handynummer wieder
verlassen will, zahlt 30,72 Euro Gebühren für die Mitnahme
der Rufnummer.
Die FlexiShop GmbH ist ein Wiederverkäufer der Drillisch AG.
Aus diesem Grund überrascht auch nicht, dass die AGB bei
BigSIM derzeit die gleichen sind wie die von maXXim - einer 100
prozentigen Tochtergesellschaft von Drillisch.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/bigsim/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/maxxim/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/simyo/?id=NL
11. 1&1: Preiswerte Komplettanschlüsse ab 20 Euro
Die 1&1 Internet AG ergänzte bereits im April ihre DSL-
Angebote um einige neue Tarife. Neu sind seit kurzem die
1&1 Doppel-Flats 6.000 und 16.000. Beide Tarife eignen sich
insbesondere für Nutzer, die über den Internetanschluss surfen
und telefonieren möchten aber keine weiteren Dienste im Audio-
und Videobereich benötigen. So ist jeweils eine Internet- und
Telefon-Flatrate mit einer Rufnummer für kostenfreie
Gespräche ins deutsche Festnetz enthalten.
Ein WLAN-Modem ist bei der Doppel-Flat 6.000 für 29,99 Euro
und bei der Doppel-Flat 16.000 kostenlos enthalten. Eine
zusätzliche "Telefon Komfort"-Option mit vier
Rufnummern und ISDN Komfort-Merkmalen kann für 2,99 Euro
monatlich auf Wunsch dazu gebucht werden.
Beide Doppel-Flats kosten in den ersten sechs Nutzungsmonaten
nur 19,99 Euro monatlich. Für die 1&1 Doppel-Flat 6.000
fallen anschließend 26,99 Euro pro Monat an, für die Doppel-Flat
16.000 werden ab dem siebten Monat 29,99 Euro fällig.
Wer es noch reduzierter mag und auf die Telefon-Flatrate
verzichten möchte, findet im kleinsten Tarif "1&1 Surf-Flat 6.000"
für dauerhaft 19,99 Euro monatlich die ideale Lösung. Telefonie
ist mit diesem Tarif trotzdem möglich, allerdings nicht per Pauschale.
Pro Minute werden 2,9 Cent ins gesamte deutsche Festnetz
berechnet. Ein WLAN-Modem ist für 29,99 Euro erhältlich.
Alternativ bietet 1&1 mit der DSL-HomeNet-Reihe innovative
Kommunikationspakete mit HomeServer-Hardware,
Heimvernetzungslösungen und Internet-Entertainment für
Menschen, die mehr aus ihrem DSL-Anschluss herausholen
möchten. Internet, Telefon und Entertainment-Angebote
lassen sich so kabellos in allen Räumen und mit vorhandenen
Geräten nutzen. Ein Web-Speicherplatz von 1.000 Gigabyte
für die zentrale Ablage eigener Fotos, Filme und Songs und
eine an den HomeServer anschließbare externe Festplatte
ermöglichen die Verteilung und den Austausch der Dateien im
gesamten Heimnetzwerk.
1&1 bietet drei verschiedene DSL-HomeNet-Tarife, die jetzt
alle für 0 Euro die hochwertige HomeServer-Hardware sowie
das "Telefon Komfort"-Paket mit mehreren Rufnummern
und ISDN Komfort-Merkmalen wie Makeln, Halten, Anklopfen und
Konferenz-Schaltung enthalten.
Die beiden Tarife "1&1 DSL-HomeNet 6.000" und "1&1 DSL-
HomeNet 16.000" beinhalten jeweils eine Internet- und Telefon-
Flatrate für kostenfreie Gespräche ins deutsche Festnetz.
Außerdem ist der Zugriff auf die Online-Videothek maxdome
mit immer aktuellen 400 Gratis-Videos dauerhaft inklusive.
Weitere Filme gibt's im Einzelabruf ab 0,49 Euro. Ebenfalls
enthalten ist der Internet-Radio-Player, mit dem sich Web-
Radiosender ganz einfach abspielen lassen.
"1&1 DSL-HomeNet 6.000" enthält vier Rufnummern und
kostet 29,99 Euro im Monat. Für "1&1 DSL-HomeNet 16.000"
mit einer DSL-Geschwindigkeit von bis zu 16.000 kBit/s und zehn
Rufnummern fallen 34,99 Euro im Monat an. Neubesteller dieses
Tarifs kommen in den Genuss von drei Frei-Monaten.
Das Paket "1&1 DSL-HomeNet 16.000 Entertainment"
zum Preis von 49,99 Euro pro Monat enthält ebenfalls zehn
Rufnummern und drei Frei-Monate. Zusätzlich zu den
beschriebenen Leistungen kommt hier die Premium-Filmauswahl
von maxdome mit mehr als 15.000 Titeln hinzu, für die
normalerweise schon allein 19,99 Euro im Monat anfallen. Das
Angebot reicht von spannenden Spielfilmen über
TV-Highlights, Serien und Dokumentationen bis hin zu
Kinderformaten oder Fußball.
Im Rahmen einer Aktion ist in allen DSL-HomeNet-Tarifen auf
Wunsch eine kostenlose Handy-Flat enthalten, mit der sich
für 0 Euro ins gesamte deutsche Festnetz telefonieren
lässt. Telefonate in deutsche Mobilfunknetze sind ab 19,9
Cent pro Minute möglich.
Optional bietet 1&1 DSL-HomeNet weitere Geräte für
das Multimedia-Vergnügen im ganzen Haus: Mit dem neuen
1&1 AudioCenter für 49,99 Euro lassen sich Tausende von
Internet-Radiostationen und die eigene MP3-Sammlung auf
herkömmlichen Stereoanlagen abspielen. Und die mediaCenter-
Box - jetzt in allen HomeNet-Tarifen für nur 69,99 Euro erhältlich -
bringt maxdome-Filme auf den heimischen Fernseher.
Bei allen aktuellen 1&1 DSL-HomeNet- und Surf & Phone-
Angeboten ist zusätzlich ein "1&1 Plus-Paket" kostenfrei inklusive,
das eine Homebanking-Software, eine echte .de-Domain, einen
Homepage-Baukasten, 50 eMail-Postfächer und
Messaging-Funktionen enthält.
Alle Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.
Wechselmöglichkeiten stehen in Kürze auch denjenigen
zur Verfügung, die bereits 1&1-DSL nutzen.
Die neuen 1&1 DSL-Tarife im Vergleich zu den wichtigsten
Konkurrenten finden sich im großen DSL-Flatrate-Vergleich
von tele-fon.de. - Übersichtlich nach Bandbreite sortiert
kann man so schnell und bequem den für einen selbst besten
Anbieter finden.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/1und1/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!
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