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Newsletter 02/2010
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Aktuell: FonTipp: 1.710 - webLCR: 5.0.3
Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!
Der Februar wird spannend - muss doch die Telekom quasi ab sofort
auch bei Congstar und T-Systems Call-by-Call und Preselection
anbieten. Jedenfalls ist sie dazu verpflichtet.
Aber auch Mobilfunkkunden können Grund zur Freude haben:
Community-Telefonate sind bald ab 2 Ct/Min. möglich - und das
ganz ohne Vertragsbindung. Und alle Kunden von BASE können sich
ab sofort über einen kostenlosen Tarif mit Inklusivminuten
freuen.
Wie es am deutschen Kabelnetzmarkt weitergeht ist zwar noch
ungewiss, aber klar ist: er ist hart umkämpft und bald könnten
sich hier einige grundlegende Änderungen ergeben.
Lesen Sie im aktuellen Newsletter, was es Neues gibt, im
deutschen Telekommunikations-Markt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesern der tele-fon.de-News.
Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.
Ihr tele-fon.de Team
Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt
1. Bundesnetzagentur: Congstar und T-Systems müssen Call-by-Call anbieten
2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und Kfz-Versicherung
3. Google: Erfahrungsberichte zum Nexus One / bald auch in Deutschland?
4. BASE: Neues Tarifportfolio mit SMS-Flat für 10 & Allnet Flat für 50 Euro
5. discoTEL: Sonderaktion verbilligt Einstieg auf 1,20 Euro / günstigster Prepaid-Tarif
6. Umfrage: Jeder zweite telefoniert im Auto ohne Freisprechanlage
7. Datenschutz: Vorsicht mit eigenen Daten in Social Networks
8. Übernahmekampf: Kabel Deutschland und Unitymedia bald in neuer Hand?
9. GoYellow: Mit der 118000 startet ein Auskunftsdienst mit Privatsphäre
10. klarmobil: Preissenkung auf 2 Ct/Min. für Community-Gespräche
11. Deutsche Telekom: Vermehrt UMTS statt Festnetz im Breitbandausbau
12. AOL: Schließung der Niederlassungen in Deutschland, Schweden und Spanien
1. Bundesnetzagentur: Congstar und T-Systems müssen Call-by-Call anbieten
Die Bundesnetzagentur hat durch einen Bescheid vom 25. Januar
die Deutsche Telekom sowie ihre beiden Tochtergesellschaften
T-Systems (Geschäftskunden) und Congstar (Discounter) dazu
verpflichtet, unverzüglich die Möglichkeit zu schaffen, dass sowohl
Call-by-Call als auch Preselection an den geschalteten IP-basierten
Anschlüssen funktionieren. Damit ist der Entwurf von November 2009
der Bundesnetzagentur nun amtlich.
Künftig muss es Neu- wie auch Bestandskunden des
Ex-Monopolisten möglich sein, den gewünschten
Telefonanbieter mittels fallweiser Auswahl (Call-by-Call) bzw.
dauerhafter Voreinstellung (Preselection) auszuwählen. Eine
entsprechende Frist zur Umsetzung gewährte die
Aufsichtsbehörde der Deutschen Telekom nicht. Die von der
Telekom geforderte Implementierungsfrist von mindestens neun
Monaten akzeptierte die Behörde nicht. Stattdessen nannte
sie diese Frist "nicht nachvollziehbar".
Schließlich wusste die Telekom bereits seit Anfang 2009
von der bevorstehenden Änderung und außerdem sei die
Implementierung beispielsweise in der Schweiz auch ohne
nennenswerten Aufwand erfolgt.
Gleichzeitig wies die Aufsichtsbehörde den Bonner Konzern
auch darauf hin, dass sowohl Bestands- als auch Neukunden der
Telekom einen Rechtsanspruch auf Call-by-Call und Preselection
hätten und die Telekom deshalb ihrer entsprechender
Verpflichtung nachkommen sollte. Auch einen Ausschluss von
Call-by-Call/Preselection durch die Allgemeinen
Geschäftsbedingen der Telekom sei nicht akzeptierbar.
Ob die Deutsche Telekom nun der Anweisung der Bundesnetzagentur
folgt oder doch den Rechtsweg mittels Klage beschreitet, ist
derzeit noch unklar. Ein Sprecher sagte in Bonn lediglich, dass
die Verfügung derzeit intern geprüft werde.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL
>> Adresse: http://ww.t-systems.de/
>> Adresse: http://www.bundesnetzagentur.de/
2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und Kfz-Versicherung
Cheabit Media, das Unternehmen hinter tele-fon.de, ist
stets bemüht, Sie über die aktuellsten Tarife im Telekommunikations-
Markt zu informieren. - Damit aber nicht genug.
Auch in den Bereichen Energie und Versicherung kann man einiges
an Geld einsparen. Vorausgesetzt man ist gut informiert.
Nachfolgend ein Überblick zu unseren weiteren kostenlosen Diensten,
die Ihnen helfen, schnell und effizient Geld zu sparen.
Telefon: Die günstigsten Telefontarife finden Sie bei tele-fon.de.
Windows-Nutzern empfehlen wir das kostenlose Programm FonTipp.
Es zeigt automatisch die preiswertesten Tarife auf dem PC an.
Wer lieber das eMail-Medium vorzieht, ist mit der dialNOW-Tarifliste
gut beraten, die täglich aktualisiert und kostenlos verschickt wird.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.FonTipp.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/
Internet: Sie suchen den für Sie günstigsten DSL- oder Kabel-Anbieter?
Kein Problem. Unsere Übersichtsliste vergleicht die wichtigsten
Angebote mit einander. Eine Auswahl erfolgt so schnell und bequem.
Sie können/wollen kein DSL/Kabel? - Dann ist das Windows-Programm
webLCR etwas für Sie. Der Least-Cost-Router wählt ihr analog/ISDN-Modem
zum jeweils günstigsten Tarif ins Internet ein; mit nur einem Klick.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
>> Adresse: http://www.webLCR.de/
Energie: Kräftig sparen lässt es sich auch bei Energieversorgern.
Ob Stromanbieter oder Gasanbieter. Mit dem richtigen Tarif lassen sich
jährlich schnell einige Hundert Euro einsparen. Wir vergleichen über
über 14.800 Energie-Tarife für Sie. Der Wechsel kann online erfolgen -
und das innerhalb von nur 5 Minuten. Bequem und einfach.
>> Adresse: http://www.stromvergleiche.de/?id=NL
>> Adresse: http://www.gasvergleiche.eu/?id=NL
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Kfz-Versicherung: Mit über 140 Einzeltarifen bieten wir einen
der umfangreichsten und objektiven Tarif-Rechner auf dem deutschen
Markt. Bei der Autoversicherung zu sparen heißt nicht, bei den
Leistungen Abstriche machen zu müssen. Wir geben Tipps und Hinweise
wie man für wenig Geld einen leistungsstarken Tarif erhält.
Probieren Sie es aus. Einsparungen von bis zu 500 Euro/Jahr sind möglich.
>> Adresse: http://www.kfz-billiger-versichern.de/?id=NL
3. Google: Erfahrungsberichte zum Nexus One / bald auch in Deutschland?
Das Smartphone Nexus One wird nun seit knapp einem Monat
bei Google als eigenes Handy verkauft. Nach ersten Tests liegen
jetzt auch aussagekräftige Erfahrungsberichte vor, die wir
nachstehend zusammen fassen möchten.
Kurz gesagt: Das Nexus One ist gut, aber nicht der erwartete
iPhone-Killer. Das nur knapp 12 mm dünne Gerät ist
rund 119 mm hoch und fast 60 mm breit - und das bei einem
Gewicht von 130 g. Damit ist das neue Flaggschiff nicht nur
etwas dünner sondern auch leichter als der Herausforderer -
das iPhone 3GS.
Das Quadband-Handy verfügt über ein 3,7 Zoll
großes AMOLED-Touch-Display mit 800 x 480 Pixeln, den
beschleunigten UMTS-Standard HSPA (HSDPA und HSUPA) und WLAN
(802.11 b/g), Bluetooth, eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
und einen 1-GHz-Qualcomm QSD 8250-Prozessor. Verbaut sind
außerdem 512 MB RAM und eine 4 GB Micro SD Card welche
allerdings durch eine Karte mit bis zu 32 GB ersetzt werden
kann. Als Betriebssystem wird das Google eigene OS Android 2.1
(Eclair) genutzt, welches nun statt drei bis zu fünf
Homescreens anbietet. Außerdem kann die neue
Android-Version nun auch gesprochene Texte in Sätze
umwandeln. Allerdings klappte dies nicht immer reibungslos.
Besonders bei tiefen Männerstimmen gab es teils noch
Probleme.
Deutliche Unterschiede zu bisherigen Android-Handys und besondere
Neuheiten sind beim Google Nexus One allerdings nicht viele zu
finden. Im Vergleich zum Motorola Milestone reagieren das
Betriebssystem und die Kamera deutlich schneller. Die
zahlreichen vorinstallierten Anwendungen klappten in Tests zudem
flüssig und schnell. Die Verarbeitung des von HTC gebauten
Smartphones fanden alle Tester ebenfalls gut.
Neu ist, dass Google auf der Rückseite des Gerätes ein
zweites Mikrofon verbauen ließ. Das soll beim Telefonieren
automatisch Umgebungsgeräusche wie Wind oder
Straßenlärm erkennen und aus dem Gespräch
herausfiltern. Einige US-Tester waren von dieser Neuerung sehr
begeistert.
Der Touchscreen reagierte im unteren Bereich oft nur auf relativ
festen Druck, ein leichtes Antippen der Oberfläche
führte demnach zu keiner Reaktion des Nexus One. Und auch
Multitouch, also die gleichzeitige Bewegung mehrere Finger auf
dem Display, funktioniert mit der aktuellen Software nicht, auch
wenn es Android 2.1 grundsätzlich unterstützt.
Der eingesetzte 1400 mAH Lithium-Ionen Akku hält laut
Hersteller bis zu 5 Stunden im Internetbetrieb und bis zu 12
Tagen im (GSM) Stand-by. Das Google Nexus Smartphone kann
aktuell nur in den USA für 529 US-Dollar (rund 370 Euro)
gekauft werden. Zusammen mit einem T-Mobile-Vertrag gibt es das
Gerät nun für 279 Euro (ca. 195 Euro).
Laut der niederländischen Website allaboutphones.nl soll das
Google-Telefon ab Februar auch in zahlreichen europäischen
Ländern, darunter Deutschland, erhältlich sein.
Vodafone bietet, der Website allaboutphones.nl zufolge, dann das
Nexus One im Tarif "SuperFlat Internet" für 149
an – mit einem Vertrag über 24 Monate.
>> Adresse: http://www.google.com/phone
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/vodafone/?id=NL
4. BASE: Neues Tarifportfolio mit SMS-Flat für 10 & Allnet Flat für 50 Euro
Ab sofort krempelt BASE, die Flatrate-Marke von E-Plus, das
eigene Angebots-Portfolio komplett um. Es werden nun
sämtliche bestehende BASE-Tarife durch neue Produkte
ersetzt. Alte BASE-Tarife sind direkt bei BASE nicht mehr buchbar -
für Kunden bedeuten die neuen Angebote allerdings nicht
durchweg eine Verbesserung. Bestandskunden können weiterhin
in den gebuchten Tarifen bleiben.
Künftig wird sich alles um das Standard Tarifmodell
"Mein BASE" drehen. Der Vertrag läuft zwar
über 24 Monate, beinhaltet aber keinen Grundpreis und
keinen Mindestumsatz. Bereits enthalten sind jeweils 30
Freiminuten und 30 Frei-SMS zu anderen BASE-Kunden.
Grundsätzlich unterscheidet BASE künftig, ob der
andere Gesprächsteilnehmer bei BASE oder direkt bei E-Plus
Kunde ist. Inklusivminuten und –SMS für BASE gelten also
nicht mehr zu Muttergesellschaft. - Nutzt man innerhalb der
ersten drei Monate mindestens einmal den Tarif "Mein
BASE", entfällt auch der einmalige Anschlusspreis von
25 Euro. Praktisch: eine "Nutzung" kann auch erfolgen,
in dem die beinhalteten Freiminuten bzw. -SMS genutzt werden.
Zu dem grundgebührfreien Postpaid-Tarif kann dann eine Reihe
von Optionen hinzu gebucht werden. Positiv anzumerken ist, dass
sämtliche Optionen nur eine Vertragslaufzeit von einem
Monat haben und dementsprechend jederzeit wieder abbestellt
werden können. Zudem verlängern die gebuchten Optionen
nicht die eigentliche Vertragslaufzeit von "Mein
BASE".
Für jeweils 10 Euro im Monat kann man die "BASE
Flat" (alle Telefonate und SMS zu anderen BASE-Kunden) und
die "Festnetz Flat" für Telefonate ins deutsche
Festnetz buchen. Des Weiteren gibt es zwei verschiedene
Minutenpakete. "Allnet Flat 50" für 5 Euro/Monat
beinhaltet 50 Gesprächsminuten in alle deutschen Fest- und
Mobilfunknetze. Für 30 Euro erhält man den Tarif
"Allnet Flat 500" der 500 Inklusivminuten in alle
Netze anbietet. Wem das nicht ausreicht, der kann für 50
Euro die "Allnet Flat" für unlimitierte
Telefonate in alle deutschen Netze buchen.
Wer mit dem Handy oft im Internet surft, kann für 10
Euro/Monat die "Internet Handy Flat" buchen. Ebenfalls
10 Euro fallen für die "SMS Allnet Flat" an. Hier
erhält man eine sehr preiswerte Pauschale für
sämtlich SMS in alle deutschen Mobilfunknetze.
Hat man keine Option gebucht, oder die eingeschlossenen SMS bzw.
Gesprächsminuten bereits ausgeschöpft, fallen 19 Cent
pro SMS bzw. Minute an. Die Abrechnung von Telefonaten erfolgt
stets im Minutentakt (60/60). Gespräche zur Mailbox sind rund
um die Uhr kostenlos. Die monatliche Rechnung erhält man
online. Wer eine gedruckte Rechnung will, wird monatlich mit einem
Euro dafür belastet.
Alles in allem sind die neuen Tarife für Kunden logisch
aufgebaut. Zudem sinkt beispielsweise der Preis für die SMS
Allnet-Flatrate. Während bislang 25 Euro für die
SMS-Flatrate in alle Netze fällig wurden, werden
künftig nur noch 10 Euro verlangt. Auch die faire
Vertragslaufzeit von nur einem Monat für alle Optionen
überzeugt.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/base/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/eplus/?id=NL
5. discoTEL: Sonderaktion verbilligt Einstieg auf 1,20 Euro / günstigster Prepaid-Tarif
Im Rahmen einer Sonderaktion gibt es den derzeit günstigsten
mobilen Prepaid-Tarif von discoTEL noch mit 50 Freiminuten.
Für die einmaligen Einrichtungskosten von 9,95 Euro
erhält man zu dem bereits vorhandenen Startguthaben von 5
Euro nun auch noch zusätzliche 50 Inklusivminuten dazu.
Telefonate und SMS kosten jeweils 7,5 Ct pro Minute bzw. SMS.
Um auf den Preis von 7,5 Cent zu kommen berechnet discoTEL
allerdings erst einmal 8 Cent je Minute bzw. SMS. Einmal
jährlich, stets am 31. Dezember, erhalten dann die Kunden
den aufgelaufenen Bonus von 0,5 Ct je Minute bzw. SMS auf dem
Kundenkonto gutgeschrieben. Alle Telefonate werden minutengenau
(60/60) abgerechnet.
Ansonsten gibt es bei discoTEL weder Grundgebühr, noch
Mindestumsatz oder eine Vertragsbindung. Die Mailbox ist im
"7,5 Cent-Tarif" ebenfalls rund um die Uhr kostenlos
zu erreichen. Realisiert wird das Angebot im Netz von T-Mobile.
Das mobile Internet kann für 49 Cent/MB genutzt werden. Die
Abrechnung erfolgt hier in Blöcken von je 10 kb.
Durch die Sonderaktion mit den 50 Freiminuten, die einem Wert
von 3,75 Euro entspricht, sinkt der rechnerische Einstiegspreis auf
1,20 Euro. Das Starterpaket kann online bestellt werden.
eteleon, der Betreiber von discoTEL, ermöglicht zudem eine
bereits vorhandene Handynummer zu portieren, sofern
gewünscht. Die Sonderaktion gilt noch bis 15. Februar.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/discotel/?id=NL
6. Umfrage: Jeder zweite telefoniert im Auto ohne Freisprechanlage
Jeder weiß es, doch nur wenige halten sich daran. Das
Telefonieren im Auto ist ohne Freisprecheinrichtung nicht
erlaubt. Zu diesem Ergebnis kommt die Dekra in einer aktuellen
Umfrage. Mehr als jeder fünfte Fahrer (22 Prozent)
telefoniert dennoch ohne Freisprechanlange während der Fahrt.
Die Gründe, warum trotz Verbot dennoch mit dem Handy am Ohr
während der Fahrt telefoniert wird, liegen oft auf der
Hand. So nannten 58 Prozent der Befragten, dass ihnen das Verbot
schlicht egal sei. Rund ein Drittel (31 Prozent) hielten eine
passende Freisprecheinrichtung einfach für zu teuer. Knapp
ein Viertel (24 Prozent) der 1.800 Befragten nannten als Grund,
dass die Freisprechanlage nicht beim neuen Handy passen
würde. 20 Prozent der Befragten meinten, dass ohnehin nur
selten kontrolliert werde. Der zu hohe Preis hingegen spielte
besonders bei den jungen Autofahrern (41 Prozent) eine wichtige
Rolle.
In der heutigen mobilen Gesellschaft ist es für mehr als
jeden vierten Autofahrer (26 Prozent) wichtig, auch während
der Fahrt erreichbar zu sein. Verzichten können dabei eher
die Frauen als die Männer auf das Handy im Auto. 29 Prozent
der Männer und nur 19 Prozent der Frauen gaben an, auch im
Auto ständig telefonisch erreichbar sein zu wollen. In
Sachen Fahrzeugausstattung liegen die Männer ebenfalls
vorn: Ihre Autos haben zu 40 Prozent ein Freisprechgerät an
Bord, bei den Frauen sind es lediglich 24 Prozent.
Die Sachverständigen der Dekra weisen darauf hin, dass das
Telefonieren am Steuer - auch mit einer geeigneten
Freisprechanlage - stark vom Autofahren ablenken kann und mit
erhöhter Unfallgefahr verbunden ist. "Besonders
riskant ist es, während der Fahrt auf das Telefon zu
schauen, zum Beispiel, um eine Nummer aufzurufen", warnt
Dipl.-Ing. Jörg Ahlgrimm, Unfallanalytiker der Dekra. Ohne
Freisprecheinrichtung sei es sicherer, ankommende Gespräche
nicht anzunehmen, sondern bei nächster Gelegenheit
anzuhalten und zurückzurufen.
>> Adresse: http://www.dekra.de/
7. Datenschutz: Vorsicht mit eigenen Daten in Social Networks
Social Communites und Social Networks sind beliebt und
finden immer mehr Zuspruch. Doch immer wieder lassen
Datenklau, Sicherheitslöcher und Fälle von Datenmißbrauch
die Mitglieder aufhorchen. "Durch eigene Unvorsichtigkeit
oder Sicherheitslücken beim Betreiber kann die
Veröffentlichung privater Informationen - etwa bei
Bewerbungen - zu persönlichen Nachteilen führen",
so Martin Gasper, Experte von TÜV Rheinland anlässlich
des Europäischen Datenschutztages am 28. Januar. Der
TÜV Rheinland weist darauf hin, dass jeder Nutzer selbst
aktiv werden sollte, um seine Privatsphäre optimal zu
wahren. Denn viele Mitglieder gehen sehr locker mit der
Veröffentlichung von privaten und geschäftlichen Daten
um - und das sogar freiwillig, ohne groß darüber
nachzudenken.
Der beste Schutz ist, private Informationen erst gar nicht zu
veröffentlichen. Allerdings wird dies im digitalen
Zeitalter immer schwieriger. Deshalb sollte sich jeder, der in
sozialen Netzwerken aktiv ist, genau überlegen, welche
privaten Informationen er preisgeben will.
Die Devise sollte deshalb lauten: nur ausgewählte Daten
anbieten - weniger ist oft mehr. Gerade bei detaillierten
Angaben oder Fotos aus dem Privatleben ist Vorsicht geboten: Der
eigene Arbeitgeber findet sonst schnell in der Jobbörse die
Bewerbung oder der zukünftige Chef freizügige
Partyfotos im privaten Netzwerk. Auch wer nur wenige
persönliche Daten preisgibt, muss genau festlegen, wer
diese online einsehen darf. "Am besten nur direkte Freunde,
eventuell noch einzelne Mitglieder oder bekannte Gruppen der
Kontaktplattform, angeben", rät der Datenschutzexperte
vom TÜV Rheinland. Bei Anmeldung auf einer
Internet-Kontaktplattform sollte man daher anfangs stets die
Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen, denn
häufig ist die Veröffentlichung der Daten im gesamten
Internet automatisch voreingestellt.
Wichtig ist zudem, dass Nutzer sich bewusst und nach vorheriger
Prüfung für nur eine Internet-Kontaktplattform
entscheiden. Bei der Wahl der Internet-Kontaktplattform ist zu
prüfen, ob die Datenschutzbedingungen leicht einsehbar
sind, der Betreiber eine Selbsterklärung zum
verantwortlichen Umgang mit Nutzerdaten veröffentlicht hat
und die Einstellungen für die Privatsphäre
unkompliziert gefunden und umgesetzt werden können. Wer
seine persönlichen Daten in verschiedenen Plattformen
streut, verliert schnell die Übersicht. "Das Internet
ist nicht anonym und vergisst nichts", warnt der
Datenschutz-Experte. Auch nachträgliches Löschen
privater Daten hilft nicht unbedingt: Einmal
veröffentlichte Informationen können oft jahrelang auf
unterschiedlichen Servern schlummern oder in Archive von
Suchmaschinen wandern - ganz ohne Zugriff für die
Betroffenen.
>> Adresse: http://www.tuv.com
8. Übernahmekampf: Kabel Deutschland und Unitymedia bald in neuer Hand?
Im deutschen Kabelnetzmarkt bahnen sich aktuell zwei
milliardenschwere Bieterkämpfe an. Die Kontrahenten sind
auf der einen Seite die Nummer eins in Deutschland, Kabel
Deutschland, sowie der zweitgrößte Anbieter,
Unitymedia. Auf der anderen Seite stehen verschiedene Medien-
und Beteiligungsgesellschaften.
Während die EU-Kommission bereits grünes Licht für
die Übernahme von Unitymedia durch den US-amerikanischen
Liberty-Konzern gegeben hat, steht Kabel Deutschland im
Bieterstreit noch recht am Anfang.
Für den größten deutschen Kabelnetzanbieter
interessieren sich die Privatinvestoren CVC Capital Partners und
Carlyle sowie BC Partners und Advent International. Laut
"Financial Times" sind die Kaufinteressenten bereit,
rund fünf Milliarden Euro für Kabel Deutschland zu
zahlen. Ebenfalls im Gespräch waren bislang Liberty Global
sowie der britische Mobilfunkanbieter Vodafone.
Derzeit besitzt noch die Beteiligungsgesellschaft Providence
Equity Partners die Mehrheit an Kabel Deutschland. Berichten
zufolge plant der Investor für den Sommer den
Börsengang des Branchenprimus. Erwartet werden dadurch rund
eine Milliarde Euro an Einnahmen sofern nicht andere
Beteiligungsunternehmen dazwischen funken.
Kabel Deutschland bedient bundesweit 13 Bundesländer und
versorgt damit etwa neun Millionen Fernseh- und immer mehr
Internetkunden.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/kabeldeutschland/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/unitymedia/?id=NL
>> Adresse: http://www.ftd.de/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
9. GoYellow: Mit der 118000 startet ein Auskunftsdienst mit Privatsphäre
Die eigene Telefonnummer muss künftig nicht mehr in
einem öffentlichen Verzeichnis, bei der Telefonauskunft
oder in Internetsuchmaschinen preisgegeben werden. Und trotzdem
kann man bei dem Auskunftsdienst 118000 gefunden werden. Das
Eintragungsportal von 118000 basiert auf einem ausgefeilten
Sicherheitskonzept, das für niemanden zugänglich ist.
Noch nicht einmal die Agenten am Telefon sehen die Nummer der zu
verbindenden Gesprächspartner.
§Unser neuer Dienst ist eine optimale Lösung, um sich
vor jeglichem Missbrauch seiner persönlichen Daten zu
schützen. Gleichzeitig bietet er aber die Möglichkeit,
immer erreichbar zu sein. Mit 118000 kann jeder selbst
entscheiden, wer ihn sprechen kann und wer nicht. Lästige
Werbeanrufe können von vorn herein abgeblockt werden."
sagt Dr. Klaus Harisch, Vorstandsvorsitzender der GoYellow
Media AG.
Neben Mobilfunk- und Festnetznummern können Verbraucher
zusätzlich ihre Kraftfahrzeug-Kennzeichen eintragen. So
können sie beispielsweise von Anwohnern oder Nachbarn
informiert werden, bevor ihr Fahrzeug abgeschleppt wird. Ein
spezieller Konfigurator soll dem Verbraucher in den
nächsten Wochen noch weitere Möglichkeiten bieten,
seine persönliche Erreichbarkeit zu steuern. Dann
können beispielsweise zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte
Personengruppen zugelassen oder ausgeschlossen werden oder
Benutzernamen bei Internetportalen als zusätzliche
Kontaktmöglichkeit eingetragen werden.
Unter der neuen sechsstelligen Telefonnummer 118000 können
Anrufer sich an Personen in ganz Deutschland telefonisch
verbinden lassen, ohne dass sie die Kontaktdaten des
gewünschten Gesprächspartners erhalten.
Ein Anruf der 118000 aus dem deutschen Festnetz kostet in den
ersten beiden Minuten je 1,59 Euro. Ab der dritten Minute
reduziert sich dann der Minutenpreise auf 29 Cent je angefangene
60 Sekunden. Die Preise aus dem Mobilfunknetzen können
abweichen und liegen in der Regel deutlich über den
Festnetz-Konditionen.
Da man bei der 118000 nie die Rufnummer des Anzurufenden
erhält, summieren sich die Gesprächsminuten schnell zu
mehreren Euro. Eine Vermittlung eines Telefonates kann so
schnell vier Euro kosten.
>> Adresse: http://www.118000.com
>> Adresse: http://www.goyellow.de/
10. klarmobil: Preissenkung auf 2 Ct/Min. für Community-Gespräche
Der Mobilfunk-Discounter klarmobil senkt Mitte Februar den
Preis für seinen Community-Tarif für Neukunden. Ab dem 12.
Februar telefonieren alle Neukunden dann für nur noch 2
Cent pro Minute (bislang 3 Ct/Min.) zu anderen klarmobil
Community-Teilnehmern. Auch Gespräche in alle anderen
deutschen Netze außerhalb der Community sowie SMS werden
von 13 auf 12 Cent pro Minute bzw. SMS gesenkt.
Die reduzierten Preise gelten allerdings nur für Neukunden.
Alle Bestandskunden können gegen eine einmalige Gebühr
von 9,95 Euro ab Mitte Februar bei Bedarf in das neue
Preismodell wechseln. - Alle restlichen Konditionen bleiben
unverändert. Die Abrechnung aller Gespräche erfolgt
minutengenau (60/60). Die Mailbox wird zu den regulären
Kosten von 12 Ct/Min. abgerechnet. Eine Vertragslaufzeit und
eine feste Grundgebühr gibt es nicht. Allerdings setzt der
Anbiete einen Umsatz von 3 Euro ab dem vierten Monat voraus.
Wird dieser Umsatz nicht erreicht, berechnet klarmobil 1
Euro/Monat.
Das mobile Internet kann für 49 Ct/MB (abgerechnet in 100
kB-Blöcken) genutzt werden. MMS kosten 39 Cent. Den Tarif,
der im Netz von T-Mobile realisiert wird, gibt es in einer
Postpaid- wie auch in einer Prepaid-Variante. Gebucht wird laut
Anbieter jedoch hauptsächlich die Postpaid-Version.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/klarmobil/?id=NL
11. Deutsche Telekom: Vermehrt UMTS statt Festnetz im Breitbandausbau
Die Deutsche Telekom will mehr Kommunen Breitbandanbindungen
ermöglichen. Das teilte der Bonner Konzern im Rahmen einer
Presseinformation mit. Die Telekom hat im vergangenen Jahr
bundesweit 720 Kooperationen mit Kommunen für den
Breitbandausbau vereinbart. Weitere 50 Verträge liegen
derzeit noch zur Unterschrift bei Gemeinden vor. Durch die
Kooperationen sowie Kapazitätserweiterungen und Regelausbau
können rund 300.000 Haushalte zusätzlich schnelle
Internetanschlüsse nutzen.
Auch bedingt durch die Förderprogramme des Bundes und der
Länder ist das Interesse der Gemeinden am Breitbandinternet
weiterhin sehr hoch: Allein bei der Deutschen Telekom gab es
2009 rund 9.000 konkrete Anfragen. "Wir werden auch 2010
weiter gezielt in ländliche Gebiete investieren und planen,
ähnlich viele Kooperationen zu vereinbaren wie im
Vorjahr", betont Niek Jan van Damme, Vorstand Deutschland
der Deutschen Telekom. Van Damme: "Wir halten unsere
Zusagen und unterstützen das Ziel der Bundesregierung, den
Breitbandausbau in Deutschland weiter zu forcieren."
Allerdings könne die der Konzern bei einem Marktanteil von
nur noch rund 50 Prozent nicht alleine 100 Prozent des Netzes
ausbauen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Deutsche
Telekom begrüße deshalb, wenn auch Wettbewerber ihre
Anstrengungen verstärken.
Um mehr Gemeinden Breitbandanbindungen zu ermöglichen, setzt
der Konzern in Zukunft zudem verstärkt auf einen
kombinierten Technologieansatz: "Wo der Ausbau über
Festnetz zu teuer ist, prüfen wir Mobilfunk- oder
Richtfunklösungen, um den Bürgern über
alternative Technologien schnelle Internetanbindungen bieten zu
können", erläutert Ulrich Adams,
Vorstandsbeauftragter für den Breitbandausbau in
Deutschland. So sind über HSPA im Mobilfunk
Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich.
Insgesamt hat die Deutsche Telekom bereits mehr als 1.200
Kooperationen vereinbart. Damit setzt sich der Bonner Konzern
dafür ein, dass die digitale Spaltung zwischen
Ballungsräumen und ländlichen Gebieten verhindert
wird. Wo der Breitbandausbau aufgrund niedriger Kundenpotenziale
und hoher Ausbaukosten mit Verlusten verbunden wäre, macht
der Konzern den Gemeinden ein Beteiligungsangebot. Die Kommunen
können sich dann auf unterschiedliche Weise am Ausbau
beteiligen und so die Kostenlücke decken: Beispielsweise
indem sie eventuell vorhandene Kabelkanalanlagen oder Leerrohre
zur Verfügung stellen oder die nötigen
Tiefbaumaßnahmen übernehmen. Alternativ sind
finanzielle Zuschüsse möglich. Haupttreiber der Kosten
sind die Tiefbauarbeiten, die bis zu 50.000 Euro pro Kilometer
betragen.
Die Deutsche Telekom hat laut eigenen Angaben seit 1999 rund zehn
Milliarden Euro in die moderne Breitbandinfrastruktur
investiert. Rund 96 Prozent ihrer Kunden können über
das Festnetz Übertragungsraten von mindestens 384 Kbit/s
nutzen. 50 Städte hat die Deutsche Telekom mit VDSL
ausgestattet, was Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s
ermöglicht. Der Konzern investiert auch in eine
Bandbreitenerhöhung des klassischen DSL auf bis zu 16
MBit/s. Mehr als 1.000 Städte wurden mit der Technologie
ADSL2+ aufgerüstet.
Laut Jahresbericht der Bundesnetzagentur nutzen inzwischen 60
Prozent der Haushalte in Deutschland einen Breitbandanschluss -
das ist deutlich mehr als in anderen Flächenländern
der EU. Im ersten Halbjahr 2009 gab es insgesamt 24,1 Millionen
Breitbandanschlüsse. Davon waren gut 91 Prozent
DSL-Anschlüsse.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
12. AOL: Schließung der Niederlassungen in Deutschland, Schweden und Spanien
Der Internetanbieter AOL kehrt Deutschland den Rücken und
verabschiedet sich hierzulande aus dem Markt. Wie AOL mitteilte,
werden alle vier Konzernniederlassungen in Düsseldorf,
Frankfurt/Main, München und Hamburg geschlossen. Rund 140
Jobs sind von den Schließungen betroffen. Das
Internet-Zugangsgeschäft wurde bereits Ende 2006 an Telecom
Italia verkauft, welche in Deutschland unter dem Markennamen
Alice auftrat. Seit Oktober 2009 gehört HanseNet mit seiner
Marke Alice zum spanischen Telefonkonzern Telefónica.
Deutsche Nutzer von AOL-eMail-Adressen und Programmen wie Winamp
und dem AOL Live-Messenger können die Dienste auch
künftig noch weiter nutzen. Die deutsche Webseite von AOL
soll in einer Minimalversion weiter bestehen bleiben.
Vom Rückzug der Firma betroffen ist allen voran das Portal-
und Werbegeschäft in Deutschland. Aber auch weitere
europäische Niederlassungen sind von den
Stellenstreichungen betroffen. So werden die Niederlassungen in
Schweden und Spanien ebenfalls geschlossen. Ob auch die
französische Filiale betroffen ist, wird derzeit
geprüft. Die britische Niederlassung hingegen soll bestehen
bleiben - wenn auch mit deutlich weniger Belegschaft. Insgesamt
will AOL weltweit rund 2.300 der rund 6.900 Mitarbeiter
entlassen.
2001 hatte sich der US-amerikanische Medienriese Time Warner mit
AOL zusammengeschlossen. Der Wert des Zusammenschlusses belief
sich damals auf rund 165 Milliarden Dollar. Die "Ehe"
hielt allerdings nur acht Jahre. Ende 2009 trennten sich die
beiden Firmen wieder. Da sich das Geschäft von AOL nicht
positiv entwickelte entstanden Time Warner große
finanzielle Ausfälle und demzufolge auch entsprechend hohe
Abschreibungen.
>> Adresse: http://www.aol.de/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/hansenet/alice/?id=NL
Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!
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