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Newsletter 02/2012
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Aktuell: FonTipp: 1.710 - webLCR: 5.0.3
Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!
Die Zeiten ändern sich - auch bei den Mobilfunkanbietern.
So ist es nicht verwunderlich, dass sowohl o2 als auch BASE
und congstar ab sofort ein neues Tarif-Portfolio präsentieren.
Angepasst an die Bedürfnisse der Smartphone-Nutzer werden
Daten-Tarife immer umfangreicher und günstiger.
Die Beliebtheit des mobilen Internet beschäftigt die
Mobilfunkanbieter aber nicht nur im positiven Sinne.
Während die Carrier ihre Datenumsätze deutlich erhöhen,
brechen zeitgleich die Einnahmen bei der bisher
so lukrativen SMS ein. Eine Ersatzlösung muss her - und
soll bald den Kunden angeboten werden.
Dies und vieles weitere mehr erwartet Sie in den
aktuellen News.
Viel Spaß beim Lesen des tele-fon.de Newsletters.
Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.
Ihr tele-fon.de Team
Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt
1. congstar: Neue günstigere Tarife - teilweise mit bis zu 7,2 Mbit/s
2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung
3. o2: Smartphone-Tarife neu strukturiert / kostenloses Surfen im EU-Ausland
4. RCS-e: Telekom, Vodafone & o2 arbeiten an SMS-Nachfolger
5. BASE: Neues Tarif-Portfolio / Mein BASE plus künftig mit Grundgebühr
6. Studie: Verbraucher sind ihrem Internet-Anbieter treu
7. Studie: Deutsche Mobilfunkanbieter sprechen Jugendliche kaum an
8. maXXim: 9 Cent-Tarif mit Kosten-Stopp bei 35 Euro gestartet
9. Kooperation: Telekom mietet Glasfaserleitungen von NetCologne
10. BITKOM: Internet-Telefonie gewinnt europaweit an Boden
11. airberlin: Vielflieger erhalten internationale Presse als ePaper kostenfrei
12. Studie: TV- & Video-Konsum per Internet und Smartphone steigt rasant
1. congstar: Neue günstigere Tarife - teilweise mit bis zu 7,2 Mbit/s
Kunden und Interessenten des Mobilfunk-Discounters congstar
können ab sofort von den Vorteilen einer neuen
Tarifgeneration profitieren. Zum einen erhalten einige Tarife
mehr Leistung zum gleichen Preis und zum anderen werden
verschiedene Optionen preislich reduziert. Auch neue
Optionstarife können ab sofort gebucht werden.
Die wahrscheinlich wichtigste Neuerung ist die Aufwertung der
bisherigen Surf-Geschwindigkeiten - zumindest der meisten
Optionen. Bislang war die Bandbreite der mobilen
Internet-Optionen auf bis zu 3,6 Mbit/s gebremst. Ab sofort
stehen in den entsprechend ausgebauten Gebieten - mit Ausnahme
der beiden Optionen "Smart 100" und "Kombi
Flat" - bis zu 7,2 Mbit/s zur Verfügung - und das zum
gleichen Preis. Außerdem enthielt die bisherige "Surf
Flat"-Option lediglich ein Datenvolumen von 200 MB.
Abgelöst wird die Option nun von der "Surf Flat
500"-Option, die jetzt 500 MB Inklusivvolumen beinhaltet.
Der Preis von 9,90 Euro im Monat bleibt jedoch gleich.
Die "Surf Flat 500"-Option kann sowohl von Prepaid- als
auch von Postpaid-Kunden des 9-Cent-Tarifes gebucht werden. Neu
ist auch die "Surf Tagesflat" für 99 Cent je
Kalendertag. Hier kann man von 0 Uhr bis Mitternacht für 99
Cent mobil im Internet surfen. Es steht ein Inklusivvolumen von
200 MB zur Verfügung, bevor die Bandbreite auf GPRS-Niveau
gedrosselt wird.
Wer keine Surf-Option gebucht hat, zahlte bislang im
voreingestellten "by-Call"-Tarif 35 Cent je MB. Auch
dieser Preis wird zu Gunsten der Kunden gesenkt. Ab sofort
werden lediglich 24 Ct./MB für das mobile Internet
abgerechnet. Allerdings verschlechtert congstar die Taktung.
Statt in 10 kb-Blöcken wird ab sofort in ungünstigeren
100 kb-Blöcken abgerechnet.
Für Kunden die viel ins Festnetz telefonieren lohnt sich
eventuell die "Festnetz Flat"-Option für 9,90
Euro/Monat die beliebig viele Gespräche ins deutsche
Festnetz beinhaltet.
Vielschreiber von SMS erhalten nun bei einem Prepaid-Tarif von
congstar keine SMS-Flatrate mehr für 9,90 Euro. Stattdessen
gibt es nur noch die "SMS Option 3000", welche pro
Monat maximal 3000 SMS zum Pauschalpreis zur Verfügung
stellt. Jede weitere SMS kostet dann 9 Cent.
Anders läuft es für congstar-Postpaid-Kunden. Diese
können für 9,90 Euro weiterhin die "SMS Flat
Option" buchen. Aber auch sonst stehen Postpaid-Kunden noch
weitere Optionen offen.
Wem 500 MB zu wenig Datenvolumen ist, der kann für 12,99
Euro auch die "Surf Flat 1000"-Option mit 1 GB bzw.
für 19,99 Euro auch die "Surf Flat 3000"-Option
mit 3 GB Inklusivvolumen buchen.
Beim Telefonieren kann ein Postpaid-Kunde auch die "100
Minuten Option" für aktuell 6,90 Euro (ab August 2012
dann 7,90 Euro/Monat) buchen. Enthalten sind hier bereits 100
Minuten in alle deutschen Netze.
Unter dem Namen "Smart 100" richtet sich congstar an
den typischen Smartphone-Kunden. Für 19,99 Euro/Monat wird
dem interessierten Postpaid-Kunden ein Rundumpaket
geschnürt. Enthalten ist eine Daten-Flatrate (hier jedoch
weiterhin nur mit maximal 3,6 Mbit/s) mit Drosselung ab 300 MB,
eine SMS-Flat in alle deutschen Netze sowie 100 Inklusivminuten
zu allen deutschen Nummern. Ab der 101. Minute fallen jedoch
vergleichsweise teure 19 Cent/Minute an. Zu haben ist dieser
Tarif wahlweise mit einer Mini- oder Mico-SIM-Karte, die z.B.
auch im iPhone/iPad genutzt werden kann. Wer sich bei diesem
Tarife für eine Laufzeit von 24 Monaten entscheidet, bei dem
entfällt die einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 25 Euro.
"Kombi Flat" nennt sich ein weiterer Postpaid-Tarif,
der für 9,99 Euro/Monat bereits eine Flatrate zu allen
congstar-Kunden sowie ins deutsche Festnetz enthält. Das
Telefonieren und SMS-Schreiben schlägt hier allerdings mit
19 Cent je Minute bzw. SMS zu Buche. - Optional hinzu buchbar
ist noch die SMS-Flat für 9,90 Euro/Monat und die "Surf
Flat"-Option für ebenfalls 9,90 Euro, die bereits ein
Datenvolumen von 200 MB enthält. Allerdings gilt auch hier
bei der Surf Flat-Option weiterhin noch die gebremste Bandbreite
von maximal 3,6 Mbit/s. - Ebenfalls vorhanden: Eine einmalige
Einrichtungsgebühr von 25 Euro - sofern man sich nicht
für einen 24-Monats-Vertrag entscheidet.
Wer sich um das Telefonieren wenig Sorgen machen will,
der kann auch zur congstar "Full Flat" greifen. Für
monatlich 39,99 Euro sind hier bereits alle Gespräche in
deutsche Netze inklusive. Zudem werden einige
Auslandsgespräche nur mit 9 Ct/Min. berechnet. Dabei geht
es um Standard-Verbindungen von Deutschland in die Festnetze
von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland,
Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guernsey,
Irland, Island, Isle of Man, Italien, Jersey, Kroatien,
Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco,
Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal,
Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien,
Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.
Hinzubuchen kann man zur "Full Flat" noch die
SMS-Flatrate (9,90 Euro/Monat) sowie die "Surf Flat
500"-Option für ebenfalls 9,90 Euro. Wer nur
gelegentlich im Internet surfen möchte, kann auch die
"Surf Tagesflat" für 99 Cent je Kalendertag nutzen. -
Entscheidet man sich für einen Laufzeit-Vertrag von 24
Monaten, so entfällt der Anschlusspreis von einmalig 25 Euro.
Neben der Einführung der zahlreichen Optionen, bietet
congstar auch verschiedene Aktions-Angebote an. Wer bis zum 30.
April 2012 die congstar Surf Flat Option 500 und/oder die
congstar Festnetz Flat Option bucht, erhält den ersten
Monat (bei Prepaid 30 Tage) gratis.
Kundenfreundlich ist, dass Bestandskunden von Surf-Flat 1 und
Surf-Flat 2 automatisch auf die neuen Optionstarife Surf Flat
500 bzw. Surf Flat 1000 umgestellt werden. Besonders
Surf-Flat-2-Kunden erhalten damit nicht nur mehr Leistung,
sondern zahlen auch noch monatlich 2 Euro weniger.
Die congstar-Starterpakete können an zahlreichen Kiosken
aber auch online versandkostenfrei bestellt werden.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL
2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung
Cheabit Media, das Unternehmen hinter tele-fon.de, ist
stets bemüht, Sie über die aktuellsten Tarife im Telekommunikations-
Markt zu informieren. - Damit aber nicht genug.
Auch in den Bereichen Energie und Versicherung kann man einiges
an Geld einsparen. Vorausgesetzt man ist gut informiert.
Nachfolgend ein Überblick zu unseren weiteren kostenlosen
Diensten, die Ihnen helfen, schnell und effizient Geld zu sparen.
Telefon: Die günstigsten Telefontarife finden Sie bei
tele-fon.de.
Windows-Nutzern empfehlen wir das kostenlose Programm FonTipp.
Es zeigt automatisch die preiswertesten Tarife auf dem PC an.
Wer lieber das eMail-Medium vorzieht, ist mit der dialNOW-Tarifliste
gut beraten, die täglich aktualisiert und kostenlos verschickt wird.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.FonTipp.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/
Internet: Sie suchen den für Sie günstigsten DSL- oder
Kabel-Anbieter?
Kein Problem. Unsere Übersichtsliste vergleicht die wichtigsten
Angebote mit einander. Eine Auswahl erfolgt so schnell und bequem.
Sie können/wollen kein DSL/Kabel? - Dann ist das Windows-Programm
webLCR etwas für Sie. Der Least-Cost-Router wählt ihr
analog/ISDN-Modem
zum jeweils günstigsten Tarif ins Internet ein; mit nur einem Klick.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
>> Adresse: http://www.webLCR.de/
Energie: Kräftig sparen lässt es sich auch bei Energieversorgern.
Ob Stromanbieter oder Gasanbieter. Mit dem richtigen Tarif lassen sich
jährlich schnell einige Hundert Euro einsparen. Wir vergleichen über
über 14.800 Energie-Tarife für Sie. Der Wechsel kann online
erfolgen - und das innerhalb von nur 5 Minuten. Bequem und einfach.
>> Adresse: http://www.stromvergleiche.de/?id=NL
>> Adresse: http://www.gasvergleiche.eu/?id=NL
KFZ-Versicherung: Mit über 180 Einzeltarifen bieten wir einen
der umfangreichsten und objektiven Tarif-Rechner auf dem deutschen
Markt. Bei der Autoversicherung zu sparen heißt nicht, bei den
Leistungen Abstriche machen zu müssen. Wir geben Tipps und Hinweise
wie man für wenig Geld einen leistungsstarken Tarif erhält.
Probieren Sie es aus. Einsparungen von bis zu 500 Euro/Jahr sind
möglich.
>> Adresse: http://www.kfz-billiger-versichern.de/?id=NL
3. o2: Smartphone-Tarife neu strukturiert / kostenloses Surfen im EU-Ausland
Telefónica Germany ordnet sein Mobilfunk-Portfolio neu. Ab
sofort fokussiert sich o2 auf Smartphone-Tarife. Die Varianten
o2 Blue XS, S, M und L enthalten jeweils eine Flatrate mehr.
Alle Tarife enthalten mindestens eine Datenflatrate und eine
Flatrate ins o2 Mobilfunknetz. Ideal für Einsteiger ist der
neue o2 Blue XS für monatliche 9,99 Euro. Enthalten sind
hier 50 Freiminuten je Monat in alle anderen Fest- und
Mobilfunknetze sowie 50 Inklusiv-SMS in alle deutschen Netze.
Die Internet-Flatrate wird ab einem Datenvolumen von 50 MB auf
GPRS-Niveau gedrosselt.
Bei o2 Blue S - für 24,99 Euro monatlich - ist eine
zusätzliche Flatrate ins deutsche Festnetz bereits
inklusive. In die restlichen Mobilfunknetze sind 100 Freiminuten
dabei - und ebenfalls 100 Frei-SMS in sämtliche deutschen
Netze. Wer beim Surfen über die 300 MB-Marke kommt, muss
bis zum Ende des Abrechnungsraumes mit GPRS-Geschwindigkeit
vorlieb nehmen.
Ähnlich gelagert ist die Alle-Netze-Flat o2 Blue M. Damit
surfen und telefonieren Kunden für 39,99 Euro im Monat
völlig sorglos. Sämtliche Telefonate in deutsche Netze
sind im Monatspreis bereits enthalten. Außerdem sind
bereits 150 Inklusiv-SMS beinhaltet. Die Daten-Flatrate wird ab
300 MB gedrosselt. Interessant für Urlauber ist die
kostenlose Roaming-Funktion. In den ersten beiden Vertragsjahren
kann man 30 Kalendertage pro Jahr kostenlos innerhalb der EU,
der Schweiz und Kroatien mobil im Internet surfen. Für das
Abrufen von eMails ist die "Smartphone Day Pack EU"
genannte Option sicherlich ausreichend. Große Sprünge
kann man damit jedoch nicht machen. Nach 10 MB/Tag wird die
Bandbreite auf GPRS-Niveau (64 kbit/s) gedrosselt. Ab 12 MB
sogar auf unerträglich langsame 2 kbit/s - ein Surfen ist
dann quasi nicht mehr möglich.
Beim größten Tarif, o2 Blue L, für 59,99 Euro
kommen Powersurfer durch noch längeres Surfen mit
Höchstgeschwindigkeit voll auf ihre Kosten und nutzen zudem
eine SMS-Flatrate. Die Internet-Flat wird erst ab einem
Datenverbrauch von 2 GB gedrosselt. Auch hier ist die kostenlose
Roaming-Funktion in den ersten beiden Jahren mit dabei.
Bei den neuen o2 Blue Tarifen haben Kunden die Wahl zwischen zwei
Varianten: mit und ohne Mindestvertragslaufzeit. Wer sich
für 24 Monate entscheidet, erhält entsprechende
Inklusiv-SMS (siehe oben). Andernfalls zahlt man 19 Cent je SMS.
Als Startpromotion für die Tarife o2 Blue M und L spendiert
o2 ein Auslands-Datenpaket für kostenloses Surfen innerhalb
der EU an 30 Tagen im Jahr. Die Aktion gilt noch bis 2. April
2012. Zudem sind alle Pakete bis auf die Version o2 Blue XS bis
Ende Februar 10% günstiger zu haben, wenn man sie online
abschließt.
Bei allen Tarifen gemeinsam sind die Preise bei
Überschreiten der Inklusiv-Minuten und -SMS. SMS werden mit
19 Cent und weitere Telefonminuten mit 29 Cent abgerechnet. Das
immer beliebter werdende Tethering - also das Verbinden eines
Smartphones mit einem PC oder PDA, um diesem eine
Internetverbindung über GSM/UMTS zu ermöglichen - ist
bei allen Tarifen erlaubt.
Sofern nicht schon vorhanden, kann man für 9,99 Euro/Monat
optional eine SMS-Flatrate hinzubuchen. Die beiden Tarife Blue S
und Blue M können bei Bedarf noch um mehr Inklusiv-Volumen
bei der Daten-Flatrate erweitert werden. Für 9,99
Euro/Monat erhält man 1 GB und für 19,99 Euro
insgesamt 5 GB. - Und wem die 2 GB Datenvolumen im Tarif Blue L
nicht reichen, der kann für 9,99 Euro noch auf 5 GB upgraden.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL
4. RCS-e: Telekom, Vodafone & o2 arbeiten an SMS-Nachfolger
Die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und
Telefónica (o2) arbeiten zusammen an einem multimedialen
Nachfolger der SMS - zu groß ist mittlerweile die mobile
Konkurrenz von WhatsApp & Co. und den daraus resultierenden
Einbrüchen der SMS-Einnahmen.
Jahrelang haben die Mobilfunkanbieter an SMS prächtig
verdient. Zahlte man anfangs noch bis zu 49 Cent je SMS - die
aus gerade einmal 160 Zeichen besteht - so sind es zwar in den
meisten aktuellen Verträgen immer noch mindestens 9 Cent,
aber auch das erscheint absolut überteuert angesichts der
immer günstiger werdenden Daten-Flatrates für
Smartphones.
Für die Netzbetreiber verursachte eine kurze SMS kaum
Kosten, aber grandiose Einnahmen - bei mehr als 111 Millionen
SMS täglich - wie Sie noch im Jahr 2011 verschickt wurden -
bahnt sich nun eine Kehrtwende an. Immer mehr Verbraucher
steigen auf kostenlose Alternativen um, wie beispielsweise die
beliebt Smartphone-App WhatsApp, Facebook, Skype und Co. Die
Netzbetreiber sehen ihre Felle langsam aber sicher dahin
schwinden. In den Jahren von 2006 bis 2011 sank der SMS-Umsatz
in der Mobilfunkbranche von 3,8 Milliarden Euro auf 2,8
Milliarden Euro.
Die drei Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und
Telefónica planen nun einen eigenen Dienst, der
ähnlich wie bei WhatsApp & Co. nicht nur kurze Texte
sondern auch Bilder, Videos und andere Dateien übermitteln
kann. Der neue Messaging-Dienst wird vom Branchenverband GSMA
entwickelt und hört auf den Namen "Rich Communication
Suite enhanced" (RCS-e).
RCS-e soll keine eigene App sein, sondern vielmehr im Handy als
Grundfunktion zur Verfügung stehen, ähnlich wie
aktuell bereits die SMS. Die GSMA will damit Insellösungen
verhindern. Bereits im Telefonbuch soll man erkennen
können, ob der Messaging-Dienst bei seinen Kontakten
genutzt werden kann. Dabei ist auch eine Anzeige vorgesehen, die
Auskunft darüber gibt, wie schnell die Internetverbindung
des Empfängers aktuell ist. Dies soll den Versand
großer Datenmengen (zum Beispiel Videos) erleichtern.
Der drittgrößte deutschen Mobilfunkanbieter
E-Plus/BASE bzw. dessen Muttergesellschaft KPN will derzeit
nicht an einer gemeinsamen Lösung mitarbeiten. Auch
geplant, dass die Mobilfunkanbieter RCS-e ausschließlich
über das Mobilfunknetz zulassen werden - nicht jedoch
über WLAN. Ob dies jedoch zu einer erfolgreichen
Verbreitung des Systems beitragen wird, ist höchst fraglich.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/vodafone/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL
>> Adresse: http://www.richcommunicationsuite.com/
5. BASE: Neues Tarif-Portfolio / Mein BASE plus künftig mit Grundgebühr
BASE startet im Februar den neuen Tarif "Mein BASE
plus" und strukturiert damit das gesamte Tarifangebot um.
Der neue Kombinationstarif umfasst alle Mobilfunkgespräche
ins eigene Netz sowie SMS in alle Netze zum Pauschalpreis von
monatlich 10 Euro. Der bisher Grundgebühr befreite Tarif
"Mein BASE" entfällt dann.
Mein BASE plus ist ein Postpaid-Vertrag mit einer Laufzeit von
mindestens 24 Monaten und monatlichem Grundpreis von 10 Euro.
Beinhaltet ist im neuen Tarif eine BASE Flat (kostenlose
netzinterne Gespräche zu z.B. BASE/E-Plus, simyo und AY
YILDIZ) und eine SMS Allnet Flat (kostenlose SMS für
innerdeutschen Versand in alle Mobilfunknetze). Außerhalb
der Inklusiveinheiten fallen jedoch teure 29 Cent je Minute bzw.
SMS an. Bisher verlangte BASE für diese Minuten bzw. SMS
lediglich 19 Cent. - Die Mailbox hingegen kann weiterhin rund um
die Uhr kostenlos genutzt werden.
Den Schritt hin zu den beiden festen Bestandteilen (BASE Flat und
SMS Allnet Flat) begründet BASE damit, dass die meisten
Kunden beim bisherigen Tarif Mein BASE beide Optionen
hinzugebucht hätten. Der neue Gesamtpreis von 10 Euro ist
somit nur halb so hoch wie die beiden Optionen alleine bisher in
Kombination mit Mein BASE.
Zum Grundtarif Mein BASE plus kann man weiterhin verschiedene
Optionen hinzubuchen: Im Bereich der Sprach-Flatrates verbessern
sich die beiden Optionen Allnet Flat 100 (mit 100 Telefonminuten
in alle deutschen Netze) für 5 Euro (bisher erhielt man
für diesen Betrag nur 50 Inklusivminuten) und Allnet Flat
300 (300 Inklusivminuten) für 15 Euro. Bisher wurden
für 200 Inklusivminuten noch 20 Euro fällig. Der Preis
der Allnet Flat-Option für unbegrenzte deutschlandweite
Gespräche ins Festnetz und alle Mobilfunknetze sinkt von 50
auf 30 Euro monatlich. Neu ist auch die Buchungsmöglichkeit
einer sog. Fremdnetz-Flat für 10 Euro im Monat. Damit kann
man gezielt Gespräche in eines der anderen drei Handynetze
(T-Mobile, Vodafone und o2) von der Flatrate abdecken lassen.
Speziell als Festnetz-Ersatz bietet BASE ab 1. Februar den
Grundtarif "Mein BASE zuhause" an. Im monatlichen
Grundpreis von 10 Euro sind eine Sprachflatrate ins deutsche
Festnetz sowie eine Festnetznummer enthalten. Nach dem Mein BASE
Prinzip können die Kunden auch für Mein BASE zuhause
flexibel Optionen monatlich buchen, abwählen und wechseln.
Die Auslands-Flat 400 stellt beispielsweise für 10 Euro pro
Monat bis zu 400 Gesprächsminuten ins Festnetz der
folgenden Länder zur Verfügung: Türkei, Polen,
Russische Föderation (westlich des 39. Längengrades),
Spanien, Italien (inkl. Vatikanstaat und San Marino), Portugal
und Griechenland.
Wer als DSL-Ersatz über Mein BASE zuhause auch im Internet
surfen möchte, wählt beispielsweise die Internet Flat
XL von für 20 Euro monatlich dazu. Ab einem Datenvolumen
von 5 GB wird die Bandbreite jedoch auf GPRS-Niveau (56 kbit/s)
gedrosselt. Voice-over-IP ist laut den AGB von BASE mit der
Internet-Flatrate nicht erlaubt.
Nutzer von Tablet-PCs und Laptops telefonieren und simsen
dagegen fast nie über ihre Endgeräte. Ihnen bietet BASE mit
"Mein BASE internet" einen Tarif ohne Grundgebühr
und ohne Sprach- und Datenflatrates. Die Laufzeit des Vertrages
beträgt 24 Monate. Die Kunden entscheiden sich einfach
für eine der in diesem Tarif verfügbaren BASE
Datenflatrates. Wird das Volumen einmal überschritten,
können sie in eine Flatrate mit höherem Datenvolumen
wechseln oder surfen den Rest des Monats weiter unbegrenzt mit
GPRS-Geschwindigkeit.
Die Option Internet Flat M für 10 Euro im Monat bietet
mobiles Surfen bis zu einem Volumen von 500 MB mit maximal
verfügbarer Datengeschwindigkeit. - Wer mobil mehr surfen
und downloaden will, wählt für einen Mehrpreis von 5
Euro die Internet Flat L für 15 Euro pro Monat. Sie bietet
die maximal verfügbare Datengeschwindigkeit bis zu einem
Volumen von 1 GB. Will jemand sein Tablet gar nicht mehr aus der
Hand legen oder nutzt er ein Laptop für das mobile Surfen,
bietet ihm die Internet Flat XL unbegrenztes Surfen mit maximal
verfügbarer Datengeschwindigkeit bis zu einem Datenvolumen
von 5 GB zu einem Monatspreis von 20 Euro.
Das neue Mein BASE Tarif Portfolio steht ab 1. Februar in den
BASE/E-Plus Shops, Partnershops sowie im Internet zur
Verfügung. Mein BASE Bestandskunden können jederzeit
und ohne Kosten in die neuen Tarife wechseln.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/base/?id=NL
6. Studie: Verbraucher sind ihrem Internet-Anbieter treu
Die Bundesbürger sind ihrem Internet-Anbieter treu. In
über der Hälfte (55 Prozent) der Haushalte ist noch
nie über einen Wechsel nachgedacht worden. In 40 Prozent
wurde zwar mit diesem Gedanken gespielt, aber nur jeder achte
Haushalt (13 Prozent) hat tatsächlich schon einmal den
Provider gewechselt.
Das gab der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten der
Europäischen Kommission bekannt. "Der Wettbewerb der
Internet-Anbieter ist groß, doch die meisten Verbraucher
bleiben dauerhaft bei ihrem ersten Internet-Anbieter",
sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
Die Zahl der Haushalte, die bereits gewechselt haben, steigt nur
langsam: Bis 2010 waren es 10 Prozent, ein Jahr später 13
Prozent. "Die geringe Wechselquote zeigt die Zufriedenheit
der meisten Deutschen mit ihrem Internetprovider", so
Rohleder.
Andererseits kann die geringe Wechselquote auch Unsicherheit oder
Unkenntnis der Verbraucher bedeuten. Dass der Wechsel zu einem
Anbieter im Tarifdschungel einfach sein kann, zeigt die
übersichtliche Aufstellung der wichtigen DSL- und
Kabel-Anbieter auf der Sonderseite von tele-fon.de. Hier werden
die Tarife - nach Bandbreite, also nach
"Geschwindigkeit" - mit einander verglichen. Auch
Sonderkonditionen und Extras werden beim Vergleich
berücksichtigt, so dass eine objektive Auswahl leicht fällt.
Trotz der niedrigen Wechselquote rangiert Deutschland am oberen
Ende der EU-Rangliste. Im europäischen Schnitt hat nur
jeder zehnte Haushalt den Provider gewechselt. Spitzenreiter
sind Finnland mit 22 Prozent sowie Schweden und Dänemark
mit je 17 Prozent. Die Mehrheit der EU-Bürger (58 Prozent)
hat laut EU-Kommission noch nie in Erwägung gezogen, den
Internetanbieter zu wechseln.
Grundlage für die Angaben zur Internet-Telefonie sind
Erhebungen für die "E-Communications
Haushaltsumfrage", die von TNS im Auftrag der
"Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien"
der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.
Europaweit wurden dazu 2011 knapp 27.000 Personen zwischen 16
und 74 Jahren befragt.
>> Adresse: http://www.bitkom.org/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
7. Studie: Deutsche Mobilfunkanbieter sprechen Jugendliche kaum an
Die deutschen Telekommunikationsanbieter haben laut der
Deloitte-Studie "Connected und konsumfreudig - Das Segment
der jungen Mobilfunknutzer in der Analyse" bis heute kein
integriertes Konzept zur Ansprache der jungen Zielgruppe.
Zwar bieten sie Einzelmaßnahmen und Aktivitäten,
jedoch keine abgestimmte Strategie. Dabei verfügt gerade
diese Zielgruppe über Potenzial: So sind die 18- bis
24-Jährigen bereit, für schnelles mobiles Internet bis
zu vier Euro monatlich mehr zu bezahlen als der Durchschnitt
über andere Altersgruppen - und das obwohl die
Zahlungsbereitschaft für mehr Bandbreite in Deutschland
altersübergreifend gering ist. Bei den bereits
existierenden Angeboten dominieren Rabatte und spezielle
Jugendtarife. Anders ist die Situation in anderen
europäischen Ländern, wo sich solche Angebote
eingebettet in ein Gesamtkonzept zunehmend am Markt behaupten.
Insgesamt wurden für die Studie mehr als 15.000 Verbraucher
in 15 Ländern befragt - in Deutschland beteiligten sich
mehr als 2.100 Personen an der Erhebung.
"Gerade die junge, vernetzte Zielgruppe zeigt Affinität
zu innovativen Mobilfunkangeboten - und ist bereit, einen hohen
Anteil ihres verfügbaren Budgets hierfür einzusetzen.
Diese Angebote müssen jedoch weit über ein
altersspezifisches Tarif- oder gar ein reines No-Frills-Modell
hinausgehen", erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und
TMT Industry Leader EMEA bei Deloitte.
In Zeiten fallender Sprachtelefonie-Preise wird die Vermarktung
zusätzlicher Dienste für die Anbieter immer wichtiger.
Vor allem die junge Zielgruppe bietet hierfür Potenzial.
Sie liegt bei fast allen Mobilfunk-Nutzungsbereichen bei
Intensität und Zahlungsbereitschaft an der Spitze und
sollte in den Vermarktungsstrategien der Mobilfunkanbieter
besondere Berücksichtigung finden - insbesondere mit Blick
auf den Customer Life Cycle und die damit verbundenen
langfristigen Perspektiven.
Ausschlaggebend für ein erfolgversprechendes Paket ist
dessen Integrationsgrad. Die Möglichkeiten beginnen mit
einfachen Komponenten wie der Vergabe von Rabatten und enden bei
einer umfassend aufgebauten Jugendmarke. Dazwischen können
spezielle Jugendtarife, kombinierte Tarif- und Hardware-Bundles
sowie Content- und Zusatzangebote das Spektrum erweitern. In
Deutschland sind solche Pakete Mangelware. Die Mobilfunkanbieter
beschränken sich hier vor allem auf Marketingaktionen und
bleiben mit ihren Maßnahmen fragmentarisch. Nicht so bei
zahlreichen ausländischen Anbietern. In Frankreich agieren
zum Beispiel alle großen Netzbetreiber mit ihren Subbrands
Sosh, B&You sowie Red im Markt, in Österreich ist es
Red Bull Mobile gelungen, eine umfassende Markenwelt für
diese Zielgruppe zu etablieren.
Entscheidet sich ein Anbieter dazu, die Potenziale der
jugendlichen Zielgruppe konsequent für sich zu nutzen,
sollte er sich auf fünf Bausteine fokussieren: den
Internetvertrieb, ein zielgruppenorientiertes Hardware-Angebot,
integrierte Content-Offerten, die Einbeziehung von Communities
und Social-Media-Kanälen sowie ein klares Markenbild.
Gerade die Bereitstellung von Endgeräten muss mit einer
angepassten Handset-Strategie einhergehen. Neben
Finanzierungsmöglichkeiten für Premium-Geräte
können junge Kunden über das Angebot
preisgünstiger Smartphones mit vollem Funktionsumfang
für neue Angebote und Inhalte begeistert werden. Der
Content dient zur Wettbewerbsdifferenzierung. Ob exklusive
Premium-Inhalte, eigenes Portal, Musik-Streaming oder
User-generated Content: Im besten Fall avancieren solche
Angebote zu "Must Haves" und strahlen auf die Marke aus.
"Ein besonders cleverer Ansatz ist die Einbindung der Kunden
in Customer Service, Marketing und Produktentwicklung. Das
bedeutet nicht nur ein schlankes Back Office mit Kostenvorteilen
- die werbewirksam an die Kunden weitergegeben werden
können, sondern sorgt auch für Identifikation und
Engagement der Zielgruppe", schließt Dr. Andreas Gentner.
>> Adresse: http://www.deloitte.de/
8. maXXim: 9 Cent-Tarif mit Kosten-Stopp bei 35 Euro gestartet
Flatrates machen die Nutzung eines Smartphones einfach und
kalkulierbar. Aber wer einmal seltener telefoniert, mal mehr,
mal weniger SMS versendet oder nur ab und zu mobil im Internet
surft, zahlt bei einer starren Flatrate möglicherweise
drauf. Aus diesem Grund startet maXXim jetzt mit MaxxLimit 35
eine flexible Flatrate im o2-Netz, bei der man nur zahlt, was
man auch wirklich nutzt - aber nie mehr als 35 Euro im Monat.
Bei MaxxLimit 35 gibt es keine Vertragsbindung, Mindestlaufzeit
oder Fixkosten. Gesprächsminuten und SMS kosten stets 9
Cent und Datennutzung wie Surfen, eMail oder Chat werden mit 24
Cent pro herunter- geladenem Megabyte (MB) berechnet. Ab 35 Euro
pro Monat wird MaxxLimit 35 zur All-Net-Flat und alle weiteren
Gespräche, Kurzmitteilungen oder Internetverbindungen
kosten dann keinen Cent extra.
Wer viel und häufig mobil im Internet surfen möchte,
hat bei MaxxLimit 35 die Wahl zwischen zwei Handysurf-Flatrates,
die das monatliche Highspeed-Volumen auf 500 MB bzw. 1 GB
erweitern. Noch bis Ende Februar profitieren Vielsurfer von den
attraktiven Aktionspreisen, denn bei Buchung bis zum 29.02.2012
wird die Handysurf Flatrate 500 für die Dauer der
Tarifnutzung statt mit 9,95 Euro nur mit 4,95 Euro monatlich
berechnet und für die Handysurf Flatrate 1 GB fallen nur
9,95 Euro (statt 12,95 Euro) an.
MaxxLimit 35 ist ab sofort zum einmaligen Startpreis von 9,90
Euro auf der Webseite von maXXim erhältlich. Neben dem
neuen Kostenstopp-Tarif MaxxLimit 35 sind die beiden
8-Cent-Tarife maXXim plus (o2-Netz) und maXXim smart
(Vodafone-Netz) sowie der Community-Tarif maXXim friends4free
(o2-Netz) weiterhin buchbar.
Mit MaxxLimit 35 bietet maXXim einen identischen Tarif zu
DeutschlandSIM an. Während maXXim eine Tochtergesellschaft
von simply ist, untersteht DeutschlandSIM der b2c GmbH die
wiederum eine Tochter von eteleon bzw. Drillisch ist. Bei
DeutschlandSIM kann man einen sehr ähnlichen Tarif auch im
gut ausgebauten Vodafone Netz buchen. Dann greift der
Kosten-Stopp allerdings erst ab einem monatlichen Betrag von 49
Euro.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/maxxim/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/deutschlandsim/?id=NL
9. Kooperation: Telekom mietet Glasfaserleitungen von NetCologne
Die angekündigte Partnerschaft der Deutschen Telekom mit dem
Kölner Regionalnetzbetreiber NetCologne markiert den
Startschuss für die Entkopplung von
Telekommunikationsnetzen und Diensten in Deutschland. Das
Abkommen sieht vor, dass die Deutsche Telekom für den
Zugang zu ihren Endkunden erstmals die Glasfaserleitungen eines
Wettbewerbers anmietet und schnelle Internetanschlüsse
beiderseitig genutzt werden. Nach einer Markteinschätzung
von Steria Mummert Consulting bedeutet dies einen wichtigen
Impuls für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
Brüssel setzt die Telekommunikationsbranche seit geraumer
Zeit unter Druck, moderne Glasfasernetze auszubauen. Mit der
neuen Netzallianz kommen die beiden Unternehmen dieser
Zielsetzung entgegen und verweisen auf eine Kostenersparnis, die
aus der gegenseitigen Nutzung der Infrastruktur resultiert.
Statt eines teuren Ausbaus eigener Netze werden die bestehenden
Strukturen gemeinsam besser ausgelastet. NetCologne mietet im
Gegenzug VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen
Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen.
Den Grundstein für die neue Zusammenarbeit legte die
Bundesnetzagentur. In dem von ihr ins Leben gerufenen Next
Generation Access Forum (NGA) einigte sich die Behörde mit
Branchenvertretern auf Vorprodukte und Leistungen sowie eine
Standardisierung von Prozessen und IT-Schnittstellen. Die
Übereinkunft bildet die Basis für eine mögliche
Trennung von Netzen und Diensten.
"Diese Entkoppelung bedeutet ein grundlegendes Umdenken in
der Telekombranche", sagt Peter Hascher,
Telekommunikations-Experte bei Steria Mummert Consulting.
"Künftig wird es - wie schon jetzt in der
Energiebranche - eine untergeordnete Rolle spielen, wem die
Netzinfrastruktur gehört."
Das macht auch volkswirtschaftlich Sinn. Es spart Kosten, weil
ein paralleler Ausbau von Netzen vermieden wird und setzt
gleichzeitig Investitionsanreize. Am Markt wird sich so eine
neue Dynamik entfalten. "Die Kooperationsmöglichkeiten
sind äußert vielfältig und bieten sich gerade
auch in branchenfremden Geschäftsfeldern an, beispielsweise
mit Versorgern oder Stadtwerken", so Peter Hascher.
Dass die Telekommunikationsunternehmen in neue Branchen streben,
zeigt der jüngste "Branchenkompass 2011
Telekommunikation" von Steria Mummert Consulting in
Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Danach planen 86 Prozent
der Firmen bis 2013 den Auf- und Ausbau neuer
Geschäftsfelder. Im Jahr zuvor war dagegen die Bereitschaft
zur Zusammenarbeit mit Partnern noch gering: Nur neun Prozent
äußerten sich 2010 zustimmend.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/netcologne/
>> Adresse: http://www.steria-mummert.de/
10. BITKOM: Internet-Telefonie gewinnt europaweit an Boden
Das Telefonieren per Internet gewinnt europaweit immer mehr an
Boden. Mehr als jeder vierte EU-Bürger (28 Prozent) hat
2011 bereits Internet-Telefonie genutzt. Im Jahr zuvor war es
erst jeder Fünfte (22 Prozent). Das gab der
Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten der
europäischen Statistikbehörde Eurostat bekannt.
"Der Trend geht klar zur Online-Telefonie", sagte
BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
Spitzenreiter bei der Nutzung sind die baltischen Staaten. In
Litauen und Lettland telefonieren jeweils zwei Drittel der
Einwohner (65 Prozent) über das Web, in Estland 45 Prozent.
Deutschland rangiert am unteren Ende der EU-Rangliste. Zwar wird
VoIP auch hierzulande immer beliebter, das hatten Erhebungen das
European Information Technology Observatory (EITO) in den
vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. Doch laut Eurostat
telefonierte nur jeder fünfte Einwohner (21 Prozent) in
Deutschland über das Web. In vergleichbaren Ländern
wie Großbritannien oder Frankreich sind es 29 bzw. 35 Prozent.
Laut Studie telefonieren 22 Prozent der EU-Bürger
ausschließlich über die so genannte
Voice-over-IP-Technologie (VoIP), weitere 6 Prozent nur in
speziellen Fällen, etwa bei Anrufen ins Ausland oder auf
Handys. Wer eine Telefonie-Flatrate beispielsweise für
inländische Gespräche hat, spart durch IP-Telefonie in
die entsprechenden Regionen kein Geld. Kosten spart IP-Telefonie
nur bei Gesprächen in Regionen, die nicht von der Flatrate
abgedeckt werden, etwa ins europäische Ausland oder bei
Telefonaten zu Handys.
Der BITKOM-Verband fasst zusammen, worauf man bei VoIP achten
sollte:
1. Technische Voraussetzungen
Für VoIP ist ein schneller Internetzugang per DSL oder Kabel
notwendig. Langsame Internetverbindungen unter einem Mbit/s werden
nicht von allen Anbietern unterstützt, zudem leidet die
Sprachqualität. Ein günstiger Internetzugang zum
monatlichen Pauschalpreis (Flatrate) ist ratsam. Wer am PC
telefoniert, sollte möglichst über einen Kopfhörer
mit Mikrofon (Headset) verfügen. Oft bieten die VoIP-
Programme auch Tests zur Ermittlung der Sprachqualität an.
2. Das alte Telefon weiter nutzen
Wer beim Umstieg auf Internet-Telefonie keine neuen Geräte
anschaffen will, benötigt einen VoIP-Adapter.
Herkömmliche Festnetz- und Schnurlos-Telefone sowie
Telefonanlagen können so weiter genutzt werden. Im
einfachsten Fall ist der VoIP-Adapter in das Internetmodem
integriert. Solche Zugangsboxen bieten viele Telefon- und
Internet-Anbieter beim Abschluss eines Laufzeitvertrags an.
Führend ist hier beispielsweise die Hardware namens
"Fritzbox" von der Berliner Firma AVM.
3. VoIP-Anbieter wählen und Tarife vergleichen
Zusätzlich brauchen Kunden einen Anbieter für
VoIP-Gespräche. Der VoIP-Anbieter kann, er muss aber nicht
identisch sein mit dem Internetprovider. Die nötigen
Verträge können bei zahlreichen Anbietern abgeschlossen
werden. Dabei gibt es die Wahl zwischen Pauschaltarifen für
Gespräche ins Festnetz und Tarifen, die nach Minuten
abgerechnet werden. Welches Modell am günstigsten ist,
hängt vom eigenen Verhalten beim Telefonieren ab. Beim
Vergleich sollte man darauf achten, was Anrufe zu Handys und ins
Ausland kosten. Es lohnt sich zudem zu prüfen, ob der bisher
genutzte Festnetzanbieter oder alternativ Call-by-Call-Dienste
ähnlich niedrige Tarife anbieten. Ein Blick auf das eigene
Telefonieverhalten und die tele-fon.de Tarifabfrage kann hier
schnell und bequem Antworten geben. Eine Übersicht der
wichtigen DSL- und Kabel-Flatrates finden sich auf einer
Sonderseite von tele-fon.de.
4. Unterschiedliche Vorwahlen bedenken
Bei Abschluss eines VoIP-Vertrages kann der Kunde seine
Telefonnummer in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen oder er
bekommt eine neue Rufnummer. Diese hat je nach Anbieter die
gewohnte Ortsvorwahl, die vom Wohnsitz abhängig ist, oder
eine spezielle 032-Vorwahl. Dabei ist zu beachten, dass die Kosten
für Anrufe zu solchen Nummern variieren können. Oft sind
Anrufe zu 032-Anschlüssen nicht in den Flatrates für
Festnetzgespräche enthalten, weil diese nur für normale
Ortsvorwahlen gelten. Ein Vorteil der 032-Nummer ist, dass sie
nicht ortsgebunden ist. Wer umzieht, kann sie innerhalb
Deutschlands mitnehmen.
5. Kostenlos telefonieren per Instant Messenger
Völlig kostenfrei kann im Internet über Messenger-Dienste
(z.B. Skype, Google Voice, Windows Live Messenger, FaceTime von
Apple) telefoniert werden. Für solche Gratistelefonate
müssen beide Gesprächspartner vor dem PC, Tablet oder
Smartphone sitzen und beim gleichen Dienst angemeldet sein. Mit
einer zusätzlichen Webcam können dann sogar
Videotelefonate mit mehreren Gesprächsteilnehmern
geführt werden. Anrufe zu normalen Telefon- oder
VoIP-Anschlüssen sind damit aber gar nicht oder nur gegen
zusätzliche Gebühren möglich.
>> Adresse: http://www.bitkom.org/
>> Adresse: http://www.eurostat.de/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
11. airberlin: Vielflieger erhalten internationale Presse als ePaper kostenfrei
airberlin, die zweitgrößte Fluggesellschaft
Deutschlands, baut die Serviceleistungen für Teilnehmer des
Vielfliegerprogramms topbonus weiter aus. Ab sofort können
Fluggäste von airberlin, die eine topbonus Silver oder Gold
Card besitzen, in den exklusiven Wartebereichen des Flughafens
Berlin-Tegel ePaper von internationalen Tageszeitungen und
Zeitschriften auf ihr jeweiliges Endgerät herunterladen.
Das Angebot ist kostenfrei und umfasst neben Tageszeitungen wie
beispielsweise der Financial Times Deutschland oder Frankfurter
Allgemeinen Zeitung auch Special-Interest-Magazine. Es stehen
Publikationen in deutscher sowie englischer Sprache zur Auswahl.
"Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unseres Produkts.
Mit dem neuen Service in den exklusiven Wartebereichen auf dem
Flughafen Berlin-Tegel möchten wir die Wartezeit vor dem
Flug für unsere Vielflieger so angenehm und
abwechslungsreich wie möglich gestalten", so Thomas
Ney, Chief Product Officer airberlin.
Der Zugang zu der Media Box, einer virtuellen Mediathek, ist
über das kostenfreie Drahtlosnetzwerk in den exklusiven
Wartebereichen möglich. Für das neue Serviceangebot
nutzt airberlin die webbasierte Lösung des Anbieters Media
Carrier, die ePaper ohne weitere Installation und Registrierung
auf jedem Endgerät anzeigt. So können topbonus
Statuskunden die gewünschten Zeitungen und Magazine
schnell, komfortabel und ohne Kosten auf jedem Laptop, iPad,
iPhone und anderen Smartphones lesen und speichern.
>> Adresse: http://www.airberlin.de/
12. Studie: TV- & Video-Konsum per Internet und Smartphone steigt rasant
Die Bedeutung des herkömmlichen Fernsehapparates für
die Menschen sinkt. Das unterstreicht eine Untersuchung des
Managementberatungs-, Technologie- und
Outsourcing-Dienstleisters Accenture in Deutschland und neun
weiteren Ländern. Befragt wurden insgesamt 10.000 Personen.
Laut des Accenture-Reports "Always On, Always
Connected" schauen sich mehr Befragte als vor zwei Jahren
Sendungen und Videos auf dem Computer an. Allein in Deutschland
ist ihr Anteil seit 2009 von 17 Prozent auf 26 Prozent
gestiegen. In allen befragten Ländern liegt der Anteil bei
durchschnittlich 33 Prozent.
In den USA schalten heute 40 Prozent weniger Befragte ihre
traditionelle "Flimmerkiste" ein als noch 2009, wenn
sie Sendungen und Filme sehen wollen. In Frankreich sind es 20
Prozent.
"Der Kampf um den Zuschauer hat sich auf das Internet
ausgeweitet. Die Menschen verbringen viel Zeit online, an
vernetzten Geräten, die in vielen Situationen die
klassische Mattscheibe ersetzen", beschreibt Prof. Dr.
Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications,
Media & Technology bei Accenture, die Situation.
Konkurrenz machen dem Fernseher außerdem Smartphones. Zehn
Prozent der Befragten gucken damit bereits Videos und Sendungen.
Tablet-PCs der iPad-Klasse lösen das Bewegtbild ebenfalls
vom Fernsehgerät. Laut der Accenture-Studie "Mobile
Web Watch 2011" gucken 40 Prozent der Tablet-Besitzer in
Deutschland darauf Filme und Serien aus dem Netz.
"Das klassische Fernsehen hat sein Monopol für
Unterhaltung und Information in bewegten Bildern verloren.
Over-the-top-TV-Angebote drängen mit Macht auf den
Markt", sagt Nikolaus Mohr.
Beim "Over-the-top-TV" (OTT-TV) können Zuschauer
Videos und Sendungen im Prinzip auf jedem internetfähigen
Endgerät empfangen, ohne Settop-Boxen und andere
dazwischengeschaltete Geräte. Offenheit ist der
Erfolgsfaktor. Zu den Anbietern gehören tape.tv und Google
mit Youtube, aber auch TV-Sender mit ihren Videoportalen und
Mediatheken. Sie stellen die bewegten Bilder über das
Internet zur Verfügung, per Streaming-Verfahren oder zum
Herunterladen. Viele Angebote sind kostenlos und werden zum Teil
mit Werbung finanziert. Für andere bezahlt der Nutzer eine
Pauschale oder pro Nutzung.
"Die Zukunft ist hybrides Breitbandfernsehen", sagt
Nikolaus Mohr, "also ein Angebot, das Inhalt und Elemente
des klassischen Programmfernsehens mit Bewegtbild-Content aus
dem Web verbindet. Das gilt sowohl für etablierte Sender,
Gerätehersteller und Kabelanbieter als auch für
Internetfirmen, Telekommunikationsanbieter und
Medienunternehmen, die in den TV-Markt einsteigen wollen."
In der Studie "Always On, Always Connected" benennt
Accenture einige der Leidtragenden des wachsenden
Internetangebots. Es sind Verleiher und Verkäufer von DVDs,
außerdem Anbieter von kostenpflichtigen Kabel- und
Satellitenprogrammen. 32 Prozent derjenigen, die
Online-Unterhaltungsangebote nutzen, leihen oder kaufen sich so
gut wie keine oder überhaupt keine Filme mehr auf DVD.
Zwölf Prozent wollen ihr TV-Abo kündigen oder haben es
bereits getan - wovon OTT-TV-Anbieter wie Hulu in den USA
bereits profitieren.
Für den guten alten Fernseher heißt es aufrüsten,
um beim Verbraucher zu punkten. 42 Prozent der Befragten
wäre wichtig, dass ihr Neuer ein hochauflösendes Bild
(HD) liefert. 25 Prozent machen die Internetfähigkeit des
TV-Geräts zur Bedingung. Für ebenfalls 25 Prozent
sollte der Apparat Bilder in 3D liefern.
"Die Zeit, in der Hersteller von Fernsehgeräten nur
schicke Designer-Möbelstücke produziert haben, sind
längst vorbei. Ein TV-Gerät, das keinen Zugang zu
bewegten Bildern und weiteren Inhalten aus dem Internet und dem
dazugehörigen Ökosystem ermöglicht, hat keine
Zukunft", sagt Nikolaus Mohr.
>> Adresse: http://www.accenture.de/
tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!
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