Anzeige
 
Newsletter 07/2012 (01.07.2012)
 
tele-fon.de - Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
Ein Service von
[tschi: bit] - www.cheabit.com
+ +  T O P  + +  Werbefinanzierter GRATIS Smartphone-Tarif bringt monatlich 100 MB Surf-Volumen  + +  TOP  + +
Anbieter


  Alle Anbieter
    01015
    01026
    01029 Telecom
    01051 Telecom
    01058 Telecom
    01071 Telecom
    01081 Telecom
    Arcor
    BT Germany
    Deutsche Telekom
    freenetPhone
    One.Tel
    star79
    TELE2
    weitere Anbieter ...

Sie sparen mit tele-fon.de?
Eine kleine Spende würde uns sehr freuen!

Tarife


  Tarifabfrage
  Erweiterte Tarifabfrage
    Ort (eig. Vorwahl)
    Nah (bis ca. 20 km)
    Regio (bis 50 km)
    Fern (ab 50 km)
    T-Mobile
    Vodafone
    E-Plus
    o2 Germany
    Ausland ...NEU!
  zu FonTipp.de
  zu webLCR.de
Festnetz-Tipp
 Call-by-Call: 010010
 Preselection: betterCALL
Mobilfunk-Tipp
 Prepaid: discotel smart
 Postpaid: WinSIMNEU!
Smartphone-Tipp NEU!
 Wenignutzer: DeutschlandSIM All-In 50
 Vielnutzer: discotel smart
Flatrate-Tipp
 DSL&Telefon: 1&1
 DSL: 1&1
 Poweruser: KDG
 Von Mobil: DeutschlandSIM Flat
 viaSatellit:NEU! StarDSL
Auslands-Tipp
 Mobil surfen: abroadband
Unser Auskunft-Tipp
 Inland:Update! 11 8 13

Download / Listen


  Telefon-Downloads
    FonTipp (v1.710)
    webLCR (v5.0.3 )NEU!

  Telefon-Listen
    Inlandstarifliste
    dialNOW Tagesliste

  Internet
    DSL-Flat-Vergleich NEU!

News

 Immer auf dem Laufenden
 bleiben - mit dem
 tele-fon.de Newsletter:



  Newsletter verwalten
  Newsletter-Archiv
  Aktuelle News

Service

 tele-fon.de durchsuchen:

 
  SMS kostenlos
  Klingeltöne kostenlos
  Opodo
  Suche
  Forum
  Presse-Echo
  Kontakt
  Impressum
  Werbung

 tele-fon.de  >  Newsletter  >  Archiv  >  Newsletter 07/2012
 Druckversion Seite versenden 
tele-fon.de Newsletter 07/2012
Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
http://www.tele-fon.de/

Aktuell: FonTipp: 1.710 - webLCR: 5.0.3


Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Was vor rund zwei Monaten das E-Plus-Netz revolutionierte,
gibt es nun auch im sehr gut ausgebauten Netz der
Deutschen Telekom (D1): eine preisgünstige AllNet-
Flatrate. Gleich zwei Anbieter haben einen nahezu
identischen Tarif für unter 30 Euro/Monat gestartet,
der nicht nur sämtliche Telefonate in alle deutschen
Netze abdeckt, sondern auch noch eine Internet-Flat
bietet. Und das Beste: bei Bedarf kann der Vertrag
monatlich gekündigt werden - eine lange Vertragsbindung
gibt es also nicht.

Mehr dazu und zahlreichen anderen Themen erfahren
Sie im aktuellen Newsletter. Viel Spaß beim Lesen.

Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.


Ihr tele-fon.de Team


   1. freenetmobile: Monatliche kündbare Allnet-Flat für 29,95 Euro im D1-Netz gestartet
   2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung
   3. congstar: Allnet-Flat im Telekom-Netz für 29,99 Euro ohne Laufzeit gestartet
   4. EU: Mobiles Internet im EU-Ausland erstmalig mit Preisobergrenze
   5. Türk Telekom: Neue Optionstarife für Türkei-Reisende oder -Telefonierer
   6. Studie: Cloud-Begriff oft unklar / Datenschutz immer wichtiger
   7. Zeitschrift: Reise-Vorbereitungen bei Smartphone & Tablet
   8. Telefónica o2: LTE in Großstädten startet am 3. Juli
   9. NDR: Datenschützer kritisiert Telekom wegen Erfassung von Entertain-Nutzerdaten
  10. Bundesnetzagentur: Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich fast bundesweit erfüllt
  11. Bundesnetzagentur: Abrechnungs- & Inkassierungsverbot für angebliche R-Gespräche
  12. 11899: Auskunftsanbieter nicht mehr kostenlos / jetzt 1,99 Euro/Min.


1. freenetmobile: Monatliche kündbare Allnet-Flat für 29,95 Euro im D1-Netz gestartet

        Die klarmobil GmbH startet unter der Marke freenetmobile
   ab sofort eine Allnet-Flat für 29,95 Euro im Monat - wahlweise
   mit oder ohne Vertragslaufzeit. Der Tarif wird im sehr gut
   ausgebauten Mobilfunknetz der Deutschen Telekom angeboten.

        Nach yourfone, DeutschlandSIM, simyo und blau (alle in den
   E-Netzen E-Plus bzw. o2) startete nun nach der jüngsten
   Allnet-Flat Offensive von congstar (siehe unten) auch ein Angebot
   von freenetmobile.

        freenetmobile bietet mit der "freeFLAT" ein
   Rundum-Sorglos-Paket für 29,95 Euro pro Monat. Der Kunde
   bekommt für diesen Preis eine echte Allnet-Flat - also
   unbegrenztes Telefonieren in alle deutschen Mobilfunknetze sowie
   ins deutsche Festnetz. Dazu kommt eine Internet-Flat für
   das Highspeedsurfen im mobilen Internet bis zu einem
   Datenvolumen von 500 MB. Für alle Kurznachrichtenjunkies
   ist eine quasi-SMS-Flat optional für 4,95 Euro/Monat
   zusätzlich zu haben. Hier dürfen pro Monat maximal
   50.000 SMS verschickt werden, was pro Tag immerhin mehr als 1.600
   Kurznachrichten entspricht und für wirklich jeden
   ausreichen sollte.

        Für weitere 4,95 Euro/Monat kann man optional noch ein Daten
   Upgrade auf 1000 MB erhalten. Erst danach wird die Bandbreite
   auf GRPS-Niveau gedrosselt. - Die AGB schließen die
   Nutzung per Laptop/Tablet (Tethering) oder die
   BlackBerry-Nutzung oder Peer-to-Peer bzw. Instant Messaging
   nicht explizit aus. Voice-over-IP ist jedoch laut dem Anbieter
   nicht zulässig, auch wenn sich davon im Kleingedruckten
   nichts findet.

        Das neue Angebot ist mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten
   ohne Anschlusspreis und nur online verfügbar. Wer lieber
   flexibel bleiben möchte, kann den Tarif auch mit einer
   fairen Vertragslaufzeit von nur einem Monat buchen. Der
   monatliche Grundpreis bleibt dabei bei 29,95 Euro - einmalig
   fallen dann jedoch 19,95 Euro an.

        Die technische Bereitstellung sowie Abrechnung und Support
   erfolgen über klarmobil. Der Tarif kann ab sofort über
   die Internetseite von freenetmobile bestellt werden.

        "Preissicherheit und hohe Netzqualität sind heute zwei
   wichtige Entscheidungskriterien für die Mobilfunkkunden.
   Mit dem neuen Tarif bieten wir genau das: viele
   Inklusivleistungen zu einem absolut fairen Preis in bester
   D-Netz-Qualität.", erklärt Antonius Fromme,
   Geschäftsführer bei klarmobil/freenetmobile.

        Zusammen gefasst lässt sich der Tarif von freenetmobile
   uneingeschränkt empfehlen. Besonders in der Variante ohne
   Vertragslaufzeit handelt es sich derzeit um die günstigste
   Allnet-Flatrate im Telekom-Netz.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/freenetmobile/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL



2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung

     Cheabit Media, das Unternehmen hinter tele-fon.de, ist
  stets bemüht, Sie über die aktuellsten Tarife im Telekommunikations-
  Markt zu informieren. - Damit aber nicht genug.
  Auch in den Bereichen Energie und Versicherung kann man einiges
  an Geld einsparen. Vorausgesetzt man ist gut informiert.

     Nachfolgend ein Überblick zu unseren weiteren kostenlosen
  Diensten, die Ihnen helfen, schnell und effizient Geld zu sparen.

     Telefon: Die günstigsten Telefontarife finden Sie bei
  tele-fon.de.
  Windows-Nutzern empfehlen wir das kostenlose Programm FonTipp.
  Es zeigt automatisch die preiswertesten Tarife auf dem PC an.
  Wer lieber das eMail-Medium vorzieht, ist mit der dialNOW-Tarifliste
  gut beraten, die täglich aktualisiert und kostenlos verschickt wird.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.FonTipp.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/


     Internet: Sie suchen den für Sie günstigsten DSL- oder
  Kabel-Anbieter?
  Kein Problem. Unsere Übersichtsliste vergleicht die wichtigsten
  Angebote mit einander. Eine Auswahl erfolgt so schnell und bequem.
  Sie können/wollen kein DSL/Kabel? - Dann ist das Windows-Programm
  webLCR etwas für Sie. Der Least-Cost-Router wählt ihr
  analog/ISDN-Modem
  zum jeweils günstigsten Tarif ins Internet ein; mit nur einem Klick.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
>> Adresse: http://www.webLCR.de/


     Energie: Kräftig sparen lässt es sich auch bei Energieversorgern.
  Ob Stromanbieter oder Gasanbieter. Mit dem richtigen Tarif lassen sich
  jährlich schnell einige Hundert Euro einsparen. Wir vergleichen über
  über 14.800 Energie-Tarife für Sie. Der Wechsel kann online
  erfolgen - und das innerhalb von nur 5 Minuten. Bequem und einfach.

>> Adresse: http://www.stromvergleiche.de/?id=NL
>> Adresse: http://www.gasvergleiche.eu/?id=NL


        KFZ-Versicherung: Mit über 180 Einzeltarifen bieten wir einen
  der umfangreichsten und objektiven Tarif-Rechner auf dem deutschen
  Markt. Bei der Autoversicherung zu sparen heißt nicht, bei den
  Leistungen Abstriche machen zu müssen. Wir geben Tipps und Hinweise
  wie man für wenig Geld einen leistungsstarken Tarif erhält.
  Probieren Sie es aus. Einsparungen von bis zu 500 Euro/Jahr sind
  möglich.

>> Adresse: http://www.kfz-billiger-versichern.de/?id=NL



3. congstar: Allnet-Flat im Telekom-Netz für 29,99 Euro ohne Laufzeit gestartet

        Der Billigdiscounter der Deutschen Telekom, congstar, reduziert
   ab sofort den Preis für seine Allnet-Flatrate um 25
   Prozent. Statt 39,99 Euro werden jetzt nur noch 29,99 Euro
   fällig - und das für Neu- und Bestandskunden und
   unabhängig von der jeweils gebuchten Vertragslaufzeit.

        Die "Full Flat" kann - wie alle anderen Tarife auch -
   bei congstar wahlweise mit 24 Monaten oder aber mit nur einem
   Monat Vertragslaufzeit gebucht werden. Der jeweilige Monatspreis
   von 29,99 Euro ist in beiden Varianten gleich. Damit unterbietet
   congstar den bislang günstigsten Allnet-Anbieter im D-Netz
   (1&1 im Vodafone-Netz) bei der Variante ohne
   Vertragslaufzeit um 10 Euro je Monat. Lediglich freenetmobile (s.o.)
   ist pro Monat noch 4 Cent günstiger, bietet aber optional
   keine "echte" SMS-Flatrate, sondern "nur" 50.000 SMS/Monat.

        Die Allnet-Flat beinhaltet unbegrenzt viele Telefonate
   ins deutsche Festnetz, in alle Mobilfunknetze und eine
   mobile Daten-Flatrate mit einem Volumen von 500 MB/Monat
   (Taktung: 100 kb-Blöcke) mit bis zu 7,2 MB/bis - danach
   wird die Bandbreite gedrosselt. SMS werden mit 9 Cent je
   Stück abgerechnet.

        Wer sich für die einmonatige Vertragslaufzeit entscheidet,
   zahlt einen Bereitstellungspreis in Höhe von 25 Euro. Geht
   man eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten ein, entfallen diese
   Kosten. Eine Nutzung eines Notebooks/Tablets via Tethering
   schließt der Anbieter jedoch nicht explizit aus.

        Bestandskunden erhalten ab sofort nur noch die neuen
   Monatskosten in Höhe von 29,99 Euro berechnet. Die mobile Daten-
   Flatrate bleibt für Bestandskunden jedoch vorerst auf dem
   gebuchten "Surf Flat 200"-Tarif, der lediglich 200 MB
   Inklusivvolumen mit schneller Bandbreite bereitstellt. Wer
   ebenfalls von den neuen Konditionen (500 MB Inklusivvolumen)
   profitieren will, muss selbst aktiv werden und sich online oder
   telefonisch an congstar wenden.

        congstar weist im Kleingedruckten allerdings darauf hin,
   dass mit der Internet-Flat VoIP, BlackBerry-Nutzung, Peer-to-Peer
   und Instant Messaging nicht Gegenstand des Vertrages und somit
   ausgeschlossen sind.

        congstar Geschäftsführer Martin Knauer ist davon
   überzeugt, dass sich congstar Kunden und D-Netz-Fans
   über das neue Angebot freuen werden:

        "Mit 29,99 Euro im Monat für eine All-Net-Flat in
   Deutschlands qualitativ führendem Netz besetzt congstar
   einen sehr attraktiven Preispunkt im Markt. Das neue Angebot
   wird congstar einen angemessenen Anteil im wachsenden Segment
   der All-Net-Flat-Tarife unter 30 Euro sichern."

        Alles in allem ist der Tarif - besonders der ohne lange
   Vertragslaufzeit - eine echt interessante Variante, wenn man
   sich für eine Allnet-Flatrate im sehr gut ausgebauten Netz
   der Deutschen Telekom interessiert. Ein vergleichbarer Tarif
   (mit einer höheren Bandbreite und 3000 Inklusiv-SMS pro
   Monat) kostet bei der Muttergesellschaft Telekom derzeit immer
   noch knapp 90 Euro im Monat. Eine Alternative könnte lediglich
   der jüngste Tarif von freenetmobile (s.o.) sein.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/freenetmobile/?id=NL



4. EU: Mobiles Internet im EU-Ausland erstmalig mit Preisobergrenze

        Das mobile Internet wird zum 1. Juli im EU-Ausland wieder ein
   Stück günstiger. Die Europäischen Kommission hat
   neue Obergrenzen für das Internet-Roaming in den
   europäischen Ländern festgelegt, die ab Juli gelten.

        Ab dem 1. Juli 2012 müssen Verbraucher deutlich weniger
   zahlen, wenn sie auf Auslandsreisen in EU-Staaten über eine
   Mobilfunkverbindung auf das Internet zugreifen wollen, um z. B.
   Karten abzurufen, Videos oder Fotos hochzuladen, soziale Netze
   zu besuchen oder eMails zu versenden. Grund ist eine neue
   EU-Verordnung, die erstmals Preisobergrenzen für das
   Datenroaming (das Herunterladen von Daten aus dem Internet
   über eine Mobilfunkverbindung im Ausland) vorsieht. Auch
   Preise für Anrufe und SMS sinken noch einmal.

        Richard Kühnel, Vertreter der EU-Kommission in
   Österreich, sagt anlässlich der nächsten
   Roaming-Offensive der EU-Kommission: "Dank der
   Roaming-Initiative schaffen wir europaweit einheitlich niedrige
   Preise beim Telefonieren. Erstmals werden ab 1. Juli auch
   Obergrenzen für Daten-Roaming eingeführt - damit sind
   böse Überraschungen durch hohe Telefonrechnungen nach
   einem Aufenthalt im EU-Ausland nicht mehr möglich. Das ist
   gut für die steigende Zahl an Smartphone-Nutzern. In
   Zukunft gehen wir sogar noch weiter: Wir wollen den Wettbewerb
   bei Telefonanbietern steigern, damit Roaming-Preise dauerhaft
   sinken."

        Konkret sinken die Minutenpreise im EU-Ausland auf 29 Cent (zzgl.
   MwSt.), ankommende Gespräche dürfen maximal 8 Ct/Min.
   (zzgl. MwSt.) kosten und das Versenden von SMS höchstens 9
   Ct (zzgl. MwSt.). Das Empfangen von SMS ist in der gesamten EU
   kostenlos. Höchstens 70 Cent je Megabyte (zzgl. MwSt.) darf
   das mobile Internet in der EU kosten - damit wird der mobile
   Internettarif erstmalig von der EU reguliert.

        Im Vergleich zu den Preisen von 2007 wird die verbesserte
   EU-Roamingverordnung - unter Berücksichtigung von Anrufen,
   SMS und Datenverkehr - den Verbrauchern über die gesamte
   Palette der Mobilfunkdienste Einsparungen in Höhe von 75 %
   bringen. Dieses Jahr werden die Europäer etwa 5 Mrd. EUR
   für Roamingdienste ausgeben. Das bedeutet eine Einsparung
   von rund 15 Mrd. EUR gegenüber dem, was dieselben Dienste
   vor dem Inkrafttreten der ersten EU-Roamingverordnung im Jahr
   2007 gekostet hätten.

        Die am 1. Juli in Kraft tretenden Vorschriften stehen am Anfang
   einer Reihe von Maßnahmen zur schrittweisen Senkung der
   Preisobergrenzen. Ziel ist ein neues System mit
   größeren Auswahlmöglichkeiten, einem
   verstärkten Wettbewerb und noch niedrigeren Roamingpreisen.
   Die Verbraucher sollen letztlich die Möglichkeit erhalten,
   vor einer Reise einen separaten Roamingvertrag
   abzuschließen oder sich - ähnlich wie bei der Wahl
   eines WLAN - am Zielort einen Provider zu suchen. Diese
   Möglichkeit wird ab dem 1. Juli 2014 bestehen.

>> Adresse: http://ec.europa.eu/roaming



5. Türk Telekom: Neue Optionstarife für Türkei-Reisende oder -Telefonierer

        Die Kunden von Türk Telekom Mobile, die für ankommende
   Gespräche in der Türkei ohnehin keinen Cent zahlen,
   bekommen jetzt die Konditionen für ausgehende Telefonate
   und das Surfen im mobilen Internet noch weiter verbessert. Die
   neuen Angebote lohnen sich besonders für Pendler, die in
   beiden Ländern unterwegs sind, und für deutsche
   Urlauber, die ihre Ferien in der Türkei verbringen. Zudem
   bekommen die Kunden von Türk Telekom Mobile von Juni bis
   August einen Rabatt von 30% während ihres
   Türkeiaufenthalts für Mietwagen. Aber auch für
   daheim Gebliebene gibt es mit dem "100 Minuten Paket"
   - mit dem sie in alle deutschen und türkischen Netze 100
   Minuten telefonieren können - eine neue Option.

        Kunden von Türk Telekom Mobile können mit dem
   Minutenpaket "Türkei-Allnet-100" für 7 Euro
   während ihrer Türkei-Aufenthalte über 100
   Freiminuten für Telefonate ins türkische und deutsche
   Mobil- und Festnetze verfügen. Bei Nutzung der 100 Minuten
   entspricht das einem Minutenpreis von lediglich 7 Cent. Nach
   Verbrauch dieses monatlichen Pakets werden Folgegespräche
   in diese Netze mit einem Minutenpreis von regulären 15 Cent
   berechnet. Das Paket kann ab sofort und bis zum 31.08.2012
   gebucht werden und bis zu drei Monate genutzt werden.

        Für Kunden, die ihre Urlaubserlebnisse live über
   soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter etc. mit ihren Freunden
   teilen, eMails senden und empfangen oder im Internet surfen
   wollen, wird ein monatliches Datenpaket namens
   "Internet-Türkei-Paket" mit einem Volumen von 300
   MB für nur 10 Euro angeboten. Nach Verbrauch der 300 MB
   können Kunden der Türk Telekom Mobile für 30
   Cent/MB diese Leistungen weiterhin in Anspruch nehmen - ohne
   Bandbreiten-Drosselung.

        Das "100 Minuten Paket" gilt für Kunden von
   Türk Telekom Mobile und kostet 7 Euro. Darin enthalten,
   sind 100 Minuten für Gespräche in Deutschland - vor
   und nach dem Urlaub - und das in alle deutschen und
   türkischen Fest- und Mobilfunknetze, genauso wie im
   Türkei-Paket.

        Alle Pakete können ganz einfach über die Kundenhotline
   von Türk Telekom Mobile gebucht werden.

        Zusätzlich profitieren die Nutzer im Türkei-Urlaub von
   einer besonderen Aktion: Alle Kunden von Türk Telekom
   Mobile erhalten beim Mietwagenunternehmen AVIS einen Rabatt von
   30% auf Mietwagen in der Türkei. Gegen Vorlage ihrer
   Handynummer von Türk Telekom Mobile können sie diesen
   Vorteil in allen türkischen AVIS-Stationen genießen.

        "Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden die gewohnte
   Leistungsqualität aus Deutschland auch in der Türkei
   in gleicher Weise in Anspruch nehmen können",
   kommentiert Cecile Euchenhofer, die bei Telefónica
   Germany für die Zusammenarbeit mit der Türk Telekom
   zuständig ist, die neuen Angebote. "Mit uns
   können die Kunden ihre Handys auch in den schönsten
   Wochen des Jahres mit demselben Komfort nutzen, den sie von uns
   in Deutschland kennen". Sie betont dabei, dass in der
   Türkei ankommende Gespräche für Kunden von
   Türk Telekom Mobile kostenlos sind.

        Zafer Karaca, Director Marketing bei Türk Telekom Mobile,
   verweist darauf, dass seine Kunden ihre Handys in beiden
   Ländern ganz bequem nutzen können. Die Vorteile der
   neuen Aktion fasst Karaca wie folgt zusammen: "Deutsche
   Mobilfunknutzer müssen in der Türkei nicht mehr
   über Kosten für ankommende Gespräche oder Preise
   fürs Roaming nachdenken. Als Kunden von Türk Telekom
   Mobile profitieren sie jetzt bei Türkeiaufenthalten von
   denselben günstigen Bedingungen für Telefonate und
   Internet-Nutzung, die wir ihnen auch in Deutschland
   anbieten".

        Türk Telekom Mobile kooperiert mit seinen Tarifen in
   Deutschland mit der Münchner Firma Telefónica
   Germany, welche durch seiner Marke o2 auftritt.

>> Adresse: http://www.turktelekommobile.de/



6. Studie: Cloud-Begriff oft unklar / Datenschutz immer wichtiger

        Was verbinden deutsche Internetnutzer mit dem Begriff
   "Cloud"? Welche Dienste werden zum Speichern von Daten
   im Internet vorrangig genutzt und welche Bedenken bestehen
   gegenüber amerikanischen Anbietern? Um diesen Fragen auf
   den Grund zu gehen, hat die Convios Consulting GmbH im Auftrag
   der eMail-Portale GMX und WEB.DE eine Studie zum Thema
   "Cloud für Endverbraucher" durchgeführt. Die
   Ergebnisse hat Jan Oetjen, Geschäftsführer der beiden
   Portale, in diesen Tagen vorgestellt und die Auswertung mit
   Blick auf die eigenen Marken kommentiert und analysiert. Die
   Onlinebefragung unter 1.006 deutschen Internet-Nutzern ab 14
   Jahren ergibt ein erstes repräsentatives Bild des bisher
   wenig erforschten deutschen Cloud-Marktes.

        50 Prozent der Befragten geben an, mit dem Begriff
   "Cloud" das Speichern von Daten im Internet zu
   verbinden. Für Oetjen ein überraschend positives
   Ergebnis: „Es gab bislang keine Erkenntnisse
   darüber, inwieweit die Begrifflichkeit von den
   Internet-Nutzern überhaupt angenommen wurde. Die aktuelle
   mediale Präsenz und Bewerbung des Themas und vor allem des
   einheitlichen Begriffs Cloud zeigen Wirkung." Etwa 40
   Prozent geben offen zu, mit dem Begriff nichts anfangen zu
   können. Zwei Prozent denken bei Cloud eher an eine
   Wettervorhersage. Ein Viertel der Befragten gibt an, bereits
   Cloud-Dienste für das Speichern von persönlichen Daten
   zu verwenden.

        Bei der Frage nach den Anbietern wird die Spitzengruppe von
   Google (5,7 Prozent), WEB.DE und Dropbox mit jeweils 4,8 Prozent
   angeführt. Apples iCloud erreicht 3,5 Prozent, Microsoft
   3,4 Prozent und GMX 3,1 Prozent. Mit T-Online (3,0 %) und der
   1&1 Internet AG (1,7 %) befinden sich zwei weitere, und
   damit insgesamt vier deutsche Unternehmen unter den Top-Acht der
   reichweitenstärksten Anbieter im deutschen Cloud-Markt.
   Davon gehören mit WEB.DE, GMX und 1&1 drei zum
   deutschen United-Internet-Konzern.

        Für Oetjen, der mit seinen Marken WEB.DE und GMX in Summe
   die größte Reichweite hinter sich vereinen kann, eine
   Frage, die eng mit der Usability und den jeweiligen Anwendungen
   verknüpft ist: "Mehr als zwölf Millionen unserer
   insgesamt über 30 Millionen Mail-Nutzer haben bereits Daten
   in ihrem Online-Speicher bzw. Mediacenter abgelegt. Bei der Wahl
   des Cloud-Anbieters spielen aus unserer Sicht eine einfache
   Anbindung innerhalb des Mail-Accounts und die Verfügbarkeit
   über verschiedenste Endgeräte wie Smartphones oder
   Tablet-PCs eine ausschlaggebende Rolle."

        In der Öffentlichkeit ist inzwischen auch eine Diskussion
   darüber entbrannt, wie sicher die Datenspeicherung im
   Internet ist. Dabei nimmt insbesondere das Thema Datenschutz
   eine gewichtige Rolle ein. In der Kritik stehen vor allem
   amerikanische Anbieter, wie auch die Ergebnisse der
   Convios-Studie belegen: Mehr als 68 Prozent aller Befragten
   geben an, dass sie wegen der dort geltenden
   Datenschutzbestimmungen zumindest in Teilen Bedenken haben, ihre
   Daten bei amerikanischen Unternehmen abzulegen. Besonders
   zugelegt hat dabei die Gruppe der Nutzer mit "deutlichen
   Bedenken": von 21 Prozent im Jahre 2010 auf heute 28
   Prozent.

        Entsprechend führen auf die Frage, wie groß die
   Bedenken sind, bei den jeweiligen Anbietern persönliche
   Daten zu speichern, US-amerikanischen Anbieter das Feld an. 55
   Prozent misstrauen dabei Facebook, gefolgt von Google mit 27
   Prozent. Einen deutlich besseren Schnitt machen deutsche
   Anbieter wie T-Online (14%), WEB.DE (15%) und GMX (16%).

        Für Jan Oetjen teilt sich an dieser Stelle der Markt:
   "Während für viele technische Bereiche wie
   Betriebssysteme, Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder eCommerce
   die Marktanteile unter amerikanischen Anbietern vergeben sind,
   konnten eMail-Anbieter in Deutschland bislang eine
   Sonderstellung einnehmen. Alleine WEB.DE und GMX binden
   inzwischen die Hälfte aller eMail Nutzer an sich. Aus
   unserer Sicht, und das bestätigt die Studie, wird das Thema
   nationaler Datenschutz auch bei den Cloud-Produkten eine
   große Rolle spielen."

>> Adresse: http://www.united-internet.de/
>> Adresse: http://www.convios.de/



7. Zeitschrift: Reise-Vorbereitungen bei Smartphone & Tablet

        Smartphones und Tablet-PCs sind ideale Reisebegleiter: Per eMail
   und Facebook die Freunde zu Hause informieren, per App den
   schnellsten Weg zum Traumstrand finden. Allerdings lauern auch
   auf Reisen Kriminelle, die sich für Kontodaten und
   Kennwörter interessieren, die auf den Geräten
   enthalten sind. Die Zeitschrift ComputerBILD informiert in Heft
   14/2012, wie Nutzer ihre Geräte mit Apps und
   Online-Diensten für den sicheren Auslandseinsatz
   vorbereiten.

        Bevor es auf große Reise geht, sollten Urlauber im eigenen,
   geschützten WLAN aktuelle Updates auf ihre Geräte
   spielen. Downloads im Ausland über ungesicherte
   WLAN-Hotspots sind teuer und riskant. Wer seinen Datenbestand
   per Backup sichert, behält auch beim Verlust des
   Geräts seine Daten. Damit sich dann niemand Zugang zu
   persönlichen Daten verschafft, empfiehlt es sich, die
   Code-Sperre einzuschalten. Falls ein Smartphone oder Tablet mit
   SIM-Karte verschwindet, lässt es sich über kostenlose
   Apps wieder aufspüren, aus der Ferne sperren und sogar
   löschen. Für das Apple-Betriebssystem iOS gibt es
   dafür beispielsweise eine kostenlose App direkt vom
   Hersteller namens "Mein iPhone suchen".

        Damit der Speicher im Urlaub nicht überquillt, bieten
   Online-Speicher Platz für Reise-Schnappschüsse. In
   einer geschützten Cloud lassen sich auch wichtige
   Reisedokumente hinterlegen, etwa Kopien von Reisepass und
   Flugticket. Von Cloud-Diensten mit unverschlüsselter Daten
   übertragung ist dagegen abzuraten: Fremde können durch
   Sicherheitslecks Zugriff auf Ordner mit privaten Daten erhalten.
   Gleiches gilt für Gratis-WLAN-Hotspots: Mit Apps wie
   "DroidSheep" und "FaceNiff" stehlen Hacker
   sogenannte Session-Cookies und erhalten so Zugriff auf fremde
   Twitter-, Facebook-, eBay- und Amazon-Konten. Abwehren lassen
   sich solche Attacken mit der Installation der Android-App
   "DroidSheep Guard", die App "Lookout - Free"
   warnt Apple-Nutzer vor unsicheren WLANs.

        Nutzer sollten im Ausland den Zugriff auf kennwortgeschützte
   Internetangebote per Handy-Browser auf ein Mindestmaß
   reduzieren, etwa für Online-Banking und -Shops. Sicherer
   ist es, Online-Dienste per App zu nutzen, denn einige Apps
   erlauben direkte und sicher verschlüsselte Verbindungen zum
   angebundenen Internetdienst. So haben Angreifer schlechtere
   Karten, Kennwörter auszuspähen. In der Facebook-App
   etwa lässt sich die sichere Verbindung im Menüpunkt
   "Sicheres Durchstöbern" aktivieren. Bluetooth
   sollte nur aktiviert sein, wenn diese Verbindung unbedingt
   benötigt wird. Denn per Bluetooth verschicken Angreifer oft
   mit Schädlingen gespickte Dateien.

>> Adresse: http://www.computerbild.de/



8. Telefónica o2: LTE in Großstädten startet am 3. Juli

        Am 3. Juli fällt bei Telefónica Germany mit LTE
   für unterwegs der Startschuss für die neue Generation
   des mobilen Internet. Die passenden LTE-fähigen
   Smartphones, Surfsticks oder Tablets gibt es dazu. o2 LTE 4G
   wird zunächst in den Highspeed-Areas Nürnberg und
   Dresden verfügbar sein. In Kürze folgen München
   und Leipzig.

        "LTE stellt neue Weichen in der mobilen Welt", sagt
   René Schuster, CEO von Telefónica Germany.
   "Wir sind eines von drei Telekommunikationsunternehmen, die
   ihren Kunden in Deutschland echte mobile Breitbandservices
   anbieten können. Denn wir haben neben den erforderlichen
   Frequenzen das richtige Transportnetz für die 4G-Services.
   Wir bieten die neuen LTE-Angebote nur über die Marke o2
   an."

        Die Surf-Flats o2 Go sind künftig inklusive LTE. Die
   Datentarife mit LTE-Geschwindigkeit für Laptop oder Tablet
   gibt es dann bereits ab 14,99 Euro monatlich im o2 Go M-Tarif -
   allerdings ist hier das Datenvolumen von 1 GB auf lediglich
   maximal 3,6 Mbit/s beschränkt. Im Tarif o2 Go L (24,99
   Euro/Monat) kann man 5 GB Volumen mit einer maximalen Bandbreite
   von 7,2 Mbit/s nutzen. Wem das zu langsam ist, der greift zum
   Tarif o2 Go XL für 34,99 Euro im Monat. Hier kann man bis
   zu 7,5 GB nutzen - mit einer Maximalbandbreite von 21,1 Mbit/s.
   Und für Poweruser steht der Tarif o2 Go XXL für 44,99
   Euro im Monat zu Verfügung. Hier kann man bei einer
   Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s 10 GB im Monat verbrauchen,
   bevor gedrosselt wird. - Die Tarife sind wahlweise mit und ohne
   Vertragslaufzeit buchbar. Entscheidet man sich für eine
   Laufzeit von 24 Monaten, so sind die beiden ersten Monate stets
   kostenlos.

        Die bestehenden o2 Blue Tarife M und L für Smartphone-Kunden
   können per Surf Upgrade auf den neuen Mobilfunkstandard
   angehoben werden. Für insgesamt 49,98 Euro monatlich
   bekommen Kunden bei o2 eine Alle-Netze-Flat mit LTE im Tarif o2
   Blue M mit dem Surf Upgrade M, welches 1 GB bei einer Bandbreite
   von maximal 21,1 Mbit/s enthält. Für 10 Euro mehr kann
   man das Surf Upgrade L buchen, welches ein Datenvolumen von 3 GB
   bei einer Maximalbandbreite von 21,1 Mbit/s enthält. Im
   Tarife o2 Blue L mit Surf Upgrade L stehen für 69,98
   Euro/Monat 3 GB Datenvolumen mit bis zu 50 MBit/s zur
   Verfügung. - Auch hier stehen alle Tarife mit und ohne
   Vertragslaufzeit zur Verfügung. Eine SMS-Flat erhält
   man jedoch nur dann, wenn man einen Vertrag über zwei Jahre
   abschließt.

        "Mit o2 LTE 4G für unterwegs surfen Kunden mit
   Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit pro Sekunde", sagt Peter
   Rampling, Managing Director Marketing. "Die Vorteile von
   LTE werden Kunden auch an den extrem kurzen Reaktionszeiten
   erkennen, die sich etwa beim schnelleren Aufbau von Webseiten
   oder Streaming von Musik und Videos bemerkbar machen."

        Zum Start von o2 LTE 4G für unterwegs gibt es die
   LTE-fähigen Smartphones HTC ONE XL und das LG True HD LTE
   sowie den o2 LTE 4G Surfstick von ZTE. Bei den Tablets legt o2
   das Asus Transformer 300 nach.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL



9. NDR: Datenschützer kritisiert Telekom wegen Erfassung von Entertain-Nutzerdaten

        Die Deutsche Telekom will Daten von Nutzern des TV-Dienstes
   Entertain speichern. Der schleswig-holsteinische
   Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert ist alarmiert. Er wirft
   dem Unternehmen im Gespräch mit NDR.de vor, die Kunden
   nicht richtig zu informieren.

        Was gucke ich? Wann schalte ich um? Und wann mache ich den
   Fernseher an oder aus? Dies und mehr will die Telekom
   Deutschland GmbH wissen. Per eMail fordert das Unternehmen
   momentan seine Nutzer auf: "Unterstützen Sie uns bei
   der Optimierung des Entertain-Programms." In Deutschland
   läuft in 1,5 Millionen Haushalten das Internet-Fernsehen
   der Telekom - eine riesige Menge von Nutzerdaten, über die
   das Unternehmen verfügen würde.

        Ab dem 16. Juli will die Telekom die Daten erheben. Die
   Zustimmung der Nutzer setzt die Firma voraus. Um sich von der
   Datenerhebung abzumelden, müssen die Zuschauer explizit
   widersprechen. Der schleswig-holsteinische
   Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert kritisiert das
   Vorgehen der Telekom scharf. Es genüge seiner Meinung nach
   nicht, die Nutzer per eMail anzuschreiben. "Es wäre
   wünschenswert, dass die Nutzer postalisch informiert
   werden. In jedem Fall sollte eine Benachrichtigung in das
   Entertain-Angebot eingebunden werden." Eine eMail
   würde von den Betroffenen oft nicht wahrgenommen, da sie
   schnell unter der sonstigen Telekom-Werbung untergehe, so
   Weichert zu NDR.de.

        Unklar ist zudem, wie die Telekom die Daten der Nutzer
   schützt. Das Unternehmen teilt in seiner eMail mit, die
   Erhebung werde pseudonymisiert durchgeführt und
   anonymisiert ausgewertet. Die Telekom schreibt auf Anfrage von
   NDR.de, das Unternehmen garantiere, dass die Daten nur innerhalb
   der Telekom und nicht zu Werbezwecken verwendet würden.
   Zusätzlich sollen sie an TV-Sender geliefert werden. Die
   TV-Senderstatistiken seien aber absolut anonym und enthielten
   nur Zahlen und keine personenbezogenen Daten.

        Von Anonymität kann für Datenschützer Weichert
   keine Rede sein. "Ein Pseudonym kann von der Telekom
   jederzeit reidentifiziert werden", erklärt er. Die
   Nutzungsdaten ließen seiner Meinung nach sehr wohl
   Rückschlüsse auf die Kunden zu. "Der Schutz der
   personenbezogenen Daten ist nicht gegeben."

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> Adresse: http://www.ndr.de/
>> Adresse: https://www.datenschutzzentrum.de/



10. Bundesnetzagentur: Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich fast bundesweit erfüllt

        Die Bundesnetzagentur hat gemeldet, dass die die
   Mobilfunkunternehmen die Versorgungsverpflichtung im 800 MHz
   (LTE) Bereich jetzt auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen
   erfüllt haben. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland,
   Vodafone D2 und Telefónica Germany, können die von
   ihnen im 800 MHz Bereich ersteigerten Frequenzen nun auch in
   diesen Bundesländern frei nutzen. Damit ist der Weg
   für das schnelle Internet in Großstädten nun
   frei.

        "Die Versorgungsauflagen sind mittlerweile in fast allen der
   insgesamt dreizehn mit Breitband unterversorgten
   Bundesländer erfüllt worden. Auch in den beiden
   verbleibenden Bundesländern Brandenburg und
   Mecklenburg-Vorpommern ist der Ausbau bereits so weit
   vorangeschritten, dass diese in Kürze folgen werden",
   sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

        Im Frühjahr 2010 wurden Frequenzen für den drahtlosen
   Netzzugang in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6
   GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind
   dabei mit einer stufenweisen Aus- und Aufbauverpflichtung
   verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld
   der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten
   bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, die
   entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen
   unterteilt wurden.

        Die Netzbetreiber sind verpflichtet, in den Bundesländern
   bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die
   Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen
   mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollen
   Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern
   (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden.
   In den folgenden Stufen werden dann auch größere
   Städte erschlossen. Sobald die Versorgungsauflage
   erfüllt ist, können die Zuteilungsinhaber die 800-MHz
   Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland frei nutzen. Bei der
   Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erfüllt ist, werden
   alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel, etc.)
   berücksichtigt.

        Die Versorgungsauflagen sind nun lt. Bundesnetzagentur in
   folgenden Bundesländern erfüllt:
   Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen,
   Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen,
   Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

>> Adresse: http://www.bundesnetzagentur.de/



11. Bundesnetzagentur: Abrechnungs- & Inkassierungsverbot für angebliche R-Gespräche

        Die Bundesnetzagentur hat für bestimmte Forderungen im
   Zusammenhang mit angeblichen R-Gesprächen ein Verbot der
   Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Das Verbot wurde
   unter anderem gegenüber sämtlichen Netzbetreibern
   ausgesprochen und gilt rückwirkend für den Zeitraum ab
   dem 18. Februar 2012.

        "Die Verbraucher werden durch das ausgesprochene
   Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot nachhaltig
   geschützt. Durch die Unterbindung der Zahlungsströme
   zu den Verantwortlichen lohnen sich die rechtswidrigen Anrufe
   und unlauteren Geschäftspraktiken nicht mehr", betonte
   Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

        Seit Februar 2012 hatten Verbraucher Anrufe unter Anzeige der
   Absendernummer 069-747362 erhalten. Eine Ansage informierte die
   Angerufenen, dass ein Auslands-R-Gespräch für sie
   vorliegen würde. Die Betroffenen wurden dann – wie im
   Rahmen von R-Gesprächen üblich – aufgefordert, die
   Taste "1" zu wählen, wenn sie das angeblich
   vorliegende R-Gespräch annehmen wollten. Um das
   Gespräch abzulehnen und künftig keine
   Auslands-R-Gespräche mehr zu erhalten, sollte die Taste
   "2" gewählt werden.

        Tatsächlich lag nach der Annahme des R-Gesprächs
   regelmäßig kein Gesprächswunsch aus dem Ausland
   vor. Einige Verbraucher schilderten, nach Drücken der Taste
   "1" Werbung oder Informationen über Gewinnspiele
   erhalten zu haben. Bei der angezeigten Absenderrufnummer
   069/747362 handelt es sich um eine "verkürzte",
   nicht existierende Rufnummer.

        Die angeblichen R-Gespräche werden mittels der Produkt-ID
   81205 in Rechnung gestellt. Teilweise werden die Verbindungen
   auch als "R-Gespräch" oder "Service 0900
   Premium Dienst 58" ausgewiesen.

        Das von der Bundesnetzagentur verhängte
   Rechnungslegungsverbot bedeutet, dass betroffenen Verbrauchern
   die Beträge unter der genannten Produkt-ID nicht mehr in
   Rechnung gestellt werden dürfen. Falls Verbraucher bereits
   derartige Rechnungen erhalten haben, greift das Verbot der
   Inkassierung. Die Forderungen dürfen also nicht mehr
   eingezogen werden. Wenn der Verbraucher die bereits in Rechnung
   gestellten Beträge schon bezahlt hat, greifen beide Verbote
   jedoch nicht unmittelbar. In diesen Fällen sollten
   Betroffene ggf. mit Unterstützung der Verbraucherzentralen
   oder eines Rechtsanwalts versuchen, das Geld
   zurückzufordern. Enthält die Telefonrechnung keinen
   Hinweis auf die Produkt-ID, sollte der Verbraucher zunächst
   bei seinem jeweiligen Telefonanbieter die Produkt-ID erfragen,
   um zu prüfen, ob das ausgesprochene Verbot auch die ihm in
   Rechnung gestellte Leistung betrifft.

        Die Bundesnetzagentur bittet die Verbraucher auch weiterhin, sie
   über derartige Anrufe zu informieren und die entsprechenden
   Abrechnungen und Einzelverbindungsnachweise zur Verfügung
   zu stellen. Es ist nicht auszuschließen, dass die
   Vermittlung angeblicher R-Gespräche unter anderen
   Rufnummern fortgesetzt wird bzw. ähnliche Forderungen unter
   anderen Produkt-IDs erhoben werden.

        Verbraucher können sich an die Bundesnetzagentur wenden.
   Entweder postalisch an Bundesnetzagentur,
   Nördeltstraße 5, 59872 Meschede, per Telefax unter
   der 06321/934-111 oder telefonisch unter der 0291/9955-206
   (Mo-Mi 9-18 Uhr, Do 9-18 Uhr und Fr 9-16 Uhr). Eine
   Kontaktaufnahme per eMail unter rufnummernmissbrauch@bnetza.de
   ist ebenfalls möglich.

>> Adresse: http://www.bundesnetzagentur.de/



12. 11899: Auskunftsanbieter nicht mehr kostenlos / jetzt 1,99 Euro/Min.

        Der vor knapp einem Jahr gestartete kostenlose Auskunftsdienst
   11899 ist nicht mehr kostenlos. Stattdessen werden nun satte
   1,99 Euro/Minute berechnet. Telefonate aus den Mobilfunknetzen
   können sogar noch teurer werden.

        Die 11899 ist im letztem Jahr mit einem innovativen Werbekonzept
   auf dem Markt gestartet und hat ihren Auskunftsdienst aus dem
   deutschen Festnetz kostenlos angeboten. Damit wollte die 11899
   versuchen, den Auskunftsmarkt verbraucherfreundlich und neu zu
   gestalten. Dieses kostenlose Angebot sollte durch lokale
   Werbepartner finanziert werden, die Ansagen vor jedem
   Gespräch buchen. Das Konzept der 11899 wurde lt. Anbieter
   von den Anrufern gut angenommen.

        Dabei musste die 11899 natürlich für jede Auskunft ohne
   Werbeansage Ihre Mitarbeiter, Netzbetreiber und Lieferanten
   bezahlen. Leider ist es dem Anbieter nicht gelungen, ausreichend
   Werbekunden zu akquirieren und von dem verbraucherfreundlichen
   Konzept zu überzeugen. Deshalb kann der Dienst in Zukunft
   nicht mehr kostenlos angeboten werden. Den Endkundentarif aus
   dem Festnetz wurde deshalb nun auf 1,99 Euro/Minute angehoben.
   Aus den Mobilfunknetzen kann der Preis teilweise sogar noch
   höher liegen.

        Nach wie vor günstig ist der Auskunftsanbieter 11893
   für gerade mal 58 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz. Die
   11 8 93 wird auch als tele-fon.de Auskunft-Tipp auf der
   tele-fon.de Webseite geführt.

>> Adresse: http://www.11899.de/
>> Adresse: http://www.11893.com/



tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!

Newsletter abonnieren:
 
3 Minuten Zeit und bis zu 150 Euro reicher
Jetzt kostenlos Stromtarife vergleichen und sparen. - Bei www.stromvergleiche.de