Anzeige
 
Newsletter 10/2013 (01.10.2013)
 
tele-fon.de - Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
Ein Service von
[tschi: bit] - www.cheabit.com
+ +  T O P  + +  Werbefinanzierter GRATIS Smartphone-Tarif bringt monatlich 100 MB Surf-Volumen  + +  TOP  + +
Anbieter


  Alle Anbieter
    01015
    01026
    01029 Telecom
    01051 Telecom
    01058 Telecom
    01071 Telecom
    01081 Telecom
    Arcor
    BT Germany
    Deutsche Telekom
    freenetPhone
    One.Tel
    star79
    TELE2
    weitere Anbieter ...

Sie sparen mit tele-fon.de?
Eine kleine Spende würde uns sehr freuen!

Tarife


  Tarifabfrage
  Erweiterte Tarifabfrage
    Ort (eig. Vorwahl)
    Nah (bis ca. 20 km)
    Regio (bis 50 km)
    Fern (ab 50 km)
    T-Mobile
    Vodafone
    E-Plus
    o2 Germany
    Ausland ...NEU!
  zu FonTipp.de
  zu webLCR.de
Festnetz-Tipp
 Call-by-Call: 010010
 Preselection: betterCALL
Mobilfunk-Tipp
 Prepaid: discotel smart
 Postpaid: WinSIMNEU!
Smartphone-Tipp NEU!
 Wenignutzer: DeutschlandSIM All-In 50
 Vielnutzer: discotel smart
Flatrate-Tipp
 DSL&Telefon: 1&1
 DSL: 1&1
 Poweruser: KDG
 Von Mobil: DeutschlandSIM Flat
 viaSatellit:NEU! StarDSL
Auslands-Tipp
 Mobil surfen: abroadband
Unser Auskunft-Tipp
 Inland:Update! 11 8 13

Download / Listen


  Telefon-Downloads
    FonTipp (v1.710)
    webLCR (v5.0.3 )NEU!

  Telefon-Listen
    Inlandstarifliste
    dialNOW Tagesliste

  Internet
    DSL-Flat-Vergleich NEU!

News

 Immer auf dem Laufenden
 bleiben - mit dem
 tele-fon.de Newsletter:



  Newsletter verwalten
  Newsletter-Archiv
  Aktuelle News

Service

 tele-fon.de durchsuchen:

 
  SMS kostenlos
  Klingeltöne kostenlos
  Opodo
  Suche
  Forum
  Presse-Echo
  Kontakt
  Impressum
  Werbung

 tele-fon.de  >  Newsletter  >  Archiv  >  Newsletter 10/2013
 Druckversion Seite versenden 
tele-fon.de Newsletter 10/2013
Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
http://www.tele-fon.de/

Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Das Thema Datenschutz ist nicht erst seit Snowden, NSA & Co.
ein heißes Thema. Die deutschen Datenschutzgesetze gelten
mithin als die strengsten. Zurecht. Doch immer wieder passieren
Pannen oder Hacker dringen in Computernetzwerke und Datenbanken
ein. So auch erst kürzlich bei Vodafone Deutschland geschehen.
Rund 2 Millionen Stammdaten von deutschen Nutzern wurden bei
diesem virtuellen Einbruch gestohlen - da helfen auch strenge
Datenschutzgesetzt nicht viel.

Ein anderes Thema ist die Drosselung der Bandbreite bei DSL.
Nach der Deutschen Telekom wird es wohl bald weitere Internet-
anbieter treffen, die ebenfalls drosseln werden.

Diese und weitere News erfahren Sie im aktuellen
tele-fon.de Newsletter.

Viel Spaß dabei!


Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.

Ihr tele-fon.de Team


Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt

   1. Zeitschrift: Auch congstar und Vodafone wollen DSL drosseln
   2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung
   3. BITKOM: Jeder Bundesbürger telefoniert im Schnitt 60 Stunden im Jahr
   4. Senioren: Mobile Kommunikation im Alter steigt
   5. Deutsche Telekom: Ankauf von Mobilfunkgeräten gegen Gutschein
   6. IAA: Connected Cars immer öfter zu sehen
   7. otelo: Allnet-Flat im Vodafone-Netz ab 25 Euro
   8. Prototyp: Google Glass fasziniert / Marktstart in Deutschland wohl 2014
   9. Vodafone: Hacker stehlen Stammdaten von 2 Millionen Kunden
  10. Studie: Geschwindigkeit des mobilen Internets wichtiger als Kosten
  11. Ablösung: Das Smartphone ersetzt die Notrufsäule
  12. Bundesnetzagentur: Abrechnungsverbot wegen kostenpflichtiger Warteschleife



1. Zeitschrift: Auch congstar und Vodafone wollen DSL drosseln

        Nach der Deutschen Telekom wird offenbar künftig auch die
   Discounttochter congstar ihre DSL-Anschlüsse mit einer
   Datendrossel anbieten. Das jedenfalls will die Zeitschrift Focus
   erfahren haben. So soll congstar spätestens 2014 eine
   Datenobergrenze für seine DSL-Anschlüsse
   einführen. Bereits im Mai 2013 hatte die Deutsche Telekom
   alle neuen DSL-Tarife mit einer Datendrossel versehen.

        Ein Firmensprecher von congstar bestätigte dem
   Nachrichtenmagazin Focus gegenüber: "Wir planen die
   Einführung einer Datenobergrenze für
   Festnetzkunden." Auch wenn kein konkreter Zeitpunkt
   für eine Einführung dieser Beschränkung genannt
   wurde, ist aus Telekomkreisen bekannt, dass die AGB der
   Tochtergesellschaft bis spätestens 2014 angepasst werden
   sollen. Vermutlich wird die Änderung der Tarife auch bei
   congstar erst einmal nur Neukunden und Tarifwechsel betreffen.

        Ab 2016 könnte dann die Begrenzung des Datenvolumens auch
   tatsächlich greifen, genau wie bei den Tarifen der Deutschen
   Telekom. Dort müssen sich Kunden mit Datendrossel im
   16 Mbit/s-Vertrag auf eine Begrenzung von 75 GB pro Monat
   einstellen. Danach reduziert sich die Bandbreite auf 2 MBit/s.
   VDSL-Anschlüsse mit 50 Mbit/s werden ab 200 GB gedrosselt
   und bei Glasfaser- oder VDSL-Vectoring Tarifen mit bis zu 100
   Mbit/s greift die Drosselung ab 300 GB. Reine
   Glasfaser-Internetanschlüsse mit bis zu 200 Mbit/s sollen
   künftig ab 400 GB Transfervolumen gebremst werden.

        Die Deutsche Telekom scheint nicht das einzige Unternehmen
   zu sein, welches sich über den immer schneller wachsenden
   Datentransfer Gedanken macht. Auch Vodafone denkt laut
   Focus-Angaben über eine Drosselung nach. Nach der
   jüngsten Übernahme von Kabel Deutschland und dem dort
   bereits vorhandenen Tages-Surflimit von 10 GB sagte ein
   Unternehmenssprecher zum Focus: "Vodafone kann
   unmöglich bisherige DSL-Kunden unbegrenzt surfen lassen und
   neue Kabelkunden drosseln." Offiziell bestreitet Vodafone
   allerdings die Pläne zur Einführung einer
   Datendrossel.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL
>> Adresse: http://www.focus.de/



2. Sparen beim Telefonieren & Surfen, bei Energie und KFZ-Versicherung

        Cheabit Media, das Unternehmen hinter tele-fon.de, ist
  stets bemüht, Sie über die aktuellsten Tarife im Telekommunikations-
  Markt zu informieren. - Damit aber nicht genug.
  Auch in den Bereichen Energie und Versicherung kann man einiges
  an Geld einsparen. Vorausgesetzt man ist gut informiert.

        Nachfolgend ein Überblick zu unseren weiteren kostenlosen
  Diensten, die Ihnen helfen, schnell und effizient Geld zu sparen.

        Telefon: Die günstigsten Telefontarife finden Sie bei
  tele-fon.de.
  Wer lieber das eMail-Medium vorzieht, ist mit der dialNOW-Tarifliste
  gut beraten, die täglich aktualisiert und kostenlos verschickt wird.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/


        Internet: Sie suchen den für Sie günstigsten DSL- oder
  Kabel-Anbieter?
  Kein Problem. Unsere Übersichtsliste vergleicht die wichtigsten
  Angebote mit einander. Eine Auswahl erfolgt so schnell und bequem.
  Sie können/wollen kein DSL/Kabel? - Dann ist das Windows-Programm
  webLCR etwas für Sie. Der Least-Cost-Router wählt ihr analog/ISDN-
  Modem zum jeweils günstigsten Tarif ins Internet ein;
  mit nur einem Klick.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
>> Adresse: http://www.webLCR.de/


        Energie: Kräftig sparen lässt es sich auch bei der Wahl des
  passenden Energieversorgers.
  Ob Stromanbieter oder Gasanbieter. Mit dem richtigen Tarif lassen sich
  jährlich schnell einige Hundert Euro einsparen. Wir vergleichen über
  über 14.800 Energie-Tarife für Sie. Der Wechsel kann online
  erfolgen - und das innerhalb von nur 5 Minuten. Bequem und einfach.

>> Adresse: http://www.stromvergleiche.de/?id=NL
>> Adresse: http://www.gasvergleiche.eu/?id=NL


        Kfz-Versicherung: Mit über 180 Einzeltarifen bieten wir einen
  der umfangreichsten und objektiven Tarif-Rechner auf dem deutschen
  Markt. Bei der Autoversicherung zu sparen heißt nicht, bei den
  Leistungen Abstriche machen zu müssen. Wir geben Tipps und Hinweise
  wie man für wenig Geld einen leistungsstarken Tarif erhält.
  Probieren Sie es aus. Einsparungen von bis zu 500 Euro/Jahr sind
  möglich.

>> Adresse: http://www.kfz-billiger-versichern.de/?id=NL



3. BITKOM: Jeder Bundesbürger telefoniert im Schnitt 60 Stunden im Jahr

        Jeder Bundesbürger verbrachte im vergangenen Jahr
   durchschnittlich knapp 60 Stunden am Telefon. Noch wird dabei
   meist über das Festnetz telefoniert: Etwa 60 Prozent der
   Gesprächszeit geht über das Festnetz. Allerdings nahm
   die Gesamtzahl der Festnetzminuten im vergangenen Jahr um knapp
   3 Prozent auf 178 Milliarden ab. Im Mobilfunk wuchs die
   Gesprächszeit hingegen um rund 2,5 Prozent auf 110
   Milliarden Minuten. Die Gesamtzahl aller Telefonminuten sank um
   knapp 1 Prozent auf 288 Milliarden Minuten. Das berichtet der
   Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten der
   Bundesnetzagentur. "Dank stark gefallener Preise und
   günstiger Flatrates machen sich die meisten Verbraucher
   keine Gedanken mehr, ob sie per Handy oder Festnetz
   telefonieren", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer
   Dr. Bernhard Rohleder.

        Handy-Gespräche machen in Deutschland mittlerweile fast
   40 Prozent aller Gesprächsminuten aus, 2008 waren es erst
   30 Prozent. Laut einer Studie der Europäischen Kommission
   kostete ein Mobilfunkgespräch hierzulande etwas weniger als
   im EU-Schnitt und deutlich weniger als in vergleichbaren
   Flächenländern: Pro Minute wurde in Deutschland 2011
   für ein Inlandsgespräch 8,8 Cent gezahlt. Der
   EU-Schnitt lag bei 9,1 Cent. In Großbritannien zahlten
   Kunden umgerechnet 9,7 Cent, in Frankreich 12,7 und in Spanien
   13,3 Cent. Rohleder warnte, eine Abschaffung der
   Roaming-Gebühren für Auslandstelefonate in der EU
   würde zwangsläufig dazu führen, dass die Preise
   für Inlandstelefonate und mobile Internetnutzung steigen.
   "Eine Abschaffung der Roaming-Gebühren würde das
   komplette Preisgefüge in der Mobilkommunikation ins
   Rutschen bringen", so Rohleder.

        Die Netzbetreiber seien auf die Erlöse aus dem Roaming
   dringend angewiesen, um die anstehenden Milliardeninvestitionen
   in den Netzausbau stemmen zu können. Leidtragende einer
   Abschaffung wären die einkommensschwachen
   Bevölkerungsgruppen, die wenig reisten und derzeit von den
   niedrigen Gebühren für Inlandsgespräche am
   stärksten profitierten.

        Die Zahl der Festnetztelefon-Anschlüsse sank 2012 in
   Deutschland laut Bundesnetzagentur leicht von 38 auf 37,7
   Millionen. Dabei nimmt die Nutzung klassischer Telefon- und
   Schmalbandnetze wie analoge Anschlüsse oder ISDN weiter ab.
   Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für das
   Telefonieren über DSL- oder Kabelfernsehnetze sowie
   IP-basierte Telefondienste. Auch die Zahl der
   Mobilfunkverträge ist im gleichen Zeitraum erstmals leicht
   gesunken: von 114 auf rund 113 Millionen. Grund für den
   Rückgang: Einige SIM-Karten, die längere Zeit inaktiv
   waren, sind ausgebucht worden. Laut einer repräsentativen
   Umfrage im BITKOM-Auftrag haben 87 Prozent aller Deutschen
   ab 14 Jahre mindestens ein Handy.

        Zur Methodik: Die Bundesnetzagentur fasst unter Festnetztelefonie
   die klassischen sowie IP-basierten Telefondienste zusammen. Die
   Angaben der Gesprächsminuten beziehen sich nur auf die
   abgehenden Gespräche. Dabei sind auch Verbindungen in
   nationale Mobilfunknetze sowie ins Ausland eingerechnet. Die
   Angaben für das Jahr 2012 beruhen auf einer Schätzung
   der Bundesnetzagentur. Zur Verbreitung von Handys hat das
   Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des BITKOM im Mai
   2013 1.004 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die
   Daten sind repräsentativ.

>> Adresse: http://www.bitkom.org/



4. Senioren: Mobile Kommunikation im Alter steigt

        Nicht nur die junge, auch die ältere Generation entdeckt
   zunehmend die Chancen der mobilen Kommunikation. Jede Generation
   wird durch ihre politische, gesellschaftliche Einstellung und
   individuelle Geisteshaltung geprägt. Und durch ihr ganz
   eigenes Kommunikationsverhalten. Dass sich dieses Verhalten mit
   der Zeit auch ändern kann, zeigt sich bei näherem
   Hinsehen in der Generation der Älteren.

        Bei der Gruppe der jungen Erwachsenen – also bei
   Menschen im Alter bis 30 Jahre – ist der Trend zur
   ständigen Online-Kommunikation sehr ausgeprägt. Nicht
   überrascht, wächst doch diese Generation ganz
   automatisch mit Tablet-PC und Smartphones auf. Sie lernt
   folglich im frühen Kindesalter ganz selbstverständlich
   den Umgang mit neuen Medien, erkennt früh alle damit
   verbundenen Möglichkeiten und nutzt diese auf
   vielfältige Art und Weise.

        Dagegen galten Menschen im fortgeschrittenen Alter bisher eher
   als Fürsprecher der klassischen Kommunikationswege. Handys,
   Smartphones oder Tablet-PC’s galten lange Zeit als Werkzeug der
   Jüngeren, Senioren dagegen wagten sich nur zögerlich
   heran. Zwar ist in dieser Altersgruppe immer noch die
   "analoge" Form der Kommunikation nach wie vor stark
   ausgeprägt, dennoch ist inzwischen eine deutliche
   Verschiebung, ein Wechsel, im Kommunikationsverhalten erkennbar:
   viele Senioren sehen zunehmend die positiven Seiten der
   elektronischen Kommunikationswege – und nutzen sie.

        Dieser Wechsel wird deutlich, wirft man einen kurzen Blick
   zurück: Weil neue, moderne Medien wie der Personal-Computer
   erst etwa ab dem Jahr 1990 für Privatanwender preiswerter
   und damit letztlich gesellschaftsfähig wurden, sahen sich
   Menschen aus den Geburtsjahrgängen 1933 und früher –
   die sogenannten Senioren – erst ab etwa 55 Jahren mit dieser
   Technologie konfrontiert. Der Durchbruch des Internets erfolgte
   noch später: das Internet erreichte zunächst die
   Jüngeren – viele der heutigen Senioren waren bei dessen
   Einführung in der Fläche bereits 60 oder älter.
   Die Ära des heimischen Computers mit Internetanschluss und
   dessen fortschreitende, massive Verbreitung begann somit etwa
   Ende der Neunziger.

        Viele Ältere fühlten sich im Umgang mit den neuen
   Innovationen unsicher. Primär spielten dabei Ängste -
   von der Fehlbedienung bis zur komplizierten Anwendung und der
   Überforderung – eine entscheidende Rolle.
   Zurückhaltung, oftmals sogar Vermeidung lautete die Devise.
   Ein ähnliches Verhalten dominierte bei der Einführung
   der ersten Smartphones durch Apple im Jahre 2007. Erst in den
   zurückliegenden zwei bis drei Jahren stieg der Zahl der
   älteren Nutzer von Smartphones und Tablet-PC’s deutlich
   sichtbar an. Heute nutzt bereits fast jeder vierte als Senior
   bezeichnete Mensch die vielen Möglichkeiten des mobilen
   Internets. Zwar verlieren die klassischen Handys langfristig
   Anteile, dennoch gibt es für bestimmte Zielgruppen passende
   Angebote nach wie vor. Beispielsweise für Menschen mit
   Sehschwäche. Insgesamt ist die Zurückhaltung der
   Älteren einer Aufgeschlossenheit gewichen. Immer mehr
   Senioren erkennen in der mobilen Kommunikation ihre Chancen.
   Dafür sorgen auch viele junge Menschen. Zum Glück.

        Die Nutzung des klassischen Handys nimmt immer mehr ab. Nutzten
   im Jahr 2011 noch 84 % ein Handy, so waren es ein Jahr
   später nur noch 65 % und im Jahr 2013 werden es
   voraussichtlich nur noch rund 53 % sein, die auf das klassische
   Handy verlassen. Auf der anderen Seite nimmt die Nutzung von
   Smartphones rasant zu.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/apple/?id=NL



5. Deutsche Telekom: Ankauf von Mobilfunkgeräten gegen Gutschein

        Alte Handys müssen nicht mehr in der Schublade verstauben.
   Schließlich können viele dieser Handys noch weiter
   verwendet oder recycelt werden. Für alle, die nicht wissen,
   wohin mit dem gebrauchten Handy, bietet die Deutsche Telekom
   jetzt den neuen Service Handyankauf an: Kunden können ihr
   bis dato genutztes Endgerät in Zahlung geben und erhalten
   den Restwert in Form eines Warengutscheins. Der Kunde
   erhält den Gutschein sofort. Der Gutschein ist für das
   gesamte Sortiment der Telekom Shops gültig. "Wir haben
   den Dienst in 60 Telekom Shops getestet und gute Erfahrungen
   gemacht", sagt Dr. Dirk Wössner, Geschäftsführer Vertrieb
   Telekom Deutschland. "Wir werden das Angebot deshalb jetzt
   auf alle 725 Telekom Shops ausweiten."

        Die Wertermittlung erfolgt durch den Mitarbeiter im
   Telekom Shop. Vorab kann der Kunde selbst über die spezielle
   Internet-Seite oder die Telekom Shop App eine Bewertung
   vornehmen. Für die Ermittlung des Wertes werden die
   Funktionstüchtigkeit, das äußere
   Erscheinungsbild und das zum ursprünglichen Lieferumfang
   gehörige Zubehör herangezogen. Die Prüfung dauert
   nur wenige Minuten. Für ein Apple iPhone 4S 32 GB kann es
   beispielsweise bis zu 240 Euro geben.

        Die Telekom arbeitet bei diesem Service mit Teqcycle
   zusammen, einem Spezialist für Rücknahmeprozesse für
   mobile Endgeräte. Die angekauften Geräte sendet der
   Shop-Mitarbeiter an Teqcycle. Jedes Gerät wird geprüft
   und vorhandene Daten gelöscht. Nur Geräte, die beide
   Prozesse erfolgreich durchlaufen, werden unter Anwendung
   der nationalen, europäischen und internationalen Regelungen
   weiterverkauft. Defekte Geräte werden fach- und
   umweltgerecht innerhalb Europas stofflich verwertet, so dass
   eine effiziente Rückgewinnung von Rohstoffen möglich
   ist. Ein Weiterverkauf von Elektronikschrott findet nicht statt.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> Adresse: http://www.telekom.de/handyankauf
>> Adresse: http://www.teqcycle.com/



6. IAA: Connected Cars immer öfter zu sehen

        Vernetzung war einer der Megatrends der diesjährigen
   Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA). Die Hersteller
   setzten das vernetzte Fahrzeug aber noch sehr unterschiedlich
   um, wie die Fachzeitschrift Computer BILD beobachtete (Heft
   21/2013).

        "Connected Car" lautet das Stichwort, wenn es um das
   Auto der Zukunft geht. Ob Parkautomatiken, Apps für mehr
   Fahrkomfort oder gar selbststeuernde Fahrzeuge - machbar ist
   vieles schon heute. Vorbildlich ist Tesla: Der
   Elektroauto-Pionier setzt einen riesigen Touchscreen in die
   Mittelkonsole. Wer den Bildschirm teilt, hat etwa Fahrzeuginfos
   und Navigation im Blick - inklusive aktueller Stauinfos per
   Internet und Google Earth. Und statt per App lassen sich
   Facebook, YouTube & Co. per Browser nutzen. Auch Audi
   präsentierte auf der IAA vernetzte Autos mit flottem
   Internet per LTE, Google Earth, Street View, aktuellen
   Verkehrsinfos, Facebook, Nachrichten, Hotels, Bahn und
   Flugdaten, Wetter - das Angebot ist riesig, die Bedienung
   einfach. Hersteller BMW steht dem in nichts nach und zeigte
   derlei Services live im Auto. Bei Mercedes lenkt ein
   elektronischer Assistent, hält die Spur und bremst. Auch
   VW, Ford und Toyota bieten Internet, Google & Co., wenn
   auch nicht ganz so virtuos.

        Andere Aussteller wiederum präsentierten auf der IAA zwar
   schicke, aber keine vernetzten Autos. So sind etwa die Koreaner
   mit Samsung & Co. Weltmarktführer bei Technikprodukten
   - der koreanische Autohersteller KIA hatte jedoch rein gar
   nichts in puncto Connected Car zu bieten. Auch Fiat hatte hierzu
   außer einem Standard-Navi noch nichts in petto.

        Selbst wer ein teures Kultauto fährt, bleibt in Sachen
   Daten-Highway noch außen vor. In der Chevrolet Corvette
   steckt lediglich ein Navigationsgerät, das den Charme der
   70er-Jahre versprüht. Auch Ferrari hat nur ein
   Standard-Navi. Auf Nachfrage der Zeitschrift hieß es, dass
   eher Wert auf andere Schwerpunkte gelegt werde.

>> Adresse: http://www.computerbild.de/
>> Adresse: http://www.iaa.de/



7. otelo: Allnet-Flat im Vodafone-Netz ab 25 Euro

        otelo, die Discountmarke von Vodafone, bietet ab sofort mobile
   Sprach- und Datenprodukte in Vertragsform. Konzentrierte sich
   otelo bislang ausschließlich auf das Prepaid-Segment,
   offerieren die Düsseldorfer nun auch Postpaid-Angebote mit
   zweijähriger Vertragslaufzeit. Mit dem neuen Geschäftssegment
   startet otelo zugleich mit dem Verkauf von Hardware und plant
   eine Produktlinie, die den Festnetzanschluss ersetzt.

        Mit der Marke otelo spricht Vodafone Interessenten im
   Niedrigpreissegment an, die Marke bietet ein solides und
   übersichtliches Basisangebot. Für otelo ist die
   Kundenzufriedenheit ein wichtiges Kriterium: Konsumenten
   können frei zwischen Tarifen wechseln. Das entspricht auch
   der Markenphilosophie: "otelo steht für Fair-Play -
   das erwarten unsere Kunden", so Dr. Peter Walz,
   Geschäftsführer Strategie und Partnerunternehmen
   Vodafone Deutschland.

        Die neue Postpaid-Offensive startet otelo mit Komplettangeboten
   in den drei Tarifvarianten M, L und XL. Sie beinhalten bei je 24
   Monaten Vertragslaufzeit einen Pauschalpreis für Telefonate
   ins heimische Festnetz und alle deutschen Handynetze sowie eine
   Internetflatrate mit einer Surfgeschwindigkeit von bis zu 7,2
   Megabit pro Sekunde mit einem Surfvolumen von bis zu 1 GB. Bei
   Erreichen der Volumengrenze wird die Surfgeschwindigkeit
   gedrosselt.

        Die "Allnet Flat M" kostet 24,99 Euro monatlich. Das
   Surfpaket reicht für 500 MB, SMS kosten 9 Cent, egal
   welches Netz. Die "Allnet Flat L" bietet
   zusätzlich eine SMS-Flatrate in alle Netze, sie kostet
   29,99 Euro monatlich. Die "Allnet Flat XL"-Variante
   beinhaltet ein umfangreiches Surfpaket von 1 GB und ebenfalls
   die SMS-Flatrate für monatlich 34,99 Euro. Alle drei
   Tarifvarianten bietet otelo auch vertragsfrei für einen
   monatlichen Aufpreis von 5 Euro.

        Der Datentarif "otelo Internet Flat" ist für
   Vielsurfer ein echtes Schnäppchen: Das monatliche
   Highspeed-Volumen beträgt 3 GB bei einer
   Surfgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. National
   versendete SMS werden mit 9 Cent berechnet. Die Internet Flat
   kostet monatlich 19,99 Euro. Der praktische Universaltarif passt
   für Tablets, Laptops oder das WLAN zuhause.

        In der Neuausrichtung ergänzt otelo sein Portfolio erstmals
   auch um Hardware namhafter Hersteller. So ermöglicht eine
   strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Anbieter Huawei
   der Zweitmarke von Vodafone qualitativ hochwertige Geräte
   zu einem attraktiven Preis anzubieten. Zudem plant otelo
   gemeinsam mit Huawei spezielle Hardware für
   Festnetzangebote zu entwickeln.

        Als erste Auswahl können otelo-Vertragskunden mit dem Huawei
   Ascend P6 ein von europäischen Fachjournalisten
   ausgezeichnetes Smartphone erhalten. Das formschöne P6
   zählt in Design, Handhabung, Ausstattung und
   Leistungsstärke bereits zu den Spitzenmodellen im
   weltweiten Smartphone-Markt.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/otelo/?id=NL



8. Prototyp: Google Glass fasziniert / Marktstart in Deutschland wohl 2014

        Der amerikanische Suchmaschinenriese Google bringt die
   Datenbrille Glass künftig wohl auch auf den deutschen
   Markt. Fotos und Videos funktionieren über Sprachbefehle.
   Die Experten der Computer BILD haben bereits einen der raren
   Prototypen ausprobiert.

        Die Ausstattung erinnert an ein Handy: Glass verfügt
   über 16 Gigabyte Speicher, WLAN, Bluetooth sowie eine
   integrierte Kamera, die Fotos mit 5 Megapixeln aufnehmen und
   Videos in 720p-Auflösung drehen kann. Das Besondere ist
   jedoch die Sprachsteuerung: Mit dem Befehl "Ok Glass"
   aktiviert der Nutzer die Sprachsteuerung der Brille - und die
   funktionierte im Computer BILD-Check erstaunlich gut.
   Vorgegebene Befehle zum Fotografieren und Navigieren gelingen
   sofort. Bisher reagiert das System allerdings nur auf englische
   Kommandos. Alternativ lässt sich Glass auch per Tippen und
   Wischen auf dem Touchpad am rechten Bügel steuern.
   Außerdem aktiviert ein Kopfschwenk um 30 Grad die
   Datenbrille. Besonders innovativ: Die Brille überträgt
   den Ton durch Vibrationen am rechten Bügel über den
   Schädelknochen.

        Das Display ist auf Augenbrauenhöhe in der Brille
   angebracht. Die Inhalte erscheinen so, als würde man einen
   25-Zoll-Monitor aus etwa zwei Metern Entfernung betrachten.
   Sowohl das Design als auch die Bedienung beim Gehen sind
   allerdings gewöhnungsbedürftig. Glass funktioniert
   außerdem nur mit einem Android-Smartphone oder einem
   iPhone. Denn die unterstützen die Brille bei bestimmten
   Funktionen, wie beispielsweise bei der Navigation. Die
   Verbindung via Bluetooth oder über Googles App MyGlass
   klappt völlig problemlos.

        Glass soll aller Voraussicht nach 2014 in Deutschland erscheinen
   - zum Preis eines Mittelklasse-Smartphones. Bisher sind die
   Funktionen von Glass allerdings auf US-Bürger
   zugeschnitten. Bleibt abzuwarten, was die Datenbrille bei
   Marktstart können wird. Faszinierend ist das neue Gadget
   auf jeden Fall.

>> Adresse: http://www.computerbild.de/



9. Vodafone: Hacker stehlen Stammdaten von 2 Millionen Kunden

        Vodafone Deutschland ist kürzlich Ziel eines kriminellen
   Datenangriffs auf einen seiner Server geworden. Dieser Angriff
   war nur mit hoher krimineller Energie sowie Insiderwissen
   möglich und fand tief versteckt in der IT-Infrastruktur des
   Unternehmens statt. Dabei erlangte der Täter Zugang zu
   Stammdaten von 2 Millionen Personen. Er entwendete Angaben zu
   Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankleitzahl und
   Kontonummer. Sicher ist, dass der Täter keinen Zugang zu
   Kreditkarten-Daten, Passwörtern, PIN-Nummern,
   Mobiltelefonnummern oder Verbindungsdaten hatte. Vodafone
   bedauert den Vorfall sehr und bittet alle Betroffenen um
   Entschuldigung. Diese werden derzeit per Brief informiert.

        Der Angriff wurde von Vodafone entdeckt, gestoppt und
   unverzüglich zur Anzeige gebracht. Seitdem arbeitet das
   Unternehmen eng mit den deutschen Aufsichts- und
   Justizbehörden zusammen. Sämtliche Zugänge, die
   der Täter genutzt hatte, wurden sicher verschlossen. Dieser
   Fall betrifft ausschließlich Vodafone Deutschland, andere
   Länder sind nicht berührt. Die Behörden hatten
   Vodafone zunächst gebeten, keine Informationen an die
   Öffentlichkeit zu geben, um die Ermittlungen nicht zu
   gefährden. Inzwischen haben sie einen Tatverdächtigen
   identifiziert und bei ihm eine Hausdurchsuchung vorgenommen. In
   Abstimmung mit den Behörden informiert Vodafone Deutschland
   jetzt alle betroffenen Personen umfassend und unterstützt
   sie dabei, mögliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

        Von Vodafone eingeschaltete unabhängige Sicherheitsexperten
   bestätigen: Es ist für den Täter kaum
   möglich, mit den gestohlenen Daten direkt auf die
   Bankkonten der Betroffenen zuzugreifen. Allerdings könnte
   mit zusätzlichen Phishing-Attacken, zum Beispiel durch
   gefälschte eMails, versucht werden, weitere Daten wie
   Passwörter und Kreditkarteninformationen abzufragen.
   Vodafone rät seinen Kunden daher zu besonderer Vorsicht bei
   möglichen Telefon- oder eMail-Anfragen, in denen sie zur
   Herausgabe von persönlichen Informationen wie
   Passwörtern oder Kreditkartendaten aufgefordert werden.
   Vodafone stellt solche Anfragen grundsätzlich nicht. Ferner
   sollten Kunden ihre Kontoauszüge regelmäßig
   überprüfen und bei Unregelmäßigkeiten
   umgehend ihre Bank kontaktieren.

        Für betroffene Personen hat Vodafone Hinweise und
   Ratschläge zum besseren Schutz der eigenen Identität
   zusammengestellt. Auch kann man über diese Adresse
   abfragen, ob man selbst von dem Datendiebstahl betroffen ist.

        Über sein eigenes Security Operation Center wird Vodafone
   besonderes Augenmerk auf auffällige Entwicklungen im Netz
   legen und unverzüglich entsprechende Schritte einleiten.

        Die Sicherheit von Daten hat für Vodafone höchste
   Priorität. Das Unternehmen verfügt über
   IT-Systeme, die den höchstmöglichen Standards
   entsprechen. Diese werden regelmäßig aktualisiert und
   erweitert. Vodafone unternimmt alle notwendigen Schritte,
   um die Sicherheit der Systeme weiter zu verbessern und diese
   vor zukünftigen kriminellen Attacken zu schützen.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/vodafone/?id=NL
>> Adresse: http://www.vodafone.de/kundeninformation



10. Studie: Geschwindigkeit des mobilen Internets wichtiger als Kosten

        Die Internetnutzung mittels Smartphones hat in Deutschland im
   Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zugenommen. Mit einem
   Smartphone im Netz unterwegs waren 70 Prozent der befragten
   Internetnutzer (2012: 50 Prozent; 2011: 28 Prozent). Mit einem
   Tablet surften 21 Prozent der Befragten (2012: 17 Prozent, 2011:
   3 Prozent), mit einer Spielekonsole 19 Prozent. Die
   Internetnutzung mit Desktop-Rechnern oder Laptops sank erstmals:
   Statt 91 Prozent im Vorjahr gaben 85 Prozent der Befragten an,
   mit einem herkömmlichen PC online zu gehen. Diese
   Entwicklung zeigt die repräsentative Studie "Mobile
   Web Watch 2013" des Managementberatungs-, Technologie- und
   Outsourcing-Dienstleisters Accenture.

        Unter den Nutzern, die noch kein Smartphone besitzen,
   planen 45 Prozent eine Anschaffung in den nächsten zwölf
   Monaten. Nutzen die Befragten erst einmal das Internet mit
   mobilen Endgeräten, sind sie auch bereit mehr zu bezahlen:
   41 Prozent der befragten Nutzer würden 15 Euro oder mehr
   ausgeben für einen signifikant schnelleren mobilen
   Internetzugang. Zwei Drittel der Verbraucher würden
   Cloud-Dienste bezahlen wie Datensicherung oder -synchronisation
   zwischen mehreren Endgeräten. "Die Zahl der Kunden mit
   einer hohen digitalen Affinität steigt stark an", sagt
   Studienleiter Jürgen Morath, Geschäftsführer im
   Bereich Communications, Media und Technology bei Accenture.
   "Diese sogenannten 'Digital Savvies' zeichnen sich dadurch
   aus, dass sie nahezu alles über mobile Geräte
   abwickeln: Sie informieren sich über ihr Smartphone, kaufen
   die gewünschten Produkte dann online ein und wollen auch
   den nachgelagerten Service virtuell bekommen."

        Leistungsstarke Netze sind den befragten Deutschen besonders
   wichtig: 95 Prozent legen sehr viel Wert auf eine weitreichende
   Netzabdeckung, jeweils 94 Prozent auf gute
   Verbindungsqualität und Verbindungsgeschwindigkeit.
   "Gab es zuletzt für Mobilfunkanbieter aufgrund von
   Flatrates wenig andere Differenzierungsmerkmale, werden
   momentan für Verbraucher Merkmale wie Netzabdeckung,
   Verbindungsqualität und -geschwindigkeit wieder
   wichtiger", sagt Jürgen Morath. "Wir sehen zwar
   momentan enorme Investitionen in den Netzausbau, allerdings
   wird es noch eine gewisse Zeit dauern, bis überall Netze mit
   hohen Bandbreiten verfügbar sind. Diese sind aber
   Voraussetzungen für ein stabiles Geschäft."

        Während die Anforderungen der Kunden an die Netze
   wachsen, sinkt ihre Loyalität gegenüber Netzbetreibern: Nur
   etwa ein Viertel der Befragten gab an, alle
   Kommunikationsdienstleistungen von einem Mobilfunkanbieter
   beziehen zu wollen. 27 Prozent ist es egal, wer ihnen Sprach-
   und Videotelefonie, Messaging oder andere Services bereitstellt.
   24 Prozent bevorzugen Geräte- oder Betriebssystemhersteller
   als Anbieter, neun Prozent die Betreiber von sozialen
   Netzwerken. "Mobilfunkanbieter werden von den Kunden nicht
   mehr so dominant wahrgenommen wie in der Vergangenheit",
   sagt Jürgen Morath. "Gleichzeitig stehen sie mit
   Geräteherstellern und Social-Media-Plattformen im
   Wettbewerb um den Kunden. Daher müssen sich die
   Telekomkonzerne noch viel gezielter auf die Nutzer einstellen -
   etwa durch Mehrwertdienste oder Partnerschaften mit Anbietern
   von Inhalten."

        Bannerschaltungen sind die häufigste Werbeform auf mobilen
   Endgeräten und wurden 63 Prozent der Befragten gesehen.
   Allerdings stehen fast 80 Prozent der Nutzer Bannern indifferent
   gegenüber oder empfinden sie als störend. Coupons
   hingegen wurden von 83 Prozent der Nutzer als informativ oder
   interessant bewertet. Allerdings sind nicht einmal ein Drittel
   der Befragten bereit, in Geschäften den eigenen Standort
   preiszugeben um an Rabattaktionen teilzunehmen. Erhalten
   Verbraucher jedoch Werbung von Geschäften, in denen sie
   sich gerade befinden, empfinden 89 Prozent diese als hilfreich.

        Zehn Prozent der Befragten in Deutschland verwenden mobile
   Zahlungsdienste gegenüber 20 Prozent der Nutzer weltweit
   mobile Zahlungslösungen. Zwar plant mit 24 Prozent fast ein
   Viertel die Nutzung in den kommenden zwölf Monaten,
   allerdings gaben 2012 bereits 39 Prozent der Befragten an Mobile
   Payment im kommenden Jahr nutzen zu wollen. "Mobile Payment
   wartet weiterhin auf den Durchbruch. Damit das Bezahlen per
   Smartphone für Kunden attraktiv wird, müssen die
   Lösungen der Telekomfirmen und anderer Anbieter noch
   deutlich einfacher in der Handhabung werden und natürlich
   muss auch die Verfügbarkeit am Point of Sale steigen",
   sagt Jürgen Morath.

        Für die repräsentative Studie "Mobile Web Watch
   2013" hat Accenture in Zusammenarbeit mit dem
   Marktforschungsinstitut weltweit 30.900 Internetnutzer ab 14
   Jahren befragt, darunter 1.500 in Deutschland. Die Umfrage wird
   seit 2008 jährlich durchgeführt.

>> Adresse: http://www.accenture.de/



11. Ablösung: Das Smartphone ersetzt die Notrufsäule

        Bis vor wenigen Jahren standen sie fast an jeder Bundes-
   oder Landesstraße, heute gibt es sie nur noch an Autobahnen:
   Notrufsäulen. Die orangefarbenen Säulen verschwanden
   unauffällig und geräuschlos aus dem Straßenbild.
   Echte Notrufsäulen werden in der heutigen Zeit kaum mehr
   benötigt. Smartphone und Handy haben sie abgelöst.

        Laut statistischem Bundesamt ist die Zahl der
   Verkehrsunfälle 2013 rückläufig. Das ist gut so,
   denn jeder Unfall ist einer zu viel. Dennoch hat so gut wie
   jeder bereits Erfahrungen auf seine Art gemacht: mit Unfällen
   oder liegengebliebenen Verkehrsteilnehmern auf täglich
   genutzten Strecken. Während hier meist Hilfe schnell zur
   Stelle ist, wird ein Unfall oder ein Motorschaden auf abseits
   gelegenen Straßen schnell zu einem größeren
   Problem. Insbesondere im Herbst oder Winter, bei Sturm, Regen
   oder gar tiefem Frost fernab jeglicher Zivilisation. Vor dem
   Antritt längerer Fahrten oder abseits vielbefahrener Routen
   sollte daher vorgesorgt werden.
      Notrufnummer gehört abgespeichert

        Wichtig ist die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 im
   Telefonspeicher des Mobiltelefons. In einem echten Notfall
   vergisst man leicht die einfachsten Dinge. So auch nicht selten
   die ansonsten sehr bekannte Notrufnummer. Doch Achtung: Seit
   2009 lässt sich der Notruf nur noch mit einer eingelegten
   und aktivierten Mobilfunkkarte anwählen. Ein
   "leeres" Handy oder Smartphone ist hingegen als
   Notrufzentrale nicht mehr zu gebrauchen. Moderne Smartphones
   können aber noch wesentlich mehr: Sie unterstützen
   heute auf komfortable Weise die Unfallaufnahme. So verfügen
   Smartphones über eine eingebaute, qualitativ hochwertige
   Fotokamera. Sie ist hervorragend geeignet, um Schäden
   für die Versicherung festzuhalten. Wer auf Nummer sicher
   gehen will, schickt die Fotos gleich an seine persönliche
   eMail-Adresse oder direkt vom Unfallort mit einer kleinen
   Schadensmeldung an den Versicherer. Wer nicht weiß, wo er
   sich befindet, beispielsweise nach einem nächtlichen
   Wildunfall auf dem Land, dem hilft ebenfalls das Smartphone:
   Dank eines eingebauten GPS-Empfängers lässt sich der
   eigene Standort schnell orten und so Helfern mitteilen.

        Was hilft ein Mobiltelefon, wenn es im entscheidenden Augenblick
   nicht geladen ist? Damit das nicht passiert, sollte das
   Mobiltelefon vor Fahrtantritt aufgeladen werden. Der Fachhandel
   hält Ladebuchsen für die Kfz-Steckdose als
   Zubehör bereit. In Verbindung mit einem USB-Ladekabel
   lässt sich das Mobiltelefon so während der Fahrt
   weiter mit Strom versorgen.

>> Adresse: http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/112



12. Bundesnetzagentur: Abrechnungsverbot wegen kostenpflichtiger Warteschleife

        Die Bundesnetzagentur hat wegen rechtswidriger Warteschleifen
   in zwei Fällen ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung
   verhängt. Betroffen sind die Service-Dienste-Rufnummer
   0180/5003785, über die Verbraucher Kontakt zu einem
   Textilunternehmen aufnehmen können, sowie die
   Kurzwahlnummer 22288, unter der ein Telefonerotikdienst
   angeboten wird.

        "Der Gesetzgeber hat die Warteschleifenregelung
   eingeführt, um den Verbraucher vor unberechtigten Kosten
   bei telefonisch nachgefragten Dienstleistungen zu schützen.
   Mit den getroffenen Maßnahmen verhindern wir die
   Abrechnung unrechtmäßig verlangter
   Telefonkosten", sagte Jochen Homann, Präsident der
   Bundesnetzagentur.

        In umfangreichen Ermittlungen hat die Bundesnetzagentur
   festgestellt, dass bei beiden Rufnummern gegen die gesetzlichen
   Vorgaben zu kostenfreien Warteschleifen verstoßen worden
   ist. So wurden nach einer kostenfreien Eingangsbandansage und
   einem eingespielten Signalton unter der
   Service-Dienste-Rufnummer 0 18 05/00 37 85 bis zum 16. September
   2013 weitere Bandansagen und Wartezeiten rechtswidrig
   kostenpflichtig abgerechnet. Das Abrechnungsverbot zu dieser
   Rufnummer gilt daher rückwirkend für Verbindungen im
   Zeitraum vom 1. Juni 2013 bis zum 16. September 2013.

        Auch der Anbieter des unter der Kurzwahlnummer 2 22 88
   betriebenen Erotikdienstes hat die Regelungen zur Kostenfreiheit
   von Warteschleifen nicht eingehalten. Während die Werbung
   suggerierte, sofort mit einem Gesprächspartner verbunden zu
   werden, ergaben die Ermittlungen der Bundesnetzagentur, dass
   Verbraucher nach Entgegennahme des Gesprächs durch eine in
   die Länge gezogene Bandansage hingehalten wurden. Das
   Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot gilt hier
   rückwirkend für Verbindungen im Zeitraum vom 1. Juni
   2013 bis zum 3. September 2013.

        Durch die von der Bundesnetzagentur verhängten
   Rechnungslegungsverbote dürfen den Verbrauchern keine in
   den genannten Zeiträumen geführten Gespräche in
   Rechnung gestellt werden. Falls Verbraucher bereits derartige
   Rechnungen erhalten haben, greift das Verbot der Inkassierung.
   Die Forderungen dürfen somit nicht mehr eingezogen oder
   gerichtlich beigetrieben. werden. Wenn der Verbraucher die
   bereits in Rechnung gestellten Beträge schon bezahlt hat,
   greifen beide Verbote allerdings nicht unmittelbar. In diesem
   Zusammenhang weist die Bundesnetzagentur auf den –
   unabhängig von einer Anordnung der Bundesnetzagentur
   geltenden – Wegfall des Entgeltanspruchs nach § 66h
   Telekommunikationsgesetz hin. Danach muss ein Endnutzer das
   Verbindungsentgelt nicht zahlen, wenn Warteschleifen
   rechtswidrig eingesetzt werden oder die Informationsansage zu
   Warteschleifen nicht ordnungsgemäß erfolgt ist. In
   diesen Fällen können Betroffene ggf. mit
   Unterstützung der Verbraucherzentralen oder eines
   Rechtsanwaltes versuchen, das Geld zurückzufordern.

        Seit dem 1. Juni 2013 gilt die endgültige Regelung zum
   Schutz vor teuren Warteschleifen. Seitdem dürfen
   Warteschleifen bei Sonderrufnummern (z.B. Kurzwahlnummern
   sowie 0180er- und 0900er-Rufnummern) nur noch genutzt
   werden, wenn für den Anruf ein Festpreis gilt oder die
   Warteschleifen für den Anrufer kostenfrei sind. Auch nachgelagerte
   Warteschleifen, wie beispielsweise Wartezeiten während
   einer Weiterleitung nach begonnener Bearbeitung, müssen
   kostenfrei sein. Bei Ortsnetzrufnummern, Mobilfunkrufnummern
   und entgeltfreien Rufnummern ist der Einsatz von Warteschleifen
   weiterhin zulässig.

        Zusätzlich gelten besondere Informationspflichten. Beim
   ersten Einsatz einer Warteschleife im Rahmen des Anrufs hat der
   Angerufene bei Sonderrufnummern sicherzustellen, dass der
   Anrufende mit Beginn der Warteschleife über deren
   voraussichtliche Dauer informiert wird. Darüber hinaus muss
   dem Anrufer mitgeteilt werden, ob für den Anruf ein
   Festpreis gilt oder der Anruf für die Dauer der
   Warteschleife für den Anrufer kostenfrei ist.

        Bei der Bundesnetzagentur sind seit Inkrafttreten dieser Vorgaben
   insgesamt 148 Beschwerden zu Warteschleifen eingegangen.
   Aufgrund dessen wurden 93 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

>> Adresse: http://www.bundesnetzagentur.de/



Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim
(günstigen) Telefonieren!

Newsletter abonnieren:
 
Immer den günstigsten Telefonanbieter im Blick.
Mit FonTipp sehen Sie sofort den billigsten Anbieter neben Ihrer Windows Uhr.