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Newsletter 09/2002
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Aktuell: FonTipp: 1.500 - PDF/XLS: 2.96 - webLCR: 2.60.103
Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!
Die letzten Wochen waren sowohl für die Mitarbeiter als
auch für die Aktionäre von MobilCom eine schwere Zeit.
Nach dem Rückzug der France Télécom war eine Zukunft
des Telefonanbieters mehr als unsicher. - Letztendlich
kann MobilCom jedoch weiter bestehen. Informationen
darüber und zahlreiche andere Neuigkeiten finden Sie
wieder in unserem nachfolgenden Newsletter.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesern der tele-fon.de News.
Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für uns/unsere
Dienstleistungen haben, können Sie diese gerne an
info@tele-fon.de richten.
Ihr tele-fon.de Team
Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt
1. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen
2. Rufnummernmitnahme: Auch für Prepaid / so kann man mitverdienen
3. Call-by-Call im Ortsnetz: Bundesrat beschliesst Einführung
4. Österreich: Erstes UMTS-Netz in Europa gestartet
5. comnet: Neuer Preselectiontarif - sekundengenau
6. 0190er-Skandal: Der Angerufene muss zahlen
7. Tele2: Kein Verbindungsentgelt / dafür stets Minutentakt
8. Vodafone: Kostenlose Entsorgung alter Handys / Spende von D2
9. France Télécom: Ausstieg bei MobilCom / Entlassungen
10. Urteil: Auch alte Telefongebühren müssen bezahlt werden
11. 01039: Zahlreiche Länder wieder im Minutentakt
12. One.Tel: Drastische Tarifverteuerungen einzelner Tarife
13. Rapid Link: Einstellung von Call-by-Call zum 8. September
14. Schnäppchentarife, Sonderaktionen & Co.
1. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen
Nachfolgende Tarife wurden in den letzten Tagen/Wochen
geändert - alle Preisangaben sind in Cent pro Minute angegeben:
01081 Telecom (01081)
Mobilfunk von 15,00 auf 18,00 erhöht.
Minutengenaue Abrechnung.
Fonfux (0190-037)
Inland von 2,20 auf 2,60 erhöht.
Minutengenaue Abrechnung.
Germanphone (0190-049)
Mobilfunk von 15,90 auf 14,50 gesenkt.
Abrechnung im teuren 5-Minuten-Takt.
Junior Telecom (0190-051)
Der Inlandstarif wurden von 2,70 auf 1,90 gesenkt.
Ausland: Zahlreiche Tarifsenkungen mit neuen Spitzenplätzen.
Minutengenaue Abrechnung.
Maxbell (0190-084)
Inlandstarife von 2,40 auf 2,00 gesenkt.
Minutengenaue Abrechnung.
maxTEL (0190-028)
Inlandstarife von 2,00 auf 2,20 erhöht.
Minutengenaue Abrechnung + 3,50 pro Verbindung.
Rapidcall (0190-071)
Mobilfunktarife von 13,50 auf 15,90 erhöht.
Abrechung erfolgt im 4-Minuten-Takt.
Telebillig (0190-029)
Inlandstarife von 2,00 auf 2,60 erhöht.
Mobilfunktarife von 14,90 auf 18,50 erhöht.
Minutengenaue Abrechnung.
Telestunt (0190-076)
Zahlreiche Tarifsenkungen im Ausland. Unter anderem
Frankreich (1,50), Tschechien (6,50).
Tarifsenkung in der Nebenzeit (Inland und Mobil):
Nebenzeit (Mo-So) 18-9 Uhr: 1,50 Inland und 13,00 Mobilfunk
Hauptzeit (Mo-So) 9-18 Uhr: 2,80 Inland und 18,50 Mobilfunk
Minutengenaue Abrechnung.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/
2. Rufnummernmitnahme: Auch für Prepaid / so kann man mitverdienen
Vom 1. November an haben Mobilfunkkunden das Recht, bei
einem Vertrags- und Anbieterwechsel ihre bisherige Rufnummer
zu behalten. Damit die Nummernmitnahme auch klappt, sollten
Kunden allerdings mindestens zwei Wochen vor Ablauf des alten
Vertrages einen Antrag auf Rufnummernmitnahme beim neuen
Anbieter stellen.
Verlangt der bisherige Anbieter für die Nummernmitnahme
eine Gebühr, kann der Kunde versuchen, den neuen Anbieter zur
Übernahme des Kosten zu überreden. Ein gesetzlicher Anspruch auf
diese Erstattung besteht jedoch nicht.
Auch Prepaid-Kunden können von November an ihre bisherige
Rufnummer bei einem Wechsel behalten. Voraussetzungen seien jedoch,
dass es sich beim Endgerät nicht um ein SIM-Lock-Handy handelt,
das nicht im Netz eines anderen Anbieters betrieben werden kann,
sowie dass der Kunde beim alten Anbieter eine Verzichtserklärung
abgibt. Damit die richtigen Daten in der zentralen Rufnummern-
datenbank gespeichert werden können, sollten Kunden am besten die
letzte Telefonrechnung mitbringen. Wer Sprach-, Fax- und Daten-
dienste weiter nutzen möchte, sollte diese unbedingt auf dem
Antrag vermerken.
Endet der alte Mobilfunkvertrag vor dem 1. November 2002,
besteht kein Anspruch auf Mitnahme der Rufnummer. In solchen
Fällen hilft es nur, den bestehenden Vertrag zu verlängern.
Für D-Netz-Nutzer empfiehlt es sich, dabei auf das Prepaid-
System umzustellen und das alte Handy somit trotz des
neuen Vertrages und der neuen Mobilfunk-Nummer weiter zu
betreiben. Dadurch falle für die alte Nummer keine Grundgebühr
mehr an. Bleibt der Nutzer mit seinem neuen Anschluss im
gleichen Netz, könnten Anrufe sogar kostenlos von der alten
zur neuen Nummer umgeleitet werden. Dadurch bleibt der Nutzer
trotz seines neuen Handyvertrages unter der alten Nummer
erreichbar.
Egal, ob Sie Ihrem Mobilfunk-Anbieter aber treu bleiben
oder ob Sie wechseln - die so genannte Rufnummern-Portabilität,
bringt Ihnen Vorteile, die sich in Euro und Cent auszahlen.
Vorausgesetzt, man nutzt seine Chancen richtig. Nachfolgend einige
Informationen, wie man beim Vertragspoker gewinnen kann:
Es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste: Sie bleiben bei
Ihrem bisherigen Anbieter - und kassieren für die Verlängerung
der Beziehung einen Treuebonus. Zwar gibt's den in aller Regel
schon jetzt bei allen Netzbetreibern und vielen Service-Providern,
der Wegfall der Wechselhürde eröffnet dem Verbraucher aber neuen
Verhandlungsspielraum. Konkret: Mit etwas Verhandlungsgeschick
lassen sich jetzt, im Zeitalter der Rufnummern-Mitnahme, eine
höhere Handy-Subvention, Gesprächsguthaben, Gratis-SMS und
vieles mehr herausschlagen.
Möglichkeit Nummer zwei: Sie nutzen, ohne Ihre Mobilfunk-
Rufnummer zu verlieren, die Gelegenheit zum Ausstieg - und
sichern sich anderswo ein billigeres oder exklusives Handy oder
einen günstigeren Tarif.
Achtung - Fristen beachten. Wer seinem Anbieter nicht mehr
gewogen ist, muss rechtzeitig kündigen. Und die Mitnahme der
Rufnummer beim neuen Provider beantragen. Dafür gilt eine Frist
von vier Monaten vor und einem Monat nach Vertragsende.
Wer diese Frist verpasst, ist nicht nur seine Handy-Nummer los,
sondern auch noch seine günstige Verhandlungsbasis.
>> URL zum Artikel: http://www.t-mobile.de/
>> URL zum Artikel: http://www.vodafone.de/
>> URL zum Artikel: http://www.e-plus.de/
>> URL zum Artikel: http://www.o2online.de/
3. Call-by-Call im Ortsnetz: Bundesrat beschliesst Einführung
Der Weg für niedrigere Telefon-Tarife auch im Ortsnetz
ist frei. Nach dem Bundestag billigte nun auch der Bundesrat
die Einführung der freien Netzbetreiber-Auswahl
(Call-by-Call) im Ortsnetz von Dezember an und beschloss
die Änderung des Telekommunikationsgesetzes. Danach können
Telefonkunden vom 1. Dezember an auch im Ortsbereich über
andere Telefongesellschaften telefonieren, ohne den
Hauptanschluss bei der Telekom kündigen zu müssen.
Knapp fünf Jahre nach dem Fall des Telekom-Monopols mit
drastisch gesunkenen Preisen für Ferngespräche kündigt
sich damit auch im Ortsnetz mehr Wettbewerb an.
Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos)
begrüsste den Bundesrats-Entschluss als wichtigen Schritt
für mehr Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt.
Durch den Eintritt neuer Anbieter im Ortsnetz können die
Verbraucher mit sinkenden Telefonpreisen rechnen.
Bislang entfällt auf die Telekom in diesem Bereich ein
Marktanteil von rund 95 Prozent.
Der Discounter 01051 Telecom GmbH (Düsseldorf)
kündigte an, umgehend bundesweit Call-by-Call-Gespräche im
Ortsnetz anzubieten. Geschäftsführer Thomas Rühmer sagte in
einem dpa-Gespräch, auch wenn die Telefonpreise nicht wie
die Tarife im Fernbereich nach der Marktöffnung 1998 purzeln
werden, gebe es viel Spielraum nach unten. "Es gibt
überhaupt keinen Grund, warum Ortsgespräche teurer sein
sollen, als Telefonate im Fernbereich."
Auch der TK-Anbieter Tele2 meldete sich bereits zu Wort.
"Die Entscheidung des Bundesrats gibt uns endlich die
Möglichkeit, so schnell wie möglich mit der Deutschen
Telekom AG in konkrete Verhandlungen einzusteigen.
Unser Ziel ist es, unseren Kunden einfache, billige und
faire Produkte im Ortsnetzbereich anzubieten. So werden
in Zukunft Ortsgespräche über Call-by-Call und Preselection
für Tele2-Kunden bundesweit möglich und endlich billig."
teilte Roman Schwarz, Geschäftsführer von Tele2
Deutschland mit.
Seit Anfang 1998 ist die freie Auswahl von Telefonanbietern
bereits im Fern- und Auslandsbereich möglich.
Dort hat die Liberalisierung des Marktes bis heute zu einem
drastischen Verfall der Preise um bis zu 90 Prozent geführt.
Bei einem Call-by-Call- Gespräch muss vor jedem Gespräch eine
Netzzugangsziffer gewählt werden. Auch eine Voreinstellung
(Preselection) auf einen bestimmten Anbieter soll künftig
möglich werden.
Im Juli war die lange umstrittene Änderung des
Telekommunikationsgesetzes im Bundesrat zunächst am
Widerstand unter anderem Nordrhein-Westfalens gescheitert.
Der Vermittlungsausschuss hatte sich dann auf einen Kompromiss
geeinigt, dem der Bundestag bereits vor gut zwei Wochen
mit den Stimmen aller Parteien außer der PDS zugestimmt
hatte.
Mit der Änderung des Telekommunikationsgesetzes wird
eine EU-Richtlinie zur Liberalisierung des Telefonmarktes
umgesetzt. Ohne die Neuregelung hätte Deutschland nach
Angaben der Bundesregierung sowohl eine Klage der
EU-Kommission als auch Schadensersatzklagen künftiger
Anbieter von Ortsnetzgesprächen gedroht.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/01051/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/tele2/
>> URL zum Artikel: http://www.bundesrat.de/
4. Österreich: Erstes UMTS-Netz in Europa gestartet
Die Mobilkom Austria, Tochter der börsennotierten
Telekom Austria, hat am Mittwoch erstmals in Europa ein
UMTS-Handynetz gestartet. In allen Landeshauptstädten
ausser in Salzburg gingen so genannte Basisstationen in
Betrieb, berichtete Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic
in Wien. Damit könnten 25 Prozent der Bevölkerung erreicht
werden. Bis zum Jahresende soll das Netz aus rund 1000
Stationen bestehen, die rund 40 Prozent der
österreichischen Bevölkerung abdecken.
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ORF) wird zwei
seiner zentralen Nachrichtensendungen UMTS-tauglich
aufbereiten, teilte die Mobilkom weiter mit. Die späteren
Kunden könnten sich dann beispielsweise über Verkehrsstaus
oder das Wetter informieren. Geplant seien die Abrufbarkeit
aller Tore in der heimischen Fussballbundesliga sowie von
Wirtschaftsnachrichten.
Allerdings gibt es nach diesen Informationen noch
einen Haken: UMTS-Handys seien noch nicht verfügbar.
Sie sollten von den Herstellern "in drei bis sechs Monaten"
angeboten werden. "Wir laden die Hersteller ein, ihre Geräte
in unserem Netz, das ja bereits voll funktionstauglich ist,
zu testen", sagte Mobilkom-Chef Nemsic.
>> URL zum Artikel: http://www.mobilkom.at/
>> URL zum Artikel: http://www.telekom.at/
>> URL zum Artikel: http://www.orf.at/
5. comnet: Neuer Preselectiontarif - sekundengenau
comnet bietet ab 1. Oktober auch einen eigenen Preselection-
Tarif an, der im fairen Sekundentakt abgerechnet wird.
Die Inlandstarife liegen einheitlich bei 3,40 Cent.
In die deutschen Mobilfunknetze kostet eine Gesprächsminute
20,40 Cent. Die Auslandstarife sind identisch mit denen von
ComnetBasic (dem Tarif mit minutengenauer Abrechnung),
jedoch werden alle Gespräche auch hier im günstigen
Sekundentakt abgerechnet.
Recht clever von comnet ist, dass die ersten 100
Telefonate jedes Kunden in jedem Monat unter 20 Sek.
Länge kostenlos sind - weltweit (auch die ersten 100 Anrufe
ins deutsche Festnetz sind kostenlos). Ausnahme:
Deutsche Mobilfunknetze und Sondernummern.
Um die Preselection von comnet nutzen zu können
muss man sich zuvor kostenlos anmelden. Die Abrechnung
der Gespräche erfolgt direkt über comnet.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/comnet/
6. 0190er-Skandal: Der Angerufene muss zahlen
Künftig müssen Besitzer eines Telefonanschlusses
wohl damit rechnen, dass ihnen durch die Annahme von
0190-Gesprächen hohe Gebühren entstehen können. Wie die
Computerzeitschrift "c't" berichtet, bieten einige
Unternehmen jetzt das so genannte Reverse Charging über
eine 0190-Nummer an. Dadurch lasse sich ein Telefonat führen,
für das der Angerufene bezahlen müsse.
Dazu könnte der Kunde zum Beispiel eine kostenlose
0800-Nummer anrufen. Der Anbieter stelle dann eine
Verbindung zum gewünschten Anschluss her. Allerdings ist
der Zeitschrift zufolge die Gefahr eines Missbrauchs gegeben:
Zum Beispiel könnten Anbieter in betrügerischer Absicht
behaupten, das eine Anforderung zum Rückruf erfolgt sei und
der Angerufene in die Annahme des Gesprächs eingewilligt habe.
Für den Angerufenen sei es kaum möglich, nachzuweisen, dass
er den Rückruf nicht angefordert hat, da kostenlose Anrufe
aus Gründen des Datenschutzes nicht gespeichert werden
dürften.
Ausserdem sei es möglich, dass der Anbieter seinen
Service von vornherein ohne ausdrückliche Einwilligung des
Angerufenen aktiviere und automatisch berechne. Schalte
sich dann beim Angerufenen zum Beispiel ein Anrufbeantworter
ein, könnten dadurch hohe Kosten entstehen. Der "c't" zufolge
bestehen bei derzeitiger Rechtslage kaum Chancen, sich gegen
entsprechende Anrufe zu wehren.
>> URL zum Artikel: http://www.heise.de/ct/
7. Tele2: Kein Verbindungsentgelt / dafür stets Minutentakt
Bei Tele2 ändern sich zum 1. Oktober die Tarife im
Call-by-Call und bei Preselection.
Die wichtigste Neuigkeit ist, dass das einmalige Verbindungs-
entgelt gestrichen wird. Weniger positiv ist jedoch, dass bei
Preselection dann auch der marktübliche Minutentakt gilt und
nicht mehr, wie bislang, der faire Sekundentakt.
Die Tarife vergünstigen sich teilweise: So zahlt man in der
Nebenzeit für Inlandsgespräche 1,95 statt wie bislang 2,00 Cent/Min.
Preselection-Kunden zahlen künftig in die beiden D-Netze nur noch
19,99 statt wie bislang 23,00 Cent/Min.
Teurer hingegen geht es für Call-by-Call-Kunden in de Mobilfunk-
netze E-Plus, o2 und Quam. Hier zahlt man über die 0 10 13 nun
26,00 statt 23,00 Cent. Geringfügig teurer wird es auch im Ortsnetz,
sofern man die 0190-0732 + Ortsvorwahl vorwählt. Statt 1,50 zur
Hauptzeit und 3,00 Cent zur Nebenzeit zahlt man dann sowohl bei
Call-by-Call als auch bei Preselection 1,59 bzw. 3,09 Cent/Min.
Die Auslandstarife werden von bislang fünf Zonen auf acht Zonen
erweitert. Im grossen und ganzen bleiben hier jedoch die Tarife erhalten.
Lediglich die wichtigsten europäischen Länder plus Kanada und USA
sind im Call-by-Call für 4,50 statt wie bislang 4,00 Cent zu erreichen.
Preselection-Kunden profitieren weiter vom 4,00-Cent-Angebot.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/tele2/
8. Vodafone: Kostenlose Entsorgung alter Handys / Spende von D2
Ab sofort können Vodafone D2-Kunden ihre alten Handys
umweltgerecht entsorgen. Für jedes recycelte Gerät spendet
Vodafone fünf Euro an die gemeinnützige Organisation
Off-Road-Kids e.V., die sich für eine bessere Zukunft von
Strassenkindern in Deutschland einsetzt. Die Handy-Entsorgung
ist für alle Kunden kostenlos und einfach umzusetzen.
Allein in Deutschland gibt es nach vorsichtigen
Schätzungen rund 70 bis 80 Millionen Handys, die nicht
mehr in Gebrauch sind und entsorgt werden müssen, um die
Umwelt nicht zu belasten. Es hat sich gezeigt, dass Handys
zu nahezu 100 Prozent recycelbar sind. Wertvolle Materialien
lassen sich entweder weiterverwerten oder verfahrenstechnisch
zurückgewinnen und für die Herstellung neuer Produkte nutzen.
Vodafone D2-Kunden können ihre Althandys ab jetzt schnell
und einfach entsorgen. Dazu genügt ein Gang in den Vodafone
D2-Shop. Hier erhält jeder Kunde einen voradressierten
Briefumschlag, in dem er sein altes Handy kostenlos an das für die
Entsorgung zuständige Unternehmen XS Tronix schicken kann.
Die Portogebühren übernimmt der Empfänger. Für jedes recycelte
Altgerät spendet Vodafone fünf Euro an die Organisation
Off-Road-Kids e.V., die sich seit sieben Jahren für die Zukunft von
Strassenkindern in Deutschland einsetzt.
>> URL zum Artikel: http://www.vodafone.de/
>> URL zum Artikel: http://www.offroadkids.de/
9. France Télécom: Ausstieg bei MobilCom / Entlassungen
France Télécom hat sich für den Ausstieg beim deutschen
Mobilfunkanbieter MobilCom entschieden. Das verlautete Mitte
September aus dem Umfeld des Verwaltungsrats des französischen
Telekommunikationskonzerns. France-Télécom-Chef Michel Bon
soll zudem sein Amt aufgeben, hiess es nach dem Ende der mehr
als vierstündigen Sitzung des Verwaltungsrats in Paris.
Nach dem Rückzug des grössten Anteilseigner von MobilCom
stehe das Unternehmen vor einem riesigen Schuldenberg.
MobilCom wurde jedoch durch das Einschalten der Bundesregierung
Kredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und der
Landesbank Schleswig-Holstein in Höhe von rund 400 Millionen Euro
eingeräumt.
Damit sei zwar der vorläufige Geschäftsbetrieb gesichert, dennoch
verlieren rund 1.800 Beschäftigte - rund ein Drittel der Belegschaft -
den Arbeitsplatz in der Hauptzentrale in Büdelsdorf.
Mittlerweile war auch zu erfahren, dass der Aufbau des
eigenen UMTS-Netzes vorerst auf Eis gelegt und momentan nicht
weiter verfolgt wird. - An der Lizenz - immerhin gut 6 Milliarden
Euro wert - wolle man aber weiterhin festhalten.
Auch über einem Verkauf der einzelnen Teilbereiche denkt
MobilCom offenbar derzeit nach.
Für den Festnetzbereich interessieren sich Firmen wie die
Tochtergesellschaft Freenet.de aber auch Mitbewerber wie 3U.
Talkline hat es auf die Mobilfunkkunden abgesehen und steht
offensichtlich mit MobilCom in Verhandlungen.
Weitere, ausführlichere, Berichte zu MobilCom erhalten Sie
auch unter den folgenden Adressen:
>> http://www.tele-fon.de/news/833.html >
>> http://www.tele-fon.de/news/834.html >
>> http://www.tele-fon.de/news/835.html >
>> http://www.tele-fon.de/news/861.html >
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/mobilcom/
>> URL zum Artikel: http://www.francetelecom.com/
10. Urteil: Auch alte Telefongebühren müssen bezahlt werden
Auch wenn ein Telekommunikationsunternehmen eine
"monatliche Abrechnung" der Gebühren vorsieht, muss ein
Kunde ältere Leistungen noch bezahlen. Das geht aus einem
Urteil des Amtsgerichts Aschaffenburg hervor (Az.: 33 C 0094/01),
über das die Zeitschrift "Verbraucher und Recht" berichtet.
In dem verhandelten Fall hatte ein Unternehmen, obwohl
es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eine
monatliche Abrechnung vorsah, einer Kundin bis zu zehn
Monate zuvor versandte SMS-Nachrichten in Rechnung gestellt.
Den Einwand der Frau, sie müsse wegen der monatlichen
Abrechnung Leistungen nicht bezahlen, die schon mehrere Monate
zurückliegen, liess das Gericht nicht gelten. "Monatliche
Abrechnung" bedeute, dass der regelmässige Abrechnungszeitraum
eben einen Monat betrage, im Gegensatz zu einer Woche oder
einem Quartal. Das Unternehmen habe sich, soweit machbar,
auch daran gehalten. Über die Nachforderungen, für die dem
Unternehmen zufolge technische Schwierigkeiten verantwortlich
waren, seien alle Kunden zuvor informiert worden.
>> URL zum Artikel: http://www.vur-online.de/
11. 01039: Zahlreiche Länder wieder im Minutentakt
Bei "Telekommunikation mit 01039" kann man nun wieder
einige Länder im marktüblichen Minutentakt erreichen.
Bislang wurde für einen Grossteil der Länder eine Ausnahme
gemacht, und es galt der teure 4-Minuten-Takt. - Unter anderem
handelt es um das jeweilige Festnetz der meisten europäischen
Länder sowie um z.B. Argentinien, Australien, Kanada, Thailand,
Türkei, Venezuela und Vietnam.
Eine ausführliche Liste der der entsprechenden Länder
erhalten Sie unter der nachfolgenden Adresse:
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/01039/
12. One.Tel: Drastische Tarifverteuerungen einzelner Tarife
Bei One.Tel purzelten zwar teilweise die Preise,
allerdings gelten nun auch neue Abrechnungstakte.
Im anmeldefreien Call-by-Call-Tarif werden ab sofort
alle über die 0 10 86 geführten Gespräche im teuren 4-Minuten-
Takt abgerechnet. Bislang galt diese Taktung nur für Inlands-
und Mobilfunkgespräche. Aufgrund der drastischen Verteuerung
konnten demnach nun auch die Auslandstarife - zumindest auf
den ersten Blick - gesenkt werden. Im Endeffekt zahlt man in
der Regel jedoch deutlich mehr.
Auch im anmeldepflichtigen Tarif One.Tel.A gab es
zahlreiche Änderungen. Ab sofort werden alle Gespräche im
2-Minuten-Takt abgerechnet (bislang galt hier noch der
Minutentakt). Des weiteren wurde die Hauptzeit um zwei
Stunden verlängert und gilt nun werktags von 7-19 Uhr.
Berechnet werden in dieser Zeit 2,68 statt wie bislang
2,78 Cent/Min. In der Nebenzeit steigt der Preis von 1,88
auf 1,89 Cent/Min. geringfügig an.
Besonders die Verteuerung durch den schlechten Takt wird
viele One.Tel-Kunden verschrecken, war der Tarif One.Tel.A
doch in der Tat eine gute Alternative zu anderen Mitbewerbern.
Auch im Tarif One.Tel.B gibt es Neuigkeiten. So wurde
hier ebenfalls die Hauptzeit um zwei Stunden verlängert.
Die Kosten betragen hier 2,78 Cent/Min. - und in der
Nebenzeit fallen 1,88 Cent pro Minute an. Die deutschen
Mobilfunknetze sind weiterhin für 17,88 Cent pro Minute
zu erreichen.
Die Abrechnung erfolgt zwar weiterhin im Minutentakt,
allerdings fällt - unverändert - eine Grundgebühr von
EUR 3,99/Monat an.
Lediglich der Tarif One.Tel.X (mit sekundengenauer
Abrechnung) blieb unverändert.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/onetel/
13. Rapid Link: Einstellung von Call-by-Call zum 8. September
Zum 8. September 2002 deaktivierte Rapid Link die
beiden Call-by-Call Services rapid2u und rapid4me
(Netzvorwahl: 0 10 65) in der derzeitigen Form.
Der Grund hierfür war, dass Rapid Link den Fokus im
Bereich der Sprachdienste verstärkt auf sein Preselection-
Produkt legen wird und hier sowohl im Geschäftskunden- als
auch im Privatkundensektor den Kundenstamm weiter aus- und
aufbauen will.
Kunden die einen Router nutzen, können weiterhin die
rapid2u/rapid4me Tarife nutzen, indem Sie den Router auf die
Rufnummer 08 00/00 24 24 0 programmieren.
Rapid Link empfiehlt allen ehemaligen Call-by-Call-Kunden
auf den Preselection-Tarif umzusteigen. Um den Wechsel etwas zu
versüssen, schenkt Rapid Link den betroffenen Kunden 180 Freiminuten.
Das Produktportfolio im Daten- und Internetdienstbereich
bleibt ansonsten in unveränderter Form bestehen und wird künftig
durch neue Produkte ergänzt.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/rapidcall/
14. Schnäppchentarife, Sonderaktionen & Co.
Nachfolgende Sonderaktionen für den Monat Oktober
liegen uns bereits vor. Um keine Aktion zu verpassen,
sollten Sie unbedingt regelmässig unsere News (Homepage)
lesen und unsere Schnäppchenseite besuchen. Auch hilft
Ihnen unser Windows-Programm FonTipp (www.FonTipp.de)
tagtäglich, den billigsten Telefonanbieter zu finden.
Billiger telefonieren:
Talkline ID (0 10 50)
Bis auf weiteres kann man Südafrika für 11,50 und in die
südafrikanischen Mobilfunknetze für 25,00 Cent telefonieren.
Minutengenaue Abrechnung.
Diese und weitere Schnäppchen finden Sie, wie immer,
auf unserer Schnäppchenseite.
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/schnaeppchen/
>> URL zum Artikel: http://www.FonTipp.de/
Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spassbeim (günstigen) Telefonieren!
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Immer den günstigsten Telefonanbieter im Blick. Mit FonTipp sehen Sie sofort den billigsten Anbieter neben Ihrer Windows Uhr.
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