Anzeige
 
Newsletter 01/2004 (01.01.2004)
 
tele-fon.de - Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
Ein Service von
[tschi: bit] - www.cheabit.com
+ +  T O P  + +  Werbefinanzierter GRATIS Smartphone-Tarif bringt monatlich 100 MB Surf-Volumen  + +  TOP  + +
Anbieter


  Alle Anbieter
    01015
    01026
    01029 Telecom
    01051 Telecom
    01058 Telecom
    01071 Telecom
    01081 Telecom
    Arcor
    BT Germany
    Deutsche Telekom
    freenetPhone
    One.Tel
    star79
    TELE2
    weitere Anbieter ...

Sie sparen mit tele-fon.de?
Eine kleine Spende würde uns sehr freuen!

Tarife


  Tarifabfrage
  Erweiterte Tarifabfrage
    Ort (eig. Vorwahl)
    Nah (bis ca. 20 km)
    Regio (bis 50 km)
    Fern (ab 50 km)
    T-Mobile
    Vodafone
    E-Plus
    o2 Germany
    Ausland ...NEU!
  zu FonTipp.de
  zu webLCR.de
Festnetz-Tipp
 Call-by-Call: 010010
 Preselection: betterCALL
Mobilfunk-Tipp
 Prepaid: discotel smart
 Postpaid: WinSIMNEU!
Smartphone-Tipp NEU!
 Wenignutzer: DeutschlandSIM All-In 50
 Vielnutzer: discotel smart
Flatrate-Tipp
 DSL&Telefon: 1&1
 DSL: 1&1
 Poweruser: KDG
 Von Mobil: DeutschlandSIM Flat
 viaSatellit:NEU! StarDSL
Auslands-Tipp
 Mobil surfen: abroadband
Unser Auskunft-Tipp
 Inland:Update! 11 8 13

Download / Listen


  Telefon-Downloads
    FonTipp (v1.710)
    webLCR (v5.0.3 )NEU!

  Telefon-Listen
    Inlandstarifliste
    dialNOW Tagesliste

  Internet
    DSL-Flat-Vergleich NEU!

News

 Immer auf dem Laufenden
 bleiben - mit dem
 tele-fon.de Newsletter:



  Newsletter verwalten
  Newsletter-Archiv
  Aktuelle News

Service

 tele-fon.de durchsuchen:

 
  SMS kostenlos
  Klingeltöne kostenlos
  Opodo
  Suche
  Forum
  Presse-Echo
  Kontakt
  Impressum
  Werbung

 tele-fon.de  >  Newsletter  >  Archiv  >  Newsletter 01/2004
 Druckversion Seite versenden 
tele-fon.de Newsletter 01/2004
Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
http://www.tele-fon.de/

Aktuell:  FonTipp: 1.600 - PDF/XLS: 3.11 - webLCR: 2.80.207


Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Das gesamte tele-fon.de Team wünscht Ihnen ein erfolgreiches,
glückliches und zufriedenes neues Jahr 2004.

Im kommenden Jahr werden uns wohl die deutschen Mobilfunkanbieter
mit dem lange geplanten UTMS beglücken. Inwiefern es auch wirklich
ein Erfolg (für beide Seiten) wird, ist wohl hauptsächlich von
den entsprechenden Endgeräten und der Angebots- bzw. Tarifstruktur
der Anbieter abhängig.

Ebenfalls im Trend ist Voice-over-IP, kurz: VoIP. Damit ist die
Übertragung von Gesprächen über das Internet gemeint. Immer wieder
versuchten Unternehmen diese günstige Methode zu etablieren - leider
ohne Erfolg.
Mitte 2003 startete ein neues Anbieter unter dem Namen "Skype".
Die Programmierer der erfolgreichen Tausch-Software KaZaA können
zum aktuellen Zeitpunkt bereits knapp 5 Mio. Downloads der kostenlosen
Software verzeichnen.
Skype ermöglicht es - derzeit allerdings nur zwischen Internet-
Teilnehmern - kostenlos zu telefonieren. Die Qualität ist meist sogar
besser als am gewohnten Telefon.
Für die nächste Zeit plant Skype zahlreiche Erweiterungen und
Verbesserungen.

Skype - unser Geheimtipp für das Jahr 2004

>> URL: http://www.skype.com/



Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen der tele-fon.de News.

Sollten Sie Fragen,  Hinweise, Kritiken oder Lob für uns/unsere
Dienstleistungen haben, können Sie diese gerne an
info@tele-fon.de richten.

Ihr tele-fon.de Team



Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt

   MOBILFUNK-AKTION: Monatlich für EUR 5,00 kostenlos telefonieren
   1. Telecall: Comeback der 0 10 30 - 1,48 Ct/Min. im 5-Minuten-Takt
   2. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen
   3. UMTS: Anbieter in den Startlöchern / mobilcom gibt Lizenz zurück
   4. Stadtnetzbetreiber: Erhalten mehr Geld für Durchleitung / erste Erhöhungen
   5. Extracom: Insolvenz angemeldet / Operatives Geschäft läuft weiter
   6. RegTP: Kostenpflichtige Dialer wurden eingeschränkt
   7. Arcor / 01058 Telecom: Am Wochenende kostenlos telefonieren
   8. Bluejacking: Der neueste "Trend" in Sachen Handy-"Viren"
   9. Ausland: Bei Regen kein Internet - Moderne Kommunikation in Kenia
  10. 01051 Telecom: Nahgespräche wieder drastisch teurer
  11. T-Com: Neue Preise für In- und Auslandsauskunft



MOBILFUNK-AKTION: Monatlich für EUR 5,00 kostenlos telefonieren

        tele-fon.de ist laufend auf der Suche nach attraktiven Angeboten,
   die - wenn möglich - nur wenig oder im besten Falle gar nichts kosten.

        Auch für das Jahr 2004 ist uns das wieder gelungen.

   Es handelt sich dabei um einen gewöhnlichen Handyvertrag von Vodafone
   (Tarif: Sun) - kein Mobilfunkprovider.

        Das Interessante an dem Handyvertrag, der 24 Monate lang läuft, ist,
   dass man jeden Monat EUR 5,00 absolut kostenlos vertelefonieren kann.

        Der Grund: Normalerweise hat dieser Vertrag eine monatliche Grund-
   gebühr von 4,95 und einen Mindestumsatz von EUR 5,00. Beide Kosten werden
   jedoch im *Vorhinein* an Sie überweisen - in einer Summe, also genau EUR 238,80.

        Den monatlichen Mindestumsatz in Höhe von EUR 5,00 können Sie jedoch
   vollständig ausnutzen und daher stets für EUR 5,00 kostenlos telefonieren
   oder SMS versenden.

        Die einzigen Kosten, die entstehen, ist die einmalige Anschlussgebühr
   in Höhe von EUR 24,95 - mehr nicht.

        Wie kann dieser Tarif funktionieren? Da dieser Vertrag kein subventioniertes
   Handy enthält, kann die Provision (die sonst für das Handy genutzt wird) direkt
   in Form von Bargeld an Sie ausgezahlt werden. Das ist das ganze "Geheimnis"
   dieses Tarifes.


        Hier noch einmal die wichtigsten Infos in der Übersicht:

     * Monatliche Grundgebühr (EUR 4,95) - wird erstattet
     * Monatlicher Mindestumsatz (EUR 5,00) - wird erstattet
     * Gesamterstattung im Vorhinein: EUR 238,80, da kein Handy inklusive
     * Die Erstattung ermöglicht mtl. EUR 5,00 kostenloses Telefonieren
     * Original Vodafone-Tarif - Gesprächspreise ab 0,19 EUR/Min.
     * Gesamte Fixkosten: EUR 24,95 (einmalige Anschlussgebühr)
     * Abrechnungstakt: Erste Minute komplett, dann sekundengenau (60/1)
     * Aktionsende: 30. Januar 2004 (Vertragseingang)
       --------------------------------
       Gesamtkosten: EUR 15,00 einmalig + EUR 5,00/Monat kostenlos!
       ================================


        Sie möchten sich über dieses Angebot informieren, haben weitere
   Fragen oder möchten die genauen Tarife einsehen oder gleich zugreifen?

   Hier geht es zur Information/Bestellung des "Nur Karte"-Tarifs:

>> http://go.cheabit.com/?id=vodafone_sun_free


        Aufgrund der regen Nachfrage im letzten Jahr, haben wir zusätzlich
   noch ein attraktives Schnäppchen für Sie:

        Viele Interessierte teilten uns mit, sie wären zwar an einem neuen
   Mobilfunk-Vertrag interessiert, besitzen jedoch schon einen Handy inkl.
   Vertrag und möchten dies auch so beibehalten.

   Unser Tipp:  Der Dual SIM-Adapter.

        Mit dem Dual-SIM-Adapter kann man zwei SIM-Karten in einem Handy
   unterbringen - im Gegensatz zu den verschiedenen bisherigen Modellen
   benötigt man jedoch weder einen speziellen Akku noch ein zusätzliches
   Kästchen am Handy.

        Das Beste: Der Dual SIM-Adapter passt in jedes (!!) Handy - ohne
   äusserliche Veränderung. Ganz egal ob Nokia, Siemens, Motorola,
   Sagem etc. - der Universalkonverter funktioniert überall.

        Der Clou: Um zwei SIM-Karten in den Adapter zu bringen muss man
   den eigentlichen Mikrochip auf der bisherigen SIM-Karte ausschneiden
   (oder ausstanzen lassen). Was sich nach einer komplizierten Methode
   anhört ist nur halb so schlimm.
   Mit etwas Vorsicht kann man den Chip problemlos ausschneiden.

        Anschliessend legt man die beiden SIM-Karten in den Adapter und
   steckt diesen - wie eine normale, einzelne SIM-Karte - in das Handy ein.

        Durch kurzes Aus- und Einschalten des Handys wechselt man von einer
   Karte zur anderen. - Ein gleichzeitiges Einbuchen in beide Karten ist
   technisch nicht möglich - weder bei diesem, noch bei anderen Dual SIM-Adaptern.
   So kann man z.B. seinen bisherigen T-Mobile-Vertrag problemlos weiter
   betreiben und schaltet kurzfristig - zum kostenlosen Telefonieren -
   auf den neuen Vodafone-Tarif (s.o.) um. - Wenn das mal nicht clever ist?!


        Der Dual SIM-Adapter kann unter nachfolgender Adresse in der Rubrik
   Universalzubehör für EUR 27,05 zzgl. EUR 3,53 Versandkosten - also insgesamt
   EUR 30,58 - bestellt werden:

>> http://go.cheabit.com/?id=dual_sim_adapter


1. Telecall: Comeback der 0 10 30 - 1,48 Ct/Min. im 5-Minuten-Takt

        Ab sofort kann man wieder bundesweit über die 0 10 30 telefonieren.
   Früher gehörte diese Netzvorwahl dem Anbieter TelDaFax. Aufgrund der
   Insolvenz des Unternehmens wurde das Call-by-Call-Geschäft jedoch
   eingestellt. Angeboten wird hier jetzt nur noch Preselection.

        Unter dem Namen Telecall kann die 0 10 30 nun erneut genutzt werden.
   Interessant ist, dass die "Telecall Vertriebsgesellschaft für Telefon-
   systeme mbH" nicht nur die gleiche Firmenanschrift wie 01058 Telecom/Callax
   Telecom hat, sondern auch der Pressesprecher Sascha Zimmermann der gleiche ist.
   Es liegt also die Vermutung nahe, dass es sich bei Telecall um ein weiteres
   Angebot aus dem Hause 01058 Telecom handelt.

        Ebenfalls erwähnenswert ist, dass zu Telecall der Abrechnungsdienst
   eurobill.de gehört, der - laut AGB - ein Erotik-Dienst ist und für andere
   (teils eigene) Erotik-Dienste die Abrechnung über ec-Karte/Kreditkarte übernimmt.
   Weitere Informationen zu eurobill.de gibt es auf der zugehörigen Webseite.

        Abgerechnet werden alle Gespräche im teuren und ungünstigen 5-Minuten-Takt.
   Der Minutenpreis ist daher - um Kunden anzulocken - recht günstig. Für
   1,48 Ct/Min. rund um die Uhr kann man derzeit Deutschlandgespräche führen.
   Die nationalen Mobilfunknetze sind für 17,00 Ct/Min. zu erreichen.

        In die USA kann man derzeit ebenfalls für 1,48 Ct/Min. telefonieren.
   Andere Auslandstarife liegen preislich gesehen im Durchschnitt, sind aber
   aufgrund der ungünstigen Taktung nur bei langen Gesprächen zu empfehlen.
   Positiv anzumerken ist, dass der jeweilige Minutenpreis kostenlos vor dem
   Telefonat angesagt wird - so kann man bei einem zu teuren Preis bei Bedarf
   wieder auflegen, ohne dass Kosten entstehen.

        Abgerechnet werden sämtliche Gespräche direkt über die Rechnung der
   Deutschen Telekom. Eine Anmeldung ist bei Telecall nicht notwendig.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telecall/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/teldafax/
>> URL zum Artikel: http://www.eurobill.de/



2. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen

        Nachfolgende Tarife wurden in den letzten Tagen/Wochen
   geändert - alle Preisangaben sind in Cent pro Minute angegeben:

   01019 (0 10 19)
   Inland: Tarifsenkung täglich 7-19 Uhr: von 1,99 auf 1,89.
   Minutengenaue Abrechnung.

   01058 Telecom (0 10 58)
   Ortsgespräche: Über die Einwahlnummern 0 10 58 und 0900 333 58 wird der
   Minutenpreis werktags von 7-19 Uhr auf 1,49 erhöht.
   Ferngespräche kosten rund um die Uhr 3,30 - bislang zahlte man werktags
   zwischen 22 und 24 Uhr nur 1,48.
   Minutengenaue Abrechnung.

   01081 (0 10 81)
   Inland: Tarifsenkung - täglich von 9-19 Uhr: von 2,70 auf 1,50.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Calladin (0190-054)
   Inlandsgespräche werden ab sofort im Minutentakt (anstatt wie bisher im
   ungünstigeren 3-Minunten-Takt) abgerechnet. Der Preis bleibt unverändert
   bei 2,10.
   In- und Auslandstarife werden im Minutentakt und Mobilfunkgespräche im
   3-Minuten-Takt abgerechnet.

   Callax (0 10 77)
   Inland: Ferngespräche kosten rund um die Uhr 2,70 - bislang zahlte man
   werktags zwischen 0 und 7Uhr nur 1,48.
   Mobilfunk: Tariferhöhung von täglich 17,50 auf 18,50.
   Minutengenau Abrechnung.

   Clever25 (0190-025)
   Inland: Statt 2,40 (Hauptzeit) bzw. 3,60 (Nebenzeit) gelten nun rund um
   die Uhr einheitliche 3,00.
   Minutengenaue Abrechnung.

   lightTALK (0190-082)
   Inland: Tarifsenkung täglich von 8-19 Uhr: 4,00 - statt 4,40.
   Sekundengenaue Abrechnung.

   PennyPHONE (0190-024)
   Inland: Tariferhöhung auf einheitliche 2,70. Lediglich werktags zwischen
   19 und 20 Uhr zahlt man vergünstigte 1,48.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Phonecraft (0190-087)
   Inland: Tariferhöhung auf einheitliche 2,70.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Phonedump (0190-032)
   Inland: Tariferhöhung auf einheitliche 2,60.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Talkline ID (0 10 50)
   Inland: Tariferhöhung - werktags von 21-24 Uhr: von 1,40 auf 1,59
   sowie am Wochenende von 22 bis 7 Uhr von 2,10 auf 2.20.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Tele2 (0 10 13)
   Sowohl für Call-by-Call als auch für Preselection gelten neue Preise:
   Ferngespräche: Zwischen 19 und 7 Uhr (MO-FR) zahlt man nur noch 1,48
   statt 1,49 bzw. 2,00.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Telestunt (0190-076)
   Inland: Tariferhöhung täglich 9-18 Uhr: von 1,90 auf 2,10.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Jetzt downloaden: http://www.FonTipp.de/

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/



3. UMTS: Anbieter in den Startlöchern / mobilcom gibt Lizenz zurück

        Nach mehrmaligen Startverzögerungen wird es für vier Mobilfunk-
   betreiber in Deutschland 2004 ernst: Die neue Übertragungstechnik
   UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) steht vor der Tür.
   Sie soll mobiles Surfen, Datenübertragung und Multimedia über das Handy
   bald noch bequemer und schneller machen. Ob Sprache, Daten, Musik oder
   Film - das Handy in der Jackentasche soll zum kleinen Alleskönner werden.

        Gleichzeitig hoffen die Betreiber auf sprudelnde Einnahmen und satte
   Gewinne. Schliesslich müssen die Milliarden-Ausgaben für Lizenzen und
   Netzaufbau wieder eingespielt werden. Doch die Euphorie an den Börsen und
   die Goldgräberstimmung im Markt ist längst verflogen. Keiner weiss, wie das
   Abenteuer UMTS jemals enden wird.

        "Bis die Betreiber nennenswerte Umsätze mit UMTS erzielen und Kunden
   haben, werden Jahre vergehen", prophezeit Axel Burkert, Chefredakteur des
   Mobilfunk-Verbraucherberaters Xonio.com. So steht zunächst die Entwicklung
   von neuen Diensten im Brennpunkt der vier Anbieter T-Mobile, Vodafone D2,
   E-Plus und o2. Es gehe darum, beim Kunden Bedürfnisse und Interesse zu
   wecken, meint Burkert.

        Zur Computermesse CeBIT im März 2004 wollen T-Mobile, Vodafone & Co. dem
   Publikum zeigen, was sie in Sachen UMTS schon drauf haben. PC-Karten für den
   schnellen Datenaustausch sollen ebenso präsentiert werden wie neue Handys.
   "Aber erst zum Weihnachtsgeschäft 2004 werden die Mobiltelefone für den Ver-
   braucher zu erwerben sein", glaubt der Kommunikationschef von o2, Stefan Zuber.

        Nach der spektakulären Auktion von sechs UMTS-Lizenzen in Deutschland und
   den vollmundigen Ankündigungen über einen frühen Start, sind die Mobilfunker
   zurückhaltender geworden. Mehr als 50 Milliarden Euro haben sie allein für die
   Schürfrechte im UMTS-Geschäft auf den Tisch geblättert. Zwei warfen bereits das
   Handtuch, bevor es überhaupt losging - die Neulinge mobilcom und Quam
   (Telefónica/Sonera). Ihnen hatten Experten ohnehin kaum zugetraut, auf dem
   deutschen Markt Fuß zu fassen.
   mobilcom gab zwischenzeitlich seine rund 8,4 Milliarden Euro teure Lizenz
   an die Regulierungsbehörde zurück ohne auch nur einen Cent verdient zu haben.

        In der zweiten Jahreshälfte 2004 werden Mobilfunkdienste auf UMTS-Basis
   aller Voraussicht nach abheben. Doch vorher wollen die Anbieter ihre Netze und
   UMTS-Endgeräte erst auf Herz und Nieren prüfen. Als erster der vier Betreiber
   startete Vodafone D2 unlängst einen bundesweiten Test mit so genannten UMTS-
   Datenkarten für Geschäftskunden.

        "Es wird keinen Paukenschlag geben, sondern einen schrittweisen Übergang",
   beschrieb Vodafone-Chef Arun Sarin unlängst die kommende UMTS-Einführungsphase.
   Eine Aussage, die der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Kai-Uwe Ricke,
   sofort unterschreiben würde. T-Mobile will dann an den Markt gehen, wenn die
   Technik reibungslos läuft und die Kunden neue Dienste nachfragen.

        Wie schwierig das UMTS-Geschäft ist, zeigt das Beispiel Hutchison Whampoa.
   Als Frühstarter blieben dem Mobilfunknovizen in Italien und Grossbritannien die
   erhofften Kundenzahlen aus. Hinzu kamen Probleme mit fehlerhaften Endgeräten.
   Negative Schlagzeilen treffen dabei die ganze Branche. Zuber von o2 spricht von
   Sippenhaft. Doch für Hutchison war es die einzige Chance, den etablierten
   Betreibern Paroli zu bieten.

        Auch in Japan läuft nicht alles nach Maß. Der UMTS-Vorreiter NTT DoCoMo
   kocht auch nur mit Wasser. Das Unternehmen hat zwar bereits mehr als 1 Million
   Kunden, ging aber dem technischen Problem der Übergabe von Verbindungen vom
   UMTS- ins herkömmliche Mobilfunknetz aus dem Weg. So müssen Japaner derzeit
   noch zwei Handys mit sich führen, um mobil erreichbar zu bleiben.

        Eine solche Strategie können sich die europäischen Anbieter kaum leisten.
   Denn nichts fürchten sie nach den Milliarden-Investitionen so sehr wie den Flop.
   Die Erwartungen des Marktes, der Kunden und nicht zuletzt auch der Börsianer,
   sind hoch. Und so geht es bei der UMTS-Einführung ums Ganze. Burkert: "Die Mobil-
   funkbetreiber haben einen Schuss. Wenn der nicht sitzt, haben sie ein Problem".

>> URL zum Artikel: http://www.regtp.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/mobilcom/



4. Stadtnetzbetreiber: Erhalten mehr Geld für Durchleitung / erste Erhöhungen

        Im Tarifdschungel des deutschen Telefonnetzes werden möglicherweise
   einige Verbindungen teurer: Örtliche Telefonanbieter wie NetCologne
   und HanseNet dürfen von der Deutschen Telekom künftig mehr Geld für die
   Durchleitung von Telefonaten durch ihr Netz verlangen. Ein Sprecher der
   Telekom kündigte an, den Aufschlag der Wettbewerber unter Umständen an die
   Telefonkunden weiter zu reichen.

        Zuvor hatte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
   (RegTP) einen Minutenpreis von 1,09 Cent in der Hauptzeit und 0,9 Cent in
   der Nebenzeit für die Durchleitung festgelegt. Das seien 0,5 Cent mehr,
   als die Telekom im umgekehrten Fall verlangen darf. Das Amt setzte der
   Forderung der Stadtnetzbetreiber jedoch enge Grenzen und befristete zudem
   die Regelung bis zum 31. Oktober 2004.

        Ursprünglich hatten 15 Wettbewerber, darunter NetCologne, HanseNet,
   KomTel und die Tropolys-Gruppe, Preise beantragt, die um ein Vielfaches
   über dem Entgeltniveau der Telekom lagen. Die Telekom hatte höhere Preise
   strikt abgelehnt.

        "Wir werden darüber nachdenken, die regulatorisch bedingten Mehrkosten
   verursachungsgerecht zuzuordnen", sagte Telekom-Sprecher Frank Domagalla.
   Denkbar wäre eine Bandansage mit dem Hinweis, dass der Wettbewerber bei einem
   bestimmten Anruf einen Aufschlag verlange. Das bedeutet, dass der Anrufer
   künftig neben der Telefongebühr den Aufschlag von 0,5 Cent pro Minute für die
   Durchleitung des Gespräches zahlen muss.

        Der Geschäftsführer von NetCologne, Werner Hanf, kritisierte die
   Entscheidung der Behörde als Beschluss gegen die Netzbetreiber, die in
   Infrastrukturen investiert hätten. "Die lokalen und regionalen Unternehmen
   sind bitter enttäuscht über die Höhe des Entgeltes." Entscheidung sei ein
   Schritt in die richtige Richtung, aber zu kurz gegriffen, sagte Rainer
   Lüddemann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Stadtnetzbetreiber (BREKO).
   Die absolute Höhe werde der Kostenlage der Betreiber nicht gerecht.

        Der Präsident der Regulierungsbehörde, Matthias Kurth, sprach dagegen
   von einem "fairen Kompromiss". Man habe einen angemessenen Preis festlegen
   müssen, der den Interessen der Endkunden einerseits sowie den Interessen der
   Stadtnetzbetreiber und der Telekom andererseits Rechnung trage.

        Aber auch alternative Netzbetreiber müssten ihre Effizienz steigern,
   erklärte Kurth. Zuschläge könnten nur ein Übergangsphänomen sein, um Anlauf-
   probleme neuer Marktteilnehmer zu berücksichtigen. Mit dem einheitlich
   höheren Entgelt auf Seiten der Stadtnetzbetreiber bleibe das Interesse der
   Verbraucher an Transparenz sicher gestellt. Das von Experten befürchtete
   Tarifchaos durch eine Vielzahl unterschiedlicher Entgelte werde
   ausgeschlossen, sagte Kurth.

        Die Regulierungsbehörde hatte erst Anfang Dezember die Preise für die
   Durchleitung der Gespräche von Wettbewerbern durch das Netz der Telekom um
   9,5 Prozent abgesenkt. Dies bedeutete zugleich für die lokalen Anbieter
   erhebliche Einnahmeausfälle. Mit der jetzt genehmigten Preiserhöhung werden
   erstmals Telekom und andere Anbieter mit eigenen Netzen bei der Durchleitung
   von Telefonaten nicht mehr gleich behandelt.

        Als erster Anbieter erhöht Telebillig seine Inlandstarife. Allerdings
   nur jede, die in das Netz eines der nachfolgenden Anbieter geleitet wird:
   Tesion, KomTel, Versatel, NetCologne, HanseNet, Tropolys, ChemTel, CNE,
   Meocom, Jetz!, Citykom Münster, Pulsaar, TeleBel, Telelev und
   TNP Telenet Potsdam.
   Gespräche in diese Netze kosten ab sofort 4,00 Ct/Min. - Verbindungen in
   das Netz der Deutschen Telekom kosten unverändert 2,50 Ct/Min.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telebillig/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/



5. Extracom: Insolvenz angemeldet / Operatives Geschäft läuft weiter

        Das Münchner Telekommunikationsunternehmen Extracom AG befindet
   sich seit dem 1. Dezember im Insolvenzverfahren. Als Insolvenzverwalter
   wurde Rechtsanwalt Stephan Jaeger aus München bestellt. Unterstützt
   wird die Insolvenzverwaltung durch den Sanierungsspezialisten
   Interim International.

        Das Team des Sanierungsspezialisten Interim International, Gesellschaft
   für Turnaround Management, das von Geschäftsführer Eugen M. Angster
   geleitet wird, ist bei Extracom mit Management-, Kunden- und Investoren-
   fragen betraut. Angster wurde darüber hinaus zum Geschäftsführer der
   profitablen Extracom-Tochterfirma Prompt GmbH & Co.KG berufen.

        "Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Stephan Jaeger streben wir
   eine offene und vertrauensvolle Basis mit unseren Kunden und Geschäfts-
   partnern an. Wir führen derzeit umfassende Gespräche in alle Richtungen,
   um möglichst grosse Teile des Unternehmen zu erhalten. Es besteht grosses
   Interesse vonseiten verschiedener Investoren, in diesen Carrier zu
   investieren," erläutert Eugen M. Angster.

        "Mit der Einschaltung von Interim International stellen wir sicher,
   dass in gewohnter Zuverlässigkeit das operative Team der Extracom AG auch
   während der Insolvenz seine Kunden weiter bedienen kann und wird,"
   kommentiert Jaeger. "Unser Ziel ist es, auf Grundlage der vertrauensvollen
   Basis mit Kunden und Geschäftspartnern und der Substanz des Unternehmens,
   die Marktstellung der Extracom AG weiter auszubauen," schliesst
   Eugen M. Angster.

>> URL zum Artikel: http://www.extracom.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/prompt/



6. RegTP: Kostenpflichtige Dialer wurden eingeschränkt

        Die Verbraucher in Deutschland werden vor einer Abzocke im Internet
   durch automatische Einwählprogramme besser geschützt. Seit dem 14. Dezember
   an dürfen die so genannten Dialer nur noch unter Rufnummern mit 0900-9
   betrieben werden. Das kündigte die Regulierungsbehörde für
   Telekommunikation und Post (RegTP) an.

        Alle Programme, die über andere Rufnummern laufen, seien ab sofort
   illegal, erklärte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth. Die bisherigen
   0190er und 0900er Nummern für diese Programme seien ungültig.

        Neben Porno-Anbietern im Internet setzen auch viele Firmen und
   Organisationen solche Einwählprogramme für ihre Dienste ein. So können
   unter anderem Ergebnisse von Warentests oder Kochrezepte aus dem Internet
   heruntergeladen werden. Die Regulierungsbehörde hatte erst vor wenigen
   Monaten eine Registrierungspflicht für Dialer vorgeschrieben, um unseriösen
   Anbietern das Handwerk zu legen. Ende Oktober wurde knapp 400.000 Einwähl-
   programmen die Registrierung entzogen.

        Wenn ein Verbraucher keinen Dialer anwählen möchte, kann er die
   Rufnummer 0900-9 bei seinem Netzbetreiber sperren lassen. Sollte sich
   trotzdem ein solcher Anbieter einwählen, bestehe kein Zahlungsanspruch,
   hiess es. Die Einwahl könne in dem Fall nur illegal über andere Rufnummern
   erfolgt sein.

>> URL zum Artikel: http://www.regtp.de/



7. Arcor / 01058 Telecom: Am Wochenende kostenlos telefonieren

        Seit dem 10. Dezember bietet Arcor eine Alternative zum T-ISDN xxl-Tarif
   der Deutschen Telekom an.

        Der Unterschied liegt nicht nur in den teils günstigeren Gesprächspreisen
   während der Woche sondern auch darin, dass mit dem "Arcor ISDN 765" genannten Tarif
   am gesamten Wochenende kostenlos telefoniert und gesurft werden kann.
   Beim T-ISDN xxl-Tarif kann lediglich kostenfrei telefoniert werden.

        Des weiteren zahlt man für den Arcor-Anschluss einen Euro weniger Grundgebühr,
   nämlich EUR 31,95 (T-ISDN xxl: EUR 32,95). Zusätzlich sind in der monatlichen
   Grundgebühr bereits 120 Freiminuten für Ortsgespräche in der Nebenzeit enthalten.
   Dies entspricht einem monatlichen "Rabatt" von EUR 2,40. - Die restlichen Tarife
   entsprechen in etwa denen des T-ISDN xxl-Anschlusses.
   Bei Bedarf kann DSL für einen Aufpreis von EUR 9,95 hinzugebucht werden.

        Der Nachteil bei diesem Tarif ist, dass der Telefonanschluss komplett zu Arcor
   verlegt wird und ein anschliessendes Call-by-Call nicht mehr möglich ist. - Die Ab-
   rechnung des Gesprächspreise erfolgt im marktüblichen Minutentakt direkt über Arcor.

        Um den Tarif "Arcor ISDN 765" nutzen zu können, muss man seinen Anschluss zu
   Arcor übernehmen. Der Nachteil: Das Wählen von Call-by-Call-Nummern ist dann
   nicht mehr möglich.


        Einen anderen Weg geht der Anbieter 01058 Telecom:
   Ab sofort wird auch hier eine Alternative zum T-ISDN xxl-Tarif der Deutschen
   Telekom angeboten, allerdings auf Basis einer Preselection.

        Gegen eine monatliche Grundgebühr von EUR 9,20 kann man bei 01058 Telecom
   mit dem "XXS" genannten Tarif am gesamten Wochenende sowie an allen bundesweiten
   Feiertagen kostenlose Inlandsgespräche führen. Die Gesprächspreise liegen meist
   dicht unten den Preisen der Deutschen Telekom. So zahlt man werktags von 7-19 Uhr
   3,00 Ct/Min. für Orts- und 3,60 Ct/Min. für Ferngespräche. Die Nebenzeit wird
   einheitlich mit 1,59 Ct/Min. abgerechnet. Das kostenlose Surfen im Internet ist
   bei diesem Angebot hingegen nicht möglich.

        Die Mobilfunknetze von T-Mobile und Vodafone erreicht man rund um die Uhr für
   19,50 Ct/Min. und die in die beiden E-Netze zahlt man 24,00 Ct/Min. Auslands-
   gespräche sind bereits ab 4,50 Ct/Min. möglich und kosten maximal 119,00 Ct/Min.

        Abgerechnet werden alle Gespräche im marktüblichen Minutentakt. Die Anmeldung
   erfolgt über die Webseite von 01058 Telecom. Einen entsprechenden Link dazu finden
   Sie wie gewohnt auch auf unserer Anbieterseite.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/arcor/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/arcor/anmeldung/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/01058/



8. Bluejacking: Der neueste "Trend" in Sachen Handy-"Viren"

        Manchem Handy-Besitzer haben sie schon einen gehörigen Schrecken
   eingejagt, die Bluejacker. Plötzlich erscheint im Sichtfeld der Hinweis:
   "Sie haben einen Virus erhalten." Oder: "Sie sind gebluejacked." Da
   befürchtet man dann gleich das Schlimmste. Doch Bluejacking ist halb so
   schlimm: Dahinter verbirgt sich nur der neueste Trend, freche Nachrichten
   an Bluetooth-fähige Handys zu verschicken.

        Bluejacking setzt sich zusammen aus Bluetooth - einer in vielen neuen
   Handys integrierten Funktechnik - und Hijacking (Entführung). Durch die
   Bluetooth-Funktion können Handys ohne Mobilfunknetz oder Kabel direkt
   miteinander kommunizieren. Sobald die Bluetooth-Funktion angestellt ist,
   sucht sie automatisch andere Bluetooth-Handys in der Umgebung und bemüht
   sich um Kontaktaufnahme.

        Allerdings liegt die Reichweite nur bei höchstens zehn Metern.
   Deswegen klappt Bluejacking - das Versenden unerwünschter Mitteilungen -
   auch nur aus nächster Nähe. Bevorzugte Tatorte sind Cafés, Busse, Bahnhöfe
   oder Kinos. Anders als beim SMS-Verschicken entstehen keine Kosten, und die
   Telefonnummer des Opfers muss man auch nicht kennen. Ausserdem funktioniert
   das Ganze auch an Orten, an denen man keinen Netz-Empfang hat.

        Der Kick besteht darin, das Opfer zu erschrecken oder zumindest zu
   irritieren. Richtig unangenehm wird es, wenn Obszönes ins Spiel kommt.
   Ein bekennender Bluejacker in einem Chatroom erzählt: "Ich treffe im
   Durchschnitt am Tag doch so zwei bis drei Leutchen, die ihre Bluetooth-
   Funktion an haben. Dann find ich es so cool, ihnen "Sie haben einen Virus
   bekommen" zu schicken. Man sieht dann immer, wie die Leute so komisch da
   drauf starren...".

        Manche empfehlen die Methode auch zur Kontaktaufnahme. So berichtet
   ein holländischer Bluejacker, er habe einem Mädchen vor ihm in der
   Strassenbahn die unwiderstehliche Botschaft "Hee lekker ding" (Hallo Süsse)
   aufs Display geschickt.

        In den vergangenen Wochen ist Bluejacking mächtig in Mode gekommen.
   Das beweist unter anderem die Website www.bluejackq.com, die an manchen
   Tagen 115.000 Aufrufe hat. Sie ist von der 13-jährigen Ellie aus dem
   südenglischen Surrey eingerichtet worden. Auf ihrer persönlichen Website
   www.ellie-g.co.uk gibt sie unter anderem eine genaue Anleitung dafür,
   "wie man jemanden bluejacked".

        "Wenn man noch nie etwas von Bluejacking gehört hat, kann das ein
   ziemlicher Schock sein", sagt Gernot Hacker vom Virenschutz-Unternehmen
   Sophos. "Weil diese unerwarteten Nachrichten von jemandem verschickt werden,
   der sich in der Umgebung des Empfängers aufhält, können die Mails auch
   persönliche Informationen über das Erscheinungsbild des Unwissenden und
   dessen momentane Umwelt enthalten. So kann der Empfänger schnell auf die
   Idee kommen, dass er beschattet wird."

        Doch wenn die Nachrichten oft auch ärgerlich sind, so enthalten sie
   doch keine Viren und sind einfach zu vermeiden: Am Besten schaltet man die
   Bluetooth-Funktion einfach ab.

>> URL zum Artikel: http://www.bluejackq.com/
>> URL zum Artikel: http://www.ellie-g.co.uk/



9. Ausland: Bei Regen kein Internet - Moderne Kommunikation in Kenia

        Die Begeisterung für Mobiltelefone hat in Kenia schon einmal tödliche
   Folgen gehabt. Die Studentin Dora Mwabela hatte ihr Handy versehentlich in
   eine Latrine fallen lassen und eine Belohnung ausgesetzt für denjenigen, der
   es ihr wiederbeschaffen würde. Drei Männer stiegen nacheinander in die
   Sickergrube, keiner von ihnen kam lebend wieder heraus.

        In Afrika hat der Siegeszug der Mobiltelefone fast alle Gesellschafts-
   schichten erfasst. Das liegt vor allem daran, dass der Zustand des Festnetzes
   häufig katastrophal ist. Viele Slums an den Stadträndern und ländliche Gegenden
   sind bis heute nicht verkabelt, und Handy sind daher die beste Verbindung zur
   Aussenwelt. Anstelle von Telefonzellen gibt es dort nun Kioske, die Handys zur
   Verfügung stellen und anschliessend die Gebühren berechnen.

        Nach Angaben der Internationalen Union für Telekommunikation (ITU) hat sich
   die Zahl der mobilen Anschlüsse in den Entwicklungsländern innerhalb von zehn
   Jahren von drei Millionen auf 530 Millionen erhöht. In Kenia, einem Land mit gut
   30 Millionen Einwohnern, liegt die Zahl der Mobilfunkabonnenten inzwischen bei
   1,4 Millionen.

        Da viele Kenianer kein Bankkonto und keine Postanschrift haben, machen die
   Mobilfunkanbieter ihr Geschäft vor allem mit Rubbelkarten. Die billigsten kosten
   etwa drei Euro. Wenn sie vertelefoniert sind, bleibt das Telefon immer noch eine
   "Gnadenfrist" lang erreichbar. Kurzmitteilungen sind mittlerweile ein gängiges
   Kommunikationsmittel. Manche Radioprogramme führen ihren intensiven Austausch
   mit den Hörern fast ausschliesslich per SMS.

        Auch das Internet ist inzwischen für eine relativ breite Schicht zugänglich.
   Im Unterschied zu Europa nutzen es die meisten jedoch nicht zu Hause, sondern in
   Internetcafés. In Kenia kostet eine Minute Surfen nur zwei bis sechs Cent.
   Allerdings ist die Verbindung häufig so langsam, dass ein Grossteil der Gebühren
   fürs Warten draufgeht. Zudem brechen die Telefonleitungen nach kräftigen Regenfällen
   häufig zusammen, wenn mal wieder irgendwo ein Mast umgekippt ist.

        Bislang haben Handynutzer in Kenia nur die Auswahl zwischen zwei Anbietern -
   und die hängen beide von der staatlichen Telkom Kenya ab, deren Monopol im Juni
   2004 ausläuft. Ein dritter Anbieter streitet derzeit vor Gericht um seinen
   Zugang zum Markt.

        Das staatliche Monopol hat zur Folge, dass es nur eine einzige Verbindung
   zur Aussenwelt gibt. Inmitten grasender Zebraherden, tief unten im grossen
   afrikanischen Graben, stehen riesige Satellitenschüsseln. Das Ganze nennt sich
   Jambonet - "Jambo" heisst auf Suaheli "Hallo". Wenn Jambonet Probleme macht,
   dann hat ganz Kenia ein Kommunikationsproblem.

        Mobilfunknutzer haben sich in Nigeria kürzlich gegen die hohen Preise zur
   Wehr gesetzt und einen Tag lang zum Handy-Boykott aufgerufen. Den Aufruf dazu
   haben sie sinnigerweise per SMS verbreitet.

>> URL zum Artikel: http://www.telkom.co.ke/



10. 01051 Telecom: Nahgespräche wieder drastisch teurer

        01051 Telecom macht einen Rückzieher und stellte zum 4. Dezember die
   vergünstigten Nahgespräche wieder ein. Erst zum 1.12. führte der Düsseldorfer
   Anbieter diese preiswerten Tarife im Nahbereich (rund 20 km um den eigenen
   Standort) ein.

        Statt rund um die Uhr 1,50 Ct/Min. zahlt man nun wieder vergleichsweise
   teure 3,60 Ct/Min. Als Grund nennt 01051-Pressesprecher Martin Lukas: "Wir
   mussten die Erfahrung machen, dass unsere Kunden mit dem Begriff Nahgespräch
   nichts verbinden konnten und vermehrt nach unserer alten Tarifaufteilung fragten".

        Leider bietet 01051 Telecom nicht mehr den zum 1. Dezember eingestellten
   vergünstigten Preis für Ortsgespräche von einem Cent rund um die Uhr an.
   Zur Hauptzeit zahlt man nun 1,50 Ct/Min. - lediglich zur Nebenzeit kommt man
   in den Genuss der 1 Ct/Min.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/01051/



11. T-Com: Neue Preise für In- und Auslandsauskunft

        Zum 1. Dezember führte T-Com, die Festnetzsparte der Deutschen Telekom,
   ein neues Tarif-Modell für den Auskunftsservice ein: Mit Beginn des Auskunfts-
   gesprächs reduziert sich der Grundpreis bei der Inlandsauskunft 11 8 33 auf
   0,20 Euro; zudem fällt ein Minutenpreis von 0,99 Euro an. An den öffentlichen
   Telefonen von T-Com wird für die erste Minute ein Preis von einem Euro berechnet,
   anschliessend alle 7,5 Sekunden zehn Cent.

        Für die Auslandsauskunft 11 8 34 wird ein einmaliger Grundpreis von 0,99 Euro
   berechnet, der Minutenpreis beläuft sich auf 1,19 Euro. An öffentlichen Telefonen
   von T-Com kostet die erste Minute zwei Euro, nachfolgend werden zehn Cent je
   sechs Sekunden berechnet.

        Wünscht der Kunde neben der Rufnummer die direkte Vermittlung zum gesuchten
   Teilnehmer, wird ihm nach erfolgreichem Verbindungsaufbau der gleiche Preis
   berechnet, als hätte er diese Verbindung selbst hergestellt, sofern er aus dem
   Festnetz von T-Com anruft (ausgenommen die Weitervermittlung zur Bahnauskunft und
   zum Apothekennotdienst). Die Mitarbeiter der Auskunft recherchieren nicht nur
   Telefon- und Faxnummern mit der entsprechenden Vorwahl im Festnetz, sondern auch
   Mobilfunk- und Servicenummern, Vorwahlen, Anschriften und Postleitzahlen.

        Auf Wunsch wird dem Kunden die gesuchte Nummer als SMS auf sein Handy oder ein
   SMS-fähiges Festnetztelefon geschickt. Das erspart dem Anrufer das Mitschreiben -
   eine praktische Lösung beispielsweise für unterwegs.

        Ein weiterer Service ist die Auskunft und Weitervermittlung ohne Zusatzkosen
   zu Rufnummern von Kreditinstituten und Mobilfunkanbietern, unter denen Anrufer ihre
   EC-, Kredit- oder Mobilfunkkarte sofort sperren lassen können. Damit genügt ein
   Anruf unter der 11 8 33, um bei Verlust oder Diebstahl der Kreditkarte oder des
   Mobiltelefons schnell grösseren Schaden durch Missbrauch zu verhindern.

        Die nationale Auskunft der T-Com 11 8 33 und die internationale Auskunft 11 8 34
   sind aus allen deutschen Fest- und Mobilfunknetzen an allen Tagen des Jahres rund um
   die Uhr erreichbar. Den nationalen Auskunftsservice bietet T-Com auch für
   fremdsprachige Kunden an, und zwar unter der 11 8 36 in türkischer Sprache und unter
   der 11 8 37 in englischer Sprache - jeweils täglich von sechs bis 23 Uhr.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/


Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!

Newsletter abonnieren:
 
Immer den günstigsten Telefonanbieter im Blick.
Mit FonTipp sehen Sie sofort den billigsten Anbieter neben Ihrer Windows Uhr.