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Aktuell:  FonTipp: 1.600 - PDF/XLS: 3.12 - webLCR: 2.80.207


Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Der Februar wird - wie auch schon der Januar - wieder im Zeichen
des Mobilfunk stehen. Bereits im Januar startete T-Mobile mit
dem kommerziellen UMTS-Netz - wenn auch noch still und leise.

Neben dem Mobilfunk hat sich in den letzten Wochen auch im Festnetz-
Bereich einiges geändert. So kann man über den neuen Tarif Preselect.de
rund um die Uhr für nur einen Cent pro Minute telefonieren - sowohl im
Orts- als auch im Fernbereich.

Dies und viel mehr finden Sie im aktuellen Newsletter.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen der tele-fon.de News.

Sollten Sie Fragen,  Hinweise, Kritiken oder Lob für uns/unsere
Dienstleistungen haben, können Sie diese gerne an
info@tele-fon.de richten.

Ihr tele-fon.de Team



Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt

   1. Preselect.de: Orts- & Ferngespräche rund um die Uhr für 1 Ct/Min.
   2. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen
   3. Sipgate: Internet-Telefonie nimmt neuen Anlauf
   4. T-Com: 10 Mio T-DSL-Anschlüsse bis 2007 / höhere Geschwindigkeiten
   5. Handys: Wie sie unser Leben verändert haben
   6. T-Mobile: Neuer Service - Wunschlied statt Freizeichen
   7. T-Com: Telefonnetz soll auf das Internet umgestellt werden
   8. RegTP: Virtuelles Ortsnetz bekommt Vorwahl "032"
   9. T-Mobile: UMTS-Netz klammheimlich für Endkunden geöffnet
  10. T-Mobile & Vodafone: neue Minuten-Pakete ohne Grundgebühr
  11. AS-Telekom: Sonntags kostenlos ins Festnetz telefonieren



1. Preselect.de: Orts- & Ferngespräche rund um die Uhr für 1 Ct/Min.

        Ab sofort gibt es einen neuen Preselection-Tarif mit sensationellen
   Inlands- und fairen Auslandspreisen. Unter dem Namen "Preselect.de"
   bietet die 01051 Telecom GmbH nun den "Sorglos-Tarif" an, der mit
   sagenhaften Inlandspreisen von einem Cent pro Minute (rund um die Uhr;
   sowohl für Orts- als auch für Ferngespräche) glänzt. Laut eigenen Angaben
   handelt es sich dabei um einen unbefristeten Preis.

        Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze kosten rund um die Uhr
   20,50 Ct/Min. Auslandstelefonate sind bereits ab 3,90 Ct/Min. (z.B. Belgien,
   Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Niederlande, Schweden, Schweiz,
   Spanien und die USA) möglich. Abgerechnet werden alle Verbindungen im
   marktüblichen Minutentakt.

        Da der Tarif ausschliesslich per Preselection genutzt werden kann, ist
   eine kostenlose Anmeldung notwendig. Auch Kunden, die den AktivPlus- oder
   XXL-Tarif der Deutschen Telekom gebucht haben, können diese Preselection
   abschliessen.

       Zur Anmeldung muss man das entsprechende Formular auf der Internetseite
   von Preselect.de (einen direkten Link finden Sie auch auf unserer Anbieter-
   Seite) herunterladen, ausfüllen und dann unterschrieben per Post oder Fax
   zurücksenden.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/preselect/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/01051/



2. Zusammenfassung zahlreicher Preisänderungen

        Nachfolgende Tarife wurden in den letzten Tagen/Wochen
   geändert - alle Preisangaben sind in Cent pro Minute angegeben:

   01019 (0 10 19)
   Die Netzvorwahl 01019 kann nun bundesweit für Ortsgespräche genutzt werden.
   Mit Preisen von 1,50 (täglich zwischen 9 und 18 Uhr) sowie 1,30 zur restlichen
   Zeit sind die Tarife bei 01019 auch eine gute Alternative.
   Minutengenaue Abrechnung.

   01058 Telecom (0 10 58)
   Ortsgespräche: Über die Einwahlnummern 0 10 58 und 0900 333 58 zahlt man bis
   auf weiteres nur 1,00 Ct/Min. rund um die Uhr.
   Minutengenaue Abrechnung.

   01081 (0 10 81)
   Inland: Tarifänderung - statt 1,50 zahlt man werktags zwischen 9-17 Uhr nun
   1,80. Im Gegenzug werden am gesamten Wochenende nur noch 1,50 berechnet.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Arcor (0 10 70)
   Wegfall des abendlichen Zeitfensters von 18-20 Uhr.
   Ferngespräche: Werktags zahlt man von 7 bis 19 Uhr 9,20 und zur restlichen
   Zeit 1,48. Am Wochenende zahlt man zur Hauptzeit (ebenfalls von 7-19 Uhr) 1,70.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Callax (0 10 77)
   Inland: Tariferhöhung - werktags zahlt man zwischen 9 und 18 Uhr nun 1,80
   statt 1,49.
   Minutengenau Abrechnung.

   Centalk (0900-50)
   Mobilfunk: Tarifsenkung von 17,90 auf 16,50.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Fonfux (0190-037)
   Inland: Tarifänderung - statt 2,00 bzw. 2,80 zahlt man nun rund um die Uhr 2,70.
   Minutengenaue Abrechnung.

   PennyPHONE (0190-024)
   Mobilfunk: Tariferhöhung - von 16,50 auf 18,00.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Phonecraft (0190-087)
   Inland: Werktags steigt der Preis von 2,70 auf 2,80. Am Wochenende zahlt
   man zwischen 19 und 7 Uhr 2,80 und zur restlichen Zeit 1,48.
   Mobilfunk: Tariferhöhung - von 15,50 auf 19,00.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Rapidcall (0190-071)
   Mobilfunk: Tarifsenkung von 15,90 auf 15,50.
   Abrechnung im ungünstigen 4-Minuten-Takt.

   Talkline ID (0 10 50)
   Inland: Tarifänderung - werktags zwischen 18 und 19 Uhr zahlt man nun nur noch
   1,60, dafür zahlt man werktags von 21-24 Uhr nun 1,99 statt 1,59.
   Am Wochenende verteuern sich die Gespräche zwischen 22 und 7 Uhr von 2,20 auf 2,40.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Tele2 (0 10 13)
   Ortsbereich: Verlängerung der Einführungsaktion bis mind. 29.02.2004
   Zur Nebenzeit fallen auch weitehrin nur 0,99 an.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Telecall (0 10 30)
   Inland: Werktags von 9-18 Uhr steigt der Preis auf 1,77 - zur restlichen
   Zeit werden 1,47 berechnet.
   Mobilfunk: Tarifsenkung von 17,00 auf 15,90.
   Abrechnung im ungünstigen 5-Minuten-Takt.

   Telediscount (0190-035)
   Mobilfunk: Tariferhöhung von 15,50 auf 16,00.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Telestunt (0190-076)
   Inland: Tarifsenkung täglich 18-9 Uhr: von 2,00 auf 1,50.
   Minutengenaue Abrechnung.

   Jetzt downloaden: http://www.FonTipp.de/

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/



3. Sipgate: Internet-Telefonie nimmt neuen Anlauf

        Die Zeit der grossen Preisstürze im deutschen Telefonmarkt ist lange
   vorbei. Die Kosten für das Telefonieren waren zuletzt sogar leicht steigend.
   Doch der Markt könnte sich bald wieder in umgekehrte Richtung drehen.
   Mehrere Unternehmen arbeiten fieberhaft an der Einführung der Internet-
   Telefonie. Es soll konkurrenzlos billig - im besten Fall sogar kostenlos sein.

        In Düsseldorf ist der erste Anbieter in Deutschland mit kostenlosen
   Internet-Telefonanschlüssen ins Rennen gegangen. Wenn Tauchlehrer Volker Pohl
   von Mexiko aus mit seinen Schülern in Deutschland plaudert, muss er sich keine
   Sorgen über seine Telefonrechnung machen. Pohl zahlt für das Telefonat weniger
   als für ein deutsches Ortsgespräch. Für seine Tauchschule in der Karibik hat
   Pohl eine Düsseldorfer Telefonnummer. Auch wegen der klaren Akustik ahnen die
   angehenden deutschen Taucher nicht, dass ihr Anruf tausende Kilometer entfernt
   direkt am Strand des Golfs von Mexiko landet. Sie zahlen nur den Preis für ein
   Inlands- oder Ortsgespräch über einen Billiganbieter - den Rest erledigt das
   Internet. Gespräche zwischen zwei Internet-Telefonen bleiben sogar kostenlos.

        Pohl ist einer der Testnutzer der Düsseldorf Telefongesellschaft Indigo
   Networks. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben das erste, das ab sofort
   mit kostenlosen Internet-Telefonnummern unter sipgate.de auf dem Markt ist.
   Das Angebot richtet sich an die 4,5 Millionen Besitzer von Breitband-Internet-
   Zugängen in Deutschland. Mit speziellen Internet-Telefonen für knapp 100 Euro
   können sie ohne zusätzliche Telefonleitung via Internet telefonieren.

        Mit dem Vordringen der neuen schnellen Breitband-Zugänge in Millionen
   Haushalte soll die Voip ("Voice over IP" - Stimme über das Internet-Protokoll)
   genannte Technik diesmal Fuss fassen und die Mitte der 90er Jahre versandeten
   Hoffnungen auf eine Revolution in der Telekommunikation doch noch erfüllen.
   Inzwischen sei die Internet-Telefonie marktreif, versichern die Macher von Indigo.

        Marktforscher haben herausgefunden, dass der Anteil der Internet-Telefonie
   an den internationalen Gesprächen in den vergangenen Jahren bereits auf mehr
   als elf Prozent gestiegen ist - von den Telefonierern meist unbemerkt, denn bei
   den Endkunden wird jeweils auf die herkömmliche Technologie zurückgeleitet.

        "Internet-Telefonie ist besonders für den Geschäftskundenmarkt attraktiv,
   weil es die Kosten senkt", sagt Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikations-
   wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Auch beim Privatkundenmarkt gebe es
   für Nischenanbieter inzwischen Chancen. "Wenn alle aufspringen, werden die Netz-
   ressourcen aber nicht ausreichen", fürchtet Gerpott. Bei Indigo ist man in dieser
   Hinsicht gelassen: "Die Internet-Provider haben ausreichend Überkapazitäten."

>> URL zum Artikel: http://www.sipgate.de/



4. T-Com: 10 Mio T-DSL-Anschlüsse bis 2007 / höhere Geschwindigkeiten

        Die Deutsche Telekom will die Anzahl der Hochgeschwindigkeitszugänge
   zum Internet (T-DSL) in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln.
   "T-Com hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der T-DSL-Anschlüsse zunächst
   bis 2007 auf zehn Millionen zu erhöhen", sagte Josef Brauner, Vorstands-
   vorsitzender der Festnetzsparte der Deutschen Telekom, in einem Presse-
   kolloquium in Berlin.

        Er verwies dabei auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschafts-
   forschung (DIW), nach der sich bis zum Jahr 2008 zwischen 10,3 und
   17,8 Millionen Menschen in Deutschland für einen breitbandigen Internet-
   anschluss entscheiden könnten. Die Zahl der T-DSL-Anschlüsse lag zum
   Jahreswechsel 2003/2004 in Deutschland bei über vier Millionen. Im Vergleich
   zum Vorjahr (2,8 Millionen Anschlüsse) gab es ein Wachstum um rund 43 Prozent.

        Brauner kündigte gleichzeitig an, die Bandbreite von T-DSL - und damit
   die Übertragungsgeschwindigkeit ins Internet - zu erhöhen. Künftig sollen die
   Telekom-Kunden zwischen Anschlussvarianten von einem, zwei oder drei Megabit
   pro Sekunde wählen können. "Die neue Produktstrategie spiegelt exakt die
   Bedürfnisse des Marktes: Je multimedialer die Inhalte-Angebote, desto grösser
   wird der Wunsch nach höheren Übertragungsraten." Die Preise für die neuen
   Angebote sollen zur Computermesse CeBIT bekannt gegeben werden.

        Gemeinsam mit der Schwesterfirma T-Mobile will T-Com auch die Zahl der
   öffentlichen Zugänge für den drahtlosen Internetzugang, der so genannten
   Hotspots, deutlich erhöhen. Derzeit betreibt die Deutsche Telekom mehr als
   einhundert Hotspots. In den "nächsten Monaten" sollen über zehntausend
   Hotspots für die drahtlose Einwahl ins Internet zur Verfügung stehen,
   kündigte Brauner an.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> URL zum Artikel: http://www.diw.de/deutsch/
>> URL zum Artikel: http://www.cebit.de/
>> URL zum Artikel: http://www.t-mobile.de/



5. Handys: Wie sie unser Leben verändert haben

        Innerhalb weniger Jahre haben sich die kleinen elektronischen Geräte
   in unser Leben geschlichen. Die Erfolgsstory des Handys verlief so schnell,
   dass sie kaum jemand bewusst wahrnahm: Wurden Nutzer bis vor ein paar Jahren
   noch schief angeguckt, ist es heute fast unmöglich, nicht mobil erreichbar
   zu sein. Drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands sind es ohnehin.

        Handys verwandeln sich in Video-Player, Herztöne-Messer und Navigations-
   systeme. Geändert hat sich nach Expertenansicht auch unsere Art, miteinander
   zu kommunizieren.

        "Wir haben uns eine beinahe südländische Mentalität angewöhnt", sagt der
   Kommunikationswissenschaftler Joachim Höflich von der Universität Erfurt. Bei
   Verabredungen würden Zeit und Ort kaum noch vorher besprochen. "Wir tasten uns
   mit Telefonaten und Kurznachrichten langsam an den Termin heran." Trotz Nähe
   Distanz zu wahren - zum Beispiel im Bus neben Fremden zu sitzen und so zu tun,
   als höre man nicht bei deren Gesprächen zu - sei noch schwieriger geworden,
   seit auch Telefongespräche in die Öffentlichkeit rückten. "Das hat unsere
   höfliche Gleichgültigkeit durcheinander gebracht."

        Geändert habe sich auch die Aussagekraft des Handys. Galt das Gerät
   zunächst als Statussymbol, spricht es nach Ansicht Höflichs mittlerweile eine
   eigene Sprache: "Wenn eine Frau in eine Kneipe kommt und ihr Handy herausholt,
   so heisst es 'Baggern lohnt nicht, ich bin schon mit einem Ohr bei jemand
   anderem'." Jedes Land habe seine eigenen Codes: So gilt das Mobiltelefon in
   Italien nach Aussagen Höflichs immer mehr als Modeaccessoire. Anders in
   Finnland: "Die Jugend benutzt wieder alte, grosse Handys und will damit
   zeigen: 'Ich hab's nicht nötig, mich mit immer neuen Geräten zu schmücken'."

        Vorangetrieben wird dieser kommunikative Wandel von etwa 60 Millionen
   Menschen, die in Deutschland nach Schätzungen der Regulierungsbehörde für
   Telekommunikation und Post (RegTP) in Besitz eines Mobiltelefons sind. Vor
   zehn Jahren waren es 1,76 Millionen, gerade mal 3 Prozent der heutigen
   Mobilfunk-Gemeinde. Weltweit gab es im vergangenen Jahr erstmals mehr Handy-
   als Festnetz-Benutzer, wie aus einem Bericht der Weltorganisation für
   Telekommunikation (ITU) hervorgeht.

        In Deutschland haben unter den 20 bis 29-Jährigen 88 Prozent ein Handy.
   Das fanden die Verlage Axel Springer und Bauer in einer Verbraucheranalyse (VA)
   vom Frühjahr heraus. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Menschen mit
   Handy ab. Doch auch Senioren sind in den Mobilfunknetzen vertreten: Von den
   65- bis 69-Jährigen telefoniert jeder fünfte mobil, bei den Menschen über
   70 Jahren jeder zehnte.

        "Das Handy ist das Kontaktmittel Nummer eins geworden", sagt die
   Psychologin Inka Saldecki-Bleck aus Niederkassel bei Bonn. Besonders beliebt
   seien Kurzmitteilungen. 23,6 Milliarden davon verschickten die Deutschen
   allein 2002, das entspricht etwa einer SMS pro Handynutzer am Tag. Viele
   seien so mutiger geworden, anderen Dinge mitzuteilen, die sie sich sonst
   nicht zu sagen trauten. "Einerseits bringen vorsichtige Menschen so eher ihre
   Meinung zum Ausdruck", sagt Saldecki-Bleck, "andererseits schreiben wir oft
   voreilig etwas, was wir nicht so gemeint haben." Die knappe Sprache führe
   leicht zu Missverständnissen.

        Bei Angst-Patienten wirkt das Mobiltelefon nach den Erfahrungen der
   Psychologin als Therapie-Hilfe. "Mit dem Handy in der Tasche haben sie wieder
   Mut rauszugehen." Andere stünden dauernd unter Spannung, weil sie das Handy
   nie ausschalteten. "Fehlende Ruhezeiten münden oft in Magen- oder Herzprobleme."

        Gleichzeitig entwickeln sich die Geräte immer mehr zum mobilen medizinischen
   Helfer: Spezialausführungen können Herztöne aufzeichnen und sie an Call-Center
   versenden, wo die Daten von Ärzten ausgewertet werden. Auch für Diabetiker und
   Epileptiker werden Handys mit Sonderfunktionen entwickelt. "Das meiste sind noch
   Pilotprojekte, mit neuen Übertragungskapazitäten kommen aber auch neue Angebote",
   heisst es beim Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) in Berlin.

        Das Online-Magazin "Xonio" sieht die Zukunft des Handys vor allem in der
   so genannten Video-Telefonie, bei der auch während des Telefonierens bewegte
   Bilder aufgezeichnet und zeitgleich versendet werden können. "Es gab schon viele
   Versuche des Bildtelefons", sagt Xonio-Chefredakteur Axel Burkert, "aber beim
   Festnetz war es nach einer Zeit einfach zu langweilig, das Gegenüber anzugucken".
   Mit dem Handy sei der Nutzer dagegen an immer wechselnden Orten. "Das wird eine
   echte Interaktion mit Bildern."

>> URL zum Artikel: http://www.regtp.de/
>> URL zum Artikel: http://www.itu.int/
>> URL zum Artikel: http://www.izmf.de/



6. T-Mobile: Neuer Service - Wunschlied statt Freizeichen

        T-Mobile macht Schluss mit dem langweiligen Freizeichen beim
   Telefonieren: Mit SoundLogo wird die Wartezeit bis zur Annahme von Anrufen
   zum Vergnügen. Wer Freunde und Bekannte mit einem individuellen Freizeichen
   überraschen möchte, wählt eines von derzeit rund 100 SoundLogos aus - zur Wahl
   stehen Klassiker wie "My name is" von EMINEM, aber auch aktuelle Chartstürmer,
   zum Beispiel "Where is the love?" von den Black Eyed Peas oder brandneue Hits wie
   "She believes (in me)" von Ronan Keating. Anrufer hören dann das ausgewählte
   Musikstück unterlegt vom Freizeichen. Das Musikstück endet, sobald der
   angerufene T-Mobile Kunde das Gespräch annimmt.

        "Mit SoundLogo bringen wir einen völlig neuen Service in den Markt, der dem
   Wunsch unserer Kunden nach mehr Individualität beim Telefonieren entspricht",
   erklärt Martin Knauer, Geschäftsführer Marketing bei T-Mobile Deutschland. Wer
   SoundLogo nutze, verleihe der mobilen Kommunikation mit Freunden und Bekannten
   eine sehr persönliche, überraschende Note. "Der beeindruckende Erfolg, den unsere
   britische Schwestergesellschaft oder auch asiatische Betreiber mit ähnlichen
   Angeboten haben, macht optimistisch: Wir werden auch in Deutschland einen Run auf
   das 'persönliche Freizeichen' erleben", so Marketing-Chef Martin Knauer zuversichtlich.

        SoundLogo steht ab 16. Februar 2004 allen T-Mobile Kunden zur Verfügung und
   kann mit jedem Handy-Modell genutzt werden. Eine Übersicht über die verfügbaren
   SoundLogos und den jeweiligen Bestellcode findet sich zum Vermarktungsstart im
   Internet unter www.t-mobile.de/soundlogo und in t-zones in der Rubrik t-music.
   Bestellt werden kann ein Musikstück per SMS mit dem Bestellcode des gewünschten
   SoundLogos an die Kurzwahl 7464 oder mit einem kostenlosen Anruf beim Sprachserver
   unter der T-Mobile Kurzwahl 7464. Wer sich zum Beispiel für den aktuellen Top-Hit
   "Where is the love?" begeistert, schickt eine SMS mit dem Text 100297 an die 7464
   oder gibt diese Nummer per Handytastatur beim Sprachserver ein - schon wird das
   gewünschte SoundLogo für die eigene Rufnummer bereitgestellt. Über den Sprachserver
   oder das Internet können bestimmte SoundLogos vor der Bestellung auch angehört werden.
   Im Jahresverlauf wird T-Mobile das Inhalteangebot erweitern und zusätzliche
   Funktionalitäten wie gruppenspezifische SoundLogos anbieten.

        Für die Nutzung von SoundLogo werden monatlich 0,99 Euro berechnet. In der
   Einführungsphase bis zum 30. April 2004 entfällt dieser Preis. Für die Bereitstellung
   eines SoundLogos werden jeweils einmalig 1,99 Euro berechnet. Für den Anrufer ist
   SoundLogo selbstverständlich kostenlos.

>> URL zum Artikel: http://www.t-mobile.de/soundlogo/
>> URL zum Artikel: http://www.t-zones.de/



7. T-Com: Telefonnetz soll auf das Internet umgestellt werden

        Die Festnetzsparte der Deutschen Telekom T-Com will ihr Telefonnetz
   in den kommenden Jahren komplett auf Internet-Technologie umstellen. Das
   sagte T-Com-Bereichsvorstand Roland Kittel der Zeitschrift Technology Review
   in der aktuellen Ausgabe 02/04. Ein genauer Zeitplan liege noch nicht vor,
   die Umstellung solle aber deutlich vor dem Jahr 2020 abgeschlossen sein.
   Marktforscher erwarten, dass bis zu diesem Zeitpunkt, jeglicher Telefonverkehr
   in Europa über das Internet abgewickelt werden dürfte.

        Zur Begründung für den Umstieg sagte Kittel, er ermögliche "eine günstigere
   Produktion". Hintergrund ist die Tatsache, dass bei Internet-Telefonie Leitungen
   nur so stark belastet werden, wie sie tatsächlich genutzt werden, weil sie nicht
   mehr exklusiv zwischen zwei Gesprächspartner geschaltet werden müssen. Zudem
   benötigt die erforderliche Netztechnik aus dem Computer-Bereich wenig Platz und
   Strom und dürfte mittelfristig auch in der Anschaffung billiger sein. Hinzu kommt
   die Möglichkeit, Sprache nahtlos mit anderen Datendiensten zu verzahnen.

        Bei der Internet-Telefonie neuen Typs erhalten die Kunden eine gewöhnliche
   Festnetz-Rufnummer, können jedes normale Telefon auf der Welt anwählen und sind
   selbst ebenfalls wie mit einem herkömmlichen Telefon erreichbar. Erste Dienste
   dieser Art für Privatkunden sind in Deutschland bereits auf dem Markt. T-Com
   dagegen will noch abwarten: "Es macht für uns technisch keinen Sinn, das jetzt
   anzubieten. Wir hätten Investitionen, mit denen wir keinen Qualitäts- oder
   Preisvorteil erreichen würden", sagte Kittel.

>> URL zum Artikel: http://tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> URL zum Artikel: http://www.technology-review.de/



8. RegTP: Virtuelles Ortsnetz bekommt Vorwahl "032"

        Nach einem Entwurf derRegulierungsbehörde für Telekommunikation
   und Post (RegTP), sollen Internet-Telefonnummern mit der neuen Vorwahl
   032 beginnen, gefolgt von neun weiteren Ziffern, schreibt das Technologie-
   magazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 02/04.

        Auf Deutschland könnte eine Welle von neuartigen Angeboten für
   Internet-Telefonie zukommen: Die RegTP hat eine Anhörung gestartet mit
   dem Ziel, Regeln für die Vergabe von Festnetz-Telefonnummern an Internet-
   Anbieter festzulegen. Bei der Internet-Telefonie neuen Typs erhalten die
   Kunden von ihrem Internet-Provider eine gewöhnliche Festnetz-Rufnummer,
   können jedes normale Telefon auf der Welt anwählen und sind selbst ebenfalls
   wie mit einem herkömmlichen Telefon erreichbar.

        Telefonnummern können derzeit in Deutschland nur an solche Internet-
   Anbieter vergeben werden, die zugleich eine örtliche Netzinfrastruktur
   aufgebaut oder von der Telekom gemietet haben. Deren Kunden bekommen bislang
   Telefonnummern, die statt mit 032 mit der Vorwahl des Ortsnetzes ihres
   Wohnortes beginnen. Fällt die Beschränkung weg, könnten Provider mit wenig
   eigener Infrastruktur über das Internet Telefondienste anbieten, die denen
   der Deutschen Telekom weitgehend gleichkommen.

        Bislang ist offen, wann die neuen Regeln in Kraft treten. Bei der RegTP
   geht man von einem Start noch in diesem Jahr aus. Branchenbeobachter verweisen
   aber darauf, dass möglicherweise von interessierter Seite versucht werden könnte,
   die Einführung zu verzögern.

>> URL zum Artikel: http://tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> URL zum Artikel: http://www.technology-review.de/
>> URL zum Artikel: http://www.regtp.de/



9. T-Mobile: UMTS-Netz klammheimlich für Endkunden geöffnet

        T-Mobile schaltete Mitte Januar schrittweise die SIM-Karten seiner Kunden
   für UMTS frei. Ein erstes Test-Telefonat mit einer regulären GSM-SIM-Karte über
   das UMTS-Netz von T-Mobile ist dem Telekommunikations-Magazin "connect" bereits
   am 15.1. gelungen. Damit ist UMTS bei T-Mobile in Deutschland erstmals für
   Endkunden verfügbar wird. Einzige Voraussetzung für die Nutzung des neuen Netzes:
   Der Kunde muss über eines der neuen UMTS-fähigen Handys verfügen. Die Verfügbarkeit
   solcher Geräte ist inzwischen gegeben: Für 609 Euro kann bereits das Nokia-Modell
   7650 im Onlineshop des Herstellers beziehen.

        Branchen-Insider hatten den 15. Januar laut "connect" als inoffiziellen
   Starttermin für T-Mobile schon seit längerer Zeit diskutiert. Die Taktik von
   T-Mobile ist clever, denn mit diesem Schachzug entfällt mit einem Schlag der
   Termin- und Erwartungsdruck. T-Mobile ist der erste Betreiber, der sein Netz
   freischaltet, und trotzdem wird die Netzauslastung zunächst sehr gering sein, da
   nur sehr wenige Kunden über UMTS-Geräte verfügen. Auf der anderen Seite sammelt
   T-Mobile so Pluspunkte bei Analysten und Medien: Der Netzbetreiber hat klar
   seinen Anspruch auf die Innovations-Führerschaft auf dem Markt unterstrichen.
   Der Start von Vodafone im Dezember ermöglichte nur ausgewählten Feldtest-Kunden
   die Netznutzung, während bei T-Mobile künftig jeder Kunde mit geeignetem Handy
   UMTS nutzen kann.

        Neue Tarife hat T-Mobile bislang nicht bekannt gegeben, so dass Kunden
   davon ausgehen können, dass ihr gültiger GSM-Tarif auch für UMTS gilt.

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10. T-Mobile & Vodafone: neue Minuten-Pakete ohne Grundgebühr

        Deutschlands grösster Mobilfunkanbieter T-Mobile will mit der Einführung
   neuer Tarife seine Preisstruktur vereinfachen. Ab sofort können die Kunden
   Minuten-Pakete zu festgesetzten Preisen kaufen, teilte die Tochter der
   Deutschen Telekom mit. Grundgebühren für die so genannten Relax-Tarife fallen
   nicht an.

        Die Tarif-Pakete reichen von 50 Minuten bis 500 Minuten. Je Paket werden
   15 bis 100 Euro monatlich berechnet. Die bisherigen Telly-Tarife sollen weiterhin
   bestehen blieben. Bis Ende Juni könnte die alten Kunden ohne zusätzliche Kosten
   zu Relax wechseln.

        T-Mobile-Vorstand Timotheus Höttges verspricht sich von den neuen Gebühren
   weitere Wachstum. "Der Mobilfunkmarkt bietet noch jede Menge Potenzial für weitere
   Umsatzwachstum, beispielsweise durch eine intensive Nutzung der mobilen Kommunikation",
   sagte er.

        Auch der zweitgrösste Mobilfunkanbieter in Deutschland, Vodafone Group, will
   auf die Tarifoffensive des Konkurrenten T-Mobile reagieren. Bereits probeweise habe
   Vodafone in Deutschland zum Weihnachtsgeschäft mit "Sun Special" einen Tarif
   eingeführt, bei dem keine Grundgebühren anfallen und bei dem bei einem
   Mindestumsatz von 14,95 Euro Sondertarife gelten. "Die Reaktion der Kunden war
   bisher sehr gut", sagte ein Vodafone-Sprecher der Tageszeitung "Die Welt".

        "Auf Grund dieser Erfahrung werden wir den eingeschlagenen Weg weitergehen."
   Inzwischen sei das Angebot bis zum 31. März verlängert worden. Daneben bietet
   Vodafone seinen Kunden ab sofort ein Angebot mit dem Namen "Happy Wochenende" an.
   Für zusätzlich fünf Euro können so an Samstagen und Sonntagen 1.000 Minuten im
   Monat vertelefoniert werden.

        Branchenexperten rechnen laut "Die Welt" damit, dass die Nummer drei, E-Plus,
   neben ihrem bereits vor vier Jahren eingeführten Tarifmodell mit Minutenkontingenten
   weitere ähnliche Modelle anbieten könnte. Vorrangig werden hier Modelle mit
   günstigen Gesprächen ins Festnetz erwartet. Derweil sieht die Nummer vier, o2,
   nach eigenen Angaben derzeit "keinen akuten Handlungsbedarf".

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11. AS-Telekom: Sonntags kostenlos ins Festnetz telefonieren

        Der Anbieter AS-Telekom aus München veränderte im Januar seine
   Preselection-Angebote.

        Die beiden Vario-Tarife (für den Analog- bzw. ISDN-Anschluss) blieben
   preislich zwar unverändert, allerdings kann man - vorerst bis 31. März 2004
   befristet - an allen Sonntagen beliebig lang in die deutschen Festnetzee
   telefonieren - gratis.

        Das Praktische: Die Preselection bei AS-Telekom bedarf keiner zusätzlichen,
   monatlichen, Grundgebühr (wie z.B. beim xxl-Tarif der Deutschen Telekom).
   Zudem liegen die Gesprächspreise bei nationalen Orts- und Ferngespräche stets
   exakt 30% unter den Preisen des vergleichbaren Telekom-Tarifes (analog bzw. ISDN).
   Die Mobilfunk- bzw. Auslandstarife liegen mit 20% Rabatt auch noch auf einem
   fairen Niveau - auch wenn hier mittels Call-by-Call noch deutlich mehr gespart
   werden kann.

        Der Business-Tarif wurde preislich etwas vergünstigt. Statt 4,05 Ct/Min.
   zur Hauptzeit (Ferngespräche) zahlt man ab sofort nur noch 3,82 Ct/Min. -
   Und die D-Netze können bereits für 21,45 (statt wie bislang für 21,91 Ct/Min.)
   erreicht werden.

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