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tele-fon.de Newsletter 09/2005
Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt
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Aktuell:  FonTipp: 1.700 - PDF/XLS: 3.31 - webLCR: 3.00.309


Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Während im DSL-Bereich die beiden Konzerne freenet (u.a. über
ihre Tochtergesellschaft Strato) und United Internet (u.a. mit
1&1 und GMX) um neue Kunden buhlen, und echte DSL-Flatrates
bereits ab EUR 4,99/Monat anbieten, bewegt sich auch der
Mobilfunkmarkt wieder.

Nach Simyo und Tchibo legt nun auch debitel mit einem
preiswerten Mobilfunktarif nach. Auch o2 möchte im Marktsegmet
um Wenigtelefonierer mithalten und führt dazu einen neuen
Prepaid-Tarif ein.

Auch im Bereich der Telefonauskunft tut sich einiges. Mittlerweile
sind bereits Telefonauskünfte ab 29 Cent pro Minute zu haben.

Dies und vieles mehr erwartet Sie im aktuellen Newsletter.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen der tele-fon.de News.

Sollten Sie Fragen,  Hinweise, Kritiken oder Lob für uns/unsere
Dienstleistungen haben, können Sie diese gerne an
info@tele-fon.de richten.

Ihr tele-fon.de Team


Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt

   1. 1&1: City-Flat-Preis um 28% gesenkt / jetzt nur noch EUR 4,99/Monat
   2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen
   3. Strato: City-Flatrate in 25 weiteren Städten für EUR 4,99 möglich
   4. Varetis: Billigste Telefonauskunft für 29 Cent pro Minute
   5. Sperr-Notruf: 116 116 nach wenigen Wochen Betrieb bereits insolvent
   6. debitel: Neues Prepaid-Angebot kontert Simyo-Tarif
   7. mobilcom & freenet: Aktionäre stimmen der Fusion zu
   8. VIVA: Einstieg ins Mobilfunkgeschäft / Kooperation mit E-Plus
   9. o2: LOOP Alltime soll Simyo & Co. trotzen - hat aber einen Haken
  10. T-Mobile Austria: Übernahme von tele.ring für 1,3 Mrd Euro
  11. BNetzA: Absenkung der Einmalkosten von TAL und Line-Sharing
  12. Studie: Gefahr und Chance von VoIP für Deutschland



1. 1&1: City-Flat-Preis um 28% gesenkt / jetzt nur noch EUR 4,99/Monat

        Bei 1&1 sinken die Preise für die DSL-Flatrate in den
   22 Städten Berlin, Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Dresden, Essen,
   Flensburg, Freiburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg,
   Hannover, Karlsruhe, Kerpen, Kiel, Köln, Leverkusen, Lübeck,
   Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart ab sofort von
   bislang EUR 6,99/Monat auf nur noch EUR 4,99/Monat.

       Mit der Preissenkung für Neu- wie auch Bestandskunden um
   über 28% reagiert 1&1 auf diverse Angebote (z.B. von Strato)
   die bereits seit längerer Zeit diesen neuen Kampfreis für eine
   DSL-Flatrate anbieten. - Allerdings wird hier eine zumeist
   schlechtere Hardware angeboten und der Anschlusspreis für DSL
   liegt rund 2 Euro höher als bei 1&1. - Das neue Angebot der
   United Internet Tochter ist somit erneut ein Meilenstein bei
   den DSL-Angeboten.

        Für Kunden, die von einem Mitbewerber zu 1&1 wechseln wollen,
    versüßt der Anbieter nun den Umstieg abermals. In den ersten drei
   Monaten erhält man die Flatrate kostenlos. Erst ab dem vierten
   Monat werden dafür die entsprechenden Kosten berechnet.
   Das Angebot gilt bis auf Weiteres.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/1und1/?id=NL64
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/1und1/anmeldung/?id=NL64



2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen

        Auch im vergangenen Monat gab es wieder zahlreiche Änderungen
   der Festnetztarife im In- und Ausland.

        Die tagesaktuellen Änderungen werden jeweils auf
   unserer Homepage www.tele-fon.de veröffentlicht. Ausserdem
   erhalten Sie über das kostenlose Windows-Programm FonTipp -
   ebenfalls stets aktuell - die günstigsten Tarife.
   Voll automatisch und natürlich kostenlos auf Ihren PC geladen.

        Wenn Sie lieber die eMail als Kommunikationsmedium vorziehen,
   dann empfehlen wir Ihnen unsere dialNOW Tarifliste. Hier erhalten
   Sie täglich, um kurz nach Mitternacht, die jeweils aktuellsten
   Inlandstarife übersichtlich in einer einfach zu verstehenden Tabelle.
   Probieren Sie es einfach aus. - Sie werden diesen Service schnell lieben.

        PS: Wenn Sie auch beim Surfen sparen wollen, laden Sie
   sich einfach das kostenlose Programm webLCR herunter. Das Programm
   wählt Sie stets zum günstigsten Internet-by-Call-Anbieter ins Internet,
   wenn Sie sich per Modem oder ISDN einwählen. Mit 3 Klicks ist das
   Programm installiert und startklar!

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/
>> URL zum Artikel: http://www.FonTipp.de/
>> URL zum Artikel: http://www.dialNOW.de/
>> URL zum Artikel: http://www.webLCR.de/



3. Strato: City-Flatrate in 25 weiteren Städten für EUR 4,99 möglich

        Während 1&1 die City-Flatrate in 22 Städten ab sofort für
   EUR 4,99/Monat anbietet legt auch Strato nach und bietet ab
   sofort die "FlatrateCity" in 50 statt wie bislang 25 Orten an -
   ebenfalls zum Preis von EUR 4,99/Monat. Der Flatrate-Preis gilt
   dabei, wie bei 1&1 auch, für alle Anschlussgeschwindigkeiten
   (1, 2 oder 6 Mbit/s).

        Die FlatrateCity ist nun in folgenden 50 Städten verfügbar:
   Aachen, Augsburg, Bad Homburg, Berlin, Bochum, Bonn, Braunschweig,
   Bremen, Chemnitz, Dessau, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt,
   Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Gelsenkirchen, Greifswald,
   Halle/Saale, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kerpen, Kiel, Köln,
   Krefeld, Leipzig, Leverkusen, Lübeck, Magdeburg, Mannheim,
   Mönchengladbach, Mülheim (an der Ruhr), München, Münster,
   Neumünster, Norderstedt, Nürnberg, Oberhausen, Osnabrück,
   Offenbach, Paderborn, Potsdam, Recklinghausen, Rostock, Stralsund,
   Stuttgart und Wiesbaden.

        Das Angebot gilt für alle DSL-Neueinsteiger und T-DSL Wechsler,
   die sich für einen Strato MAXXI-DSL Netzanschluss mit echter Flatrate
   entscheiden und in einer der 50 oben genannten Städte wohnen - DSL-
   Verfügbarkeit vorausgesetzt. Neu hinzugekommen sind zum Beispiel die
   Städte Rostock, Münster, Halle/Saale, Aachen und Chemnitz, aber auch
   kleinere Städte wie Greifswald, Offenbach, Neumünster, Dessau und
   Bad Homburg.

        Bestandskunden, die in einer der 50 Städte wohnen, können ab
   sofort zu ihrem nächsten Abrechnungszeitraum in die FlatrateCity
   wechseln (bei erneutem Beginn der Vertragslaufzeit).

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/strato/?id=NL64
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/strato/anmeldung/?id=NL64



4. Varetis: Billigste Telefonauskunft für 29 Cent pro Minute

        Ab sofort kann man Leistungen der Telefonauskunft bereits
   für 29 Cent pro Minute erhalten. Unter der Rufnummer 11 88 6
   startet Deutschlands derzeit billigste Telefonauskunft. -
   Erst vor wenigen Tagen senkte der Anbieter 11 8 93 die Kosten
   für eine Anrufminute von 48 auf 43,10 Ct/Min. und übernahm damit
   den preislichen Spitzenplatz der Telefonauskunftsdienste.

        Am 18. August 2005 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA)
   entschieden, dass die Deutsche Telekom statt insgesamt 49 Millionen
   Euro jährlich nun nur noch 0,8 Millionen Euro von allen Auskunfts-
   anbietern für die Überlassung der Daten berechnen darf.
   Die Varetis AG reagierte auf diese Kostenreduktion und bietet ihren
   Kunden unter 11 88 6 nun eine Auskunft für preiswerte 29 Cent pro
   Minute. Der Preis liegt sogar noch unter dem bis 1997 geltenden
   staatlich subventioniertem Auskunftspreis von 60 Pfennig. Die
   derzeitigen Marktführer telegate und Deutsche Telekom berechnen
   gut das Vierfache, nämlich 119 Cent für die erste Minute.

        "Endlich ist der deutsche Auskunftsmarkt vollständig reguliert.
   Wir haben fast zehn Jahre dafür gekämpft", sagt Dr. Klaus Harisch.
   Er weiß, wovon er spricht: Im August 1996 gründete er die Auskunft
   telegate, seit Januar 2004 ist er Vorstandschef der Varetis AG.
   Günstig kann die 11 88 6-Auskunft allerdings nur sein, weil sie auf
   einem vollautomatischen Sprachsystem basiert. Dieses ist zurzeit
   weltweit einmalig: Es gibt in brillanter Sprachqualität Auskunft,
   ohne Silben zu verschlucken oder künstlich zu klingen. "Es gibt
   keine Wartezeiten, und kein Call Center-Mitarbeiter kann versuchen,
   das Gespräch unnötig in die Länge zu ziehen", sagt Harisch.
   "Der niedrige Preis wird viele Kunden überzeugen." Über die neue
   Billigauskunft 11 88 6 lassen sich rund 30 Millionen private und
   gewerbliche Telefonnummern und Adressen in ganz Deutschland abfragen.

        Die Rufnummer 11 88 6 ist sowohl aus dem Festnetz der Deutschen
   Telekom als auch aus allen deutschen Mobilfunknetzen erreichbar.
   Seit Oktober 2004 bietet Varetis unter dem Namen GoYellow auch
   ein Internet-Branchenbuch an.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/telekom/
>> URL zum Artikel: http://www.varetis.de/
>> URL zum Artikel: http://www.bundesnetzagentur.de/



5. Sperr-Notruf: 116 116 nach wenigen Wochen Betrieb bereits insolvent

        Der Karten-Notruf, der unter der einheitlichen Telefonnummer
   116 116 seit 1. Juli 2005 erreichbar ist, ist bereits wenige Wochen
   später insolvent. Bereits am 29. Juli wurde beim zuständigen
   Amtsgericht in Frankfurt der Insolvenzantrag gestellt, "um nicht in
   den Verdacht einer Insolvenzverschleppung zu geraten", so Michael
   Denck, Geschäftsführer der Sperr-Notruf 116 116 GmbH.

        Trotz Insolvenz kann man über die Rufnummer 116 116 unverändert
   kostenlos EC-, und Kreditkarten sperren lassen. "Die Verhandlungen mit
   den Finanziers der 1,5 Millionen teuren Infrastruktur ziehen sich hin",
   begründete Denck den Schritt zur Insolvenz. "Der operative Betrieb ist
   nicht betroffen", führt Denck weiter aus.

        Im Juli wurden rund 50.000 Anrufe gezählt wobei sich rund 20.000
   Gespräche mit der Sperrung von Karten befassten. Die restlichen 30.000
   Anrufe dienten vielmehr der Information und Erklärung wie der
   Sperr-Dienst funktioniere.

        Momentan können über die Sperr-Rufnummer lediglich Karten von
   Sparkassen und Volks- bzw. Raiffeisenbanken sowie Kreditkarten von
   American-Express gesperrt werden. Weitere Banken wie auch Krankenkassen
   sollen folgen.

>> URL zum Artikel: http://www.sperr-notruf.de/



6. debitel: Neues Prepaid-Angebot kontert Simyo-Tarif

        Mobil telefonieren zu einem Einheitspreis (deutsches
   Fest- und Mobilfunknetze) von 19 Ct/Min. bietet seit 22. August
   auch debitel unter der Bezeichnung "debitel-light". Dabei zahlt
   der Benutzer, ebenso wie z.B. bei Simyo, keine Grundgebühr, keinen
   Mindestumsatz oder sonstige regelmässigen Kosten. Auch eine
   Vertragslaufzeit gibt es bei diesem Prepaid-Angebot nicht. Bezahlt
   wird nur, was vertelefoniert wird. Auch die SMS-Kosten liegen mit
   14 Cent pro Stück auf dem gleichen Preisniveau wie bei Simyo.

        Auch eine kostenlose Mailbox sowie der kostenfreie Einzel-
   verbindungsnachweis sind bei debitel-light bereits inklusive.
   Telefoniert wird, wie bei Simyo auch, technisch ausschliesslich
   über das E-Plus-Netz. Insofern hat man beim debitel-light-Angebot
   keinen Vorteil in Sachen Netzverfügbarkeit.

        In einem unterscheiden sich die beiden Angebote jedoch. Während
   man Simyo derzeit ausschliesslich über das Internet kaufen und
   aufladen kann, will debitel ab 22. August das neue Prepaid-Angebot
   auch bei z.B. bei Mediamarkt und Saturn sowie zusätzlich auch im
   Internet anbieten. Schneller kommt man durch die Angebote in den
   Elektromärkten jedoch nicht unbedingt an die SIM-Karten, denn die
   SIM-Pakete beinhalten lediglich die Rufnummer - nicht jedoch die
   eigentliche SIM-Karte. Nach der Anmeldung, die innerhalb von
   maximal 48 Stunden erfolgt, erhält man die SIM-Karte und kann erst
   dann lostelefonieren.

        Die debitel-light-Karte kostet 19,95 Euro und beinhaltete bei
   Kauf bereits 52 Gesprächsminuten, die abtelefoniert werden können.
   Dies entspricht einem einmaligen Startguthaben von 9,88 Euro. Ein
   subventioniertes Handy, wie bei den meisten Vertrags-Tarifen, ist
   nicht enthalten.

        Möchte man die Prepaid-Karte wieder aufladen, so kann man dies
   direkt über das Internet oder auch per Telefon über eine 0900er-
   Rufnummer erledigen. Bezahlt wird dabei per Kreditkarte, Lastschrift
   oder über die Festnetzrechnung.

        Bequem ist auch die automatische Aufladung, bei der wöchentlich,
   monatlich oder bei Unterschreiten eines Mindestguthabens automatisch
   ein vereinbarter Betrag aufgeladen wird. Ausserdem erhalten debitel-
   light-Kunden bei jeder Direkt-Aufladung und jeder automatischen
   Aufladung einen Treue-Bonus von 2 % des Aufladebetrags. Allerdings gibt
   es die Gutschrift dafür erst ein Jahr später bei der Aufladung.

>> URL zum Artikel: http://www.debitel-light.de/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/simyo/



7. mobilcom & freenet: Aktionäre stimmen der Fusion zu

        Die Hauptversammlungen der mobilcom AG und freenet AG haben
   am 25. August der von den Vorständen vorgeschlagenen Verschmelzung
   mit großer Mehrheit zugestimmt. Darüber hinaus haben die Aktionäre
   von mobilcom die Bestellung des besonderen Vertreters, für die sich
   die ordentliche Hauptversammlung im April 2005 ausgesprochen hatte,
   widerrufen. Zuvor hatte der besondere Vertreter einen Zwischenbericht
   über die Prüfung möglicher Ansprüche gegen France Télécom vorgelegt.

        Grenz: mobilcom-freenet wächst in eine neue Dimension "Wir haben
   in den zurückliegenden drei Jahren einen Kraftakt geleistet und den
   krisengeschüttelten, insolvenzbedrohten Mobilfunkanbieter als einen
   führenden und ertragsstarken Anbieter im Telekommunikationsmarkt
   positioniert", so mobilcom-Vorstandsvorsitzender Dr. Thorsten Grenz.
   Mit der vorgesehenen Verschmelzung würden Ressourcen und Potenziale
   "unter einem Dach" zusammengeführt. "Mit der Einigung auf die von uns
   initiierte Verschmelzung von mobilcom mit unserer Tochtergesellschaft
   freenet wächst das Unternehmen in eine neue Dimension", so Grenz.
   Die Marktposition verbessere sich, weil mobilcom-freenet zum einzigen
   nationalen Komplettanbieter neben der Deutschen Telekom werde.

        Darüber hinaus eröffne die Konzentration von Cash-Flow und freien
   Ressourcen zusätzlichen Handlungsspielraum. Zusätzlich erwarte er durch
   Kostensynergien ein erhöhtes Ertragspotenzial. Außerdem werde die
   Verrechnung der vorhandenen Verlustvorträge mit den Gewinnen des
   Festnetz-Geschäfts das Nettoergebnis deutlich erhöhen.

        Der Kunde der Zukunft wähle den Telekommunikationspartner, der
   Qualität und Kosten für sämtliche gewünschte Anwendungen optimiere.
   "Kunden interessieren sich für Lösungen - ganz unabhängig von der
   Trägertechnologie", erklärte Grenz. Dies werde das neue Unternehmen als
   Komplettanbieter bereitstellen - mit einem Ansprechpartner für Service
   und Beratung, einer einzigen Rechnung und voller Kostentransparenz. Das
   erhöhe die Kundenbindung und schaffe Mehrwert für Kunden und Aktionäre.
   "Mit der Zustimmung zur Verschmelzung ist für mich ein ganz wesentlicher
   Meilenstein erreicht", sagte der Vorstandsvorsitzende, der das Unternehmen
   Ende August verliess. Er sei überzeugt, dass das neue Management-Team das
   Vertrauen der Investoren, Kunden und Mitarbeiter verdiene.

        Für je eine freenet.de-Aktie sollen 1,15 Aktien der neuen Gesellschaft und
   für je eine mobilcom-Aktie soll eine Aktie des neuen Unternehmens gewährt
   werden. Die neue Gesellschaft wird ihren Sitz in Büdelsdorf,
   Schleswig-Holstein, haben.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/mobilcom/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/freenet/



8. VIVA: Einstieg ins Mobilfunkgeschäft / Kooperation mit E-Plus

        Der Musiksender VIVA, mittlerweile zu MTV Networks gehörend,
   will ab Herbst ins Mobilfunkgeschäft einsteigen. Das teilten VIVA und
   der Vertragspartner E-Plus mit.

        Der Musiksender wird bei der Zusammenarbeit den Vertrieb wie
   auch die Vermarktung übernehmen und E-Plus werde den Kundendienst
   wie auch das Netz stellen. Bereits in den letzten Monaten brachte
   E-Plus zwei eigene Marken auf den Markt. Während sich Simyo an
   Wenigtelefonierer richtet, lohnt sich Base vorwiegend für
   Vieltelefonierer. - Mit der VIVA-Kooperation verspricht sich der
   drittgrösste deutsche Mobilfunkanbieter einen besseren Zugang zur
   jugendlichen Zielgruppe.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/eplus/
>> URL zum Artikel: http://www.viva.tv/



9. o2: LOOP Alltime soll Simyo & Co. trotzen - hat aber einen Haken

        o2 Germany startet ab sofort eine neue Kampagne für das
   Prepaid-Produkt o2 LOOP; diese läuft bis zum 14. November 2005.
   Das Besondere der Kampagne bildet die Tarifoption "LOOP Alltime":
   Sie ermöglicht bei einmaliger Aufladung des o2 LOOP-Kontos mit
   mindestens 30 Euro Telefonate für nur 19 Cent pro Minute rund um
   die Uhr und in alle deutschen Netze für einen Monat. Im Mittelpunkt
   der Kampagne stehen o2 LOOP-Pakete mit hochwertigen Handys mit
   Farbdisplay und zusätzlich monatlich 10 Frei-SMS für 1 Jahr.

        o2 LOOP Neu- und Wechselkunden können mit der Tarif-Option
   "LOOP Alltime" für 39 Cent pro Minute rund um die Uhr in alle
   deutschen Netze telefonieren. Lädt der Kunde sein o2 LOOP-Konto
   mit mindestens 30 Euro auf, telefoniert er einen Monat lang für
   nur 19 Cent pro Minute rund um die Uhr in alle deutschen Netze.
   Zwei Tage vor Ablauf des Monats erhält er eine kostenlose SMS,
   die ihn darauf hinweist, dass die Vergünstigung in zwei Tagen
   abläuft. Lädt der Kunde erneut 30 Euro oder mehr auf, kann er
   wiederum einen Monat lang für 19 Cent pro Minute deutschlandweit
   telefonieren. Ansonsten gilt automatisch der reguläre Preis von
   39 Cent pro Minute. - Im Gegensatz zu z.B. Simyo oder debitel-light
   ist das o2-Angebot jedoch wenig interessant. Bei Simyo und auch
   bei debitel-light erhält man den vergünstigten Preis (19 Cent pro
   Minute) immer - gleichgültig um welchen Betrag die Prepaid-Karte
   aufgeladen wird.

      Jeder Kunde, der im Aktionszeitraum ein o2 LOOP-Paket inkl.
   Endgerät kauft, erhält ein Startguthaben im Wert von 10 Euro und
   10 Frei-SMS monatlich für ein Jahr im Wert von bis zu 22,80 Euro.
   Das ergibt einen Gesamtbenefit von bis zu 32,80 Euro. Im Fokus der
   Kampagne stehen die Endgeräte Nokia 6020 für 149,99 Euro sowie für
   das Motorola V220 für 99,99 Euro.

        Neben "LOOP Alltime" gibt es noch zwei weitere wählbare
   Tarifoptionen: Mit der Option "LOOP Classic" können o2 LOOP-Kunden
   bereits ab 7 Cent pro Minute vom Handy ins deutsche Festnetz
   telefonieren. Die Tarifoption "LOOP Mobile" ermöglicht Gespräche von
   29 bis maximal 39 Cent pro Minute in alle deutschen Mobilfunknetze.

        Das Angebot gilt nur bis zum 14. November 2005 beim Kauf eines
   o2 LOOP-Pakets inklusive Handy, das von der Aktion erfasst wird
   oder einer o2 LOOP-Card. Die Frei-SMS verfallen bei Nichtnutzung
   jeweils nach einem Monat.

>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/
>> URL zum Artikel: http://www.tele-fon.de/anbieter/simyo/



10. T-Mobile Austria: Übernahme von tele.ring für 1,3 Mrd Euro

        Die österreichische Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile Austria,
   wird den Mitbewerber tele.ring Anfang 2006 vollständig übernehmen.
   Dies gab T-Mobile in New York bekannt, nachdem ein entsprechender
   Vertrag mit dem bisherigen Eigentümer Alltel unterzeichnet wurde.

        Der Kaufpreis soll bei 1,3 Milliarden Euro liegen - damit  wäre die
   Übernahme nach dem Kauf des US-amerikanischen Mobilfunkers
   Voicestream (heute T-Mobile USA) die grösste Akquisition der Deutschen
   Telekom der letzten fünf Jahre.

        Durch die Übernahme der Nummer vier in Österreich positioniert
   sich T-Mobile auf Platz zwei, hinter Mobilkom Austria (A1). Während A1
   rund 3,3 Millionen Vertragskunden hält, kämen T-Mobile Austria und
   tele.ring auf rund 3 Millionen Vertragskunden.
   Der drittgrösste Mobilfunkbetreiber One begrüsste indes die Übernahme
   der Nummer vier durch T-Mobile.

        Nach Medienberichten will T-Mobile zumindest einen Teil des tele.ring-
   Netzes an den österreichischen Marktführer A1 verkaufen. Ob der
   Markennamen tele.ring jedoch bestehen bleibt, steht bislang nicht fest.

>> URL zum Artikel: http://www.t-mobile.at/
>> URL zum Artikel: http://www.telering.at/
>> URL zum Artikel: http://www.mobilkomaustria.at/



11. BNetzA: Absenkung der Einmalkosten von TAL und Line-Sharing

        Die Bundesnetzagentur (BNetzA), früher Regulierungsbehörde
   für Telekommunikation und Post (RegTP), hat in zwei wichtigen
   Entgeltentscheidungen für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung
   (TAL), der sog. "letzten Meile", die Preise gesenkt.

        Mit der ersten Entscheidung wurden neue einmalige Bereitstellungs-
   und Kündigungsentgelte rückwirkend ab dem 1. Juli 2005 genehmigt.
   Für die einfache Übernahme einer Kupferdoppelader Zweidraht ohne
   Schaltarbeiten beim Endkunden ist ein Bereitstellungsentgelt in Höhe
   von 43,10 Euro genehmigt worden. Dieser Preis liegt um ca. 10 Prozent
   unter dem bisher genehmigten Entgelt. Bei Neuschaltungen belaufen sich
   die Preissenkungen sogar auf bis zu 32 Prozent.

        Auch die Kündigungsentgelte haben sich gegenüber den alten Tarifen
   bei den meisten Zugangsvarianten erheblich verringert. Für die Kündigung
   der einfachen Kupferdoppelader Zweidraht mit gleichzeitigem Wechsel zu
   einem anderen Wettbewerber bzw. Rückkehr zur Deutschen Telekom AG,
   müssen die Wettbewerber künftig 71 Prozent weniger zahlen, jetzt
   5,80 Euro statt bisher 19,95 Euro. Ohne einen gleichzeitigen Wechsel
   des Endkunden verringert sich das Kündigungsentgelt um 21 Prozent von
   36,65 Euro auf 29,10 Euro.

        Die betreffenden Entgelte sind einmalig - neben den monatlichen
   Mietpreisen - von den Wettbewerbsunternehmen bei der Anmietung bzw.
   im Falle der Rückgabe der TAL an die Deutsche Telekom zu zahlen.

        Die zweite Entscheidung hat die Entgelte für den gemeinsamen Zugang
   zur TAL, das sog. "Line-Sharing", zum Gegenstand. Beim "Line-Sharing"
   wird die TAL nach Frequenzbändern in einen niederen und einen höheren
   Frequenzbereich unterteilt. Damit kann z.B. der untere Frequenzbereich
   von der Telekom weiter für Sprachübertragung und der obere Frequenzbereich
   von einem Wettbewerber für Datenübertragung (typischerweise für schnelle
   Internetzugänge auf Basis der DSL-Technologie) genutzt werden.

        Für die Gewährung des Zugangs zum hochbitratigen Teil der TAL ist
   seit dem 1. Juli 2005 ein monatlicher Überlassungspreis von 2,31 Euro
   festgelegt worden. Das sind knapp 5 Prozent weniger als bislang genehmigt
   und von der Deutschen Telekom wieder beantragt worden war.

        Die einmaligen Bereitstellungsentgelte und das Kündigungsentgelt
   für das Line-Sharing sind ebenfalls abgesenkt worden. Die bisherigen
   Tarife für die Übernahme und Neuschaltung wurden hier um bis zu 17 Prozent
   reduziert. Für die einfache Übernahme muss ein Wettbewerber künftig
   51,43 Euro statt bisher 60,82 Euro zahlen.

        Die Kündigung wurde erstmals auch beim Line-Sharing - wie bei der
   Teilnehmeranschlussleitung - danach differenziert, ob eine gleichzeitige
   Umschaltung des Endkunden erfolgt oder nicht. Das Entgelt für den Fall der
   gleichzeitigen Umschaltung liegt jetzt bei 10,48 Euro und damit um
   83 Prozent niedriger, der Tarif für die Variante ohne gleichzeitige
   Umschaltung beträgt jetzt 51,22 Euro und entspricht einer Absenkung
   um 19 Prozent.

        "Die deutschen Entgelte nehmen damit auch im europäischen Vergleich
   eine sehr gute Position ein und gehören damit zu den Günstigen innerhalb
   der EU-Staaten. Die Preise für den Zugang zum hochbitratigen Teil der
   Teilnehmeranschlussleitung liegen dabei unter den Entgelten in Frankreich,
   wo sich Line-Sharing bereits als überaus erfolgreiches Geschäftsmodell
   erwiesen hat" erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur
   (ehemals RegTP). "Mit den heutigen Entscheidungen werden Effizienz-
   steigerungen berücksichtigt, die notwendigen Kosten anerkannt und die
   Voraussetzungen für positive Impulse des Wettbewerbs im Breitbandmarkt
   geschaffen. Die Rahmenbedingungen sind klar. Jetzt sind die Unternehmen
   gefordert, diese für zusätzliche Investitionen zu nutzen und damit die
   Verbreitung der Breitbandanschlüsse in Deutschland zu beschleunigen",
   sagte Kurth.

        Um allen Marktteilnehmern Planungssicherheit zu gewährleisten, sind
   sämtliche Entgelte für zwei Jahre, also bis Ende Juni 2007, genehmigt worden.


        Zwischenzeitlich gibt es schon eine erste Stellungnahme von
   Telefónica, einem der grössten Mitbewerber der Deutschen Telekom.
   Das Unternehmen begrüßte die Entscheidung der BNetzA. Telefónica geht
   davon aus, dass der Markt dadurch belebt wird und Deutschland im
   europäischen Vergleich aufholt. Für alternative Anbieter werden mit
   der heutigen Entscheidung bestehende Investitionen gestärkt.
   Wünschenswert wäre allerdings gewesen, die Einmalentgelte für
   Line Sharing in allen Leistungsbereichen ähnlich stark zu senken
   wie bei der TAL, so Telefónica.

        "Die Entscheidung des Regulierers ist ein positives Signal für mehr
   Wettbewerb. Wir werden unsere geplanten Investitionen in unseren Netzausbau
   weiter vorantreiben. Dies stärkt nicht nur unsere Position als Plattform-
   Anbieter, sondern auch die unserer Partner, die unsere Breitband-Infrastruktur
   nutzen", kommentiert Dr. Alwin Mahler, verantwortlich für Strategie und
   Regulierung in der Geschäftsleitung bei Telefónica Deutschland, die neuen
   Entgelte. "Endkunden profitieren von einer größeren Produktvielfalt, die
   somit zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden können.
   Dies gilt vor allem für multimediale Anwendungen wie Triple Play-Services,
   also Daten, Sprache sowie Video über DSL", fügt Dr. Mahler hinzu.

        Telefónica stellt Internet Service Providern, Carriern und Firmenkunden
   eine deutschlandweite, flächendeckende IP-Plattform auf Basis der neuen
   schnellen Internet-Technolgie ADSL2+ zur Verfügung. Das Unternehmen baut
   derzeit seine Netzinfrastruktur massiv aus und will bis Mitte des nächsten
   Jahres 40 Prozent aller deutschen Haushalte erschlossen haben. Telefónica
   setzt dabei auf die Vorleistungsprodukte Line Sharing und TAL. Zu den
   Kunden hier zählt unter anderem AOL. Die freenet.de AG testet derzeit die
   Telefónica Infrastruktur für die Vermarktung von Komplettanschlüssen.

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12. Studie: Gefahr und Chance von VoIP für Deutschland

        Steigende Innovationsgeschwindigkeit und sinkende Preise sind derzeit
   kennzeichnend für den deutschen Telefoniemarkt. Durch Voice over IP
   (VoIP) wird es sich nachhaltig verändern. Als kostengünstige Alternative
   zur Festnetztelefonie bietet die IP-Telefonie eine konkurrierende Plattform,
   die für Festnetzbetreiber die Gefahr von Margenverringerung und Verlust
   von Marktanteilen birgt. Internet Service Provider (ISP) erhalten durch VoIP
   das Potenzial zum Eintritt in den Telefoniemarkt. Für etablierte und potenziell
   neue Telefonieanbieter stellt sich daher heute die Herausforderung, die nötigen
   Weichen für die zukünftige Sicherung und den Ausbau von Wettbewerbsvorteilen,
   Marktanteilen und Umsätzen zu stellen.

        Eine aktuelle Studie von Deloitte untersucht die Chancen, die Herausforderungen
   und die Gefahren, die durch VoIP auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt
   kurz- und mittelfristig  entstehen werden.

   Der Telefoniemarkt in Deutschland

        Der internationale und im Speziellen der deutsche Tele-
   kommunikationsmarkt ist auf der Angebots- und Nachfrageseite seit
   Jahren einem Transformationsprozess unterworfen. Dadurch ergeben
   sich erhebliche Veränderungen der Marktstrukturen. Die Sprach-
   telefonie verlagert sich zunehmend auf den Mobilfunk. Festnetz-
   anschlüsse werden verstärkt zur Datenkommunikation (ISDN, DSL)
   verwendet. Zusätzlich führen auf der Angebotsseite neue Tele-
   kommunikationstechnologien zu einer Steigerung der am Markt
   verfügbaren Telekommunikationsdienstleistungen und zu einem
   Rückgang der Produktionskosten. Darüber hinaus hat eine
   Deregulierungspolitik den Telekommunikationsmarkt deutlich
   verändert.

        Neben etablierten Wettbewerbern drängen immer neue Anbieter
   auf den Markt, um dem ehemaligen Monopolisten Marktanteile für
   Telekommunikationsnetze und -dienste streitig zu machen. Auf der
   Nachfrageseite steigt die Bedeutung von kundenspezifisch
   gestalteten, qualitativ hochwertigen Telekommunikationsdienst-
   leistungen zu niedrigen Preisen. VoIP eröffnet den Marktteilnehmern
   Chancen zur Gewinnung neuer Marktanteile. Allerdings sind mit VoIP
   bedeutende Risiken und Herausforderungen verbunden. Die
   Sprachtelefonie verlagert sich zunehmend vom Festnetz hin zu
   anderen Trägermedien (Beispiel Mobilfunk).

   Auswirkungen von VoIP auf den deutschen Telekommunikationsmarkt

        Seit einiger Zeit tritt VoIP verstärkt auf den internationalen
   und nationalen Telefoniemärkten in Erscheinung. VoIP bezeichnet die
   Übertragung von Sprache via Internet Protocol (IP) über paket-
   vermittelnde Datennetze. Dadurch lässt sich Sprachkommunikation als
   Dienstangebot über das Internet realisieren. Unternehmen haben so die
   Möglichkeit, Sprache und Daten in konvergenten Systemen zusammenzuführen.
   Internet Service Provider haben diese Technologie als Chance für
   ihr Produktportfolio erkannt und stoßen in den Markt der Sprachtelefonie
   vor. Für Endkunden bietet VoIP eine kostengünstige Alternative zum
   bisherigen Telefonnetz.

   Wesentliche Daten zu VoIP:

      * Rund 500.000 Kunden nutzen in Deutschland VoIP regelmäßig und
        verfügen über installierte Hard- und Software.
      * Über 12 Prozent aller internationalen Gespräche aus Deutschland
        liefen bereits im vergangenen Jahr über VoIP.
      * Rund 14 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen heute schon VoIP.
      * Der reine VoIP-Anbieter Skype zählt weltweit weit mehr als 15 Mio. Kunden.

        Die Prognosen über die Entwicklung von VoIP sind positiv, die
   Umsatzerwartungen im klassischen Telefondienst sinken. Marktuntersuchungen
   schätzen, dass das Marktvolumen für VoIP-Lösungen in Deutschland bis zum
   Jahr 2007 auf 528 Mio. Euro ansteigen wird. Auch große europäische
   Ex-Monopolisten wie British Telecom, Deutsche Telekom und France Télécom
   rechnen in den nächsten Jahren mit Umsatzausfällen in Milliarden-Höhe.
   Die Substitution ihrer Produkte durch VoIP ist kein Zukunftsszenario,
   sondern hat bereits begonnen.

   Internet Service Provider

        ISP's verfügen über die besten Voraussetzungen, um von einer VoIP-
   Marktpenetration zu profitieren. Sprachtelefonie führt zu einer
   Attraktivitätssteigerung der Produktpalette im Sinne eines Full
   Service Providers, ohne dass andere ISP-Produkte kannibalisiert werden.

   Kabelnetzbetreiber

        Das Angebot breitbandiger Produkte unter Zugabe "kostenloser"
   Sprachtelefonie stellt einen wesentlichen Kundenbindungseffekt und
   Wettbewerbsvorteil für Kabelnetzbetreiber dar.

   Deutsche Telekom

        Derzeit wird die Deutsche Telekom durch die regulatorische Vorgabe
   der Koppelung von Endkundenzugang und Sprachtelefonievertrag geschützt.
   Allerdings läuft die Deutsche Telekom Gefahr, durch das T-DSL Reselling
   der ISP's beim Endkunden nicht mehr als Vertragspartner wahrgenommen zu
   werden und ihren Premium-Aufschlag für klassische Sprachtelefonie im
   Vergleich zur günstigeren IP-Telefonie zu verlieren.

   Alternative Carrier und Call-by-Call-Anbieter

        Die Kundenbindung insbesondere der Anbieter ohne eigene
   Infrastruktur basiert v.a. auf dem Preis. Dieses Geschäftsmodell
   kann durch VoIP wegbrechen, da VoIP-Sprachtelefonie unterhalb der
   PSTN-Interconnection-Kosten liegen kann.

   Mobilfunkanbieter

        Sobald der reibungslose Wechsel zwischen W-LAN und Mobilfunknetz
   gewährleistet ist, können MVNO mit attraktiven Angeboten für
   spezifische Communities auf dem Mobilfunkmarkt auftreten.

   Über die Umfrage

        Deloitte hat die Auswirkungen von VoIP auf den deutschen
   Telekommunikationsmarkt ausgehend von den heutigen Marktgegebenheiten
   analysiert und die wesentlichen Unterschiede zwischen dem klassischen
   Telefonnetz und paketvermittelnden Datennetzen dargestellt. Implikationen
   von VoIP auf die Telekommunikationsbranche wurden analysiert und
   Handlungsempfehlungen für die wesentlichen Marktteilnehmer (Internet
   Service Provider, Kabelnetzbetreiber, Deutsche Telekom, alternative
   Carrier, Call-by-Call-Anbieter, Mobilfunker) aufgezeigt.

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