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Newsletter 12/2006
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Aktuell: FonTipp: 1.710 - webLCR: 4.00.401
Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!
Das Jahr ist bald vorbei - Zeit um Danke zu sagen.
Danke an alle treuen Leser, die wir im Laufe der
letzten neun (!) Jahre über die turbulente Zeit im
Telekommunikationsmarkt informieren durften.
Das gesamte tele-fon.de-Team wünscht Ihnen und Ihren
Familien einen geruhsamen Jahresausklang und jetzt
schon einmal fröhliche Weihnachten.
Auch in diesem Newsletter informieren wir über die
jüngsten Sonderaktionen der verschiedensten Anbieter,
über Preissenkungen im Mobilfunkbereich und über
neue Firmen im Telekommunikationsmarkt.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen der tele-fon.de News.
Sollten Sie Fragen, Hinweise, Kritiken oder Lob für uns/unsere
Dienstleistungen haben, können Sie diese gerne an
info@tele-fon.de richten.
Ihr tele-fon.de Team
Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt
1. Neu: Vier weitere Telefonanbieter gestartet
2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen
3. Bundesnetzagentur: Mobilfunkentgelte um rund 16 Prozent gesenkt
4. Talkline: Aus easyMobile wird callmobile / SIM-Karte geschenkt
5. Tchibo: Mobilfunkvertrag ohne feste Laufzeit für 2,95 Euro im Monat
6. LifeService: Neues Ortungssystem im Kampf um Leben und Tod
7. o2: Genion ohne Grundgebühr / Deutschland-Flatrate für 25 Euro
8. Zeitung: Regierung will Roaming-Kosten deutlich senken
9. Strato: Telefon- & Internet-Flat ohne T-Com-Anschluss ab 33,80 Euro
10. blau: Übernahme von debitel-light / Starterpaket rechnerisch kostenlos
11. AOL: Einstieg im Mobilfunk-Markt / SIM-Karte ohne Vertragslaufzeit
1. Neu: Vier weitere Telefonanbieter gestartet
In den vergangenen Wochen sind vier neue Telefonanbieter
gestartet. Nachfolgend eine Zusammenfassung:
01058 Telecom startete einen weiteren bundesweit
verfügbaren Telefonanbieter. Unter dem Namen 01037 Telecom
geht der Anbieter unter gleichlautender Netzvorwahl an den
Start. Wie bei den zahlreichen Tochtergesellschaften von 01058
Telecom üblich, kann auch die 0 10 37 ohne Anmeldung
genutzt werden.
Sämtliche Telefongespräche werden im marktüblichen
Minutentakt abgerechnet. Die Preise für nationale
Inlandsgespräche schwanken anfangs zwischen 0,77 Ct/Min.
und 3,80 Ct/Min. Telefonate in alle vier deutschen
Mobilfunknetze werden für preiswerte 9,80 Ct/Min. rund um
die Uhr angeboten. Auslandsgespräche sind bereits ab 0,82
Ct/Min. (Kanada) möglich und kosten derzeit maximal 52,4
Ct/Min. (Kuba Mobilfunk). Hier setzt sich 01037 Telecom zumeist
auf einen der vordersten Plätze unserer 'Tarif-Charts'.
Alle Gespräche werden über die Monatsrechnung der T-Com
abgerechnet. Eine Tarifansage gibt es leider nicht; ebenso wenig
wie eine Grundgebühr, einen Mindestumsatz oder einmalige
Verbindungskosten.
01084 Telecom nennt sich der neue Call by Call-Anbieter,
der aus dem Hause 01051 Telecom gestartet ist. Über die
Einwahlnummer 0 10 84 bietet der Neuling nationale
Ferngespräche für 1,70 Ct/Min. - rund um die Uhr.
Möchte man in die deutschen Mobilfunknetze telefonieren, so
werden einheitliche 12,00 Ct/Min. fällig.
Auslandsgespräche kosten zwischen 0,89 Ct/Min. (USA) und
73,00 Ct/Min. (Kuba Mobilfunk).
Telefonieren mit 01084 Telecom erfordert weder Anmeldung noch
Mindestumsatz. Um die Tarife von 0 10 84 für nationale und
internationale Gespräche zu nutzen, wird die Einwahlnummer
0 10 84 ganz einfach vor Vorwahl und Rufnummer gewählt.
Alle Gespräche über werden im marktüblichen
Minutentakt und über die Telefonrechnung der Deutschen
Telekom abgerechnet. Eine kostenlose Tarifansage informiert den
Anrufer darüber hinaus vor jedem Gespräch über
den aktuellen Tarif. 01084 Telecom stammt - wie z.B. auch
0900-1051 oder Teledump - von 01051 Telecom.
Als dritter Anbietet bietet der Anbieter Discount Telecom
S&V GmbH ab sofort seine Dienste bundesweit an. Die Firma,
aus dem Hause der 3U Telecom AG, übernimmt damit die
bis Mitte 2001 bereits genutzt Netzvorwahl 0 10 17.
Angeboten wird ein offenes Call-by-Call ohne Anmeldung.
Mögliche sind nationale Ferngespräche sowie Telefonate
zu Mobilfunk- und Auslandszielen. Ortsgespräche werden
nicht vermittelt. Preislich gesehen sind momentan Gespräche
in die deutschen Mobilfunknetze mit 10,00 Ct/Min. relativ
preiswert. Die restlichen Preise sind jedoch eher teuer; der
Anbieter macht hier seinem Namen nicht unbedingt alle Ehre.
Ferngespräche schlagen täglich von 9 bis 18 Uhr mit
1,44 und zur restlichen Zeit mit nicht gerade günstigen
2,50 Ct/Min. zu Buche.
Möchte man ins Ausland telefonieren, so erhält man vor
dem Gespräch eine kostenlose Tarifansage - bei Fern- und
Mobilfunktelefonaten wird dieser Service jedoch nicht angeboten.
Die günstigsten Auslandsziele kosten mit 4,00 Ct/Min. (San
Marino) gut vier Mal mehr als bei anderen Anbietern. Auch
übliche Destinationen wie die zahlreichen europäischen
Länder oder die USA kosten mind. 4,67 Ct/Min. - ebenfalls
rund vier Mal teurer als bei anderen Mitbewerbern.
Sämtliche Gespräche werden im marktüblichen
Minutentakt abgerechnet. Einer Anmeldung bedarf es bei der 0 10
17 nicht. Die Abrechnung erfolgt über die Monatsrechnung
der Deutschen Telekom.
Als vierter Anbieter im Bunde startete die milleni.com GmbH
aus Frankfurt/Main, eine 100-prozentige Tochter der European
Telecommunication Holding AG (E. T. H. AG), die bundesweite
Netzvorwahl 0 10 49. Bis zum Jahr 2000 nutze die Firma WorldXchange
noch diese Vor-Vorwahl, bevor deren Dienst eingestellt wurde.
Die milleni.com GmbH betreibt bereits seit November 2005 die
Netzvorwahl 0 10 73 in Deutschland. Ähnlich wie bei der
01073 Telecom sind auch die Inlandstarife der 01049 Telecom eher
uninteressant. Bei Preisen von 5,00 Ct/Min. für alle
deutschen Ferngespräche und 21,90 Ct/Min. für
Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze schafft es der
Anbieter auf keine vorderen Plätze unserer 'Tarif-Charts'.
Das Hauptaugenmerk liegt vielmehr auf den Auslandstelefonaten. So
zahlt man nach China derzeit nur preisgünstige 1,30 Ct/Min.
Thailand ist für 1,80 Ct/Min. erreichbar und nach Russland
kann man für 2,60 Ct/Min. telefonieren. Möchte man
hingegen nach Nordkorea telefonieren, so schlägt eine
Minute mit saftigen 1,70 Euro zu Buche.
Auf jeden Fall sollten Sie bei Auslandsgesprächen unsere
Datenbank konsultieren oder unsere übersichtliche - stets
aktuelle - Auslandsliste aufrufen.
Sämtliche Telefongespräche werden im marktüblichen
Minutentakt über die Rechnung der T-Com abgerechnet.
Grundgebühren, Mindestumsätze oder sonstige Entgelte
fallen nicht an. Was leider fehlt ist eine kostenlose
Tarifansage vor jedem Gespräch.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/01037/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/01084/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/discounttelecom/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/01049/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de//abfrage/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/liste/auslandstarife.html
2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen
Auch im vergangenen Monat gab es wieder zahlreiche Änderungen
der Festnetztarife im In- und Ausland.
Die tagesaktuellen Änderungen können Sie jeweils auf unserer
Homepage www.tele-fon.de nachlesen oder aber Sie nutzen die Onlinelisten.
Dies sind übersichtliche Listen aller Anbieter bzw. der jeweils
preiswertesten Tarife. Da diese Seiten besonders für den Ausdruck
optimiert wurden, können Sie beispielsweise die dialNOW-Liste
direkt neben das Telefon legen. Auf dieser DIN A4-Seite finden Sie
die jeweils günstigsten Tarife im Inland (Orts-, Fern- und Mobilfunk-
gespräche).
Ausserdem erhalten Sie über das kostenlose Windows-Programm FonTipp -
ebenfalls stets aktuell - die günstigsten Tarife direkt auf Ihren PC.
Voll automatisch und natürlich kostenlos.
Wenn Sie lieber die eMail als Kommunikationsmedium vorziehen,
dann empfehlen wir Ihnen unsere dialNOW Tarifliste. Hier erhalten
Sie täglich, um kurz nach Mitternacht, die jeweils aktuellsten
Inlandstarife übersichtlich in einer einfach zu verstehenden Tabelle.
Probieren Sie es einfach aus. - Sie werden diesen Service schnell lieben.
PS: Wenn Sie auch beim Surfen sparen wollen, laden Sie
sich einfach das kostenlose Programm webLCR herunter. Das Programm
wählt Sie stets zum günstigsten Internet-by-Call-Anbieter ins Internet,
wenn Sie sich per Modem oder ISDN einwählen. Mit 3 Klicks ist das
Programm installiert und startklar!
Sie nutzen bereits DSL oder planen zu wechseln? Dann informieren
Sie sich doch, wer der preiswerteste Anbieter ist. Auf unserer DSL-
Flatrate-Vergleichsseite präsentieren wir die wichtigsten Anbieter
in einer übersichtlichen Liste samt Kosten, Bandbreite & "Haken".
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/
>> Adresse: http://www.FonTipp.de/
>> Adresse: http://www.dialNOW.de/
>> Adresse: http://www.webLCR.de/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL
3. Bundesnetzagentur: Mobilfunkentgelte um rund 16 Prozent gesenkt
Mit einer deutlichen Senkung der Entgelte für die
Anrufzustellung in den Mobilfunknetzen, den sog.
"Terminierungsentgelten", um ca. 16 Prozent hat die
Bundesnetzagentur in drei bekannt gegebenen Entscheidungen
einen heftig umstrittenen Konfliktpunkt zwischen Festnetz- und
Mobilfunkanbietern geklärt und bis Ende November 2007 ein
neues Entgeltsystem vorgegeben.
Die drei Genehmigungen richten sich an die T-Mobile Deutschland
GmbH, die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co KG und die 22 (Germany)
GmbH & Co OHG.
Im Einzelnen betragen die Entgelte 8,78 Cent für T-Mobile
bzw. jeweils 9,94 Cent für E-Plus und o2 (Germany). Eine
Entscheidung über die Terminierungsentgelte der Vodafone D2
GmbH wird aufgrund der gesetzlichen Fristvorgaben erst
später erfolgen. Daher traten die abgesenkten Entgelte
insgesamt erst zum 23. November 2006 in Kraft. Bis dahin
blieben die bisherigen Entgelte in Höhe von 11 bzw. 12,4
Cent unverändert. Über den Gesamtgenehmigungszeitraum
vom 30. August 2006 bis 30. November 2007 resultiert daraus ein
durchschnittliches Entgeltniveau in Höhe von 9,22 Cent
für die T-Mobile bzw. 10,43 Cent für E-Plus und o2,
was einer prozentualen Absenkung von etwa 16 Prozent
gegenüber den bisherigen Entgelten entspricht.
"Wir korrigieren mit der Entscheidung eine Schieflage im
Wettbewerb, die zwischen dem Mobilfunk und dem Festnetz besteht
und verschaffen allen Beteiligten Rechts- und
Planungssicherheit. Dabei bewegen wir uns im Rahmen der
vergleichbaren und effizient arbeitenden europäischen
Mobilfunkunternehmen. Gerade dieser detailliert ermittelte
Vergleichsmaßstab gewährleistet, dass die deutschen
Festnetzkunden nicht mehr zahlen müssen als in
günstigen Ländern der EU. Andererseits wird auch der
erfreuliche Wettbewerb der Mobilfunkunternehmen untereinander
erhalten und der notwendige Anpassungsprozess so gestaltet, wie
es den vergleichbaren kostenbasierten Gleitpfaden in Europa
entspricht", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur
Matthias Kurth.
Die eingereichten Kostenunterlagen konnten nicht als
tragfähige Entscheidungsgrundlage anerkannt werden, weil
sie in allen Fällen keine verursachungsgerechte Zuordnung
der geltend gemachten Kosten auf die Terminierungsleistungen
erkennen ließen. Dadurch bestand keine Möglichkeit,
die Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung für die
einzelnen Mobilfunknetzbetreiber auf der Basis der von ihnen
eingereichten Kostennachweise zu quantifizieren. Um dennoch im
Interesse aller Marktbeteiligten eine Entgeltentscheidung
treffen zu können, wurden die Entgelte auf der Basis eines
internationalen Tarifvergleichs ermittelt.
Die Tarifspreizung zwischen den Entgelten für die
Terminierung im D-Netz der T-Mobile und den beiden E-Netzen ist
trotz der vorgenommenen Absenkung prozentual gleich geblieben
und trägt den auf der unterschiedlichen Frequenzausstattung
basierten Kosten zwischen den 900-MHz-und den
1800-MHz-Mobilfunknetzen, dem späteren Markteintritt sowie
den geringeren Marktanteilen und den daraus resultierenden
ungünstigeren Skaleneffekten der E-Netzbetreiber in
angemessener Weise Rechung.
"Im Laufe des nächsten Jahres werden wir einigen
Grundsatzfragen, die angesichts ihrer Komplexität und
infolge der unzureichenden Kostenunterlagen in dem
10-wöchigen Verfahren nicht geklärt werden konnten,
vertieft nachgehen. Wir wollen dabei die Erfahrungen anderer
Regulierungsbehörden mit Kostenmodellen nutzen und
auswerten. Bereits heute zeigt sich, dass entscheidend ist, auf
welchen Prämissen und Vorgaben ein Kostenmodell beruht.
Diese Vorgaben, wie z.B. der Einfluss der UMTS Lizenzkosten, die
Bedeutung der Endgerätesubvention und die Verteilung der
Kosten auf Terminierung und interne Nutzung sowie Datendienste
kann man keinem Gutachten überlassen, sondern sie sind
wertende Vorgaben die zur Kernkompetenz der europäischen
Regulierungsbehörden gehören. Hierzu werde ich auch
einen gemeinsamen Dialog der EU-Regulierer mit der Kommission
anregen", sagte Präsident Kurth.
Die Entgeltgenehmigungen gelten bis zum 30. November 2007. Sie
waren erforderlich geworden, nachdem die Bundesnetzagentur Ende
August entschieden hatte, dass die Terminierungsentgelte der
vier Mobilfunknetzbetreiber künftig der Vorabgenehmigung
nach dem Maßstab der Kosten der effizienten
Leistungsbereitstellung unterliegen. Hiergegen gerichtete
Eilanträge der Mobilfunknetzbetreiber vor dem
Verwaltungsgericht Köln, mit denen sie die
Durchführung der Entgeltgenehmigungsverfahren verhindern
wollten, waren erfolglos geblieben.
>> Adresse: http://www.bundesnetzagentur.de/
4. Talkline: Aus easyMobile wird callmobile / SIM-Karte geschenkt
Der Service Provider Talkline hat den Hamburger Mobilfunk
Discounter easyMobile vollständig übernommen und in callmobile
umbenannt. Bislang hielt Talkline nur 80 Prozent der easyMobile-
Anteile; jetzt hat der Service Provider auch die restlichen
20 Prozent von der dänischen TIH Invest erworben.
"Durch die Komplettübernahme gewinnen wir erheblich an
Flexibilität, da wir jetzt nur noch einen Gesellschafter
haben. Gleichzeitig können wir die Synergien mit Talkline
noch besser nutzen", sagt Timo Voswinckel,
Geschäftsführer von callmobile. Für die Kunden
bleibe alles beim Alten: Es werde sich weder das Angebot, noch
die Netz- oder die Servicequalität ändern.
Bis 3. Dezember bietet callmobile allen Neukunden an,
das Starterpaket vergünstigt zu erwerben. Statt bisher 16 Euro
zahlen Neukunden nur noch zehn Euro.
Da es bei diesem Prepaid-Angebot zehn Euro Gesprächsguthaben
gibt, ist das Angebot rein rechnerisch kostenlos.
Gibt man bei der Anmeldung unter Freundschaftswerbung auch noch
die Rufnummer 015114423676 an, so erhält man weitere
fünf Euro Startguthaben nach Aktivierung der SIM-Karte. Im
Endeffekt erhält man dann also sechs Euro geschenkt.
Unverändert sind die restlichen Konditionen. So zahlen die
callmobile-Kunden 14 Cent pro Minute für innerdeutsche
Gespräche rund um die Uhr in alle Netze. Gespräche
zwischen callmobile-Kunden werden den ganzen Tag über mit
nur vier Cent die Minute berechnet. Der Preis für eine SMS
beträgt rund um die Uhr und deutschlandweit zwölf
Cent.
Bei einer Nutzung von 6 Euro oder weniger (über einen
Zeitraum von 3 Monaten) berechnet callmobile ab dem vierten
Monat 1 Euro pro Monat für die Aufrechterhaltung und Pflege
des Kontos. Der Vertrag kann jedoch ohne Einhaltung einer Frist
jederzeit online gekündigt werden. Die SIM-Karte
erhält man im Netz von T-Mobile, die Übernahme der
alten Rufnummer zu callmobile ist kostenlos (evtl. können
Kosten beim bisherigen Anbieter entstehen).
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/talkline/
>> Adresse: htpp://www.tele-fon.de/anbieter/callmobile/?id=NL
5. Tchibo: Mobilfunkvertrag ohne feste Laufzeit für 2,95 Euro im Monat
Zwei Jahre nach der Einführung des Einheitstarifs, der den
deutschen Mobilfunkmarkt grundlegend verändert hat,
streicht Tchibo jetzt die Laufzeitbindung bei Vertragstarifen.
Seit 17. November bietet Tchibo gemeinsam mit o2 den neuen
Komfort-Tarif an. Die Preise sind einheitlich: Gespräche in alle
deutschen Netze kosten rund um die Uhr 15 Cent/Minute, von
Tchibofon zu Tchibofon nur 5 Cent/Minute. Da bereits 772.000
Kunden 'tchibofonieren', sind die vergünstigten netzinternen
Preise besonders attraktiv. SMS werden mit 19 Cent pro Nachricht
berechnet, das Abfragen der Mailbox ist kostenlos. Für monatliche
2,95 Euro bekommen Kunden den vollen Komfort eines Vertragstarifs,
wie zum Beispiel ein individueller Verbindungsnachweis, ein eigenes
Portal im Internet sowie die einfache Zahlung per Lastschrift.
Besonders fair und flexibel ist das monatliche Kündigungsrecht.
Die Preise bleiben auch nach der Mehrwertsteuererhöhung zum
Jahreswechsel bestehen.
Der neue Komfort-Tarif verbindet die günstigeren Preise
eines Vertragstarifs mit der Flexibilität eines
Prepaid-Tarifs. Für viele Verbraucher lohnen sich
Vertragstarife nicht, da sie über lange Vertragslaufzeiten
und hohe monatliche Grundgebühren die günstigen
Handys, die sie zu dem Tarif erhalten, doch teuer bezahlen.
Stiftung Warentest empfiehlt deshalb Wenigtelefonierern, lieber
eine Guthabenkarte mit selbst gekauftem Handy zu wählen.
Tchibo setzt diese Idee um: Für Wenigtelefonierer gibt es
einen günstigen Prepaid-Tarif, und für alle Kunden,
die nicht auf die Bequemlichkeit und die günstigen
Minutenpreise eines Vertragstarifs verzichten möchten, gibt
es den neuen Komfort-Tarif ohne feste Bindung. Die
günstigen Handys zum Kaufen gibt es bei Tchibo ebenso.
"Der neue Tarif ist extrem fair und transparent, weil
unsere Kunden keinerlei Verpflichtung eingehen" freut sich
Joachim A. Klähn, Unternehmenssprecher von Tchibo.
Tchibo bietet drei unterschiedliche Handy-Modelle an. Als
Einstiegsgerät gibt es das neue Kompakt-Handy 106 mit
modernem Design, besonders einfacher Handhabung und hoher
Stand-by Zeit für 29,95 Euro. Voll im Trend liegt das Handy
405 für 49,95 Euro mit Schiebefunktion: Durch leichtes
Berühren öffnet sich das handliche Gerät und
fährt seine Tastatur aus. Design-Fans werden Gefallen an
dem neuen Siemens Klapp-Handy 206 für 89,95 Euro finden. Es
ist besonders klein und mit 80 Gramm auch sehr leicht - trotzdem
hat es einen sehr leistungsstarken Akku der Gespräche bis
zu fünf Stunden erlaubt. Auch bei den Handys räumt
Tchibo seinen Kunden ein hohes Maß an Flexibilität
ein: Bei Nichtgefallen können die Handys innerhalb der
ersten drei Monate zurückgegeben werden. Bei allen
Geräten ist die SIM-Karte zum Tchibofonieren für einen
der beiden Tarife inklusive. Kunden, die ihr altes Handy
behalten und tchibofonieren möchten, können für
9,95 Euro eine SIM-Karte zum Tchibofonieren einzeln erwerben.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/tchibo/?id=NL
6. LifeService: Neues Ortungssystem im Kampf um Leben und Tod
Die Zeit für das Auffinden kann einen Verletzten das Leben
kosten. Es dauert durchschnittlich etwa 17 Minuten, bis ein
Unfallopfer von den Rettungsdiensten gefunden und erreicht wird.
LifeService nutzt sowohl GPS-Technologie als auch
Funkzellenortung zum Auffinden des Unfallopfers. Der Anrufer
wird innerhalb weniger Sekunden lokalisiert. Die Berliner
Feuerwehr arbeitet ab sofort als erste große
Rettungsleitstelle mit dem neuen Service. Bis Anfang 2007 werden
alle 306 deutschen 112-Notrufleitstellen mit LifeService
ausgestattet sein.
Durchschnittlich gehen in Deutschland unter der 110 und 112 pro
Tag etwa 60.000 Notrufe per Handy ein, sehr viele davon mit
ungenauen, falschen oder fehlenden Ortsangaben. Untersuchungen
belegen, dass durch die Verkürzung der Rettungszeit von 20
auf 10 Minuten zirka 20 Prozent mehr Notfallpatienten
überleben. Sekunden entscheiden. Mit LifeService ist es
möglich, ein Unfallopfer in Minutenschnelle zu
lokalisieren. Dadurch entfällt die zeitintensive Suche bei
ungenauen Ortsangaben. Staatssekretär Dr. August Hanning
aus dem Bundesinnenministerium nahm nun an der Präsentation
von LifeService in Berlin teil. "Dieses System kann Leben
retten. Ich begrüße deshalb, dass es bald
eingeführt wird", sagt Dr. Hanning.
Im Ernstfall wählt der Verunglückte oder ein Helfer den
Notruf 112 über ein Handy. Das Handy kann dann über
die Ortungsplattform lokalisiert werden. Um den neuen Service zu
nutzen, ist eine Registrierung unter der kostenfreien Rufnummer
0800/1011599 notwendig. Innerhalb Deutschlands ist der Dienst
bei einem Notruf kostenlos. LifeService wurde von der Björn
Steiger Stiftung Service GmbH entwickelt, der
Dienstleistungsgesellschaft der Stiftung. "Trotz einer
Vielzahl technischer, logistischer und politischer
Aktivitäten und Erfolge gibt es noch immer Ansatzpunkte,
wie das Rettungssystem in Deutschland verbessert werden
kann", sagt Pierre-Enric Steiger, Vorstand der Björn
Steiger Stiftung. "Wir haben uns dieser Aufgabe
verschrieben und bieten nun mit der Initiative LifeService
über das Handy die kostenlose Lokalisierung von Menschen in
Not an."
Das System nutzt modernste GPS-Technologie (Global Positioning
System) und arbeitet mit der gleichen Genauigkeit wie ein
Navigationssystem. Je nachdem, ob ein Handy mit GPS-Chip oder
GPS-Zusatzgerät ausgestattet ist, wird eine Genauigkeit bis
auf wenige Meter erzielt. Auch mit einem normalen Handy kann
eine Funkzellenortung durchgeführt werden, genauso schnell,
allerdings mit geringerer Genauigkeit.
Unter der Nummer 112 gehen bei uns durchschnittlich etwa 3.000
bis 5.000 Notrufe pro Tag ein, viele davon per Handy", sagt
Wilfried Gräfling, Feuerwehrchef in Berlin. "Viele
Anrufer geben ungenaue, falsche oder auch gar keine Ortsangaben
an. Hier kann wertvolle Zeit mit der Beschreibung oder der Suche
nach dem Verletzten verloren gehen. Das neue Ortungssystem von
LifeService leistet hier einen lebenswichtigen Beitrag, um bei
unklaren Ortsangaben die Leitstelle bei der Bestimmung des
Einsatzortes zu unterstützen und damit das schnelle
Eingreifen unserer Einsatzkräfte sicherzustellen. Wir
freuen uns, dass die größte Berufsfeuerwehr
Deutschlands als erste das System nutzen darf."
Darüber hinaus hat die Björn Steiger Stiftung Service
GmbH kostenpflichtige Dienstleistungen zur Ortung und Betreuung
entwickelt, die die Sicherheit von Menschen in speziellen
Notfallsituationen verbessern. Zum Beispiel ist LifeService
Traveller ein Sicherheitspaket für Privat- und
Geschäftsreisende, das die weltweite Handy-Ortung im
Notfall ermöglicht. Diese zusätzlichen
Dienstleistungen sind unter anderem medizinische
Auskunftsdienste im Ausland, eine Auslandskrankenversicherung
und die Alarmierung von Verwandten zu Hause.
>> Adresse: http://www.steiger-stiftung.de/
7. o2: Genion ohne Grundgebühr / Deutschland-Flatrate für 25 Euro
o2 Germany bietet seit dem 28. November die neuen Tarife
o2 Genion S/M/L. In den neuen Tarifen kosten Telefonate in alle
deutschen Mobilfunknetze rund um die Uhr nur 19 Cent pro Minute.
Mit dabei ist auch erstmalig eine Deutschland-Flatrate von o2,
die unter dem Namen Genion-Card L für 25 Euro im Monat
gebucht werden kann. Somit sind die Gespräche ins deutsche
Festnetz sowie ins Netz von o2 Germany sowohl in der Homezone
als auch unterwegs kostenlos. Im Tarif o2 Genion-Card S ohne
Mindestlaufzeit bezahlt der Kunde keine Grundgebühr und
keinen Mindestumsatz sondern nur die Telefonate, die er
führt. Weiterhin erhält der Kunde die bekannten
Vorteile von o2 Genion, wie die zusätzliche o2 Genion
Festnetzrufnummer, auf der der Kunde zu Festnetzpreisen
angerufen werden kann und die im Schnitt 12 Quadratkilometer
große Homezone.
Die neuen o2 Genion S/M/L und o2 Genion-Card S/M/L Tarife bieten
für jedes Telefonieverhalten den passenden Tarif. o2
Genion-Card S richtet sich an Kunden, die genau das zahlen
wollen, was sie wirklich telefonieren. Das Besondere daran: Es
gibt keine Grundgebühr, keinen Mindestumsatz und keine
Mindestvertragslaufzeit. Beim o2 Genion-Card S Tarif kosten
Telefonate für den Kunden aus der Homezone ins deutsche
Festnetz einheitlich 3 Cent pro Minute, Gespräche in alle
deutschen Mobilfunknetze 19 Cent aus der Homezone und unterwegs.
Der Tarif o2 Genion-Card M ist besonders interessant für
Kunden, die zu Hause über eine Flatrate telefonieren
wollen. Bei einem monatlichen Basispreis von 10 Euro sind alle
Gespräche aus der Homezone ins deutsche Festnetz und ins
Netz von o2 Germany kostenlos. Mit dem Tarif o2 Genion-Card L
führt o2 eine deutschlandweite Flatrate ein. Damit sind
deutschlandweit Gespräche ins deutsche Festnetz, ins Netz
von o2 Germany und zur Mailbox für einen monatlichen
Basispreis von 25 Euro kostenlos. Gespräche in andere
nationale Mobilfunknetze kosten auch hier einheitliche 19 Cent
pro Minute.
Für Kunden, die zu ihrem o2 Genion-Vertrag ein aktuelles
Handy möchten, erhöht sich der monatliche Basispreis
in jedem Tarif um 10 Euro. Zu Weihnachten stehen dabei mehrere
Handys zur Wahl. So können die Nutzer beispielsweise bei
Abschluss des Vertrags o2 Genion L zwischen dem Nokia 6233
für 9,99 Euro, dem Motorola RAZR V3xx für 9,99 Euro
sowie dem Sony Ericsson K800i für 19,99 Euro wählen.
Darüber hinaus bietet o2 Genion S/M/L weitere Vorteile wie
die günstige Erreichbarkeit per Genion-Festnetznummer, die
kostenlose Mailbox-Abfrage in der Homezone, preiswerten
Auslandsgesprächen (ab 9 Cent/Minute) aus der Homezone und
Surfen mit dem UMTS-Handy als Modem in der Homezone zu
günstigen Preisen ab 0,92 Cent pro Minute.
Die neuen o2 Genion S/M/L Tarife sind ab sofort für
Bestands- und Neukunden buchbar. Die Preise bleiben auch nach
der Mehrwertsteuererhöhung ab 1. Januar 2007
unverändert.
Für Wenigtelefonierer erweitert o2 Germany seit 28. November
2006 sein Prepaid-Portfolio o2 LOOP um eine neue Tarif-Option:
"LOOP S/M/L". Damit telefonieren alle Prepaid Neu- und
Wechselkunden rein rechnerisch bei 30 Euro Aufladung ab 15 Cent
pro Minute rund um die Uhr in alle deutschen Netze. Je mehr der
Kunde auf sein o2 LOOP-Konto auflädt, desto höher ist
der Bonus. Bei einer Aufladung von beispielsweise 30 Euro,
erhält der Kunde einen Bonus in Höhe von 20 Euro und
kann damit für 50 Euro telefonieren und SMS verschicken.
Führt der Kunde eine "S"-Aufladung in Höhe
von 15 Euro durch, kann er für 25 Cent rund um die Uhr in
alle deutschen Netze telefonieren. SMS kosten 19 Cent. Bei
"M"-Aufladung in Höhe von 20 Euro erhält der
Nutzer einen Bonus in Höhe von 5 Euro. Telefonate kosten
dann rein rechnerisch 20 Cent pro Minute, SMS nur 16 Cent.
Entscheidet sich der Kunde für eine "L"-Aufladung
in Höhe von 30 Euro, erhöht sich der Bonus auf 20
Euro. Dadurch reduziert sich der Preis für Telefonate rein
rechnerisch auf 15 Cent, für SMS auf 12 Cent. Lädt der
Nutzer zwischen 20 und 30 Euro auf, wird ihm ein Bonus in
Höhe von 25 Prozent der Aufladesumme gutgeschrieben, bei
Aufladungen über 30 Euro erhöht sich der Bonus sogar
auf 66,67 Prozent der Aufladesumme. Der Bonus gilt für
Telefonate in alle deutschen Netze sowie für Inlands-SMS
und Mailboxabfragen.
Zu der neuen Tarifoption LOOP S/M/L bietet o2 auch
subventionierte Handys an. Dabei stehen zu Weihnachten zwei o2
LOOP-Pakete im Vordergrund: Das Klapphandy W220 von Motorola
für 69,99 Euro sowie das Nokia 6070, ein Kamerahandy mit
Radio, für 99,99 Euro plus jeweils 10 Euro Startguthaben.
o2 LOOP Kunden, die bisher mit einer anderen Tarif-Option
telefonieren, können jederzeit in die Option "LOOP
S/M/L" wechseln. Die Preise von "LOOP S/M/L"
bleiben auch nach der Mehrwertsteuererhöhung ab 1. Januar
2007 unverändert.
Geschäftskunden von o2 können seit dem 28. November die
neue o2 Business Flat buchen. Der neue Tarif beinhaltet eine
deutschlandweite Flatrate für Gespräche in das gesamte
deutsche Festnetz und in das Netz von o2 (Germany). Zeitgleich
senkt Business Systems, die Geschäftskundeneinheit von o2
Germany, auch die Preise der Genion-Option für die Tarife
o2 Business und o2 Business Profi.
Neben kostenfreien Gesprächen ins Festnetz und zu allen o2
Germany-Anschlüssen ist auch die Abfrage der Mailbox
inklusive. Gespräche in andere Mobilfunknetze kosten
einheitliche 15 Cent netto pro Minute. Die Grundgebühr
beträgt monatlich 25 Euro netto ohne Handy und entsprechend
35 Euro netto in Verbindung mit einem subventionierten
Endgerät. Zur Auswahl steht das gesamte Hardware-Portfolio
von o2.
Mit der zusätzlich buchbaren Genion-Option stellt der Kunde
die festnetzgünstige Erreichbarkeit sicher und kann
günstigere Auslandsgespräche aus der Homezone
führen. Ebenso sind die International-Option, für
günstigere Gespräche ins und im Ausland, und die
SMS-Option für preiswertere netzinterne SMS
erhältlich. Auch kann der Kunde gegen geringen Aufpreis die
1/1 Taktung für eine sekundengenaue Abrechnung wählen.
Des Weiteren können Geschäftskunden die o2 Business
Flat mit allen Business Services von o2 kombinieren, zum
Beispiel: o2 Multicard, VPN/PNP, alle Data-Packs oder
Blackberry.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL
8. Zeitung: Regierung will Roaming-Kosten deutlich senken
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will die
Bundesregierung Handy-Gespräche im Ausland verbilligen.
Berlin verlange eine Verschärfung der EU-Verordnung
für die überhöhten Roaming-Tarife im Ausland, so
die Zeitung. Millionen Touristen und Geschäftskunden
könnten von sinkenden Preisen deutlich profitieren.
Die Brüsseler Kommissarin Viviane Reding wirft den
Mobilfunk-Konzernen vor, Kunden im Ausland abzukassieren. Kurze
Gespräche kosten mit ein bis drei Euro pro Minute deutlich
zu viel; insgesamt zahlten Geschäftsleute und Touristen
fünf Milliarden Euro Roaming-Gebühren im Jahr, die
Reding möglichst auf null senken will. Telefonate im
Ausland würde dann annähernd genauso viel kosten wie
im eigenen Land. Doch gegen Redings geplante EU-Verordnung
wehren sich die Regierungen von Großbritannien, Spanien
und Italien, deren Mobilfunk-Konzerne bisher Milliarden Euro an
den hohen Auslandstarifen verdienen.
Nun stellte sich die Bundesregierung hinter Brüssel - und
verschärft Redings Plan sogar noch weiter. Die
Bundesregierung hat in den EU-Verhandlungen über die
Verordnung den britischen Wunsch abgelehnt, die Preissenkung von
ein bis drei Euro auf höchstens 60 Cent pro Minute zu
verschieben. Außerdem will Berlin das Telefonieren im
Ausland noch billiger machen. Außer dem neuen
Standard-Tarif von höchstens 60 Cent pro Minute sollen die
Mobilfunk-Konzerne weitere Auslandstarife anbieten können:
etwa einen Festpreis für einen Zeitraum, egal wie viel der
Kunde telefoniert (Flatrate), oder für Handys mit Internet-
und Fotofunktion eine Abrechnung per Datenmenge (Volumentarif).
Dadurch müssten viele Kunden sogar noch weniger zahlen, als
wenn sie den Standard-Tarif wählen.
Wirtschaftsminister Michael Glos und Staatssekretär Joachim
Wuermeling (beide CSU) wollen den Prozess beschleunigen: Trotz
des Widerstands der Südländer und Briten soll die
Preissenkung bereits zur Urlaubssaison im nächsten Jahr
gelten. Sobald sich die Mitgliedstaaten und das EU-Parlament
geeinigt haben, kann die Verordnung in Kraft treten. Weil die
Bundesregierung am 1. Januar nächsten Jahres die
EU-Präsidentschaft übernimmt, kann sie die
Verhandlungen jetzt steuern.
Wegen der hohen Gewinne beim Roaming wehren sich vor allem
Konzerne in klassischen Urlaubsländern, die viele
ausländische Telefonierer in ihren Netzen haben. Dies sind
Telefonica aus Spanien und Telecom Italia. Die britische
Regierung opponiert gegen den EU-Plan, weil in ihrem Land
Europas größter Mobilfunk-Betreiber Vodafone
angesiedelt ist. Vodafone verfügt in den meisten
europäischen Staaten über eigene Netze und profitiert
dadurch sehr stark von ausländischen Telefonierern, obwohl
Großbritannien kein klassisches Urlaubsland ist.
Die Bundesregierung kritisiert die Interessenvertretung dieser
Regierung für ihre Industrie. "Überhöhte
Roaming-Entgelte stehen in scharfem Kontrast zum
Binnenmarktgedanken", heißt es in der Vorlage.
"Sie belasten die europäischen Verbraucher nachhaltig
und beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit der
EU". Deshalb sei eine regulatorische Intervention
"leider nicht vermeidbar".
Die Bundesregierung will durch die zusätzlichen
Tarifangebote aber den Wettbewerb unter den Mobilfunk-Anbietern
erhalten. Davon könnten sowohl die Unternehmen als auch die
Verbraucher profitieren. Außerdem will sich die Regierung
in Berlin dafür einsetzen, dass die Mechanismen der
Verordnung "einfach und transparent" ausfallen.
>> Adresse: http://www.sueddeutsche.de/
9. Strato: Telefon- & Internet-Flat ohne T-Com-Anschluss ab 33,80 Euro
Keine zusätzliche Monats-Rechnung mehr beim DSL-Anschluss:
Strato bietet ab sofort DSL und DSL-Telefonie ohne
herkömmlichen Telefonanschluss an. Strato DSL 3+ ist der
zurzeit günstigste überregional verfügbare
Komplettanschluss für DSL mit bis zu 16.000 kbit/s: Mit
einer Doppel-Flatrate für Surfen und Telefonate ins
deutsche Festnetz kostet das neue Produkt monatlich 38,80 Euro,
mit der einfachen DSL-Flatrate 33,80 Euro monatlich. Bei jedem
Kunden von Strato DSL 3+ schaltet Strato die maximal am
Anschluss verfügbare DSL-Geschwindigkeit, derzeit bis zu
16.000 kbit/s. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt dabei
stets 24 Monate. Für den Versand der Hardware fallen
zusätzlich einmalig 9,90 Euro an.
"Bei Strato DSL 3+ geben wir jedem Kunden eine
Highspeed-Garantie", verspricht Damian Schmidt,
Vorstandsvorsitzender der Strato AG, "das heißt, er
bekommt die höchste an seinem Anschluss verfügbare
DSL-Bandbreite." Technisch erfolgt die Schaltung über
das Netz der Muttergesellschaft freenet AG. Laut
Pressemitteilung erhalten die meisten Kunden eine Bandbreite von
16.000 kbit pro Sekunde zur Verfügung gestellt, sofern
technisch umsetzbar. Strato sorgt außerdem dafür,
dass der komplette Telefonanschluss des neuen Kunden, auch bei
bestehendem DSL, taggleich umgeschaltet wird, sodass keine
DSL-Versorgungslücke entsteht.
Die für WLAN-Zugang und DSL-Telefonie benötigte
Hardware, eine AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7170 SL mit integriertem
Splitter, erhalten die Kunden kostenlos, zzgl. einmaliger
Versandkosten in Höhe von 9,90 Euro. Für Telefonate
stellt Strato drei Leitungen mit vielen ISDN-Komfortmerkmalen
und drei Ortsnetz-Rufnummern zur Verfügung; bis zu drei
bestehende Nummern können kostenlos mitgenommen werden. Wer
das neue Strato DSL 3+ im Dezember bestellt, dem erlässt
Strato außerdem den ersten monatlichen Komplettpreis von
38,80 bzw. 33,80 Euro. Das Angebot Strato DSL 3+ ist in vielen
Anschlussgebieten verfügbar.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/strato/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/freenet/?id=NL
10. blau: Übernahme von debitel-light / Starterpaket kostenlos
Die debitel AG und die blau Mobilfunk GmbH arbeiten ab sofort
im Discount-Segment zusammen: Die debitel-Tochtergesellschaft
debitel-light geht in blau Mobilfunk auf. Im Gegenzug hält
debitel künftig im Rahmen einer Minderheitsbeteiligung
Gesellschaftsanteile der blau Mobilfunk GmbH.
Durch eine langfristig angelegte strategische Partnerschaft
wollen debitel und blau Mobilfunk im hart umkämpften
No-Frills-Markt Synergien im Vertrieb und in der Kundenbetreuung
heben. Gemeinsames Ziel ist es, blau Mobilfunk dauerhaft als
marktstarken Player im Spitzenfeld des Wettbewerbs zu
positionieren. "Mit debitel-light haben wir einen
No-Frills-Anbieter im deutschen Markt etabliert", sagt
debitel-CEO Axel Rückert. "Zusammen mit der am Markt
agierenden blau Mobilfunk wollen wir nun die Weichen stellen
für weiteres Wachstum und unsere gemeinsame Ertragskraft
nachhaltig stärken. Durch die Beteiligung an blau Mobilfunk
wird debitel weiterhin von der Entwicklung des
Niedrigstpreis-Segments profitieren", so Rückert.
Durch die Übernahme der Kunden von debitel-light
vergrößert blau Mobilfunk seine Kundenbasis und
erwartet eine nachhaltige Steigerung seiner Ertragskraft.
"Die strategischen Möglichkeiten der Zusammenarbeit
verbessern unsere Marktstellung schon jetzt deutlich und bieten
wichtiges Potenzial für weiteres Wachstum", sagt
blau-Geschäftsführer Martin Ostermayer. Auch für
die Kunden von blau und debitel-light zahlt sich die neue
Partnerschaft aus: "Im kommenden Jahr sollen Kunden von
blau und debitel-light untereinander für nur sechs Cent pro
Minute telefonieren können. Damit wird sich der Umfang der
blau-Community erheblich vergrößern. Dieser
Kundenzuwachs ermöglicht uns die Perspektive noch
günstigerer Tarife und neuer Features", so Ostermayer.
Für Kunden von blau und debitel-light ändert sich sonst
nichts - letztere können beispielsweise wie bisher
über die Internetseite von debitel-light alle gewohnten
Services nutzen und ihr Guthaben bleibt erhalten. Darüber
hinaus können Nutzer von debitel-light ihr Guthaben
künftig auch über die Internetseite von blau und mit
blau-Guthabenkarten aufladen.
Guthabenkarten von blau sind bereits an mehreren tausend
Vertriebsstellen des stationären Handels erhältlich,
unter anderem bei NORMA, Real, Budnikowski und Kaufland, sowie
den Fachhändlern der KOMSA und Euronics und den
Tankstellenketten Aral und Shell. Die neue umfassende
Partnerschaft beinhaltet auch die Betreuung der ehemaligen
debitel-light Handelspartner durch blau Mobilfunk. Dadurch wird
das Vertriebsnetz von blau um die von Lekkerland belieferten
Convenience-Verkaufsstellen und Tankstellen von Esso, OMV und
Westfalen erweitert. Zusätzlich werden SIM-Cards von blau
auch in den debitel Centern und bei debitel-Vertriebspartnern
erhältlich sein.
Mit blaue kann zum Minutenpreis von 16 Cent rund um die Uhr in
alle deutschen Netze telefoniert werden. Von blau zu blau (und
voraussichtlich ab dem 1. Quartal 2007 auch zu debitel-light)
kostet die Minute nur 6 Cent. SMS kosten einheitlich 11 Cent. Im
Rahmen einer Weihnachtsaktion erhält man das Starterpaket
von blau derzeit noch bis 23. Dezember quasi kostenlos. Für
einmalig 19,90 Euro erhält man eine SIM-Karte mit 20 Euro
Startguthaben inklusive.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/blau/?id=NL
11. AOL: Einstieg im Mobilfunk-Markt / SIM-Karte ohne Vertragslaufzeit
AOL Deutschland startet ab sofort ein eigenes Mobilfunkangebot
"AOL Mobile". Die transparenten Tarife werden in der
ersten Phase exklusiv AOL Kunden angeboten. Unter dem Motto
"fair verbunden" gibt es einen Basis-Tarif mit drei
Optionen "Plus Web", "Plus Family" und "Plus Friends".
Die Kosten des Basistarifs liegen rund um die Uhr bei 19
Cent/Minute bundesweit in alle Netze (Festnetz und Mobilfunk).
Für eine SMS zahlen Kunden einheitliche 16 Cent. Eine AOL
Phone Nummer kann ausgewählt werden, die der Gespräche
rund um die Uhr mit nur 9 Cent/Minute berechnet werden. - Es
wird keine Grundgebühr erhoben und es gibt keine
Mindestvertragslaufzeit. Die Abrechnung erfolgt direkt online
über die AOL Abrechnung im 60/1-Takt.
"Wir erweitern unsere Produktbreite zum
Kommunikationsanbieter, der Internet, Phone und Mobile aus einer
Hand offeriert. Die Tarife bieten wir gemeinsam mit unserem
Partner o2 Germany an", so der AOL Deutschland
Geschäftsführer Charles Fränkl. - Rudolf
Gröger, CEO von o2 Germany: "Durch die Partnerschaft
erschließen wir uns eine neue Zielgruppe. Zudem besitzt
AOL eine hohe Markenpräsenz und enge
Kundenbeziehungen."
Mit den Optionen richtet sich AOL besonders an Familien und
Communities sowie an die wachsende "Mobile
Generation". Die Zusatzoptionen (Upgrades) "Plus
Family", "Plus Web" kosten 4,99 Euro
Grundgebühr pro SIM-Karte im Monat. "Plus
Friends" kostet 2,99 Euro pro SIM-Karte Grundgebühr.
Die Mindestvertragslaufzeit je Upgrade beträgt drei Monate.
Plus Family ermöglicht das kostenlose Telefonieren zwischen
bis zu fünf Partnerkarten und einer AOL Phonenummer.
Weiterhin ist eine Kindersicherung, ein Taschengeldkonto und ein
Friendsfinder enthalten.
Damit das Surfen, Chatten, Downloaden und Mailen mit dem Handy
mehr Spaß macht, sind die Kosten der Datenübertragung
bei dem Upgrade Plus Web vergünstigt. Enthalten sind 20 MB
Freivolumen und jedes weitere MB kostet 20 Cent, nutzbar
für WAP und das komplette Internet.
Bei Buchung des Upgrades Plus Friends kosten nationale
Handygespräche zwischen AOL Mobile Kunden nur 5
Cent/Minute.
Die beliebten AOL Online-Dienste gibt es nun auch für das
Handy. So können alle Mobilfunker den AOL Instant Messenger
(AIM), die AOL Suche und natürlich das mobile AOL Portal
unter http://mobile.aol.de nutzen. AOL Kunden ist es weiterhin
möglich, Mails auf dem Handy zu empfangen, zu versenden
oder Freunde und Bekannte mit dem Friendsfinder zu finden.
Kunden können auch ihr bestehendes Handy weiterhin nutzen.
Dazu müssen sie einfach die AOL Mobile SIM Karte einsetzen.
Alternativ werden bei einer Grundgebühr von 4,99 Euro im
Monat und 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit Top-Handys ab 0,00
Euro angeboten.
Auch das Wechseln zu AOL Mobile ist einfach. Die bestehende
Handynummer eines anderen Anbieters kann zu AOL Mobile
mitgenommen werden. Zum Start entfällt der Anschlusspreis
in Höhe von 19,99 Euro bis Jahresende.
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/aol/?id=NL
>> Adresse: http://mobile.aol.de
Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!
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