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Herzlich willkommen zum tele-fon.de Newsletter!

Während o2 seine mobile Flatrate für günstige 5 Euro/Monat
drei Monate lang zum Testen anbietet, senken andere Mobilfunk-
Anbieter wie blau & simyo die Preise.

Des Weiteren erfahren Sie Neuigkeiten über die Vorratsdaten-
speicherung, welche vom Verfassungsgericht eingeschränkt wurde.

Über Unfälle und Notfälle denkt niemand gerne nach. Umso wichtiger
ist es, das eigene Handy für einen Notfall richtig vorzubereiten.
Das kostet einmalig ein paar Minuten Zeit und ist kostenlos.
Gleichzeitig hilft es aber im Notfall den Rettungskräften, die
richtigen Personen schnell und gezielt zu kontaktieren.

Dies und mehr lesen Sie in den aktuellen tele-fon.de News.

Sollten Sie Fragen,  Hinweise, Kritiken oder Lob für
uns/unsere Dienstleistungen haben, können Sie diese
gerne an info@tele-fon.de richten.

Ihr tele-fon.de Team


Neuigkeiten aus dem Telekommunikations-Markt

   1. o2: Telefon-Flatrate unverbindlich drei Monate für 5 Euro testen
   2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen
   3. blau: E-Plus-Muttergesellschaft KPN kauft blau / doppeltes Startguthaben
   4. Urteil: Verfassungsgericht schränkt Vorratsdatenspeicherung ein
   5. congstar: Für 75 Euro rund um die Uhr telefonieren / 10 Euro günstiger
   6. Mox Telecom: Neuer Call-by-Call-Anbieter mit Netzvorwahl 010040
   7. Arcor: 1&1 verkauft künftig auch Arcor-DSL-Anschlüsse
   8. blau & simyo: Minuten- und SMS-Preise ab April auf 9 Cent gesenkt
   9. simply: Versteckter Mindestumsatz und heimliche Kosten bei Kündigung
  10. Hinweis: Handy für möglichen Notfall korrekt präparieren
  11. freenet: Übernahme von debitel & Ausgliederung des DSL-Geschäftes geplant
  12. Arcor: Bald weitere 140 Ortsnetze erschlossen / eigenes VDSL-Netz



1. o2: Telefon-Flatrate unverbindlich drei Monate für 5 Euro testen

        o2 Germany bietet ab 1. April erstmals den o2 Genion-L-Tarif als
   Test-Aktion an: Interessierte können mit der Handy Flatrate
   drei Monate lang unbegrenzt ins deutsche Festnetz und ins Netz
   von o2 Germany telefonieren. Der monatliche Basispreis
   beträgt nur fünf Euro, der Anschlusspreis von 25 Euro
   entfällt ganz. Zudem senkt o2 Germany die Preise für
   die normalen o2 Genion-L- und o2 Genion-XL-Tarife.

        Mit der o2 Genion L Test-Aktion können Nutzer für
   fünf Euro monatlichen Basispreis unbegrenzt ins deutsche
   Festnetz und ins Netz von o2 Germany telefonieren. Sie
   können so kostengünstig und ohne Risiko den Tarif
   ausprobieren, denn der Vertrag endet automatisch nach drei
   Monaten, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

        Auch für die o2 Genion Tarife mit 24-monatiger
   Mindestvertragslaufzeit gibt es vom 1.3. bis 30.6. ein
   interessantes Angebot: Bei Neuabschluss oder
   Vertragsverlängerung eines o2 Genion-L-, o2
   Genion-L-mit-Handy- oder o2 Genion-L-Aktion-mit-Handy-Tarifs
   entfällt in den ersten drei Monaten der Basispreis für
   die Handy Flatrate.

        Zudem werden ab 1. April die Preise für die Tarife o2 Genion
   L und o2 Genion-L-mit-Handy mit 24-monatiger
   Mindestvertragslaufzeit gesenkt. So zahlen Kunden für die
   Flatrate mit unbegrenzten Gesprächen ins deutsche Festnetz
   und ins Netz von o2 Germany künftig nur noch 20 statt 25
   Euro im Monat. Für die gleiche Flatrate im Tarif mit Handy
   fallen 30 anstatt 35 Euro monatlich an. Mit o2 Genion XL bietet
   o2 Germany künftig für 75 anstatt 80 Euro im Monat
   eine Flatrate in alle deutschen Netze. Für 85 anstatt
   bisher 90 Euro monatlich erhält der Kunde im Tarif o2
   Genion-XL-mit-Handy zudem ein subventioniertes Handy.

        Außerdem ist o2 Genion-L-Aktion-mit-Handy ab sofort als
   Standardtarif buchbar: Für 25 Euro im Monat gibt es die
   Flatrate ins o2 Mobilfunknetz und deutsche Festnetz sowie ein
   Aktions-Handy dazu.

        Bei o2 Genion L, o2 Genion L-Aktion-mit-Handy und o2
   Genion-L-mit-Handy beträgt der Preis für
   Gespräche in andere deutsche Mobilfunknetze 19 Cent/Min.
   Die o2 Genion Festnetznummer ist nach wie vor kostenlos dabei.

        Die Tarife kann man sowohl im o2-Shop oder online abschliessen.
   Wer sich für die Online-Variante entscheidet, erhält
   zudem 15 Prozent Rabatt auf die monatliche Rechnung und den
   Erlass des einmaligen Anschlusspreises von 25 Euro. Wer einen
   Vertrag mit Handy bestellt kann statt des 15% Rabatts auch 100
   Frei-SMS/Monat erhalten.

        Auch Geschäftskunden profitieren von Preissenkungen

        Für Geschäftskunden: senkt o2 Germany ebenfalls zum 1.
   April die Preise der Business Tarife. Bei den Angeboten o2
   Business-Flat-Pro und o2 Business-Flat-XL fallen die
   Monatskosten um bis zu fünf Euro. Gleichzeitig wird der
   Aktionstarif o2 Business-Flat-Pro-Aktion bis Ende Juni
   verlängert. Die Freiminuten-Aktion der o2 International
   Option ist ab 1. April fester Bestandteil dieser Leistung.

        Beim Tarif o2 Business-Flat-Pro ohne Handy sind für 20,23
   Euro (17 Euro netto), statt bisher 26,18 Euro (22 Euro netto) im
   Monat alle Gespräche ins deutsche Festnetz, ins
   Mobilfunknetz von o2 Germany sowie Abfragen der Mailbox
   inklusive. Die monatliche Grundgebühr für den o2
   Business-Flat-Pro Tarif mit Handy fällt um über
   fünf Euro auf 29,16 Euro (24,50 Euro netto). Der o2
   Business-Flat-XL-Tarif, die Flatrate in alle deutschen Netze,
   kostet nun 73,78 Euro (62 Euro netto) im Monat ohne Handy und
   82,71 Euro (69,50 Euro netto) im Monat mit Handy und ist damit
   über drei Euro preiswerter.

        Gleichzeitig verlängert o2 den Aktionstarif o2
   Business-Flat-Pro-Aktion bis Ende Juni und senkt zusätzlich
   dessen Aktionspreis ab Anfang April auf monatlich 23,32 Euro
   (19,60 Euro netto).

        Ebenfalls ab April werden die bisher im Rahmen einer Aktion
   angebotenen 100 Freiminuten für ankommende Gespräche
   zum Standard der o2 International Option. Diese ermöglicht
   Geschäftskunden Telefonate bereits ab 5,95 Cent (5 Cent
   netto) pro Minute ins europäische Ausland und günstige
   Gespräche im Ausland weltweit.

        Alle Tarifänderungen gelten auch für Bestandskunden und
   werden ebenfalls zum 1. April wirksam.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/o2/?id=NL



  2. So sparen Sie tagtäglich beim Telefonieren und Surfen
  
         Auch im vergangenen Monat gab es wieder zahlreiche Änderungen
    der Festnetztarife im In- und Ausland.
  
         Die tagesaktuellen Änderungen können Sie jeweils auf unserer
    Homepage www.tele-fon.de nachlesen oder aber Sie nutzen die Onlinelisten.
    Dies sind übersichtliche Listen aller Anbieter bzw. der jeweils
    preiswertesten Tarife. Da diese Seiten besonders für den Ausdruck
    optimiert wurden, können Sie beispielsweise die dialNOW-Liste
    direkt neben das Telefon legen. Auf dieser DIN A4-Seite finden Sie
    die jeweils günstigsten Tarife im Inland (Orts-, Fern- und Mobilfunk-
    gespräche).
    Ausserdem erhalten Sie über  das kostenlose Windows-Programm FonTipp -
    ebenfalls stets aktuell - die günstigsten Tarife direkt auf Ihren PC.
    Voll automatisch und natürlich kostenlos.
  
         Wenn Sie lieber die eMail als Kommunikationsmedium vorziehen,
    dann empfehlen wir Ihnen unsere dialNOW Tarifliste. Hier erhalten
    Sie täglich, um kurz nach Mitternacht, die jeweils aktuellsten
    Inlandstarife übersichtlich in einer einfach zu verstehenden Tabelle.
    Probieren Sie es einfach aus. - Sie werden diesen Service schnell lieben.
  
         PS: Wenn Sie auch beim Surfen sparen wollen, laden Sie
    sich einfach das kostenlose Programm webLCR herunter. Das Programm
    wählt Sie stets zum günstigsten Internet-by-Call-Anbieter ins Internet,
    wenn Sie sich per Modem oder ISDN einwählen. Mit 3 Klicks ist das
    Programm installiert und startklar!
  
         Sie nutzen bereits DSL oder planen zu wechseln? Dann informieren
    Sie sich doch, wer der preiswerteste Anbieter ist. Auf unserer DSL-
    Flatrate-Vergleichsseite präsentieren wir die wichtigsten Anbieter
    in einer übersichtlichen Liste samt Kosten, Bandbreite & "Haken".
  
  >> Adresse: http://www.tele-fon.de/
  >> Adresse: http://www.FonTipp.de/
  >> Adresse: http://www.dialNOW.de/
  >> Adresse: http://www.webLCR.de/
  >> Adresse: http://www.tele-fon.de/vergleich/dsl/flatrate.html?id=NL



3. blau: E-Plus-Muttergesellschaft KPN kauft blau / doppeltes Startguthaben

        Der niederländische Telekommunikationsanbieter KPN hat eine
   Vereinbarung zur Übernahme der Anteile des
   Mobilfunkanbieters blau Mobilfunk geschlossen. Ein
   entsprechender Vertrag wurde nun unterzeichnet.

        Die blau-Geschäftsführer Dirk Freise, Martin Ostermayer
   und Thorsten Rehling werden das Unternehmen mit seinen rund 60
   Mitarbeitern unverändert und in der gleichen
   organisatorischen Struktur mit Sitz in Hamburg fortführen.

        blau Mobilfunk ist im deutschen Markt mit zwei eigenen
   Mobilfunk-Marken aktiv: blau.de, für Inlandstelefonate, und
   blauworld, einem Tarif für ethnische Zielgruppen.
   Darüber hinaus ist blau Mobilfunk Anbieter von Branded
   Resale-Partnerschaften und arbeitet hier zum Beispiel mit dem
   Lebensmitteldiscounter Plus zusammen. Dafür greift das 2005
   gegründete Unternehmen auf das E-Plus-Netz und weitere
   Dienstleistungen der E-Plus Gruppe zurück.

        blau Mobilfunk hat sich seit der Gründung einen festen Platz
   im deutschen Mobilfunkmarkt erarbeitet und gehört im
   wettbewerbsintensiven Discount-Segment mit zu den
   wachstumsstärksten Anbietern. 2007 hat die blau Mobilfunk
   GmbH einen Umsatz von 42 Millionen Euro erwirtschaftet, eine
   Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr.

        "Die Übernahme sichert uns im Verbund mit unserem
   Gesellschafter KPN einen leistungsstarken, kreativen und
   erstklassig geführten Partner für unser aktuelles und
   zukünftiges Mobilfunkgeschäft im deutschen Markt.
   Gerade im dynamischen Discount- und Ethno-Segment werden beide
   Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren", kommentiert
   E-Plus CEO Thorsten Dirks den Kauf.

        Martin Ostermayer, Geschäftsführer der blau Mobilfunk
   GmbH: "Als Tochter eines der größten
   europäischen Mobilfunkanbieters versprechen wir uns
   künftig noch mehr Unterstützung bei unseren
   Aktivitäten, als wir sie in der bisherigen Partnerschaft
   bereits erhalten haben. Unsere Marken blau.de und blauworld
   werden im Rahmen der Mehr-Marken-Strategie von KPN und E-Plus
   erhalten bleiben und ihr Potenzial soll in Zukunft noch
   stärker zum Tragen kommen: Für 2008 erwarten wir
   erneut ein starkes Wachstum. Dabei setzen wir auf die
   kombinierte Distribution unserer Eigenmarken via Internet und
   Handel und auf den Ausbau der Branded
   Reselling-Partnerschaften."

        Die Übernahme von blau durch KPN ist vorbehaltlich einer
   obligatorischen Prüfung durch das Bundeskartellamt, die
   voraussichtlich im April 2008 abgeschlossen sein wird.

        Im Rahmen einer Aktion bietet blau Mobilfunk auch im April ein
   doppeltes Startguthaben für das Starterpaket an. Noch bis
   zum 30. April 2008 können sich Neukunden beim Kauf eines
   blau-Startpakets über 20 Euro Startguthaben freuen. Der
   Einsteiger-Paket ist für 19,90 Euro zu haben. Pro Minute
   und SMS fallen in alle deutschen Netze ab sofort stets 9 Cent
   an (bisher 9,9 Cent, siehe unten). Die mobile Datenübertragung
   ist für 24 Cent je Megabyte zu haben. Eine Grundgebühr,
   einen Mindestumsatz oder sonstige regelmäßige Kosten
   gibt es beim Prepaid-Angebot von blau nicht.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/blau/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/eplus/?id=NL
>> Adresse: http://www.kpn.de/



4. Urteil: Verfassungsgericht schränkt Vorratsdatenspeicherung ein

        Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung begrüßte die
   veröffentlichte Eilentscheidung des
   Bundesverfassungsgerichts (Az: 1 BvR 256/08), die
   Vorratsdatenspeicherung durch einstweilige Anordnung
   hinsichtlich der Verwendung der Daten einzuschränken.
   Telekommunikationskonzerne müssen nun zwar die Daten
   weiterhin sammeln, eine Weitergabe an Ermittler ist jedoch nur
   bei "schweren Straftaten" zulässig. Zudem
   müsse die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise
   "wesentlich erschwert" oder gar aussichtslos sein. In
   den übrigen Fällen sei von der Übermittlung der
   Daten "einstweilen abzusehen". - Gleichzeitig fordern
   die Datenschützer weiter, bis zum 1. September 2008
   Rechenschaft von der Bundesregierung über die Auswirkungen
   der Einschränkung.

        Die Verfassungsrichter stellten zudem fest, dass die Karlsruher
   Kammer das Inkrafttreten oder den Vollzug eines Gesetzes nur mit
   großer Vorsicht aussetzen darf. Aus diesem Grund wurde im
   Eilverfahren auch noch keine Entscheidung gefällt, ob die
   Speicherung der Verbindungsdaten von Telefon- und
   Internetverbindungen sowie eMails generell zulässig sei.

        Der Eilantrag gegen die seit 1. Januar 2008 geltende
   Vorratsdatenspeicherung kam durch einen Aufruf des
   Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung zustande, den mehr als
   30.000 Bundesbürger unterzeichnet hatten. Mit der nun
   erwirkten einstweiligen Anordnung gibt das Gericht den
   Beschwerdeführern teilweise recht.

        Das Gesetz, das der Terrorabwehr sowie der
   Kriminalitätsbekämpfung dienen soll, gilt seit dem 1.
   Januar 2008. Danach müssen Provider die Verbindungsdaten
   für Handy-, Festnetz- und Internetverbindungen sechs Monate
   lang speichern, Polizei und Staatsanwaltschaft dürfen bei
   der Strafverfolgung auf diese Informationen zugreifen.

        Unterdessen begrüßten erste Institutionen die
   Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Der Verband der
   deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V. freute sich zum
   Beispiel, dass das Urteil "in die richtige Richtung
   weist". Insbesondere begrüßte der Verband das
   klare Signal in Richtung Musikindustrie, dass die gespeicherten
   Daten nur zur Verfolgung schwerer Straftaten, und nicht etwa zur
   Aufklärung von Urheberrechtsverletzungen verwendet werden
   dürfen. Angesichts der ergangenen vorläufigen
   Verwendungsverbote für die zu speichernden Daten ist nach
   Ansicht von eco ein pragmatischer Umgang mit der gesetzlichen
   Speicherpflicht geboten.

        Dazu Oliver Süme, Vorstand Recht und Regulierung von eco:
   "Die Provider müssen das komplexe Projekt der
   Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung, das angesichts einer
   Vielzahl von neu zu speichernden Daten Monate, wenn nicht Jahre
   in Anspruch nehmen dürfte, unter großen
   Unwägbarkeiten in Angriff nehmen. Erst zum Ende des Jahres
   erwarten wir, dass die technischen Standards der
   europäischen Telekommunikationsbehörde ETSI vorliegen.
   Dadurch könnten auch weit gediehene Projekte über den
   Haufen geworfen werden. Außerdem stehen die Anstrengungen
   der Unternehmen und die damit verbundenen Millionenkosten unter
   dem vollen Risiko, durch Urteile des Europäischen
   Gerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts zu einer
   gigantischen Fehlinvestition gemacht zu werden. Deshalb lautet
   das Gebot der Stunde: Verzicht auf die die Verhängung von
   Strafen wegen Nichtumsetzung der Speicherpflicht bis zu einer
   Entscheidung im Hauptsacheverfahren und Ersatz aller
   Investitionskosten."

        Unternehmen, die angesichts der rechtlichen und technischen
   Unwägbarkeiten ihre Projekte zur Vorratsdatenspeicherung
   vorläufig stoppen, sollen nach Auffassung von eco nicht
   dafür belangt werden. Die gesetzlich vorgesehenen Ordnungs-
   und Bußgelder für säumige Unternehmen sollten
   zumindest so lange nicht verhängt werden, bis Klarheit
   über die Speicherpflicht besteht.

        Dazu Oliver Süme: "Allein die Internetwirtschaft muss
   332 Millionen Euro für Hard- und Software zur
   Vorratsdatenspeicherung ausgeben. Es ist nicht akzeptabel, wenn
   Unternehmen und damit mittelbar die Verbraucher gezwungen
   werden, dieses Geld zum Fenster hinaus zu werfen."

>> Adresse: http://www.bundesverfassungsgericht.de/
>> Adresse: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
>> Adresse: http://www.eco.de/



5. congstar: Für 75 Euro rund um die Uhr telefonieren / 10 Euro günstiger

        Ab sofort werden die Mobilfunk-Flattarife bei congstar
   preiswerter: die Sprechflats in die Netze von T-Mobile und
   Vodafone gibt es nun für jeweils 14,99 Euro statt wie
   bisher 19,99 Euro pro Monat. Damit gleicht congstar den Preis an
   die Kosten für seine Sprechflats in die Netze von o2 und
   E-Plus an.

        Wer sich für das Fullflat-Angebot von congstar entscheidet,
   der telefoniert ab sofort für monatlich nur noch 69,95 Euro
   ins Festnetz und in die Netze von T-Mobile, o2, E-Plus und
   Vodafone. Die congstar Flat kann optional für 4,99 Euro im
   Monat noch dazu gebucht werden, denn congstar-Anschlüsse
   sind nicht etwa von der T-Mobile-Flatrate abgedeckt. - Wer also
   eine Flatrate in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze
   möchte, zahlt bei congstar jetzt 74,94 Euro pro Monat
   (statt wie bisher 84,94 Euro). Die congstar Sprechflats haben
   keine Mindestvertragslaufzeit, lassen sich jederzeit kostenfrei
   umbuchen und bieten die gewohnte D-Netz-Qualtität
   (T-Mobile). Weitere Neuerung im congstar Angebot: ab dem
   18.03.2008 ist die Abfrage der Mailbox im Inland kostenlos. Die
   günstigeren Preise gelten ab sofort - für alle
   Bestands- wie auch Neukunden.

        Optional kann man zum oben genannten Postpaid-Tarif auch eine
   SMS-Flatrate hinzu buchen. 4,99 Euro/Monat kostet die Pauschale
   für alle congstar-Anschlüsse und jeweils 9,99
   Euro/Monat für die vier deutschen Mobilfunknetze. Eine
   beliebige Kombination aus SMS- und Sprechflatrates ist jederzeit
   möglich. - Außerhalb der abgedeckten SMS- oder
   Sprechflatrate zahlt man stets 19 Cent je Kurzmitteilung bzw.
   Minute. Das Starterpaket für den Postpaid-Tarif ist
   für 19,99 Euro über das Internet erhältlich.

        Als zweites Angebot gibt es unverändert den Prepaid-Tarif.
   Hier zahlt man rund um die Uhr in alle deutschen Fest- und
   Mobilfunknetze seit März nur noch 9 Cent je Minute bzw.
   SMS. Das Starterpaket für einmalig 9,99 Euro enthält
   bereits 5 Euro Startguthaben. Eine Grundgebühr, eine
   Vertragsbindung oder sonstige Kosten gibt es bei diesem Tarif
   ebenfalls nicht.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL



6. Mox Telecom: Neuer Call-by-Call-Anbieter mit Netzvorwahl 010040

        Ab sofort listen wir auch die Call-by-Call-Tarife von Mox
   Telecom. Bereits seit Ende 2007 bietet die Ratinger Mox Telecom
   AG wieder Call-by-Call-Leistungen an. Zuletzt hatte der Anbieter
   im Jahr 2000 seinen Call-by-Call-Service eingestellt. Nun
   verfügt Mox Telecom über eine eigene Netzvorwahl: die
   sechsstellige 01 00 40 kann bundesweit und ohne Anmeldung
   genutzt werden.

        Wie die meisten anderen Anbieter auch, gibt es bei der 01 00 40
   weder Grundgebühr noch Mindestumsatz oder eine
   Vertragsbindung. Sämtliche Gesprächskosten werden
   minutengenau über die Rechnung der Deutschen Telekom AG
   abgerechnet. Eine kostenlose Tarifansage vor jedem Gespräch
   nennt dem Teilnehmer den aktuellen Preis.

        Inlandsgespräche kosten derzeit werktags von 9 bis 12 Uhr
   2,20 und sonst 1,70 Cent. Telefonate in die deutschen
   Mobilfunknetze werden einheitlich mit 9,30 Ct/Min. abgerechnet.
   Ortsgespräche bietet Mox Telecom nicht an. -
   Auslandsgespräche sind ab 1,30 Ct/Min. möglich (z.B.
   Australien Festnetz, Hongkong Fest- und Mobilnetz, Israel,
   Taiwan und Ungarn Festnetz). Im teuersten Fall zahlt man in das
   Mobilfunknetz von Sao Tome und Principe 108,30 Cent je Minute.
   Bei einigen Auslandspreisen gibt es, wie bei nationalen
   Gesprächen auch, eine Unterscheidung zwischen
   "Werktags 9 bis 12 Uhr" und dem restlichen
   Zeitfenster.


>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/mox/



7. Arcor: 1&1 verkauft künftig auch Arcor-DSL-Anschlüsse

        Arcor wird künftig auf Wholesale-Basis DSL-Anschlüsse
   an die 1&1 Internet AG liefern. Darauf haben sich beide
   Unternehmen jetzt geeinigt. "Wir freuen uns, mit 1&1
   einen weiteren großen Partner für unser
   Wholesale-Geschäft gefunden und von unserer
   Leistungsfähigkeit überzeugt zu haben", betonte
   Harald Stöber, Vorstandsvorsitzender der Arcor AG & Co.
   KG.

        Nach Vodafone Deutschland ist die 1&1 Internet AG der zweite
   große Wholesale-Partner von Arcor. 1&1, einer der
   führenden Internet-Provider in Deutschland, wird
   breitbandige Internetzugänge von Arcor unter eigener Marke
   verkaufen. Neben dem Privat- und Geschäftskundensegment ist
   Wholesale die dritte Säule des Arcor-Geschäfts. Der
   Eschborner Festnetzbetreiber will mit Wholesale, also dem
   Weiterverkauf von DSL-Anschlüssen an andere Wettbewerber,
   seinen DSL-Marktanteil von derzeit gut 13 Prozent weiter stark
   ausbauen.

        Als stärkster Infrastruktur-Wettbewerber der Telekom im
   deutschen Festnetz hat Arcor rund 800 Ortnetze erschlossen und
   kann damit zwei von drei deutschen Haushalten
   DSL-Anschlüsse über das eigene Netz anbieten.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/arcor/
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/1und1/?id=NL



8. blau & simyo: Minuten- und SMS-Preise ab April auf 9 Cent gesenkt

        Die beiden Mobilfunkdiscounter blau und simyo senken ab sofort
   die Preise für ihren Einheitstarif. Von bislang 9,9 Cent
   pro Minute bzw. pro SMS reduziert sich der Preis nun auf
   jeweils 9 Cent. Damit ziehen die beiden Anbieter im Netz von
   E-Plus mit Fonic (o2) und congstar (T-Mobile) gleich.

        Positiv: Sowohl bei blau als auch bei simyo gelten die
   vergünstigten Preise für alle Neu- wie auch
   Bestandskunden automatisch. Unverändert gelten alle
   restlichen Konditionen. Es gibt weder eine Grundgebühr noch
   einen Mindestumsatz oder eine Vertragsbindung. Das mobile
   Internet kann bei beiden Anbietern für preiswerte 24 Cent
   pro Megabyte genutzt werden. Abgerechnet wird hier im 10
   kb-Takt.

        Wer zu einem der beiden Anbieter wechseln möchte, kann
   mittlerweile auch seine bisherige Mobilfunknummer mitnehmen.
   blau verlangt momentan 25 Euro Gebühren für die
   Mitnahme einer Handynummer von einem anderen Anbieter. Bei simyo
   ist dies noch bis Ende März kostenlos. Danach fallen bei
   simyo voraussichtlich ebenfalls 25 Euro an.

        Das Starterpaket inkl. 5 Euro Startguthaben gibt es bei simyo
   für einmalig 9,90 Euro - bei blau zahlt man zwar mit 19,90
   Euro gut doppelt so viel, allerdings beinhaltet das Starterset
   auch 20 Euro Guthaben die sofort für SMS, Telefonate oder
   Online-Sessions genutzt werden können.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/blau/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/simyo/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL



9. simply: Versteckter Mindestumsatz und heimliche Kosten bei Kündigung

        Eine Prepaid-Karte ist insbesondere dann ideal, wenn man sie nur
   selten nutzt oder hauptsächlich mobil erreichbar sein
   möchte. Besonders praktisch sind deshalb SIM-Karten, die
   weder Mindestumsatz noch Grundgebühr beinhalten. Davon gibt
   es neben congstar, Fonic, & Co. auch noch zahlreiche andere
   Anbieter. Auch der Anbieter simply bietet eine Prepaidkarte an.
   Diese beinhaltet nun jedoch eine "versteckte"
   Gebühr.

        Auch wenn auf der Internetseite von simply mit "Keine
   Grundgebühr" geworben wird, so verrät die
   Fußnote 2 etwas anderes. Dort heisst es wörtlich:
   "Sofern die simply Karte in zwei aufeinanderfolgenden
   Abrechnungsmonaten nicht genutzt wurde, wird eine monatliche
   Administrationsgebühr in Höhe von 1,79 Euro berechnet,
   bis eine Nutzung der SIM-Karte erfolgt." simply droht den
   Prepaid-Kunden also mit versteckten Kosten. Wer den Kosten
   entgehen will, führt zumindest einmal im Monat ein
   kostenpflichtiges Gespräch. Bei aktuellen Minutenpreise von
   8,5 Cent ist dies zwar nicht besonders teuer, ärgerlich ist
   die Einführung der neuen Hürde dennoch. Wer den
   versteckten Mindestumsatz nicht hinnehmen will, dem legt simply
   die Kündigung der SIM-Karte nahe.

        In einer eMail an die betroffenen Kunden schreibt der Anbieter:
   "Für den Fall, dass eine weitere Nutzung Ihrer Simply
   Karte nicht gewünscht wird, bitten wir Sie, Ihren Simply
   Anschluss zu kündigen und die SIM-Karte - um weitere
   monatliche Kosten zu vermeiden - an folgende Adresse
   zurückzusenden." - Und selbst wer auf die
   Kündigung eingeht, sollte noch die AGB beachten um einige
   Wochen später keine böse Überraschung zu erleben.
   In den Geschäftsbedingungen § XIII, Absatz 7.
   behält sich der Anbieter nämlich das Recht, eine
   Gebühr von 29,65 Euro zu verlangen, wenn der Kunde seine
   SIM-Karte nicht "innerhalb von 3 Wochen in einwandfreiem
   Zustand an simply zurücksendet".

        In Zeiten der immer günstiger werdenden Minutenpreise
   müssen offenbar die Anbieter zusehen, auf andere Art und
   Weise Geld zu verdienen. Wenn dies jedoch im Versteckten
   erfolgt, ist dies für Kunden besonders ärgerlich und
   die günstigen Minutenpreise sind schnell dahin.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/simply/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/congstar/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/fonic/?id=NL



10. Hinweis: Handy für möglichen Notfall korrekt präparieren

        Viele Personen haben heutzutage ständig ein Mobiltelefon
   dabei, welches z.B. bei einem Unfall schnell Leben retten kann.
   Nachdem jedoch die Erstversorgung sichergestellt und das
   Unfallopfer beispielsweise nicht ansprechbar ist, sollen nicht
   selten auch Angehörige, Verwandte oder andere dem Opfer
   nahestehende Personen informiert werden. Die Rettungkräfte
   stehen dann nicht selten vor einem Rätsel: Wer genau soll
   kontaktiert werden?

        Dieses Problem will die nicht kommerzielle Seite imNotfall.de
   lösen. Die Seite weist auf eine, meist noch unbekannte,
   aber durchaus sinnvolle Methode hin, im Notfall die richtigen
   Angehörigen schnell kontaktieren zu können. Das
   Prinzip ist so einfach wie genial. Man speichert in seinem Handy
   jene Personen, die im Falle eines Notfalls kontaktiert werden
   sollten, unter dem Kürzel "IN" gefolgt von einem
   Leerzeichen und optional einem Namen oder einem Begriff
   (Tochter, Mutter, Thomas, etc.). Ein Beispieleintrag im
   Handy-Telefonbuch wäre dann z.B. "IN Eva" oder
   "IN Vater". IN steht dabei für "Im
   Notfall". Laut imNotfall.de ist dieses Kürzel bei
   deutschen Rettungkräften durchaus weit verbreitet - in
   Österreich wird das Kürzel "IN" bereits vom
   Roten Kreuz unterstützt.

        Wichtig ist, dass es sich bei den "IN"-Einträgen
   nicht um die Rufnummer eines Rettungsdienstes, der Polizei oder
   Feuerwehr handelt, sondern vielmehr um die Rufnummern von
   Angehörigen. Auch sollte man das "IN" nicht
   ausschreiben, etwa "Im Notfall" oder
   "Notfallnummer". Dies könne laut der Webseite zu
   ungewollten Verwechslungen führen, die im Notfall dann nur
   wertvolle Zeitverluste bedeuten würden.

        Auch das Speichern von mehreren Kontakten ist möglich.
   Hierzu nummeriert man die "IN"-Einträge einfach
   durch. "IN1 Vater", "IN2 Schwester",
   "IN3 Bruder", etc. Weitere Details und Hinweise zum
   Notfalldienst bietet die Seite imNotfall.de

>> Adresse: http://www.imnotfall.de/



11. freenet: Übernahme von debitel & Ausgliederung des DSL-Geschäftes geplant

        Der Mobilfunk- und Internetanbieter freenet befindet sich derzeit
   in Gesprächen mit Permira über eine Übernahme der
   debitel-Gruppe. Wenn diese Gespräche zum Erfolg
   führen, würde freenet die debitel Gruppe,
   einschließlich ihrer Verbindlichkeiten übernehmen und
   den debitel-Aktionären hierfür eine Beteiligung von
   24,9 % an freenet einräumen.

        Darüber hinaus wäre ein Barkaufpreis zu entrichten, der
   ganz oder teilweise über ein Verkäuferdarlehen
   finanziert würde. Der erfolgreiche Abschluss der
   Gespräche hängt noch von der Einigung über
   verschiedene Punkte ab und bedürfte neben der Zustimmung
   der Gremien der beteiligten Unternehmen und des
   Bundeskartellamtes einer Einigung mit den finanzierenden Banken
   der debitel Gruppe.

        Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat der freenet AG haben
   zudem beschlossen, das DSL-Geschäft und das Portalgeschäft
   der freenet AG in zwei neu zu gründende Tochtergesellschaften
   auszugliedern. Aufgrund der immer weiter sinkenden Gewinne im
   DSL-Bereich möchte sich freenet so von seinem DSL-Geschäft trennen.

        Gleichzeitig veröffentlichte freenet seinen
   Geschäftsbericht für das Jahr 2007. In den vier
   Geschäftsfeldern - im Mobilfunk, Breitband- und
   Portalgeschäft und im Hosting - steigerte das Unternehmen
   die Kundenzahl. Ende 2007 verfügt die börsennotierte
   Aktiengesellschaft über alle Geschäftsbereiche hinweg
   über 11,69 Mio. Kunden, von denen 6,48 Mio. (plus 11,6%
   gegenüber Ende 2006 mit 5,81 Mio.) Vertragskunden sind.

        Das freenet-Geschäft wurde traditionell vom
   Schmalbandgeschäft dominiert, welches seit mehreren Jahren
   jedoch rückläufig ist und durch andere
   Wachstumsbereiche kompensiert werden muss. Die Umsätze
   für 2007 im Konzern sind gegenüber dem Vorjahr von
   2,05 Mrd. Euro um 9,3% auf 1,86 Mrd. Euro zurückgegangen.
   Davon entfallen 473,9 Mio. Euro auf das 4. Quartal - ein
   Rückgang von 10,6% gegenüber dem Vergleichsquartal
   2006. Das Niveau des Vorquartals wurde hingegen leicht
   übertroffen.

        Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um 25,0% auf 582,4
   Mio. Euro gestiegen; 146,1 Mio. Euro wurden davon im 4. Quartal
   erwirtschaftet - ein Plus von 6,6% gegenüber dem Vorquartal
   und von 29,9% gegenüber dem Vergleichsquartal 2006. Der
   stark rückläufige Rohertrag im Schmalbandbereich,
   musste durch die Steigerung der Roherträge in anderen
   Geschäftsfeldern voll kompensiert werden.

        Das operative Ergebnis der freenet AG ist stark gestiegen, und
   die freenet AG hat ihre ausgegebenen Ergebnisziele für das
   Jahr 2007 (EBITDA 250 Mio. Euro; EBT 160 Mio. Euro) voll
   erreicht: Das EBITDA erhöhte sich auf 252,8 Mio. Euro - ein
   Plus von 71,9% im Vergleich zu 147,0 Mio. Euro in 2006; das im
   4. Quartal erwirtschaftete EBITDA hat sich mit 56,5 Mio. Euro
   gegenüber dem Vergleichsquartal 2006 mit 24,8 Mio. Euro
   sogar mehr als verdoppelt. freenet steigerte den Gewinn vor
   Steuern (EBT) um 39,2% auf 163,7 Mio. Euro - und liegt damit im
   Zielkorridor für 2007. freenet realisierte dieses Ergebnis
   trotz hoher Aufwendungen für Marketing und für
   Beratung hinsichtlich der Prüfung der strategischen
   Optionen für freenet in der zweiten Jahreshälfte 2007.
   Das EBT für das vierte Quartal betrug 28,0 Mio. Euro; eine
   Steigerung von über 50% gegenüber dem Vorjahresquartal
   und liegt damit in etwa auf dem Niveau des Vorquartals (28,6
   Mio. Euro).

        freenet steigerte per Ende Dezember 2007 die Zahl seiner
   Mobilfunkkunden. Sie stieg um knapp 12% von 5,1 Mio. zum
   Jahresbeginn auf 5,7 Mio.; davon entfielen 260.000 auf das 4.
   Quartal. Zum Wachstum trugen sowohl die 2,99 Mio. Vertragskunden
   als auch die Prepaid-Kunden mit 2,71 Mio. bei. Das Segment
   Mobilfunk ist mit 1,18 Mrd. Euro Umsatz in 2007 auch weiterhin
   das größte Segment im Konzern. Im vierten Quartal
   entfielen 301,0 Mio. Euro Umsatz auf das Segment.

        Die Zahl der DSL-Kunden steigerte sich im Jahresverlauf um
   280.000 auf über 1,28 Mio. per Ende Dezember 2007. Mit
   diesem Wachstum hat die freenet AG wie geplant ihren Marktanteil
   von ca. 7% gehalten. Und das, obwohl insbesondere im 2. Halbjahr
   Störungen und Verzögerungen bei den
   Prozessabläufen und Umschaltungen der Deutschen Telekom AG
   das Wachstum von freenet in diesem Segment deutlich behinderten
   und darüber hinaus zu nicht unbeträchtlichen
   Stornierungen von Neukunden führten. Resultierend daraus
   löschte die freenet AG mehrere Zehntausende Kunden, die
   über einen längeren Zeitraum nicht geschaltet werden
   konnten, aktiv aus ihrem Auftragsbestand. Die Umsätze
   legten um 39,6% von 195,1 Mio. Euro in 2006 auf 272,3 Mio. Euro
   zum Jahresende 2007 zu, und das Segment ist inzwischen
   zweitgrößte Erlösquelle von freenet. 77,4 Mio.
   Euro wurden im 4. Quartal erzielt - ein Plus von 43,8%
   gegenüber dem Vergleichsquartal 2006 und ein Anstieg von
   7,2 Prozent bzw. 5,2 Mio. Euro zum Vorquartal.

        Das Segment Portal der freenet AG setzt sich aus den
   Geschäftsbereichen E-Commerce, Advertising und
   Bezahldienste zusammen und weist 540.000 Vertragskunden
   Digitaler Dienste aus - ein Plus von 80.000 im Vergleich zum
   Ende 2006. Die Umsätze belaufen sich auf 56,7 Mio. Euro;
   davon entfielen 15,9 Mio. Euro auf das 4. Quartal.

        Das Segment Schmalband setzt sich aus den Bereichen Call-by-Call,
   Preselection und Internet-Schmalbandzugang zusammen, die
   sämtlich einem Abwärtstrend unterliegen; sie werden
   zunehmend durch DSL-Telefonie, Mobilfunk und DSL ersetzt. Die
   Zahl der aktiven Internet-Schmalbandkunden ging im Jahresverlauf
   2007 um rund 900.000 zurück, und die Zahl der
   Festnetztelefonierer sank um 1,2 Mio.. 2,96 Mio. Kunden nutzten
   per 31. Dezember 2007 insgesamt einen der oben genannten
   Schmalband-Services von freenet. Die Umsätze sanken
   überraschend stark von 281,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 149,3
   Mio. Euro. Im 4. Quartal fielen 27,8 Mio. Euro an, nach 59,5
   Mio. Euro im Vergleichsquartal 2006 und 33,9 Mio. Euro im
   Vorquartal. Die ehemals starken Roherträge sind in 2007
   ebenfalls gesunken und betrugen 88,9 Mio. Euro nach 145,4 Mio.
   Euro in 2006 ein Minus von 38,9%. Mit einem weiteren Absinken in
   diesem Segment ist zu rechnen.

        Nachdem die freenet AG im Sommer des letzten Jahres insgesamt 576
   Mio. Euro (5,50 Euro Sonderdividende und 0,50 Euro Dividende) an
   ihre Aktionäre ausgeschüttet hatte, haben sich die
   liquiden Mittel des Unternehmens auf -38 Mio. Euro reduziert.
   Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern erhöhte sich auf 3.838
   inklusive Aushilfen. Die Neueinstellungen stärken vor allem
   den Vertrieb und Kundenservice von freenet - und bilden so eine
   starke Basis für weiteres Wachstum.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/freenet/?id=NL
>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/debitel/homepage/?id=NL



12. Arcor: Bald weitere 140 Ortsnetze erschlossen / eigenes VDSL-Netz

        Der Umsatz des Eschborner Festnetzanbieters Arcor stieg in den
   ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/08 im
   Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,5 Prozent auf 1,72
   Milliarden Euro. "In einem härter werdenden
   Wettbewerbsumfeld konnten wir unsere führende Position
   erfolgreich behaupten", sagte Arcor-Chef Harald Stöber
   in Hannover.

        Vor allem schnelle Internetzugänge haben das Umsatzwachstum
   von Arcor in den ersten neun Monaten getrieben. So legte die
   Zahl der DSL-Kunden bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahr
   um 35 Prozent auf 2,48 Millionen zu. "Mit fast 650.000
   DSL-Neukunden im gesamten Jahr 2007 ist Arcor erneut einer der
   am schnellsten wachsenden Breitbandanbieter in Deutschland
   gewesen", erklärte Stöber.

        Im deutschen Breitbandmarkt werde sich das rasante Wachstum bei
   DSL-Anschlüssen noch mindestens zwei bis drei Jahre
   fortsetzen, so der Arcor-Chef: "DSL eröffnet uns auch
   in Zukunft ausgezeichnete Wachstumsperspektiven." Für
   dieses Jahr erwartet Stöber im deutschen Markt einen
   Anstieg der DSL-Kundenzahlen um mehr als 3,5 Millionen auf dann
   über 22,5 Millionen.

        Zusätzliches Wachstum will Arcor mit dem Ausbau des
   Wholesale-Geschäfts erzielen. Bei Wholesale können
   andere Wettbewerber schnelle DSL-Anschlüsse von Arcor unter
   ihrem Namen weitervermarkten.

        Um zusätzliches Kundenpotenzial für seine
   DSL-Komplettangebote zu erschließen, baut Arcor bis Ende
   März weitere 140 Ortsnetze mit der eigenen Infrastruktur
   aus. In mehr als 800 Ortsnetzen hat Arcor dann seine Technik
   installiert und erreicht 66 Prozent der deutschen Haushalte.
   Diese Abdeckung will das Unternehmen im kommenden
   Geschäftsjahr auf 70 Prozent erhöhen.

        "Wir wollen ein eigenes VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz
   aufbauen", erklärte Harald Stöber in Hannover:
   "Wir brauchen den Wettbewerb der Netze, damit Privatkunden
   und Unternehmen auch in Zukunft von innovativen Lösungen
   profitieren." Der Arcor-Chef kritisierte, dass die
   Konditionen für den Zugang zum VDSL-Netz der Telekom bis
   heute unklar seien. Sollte es bis Sommer kein
   Verhandlungsergebnis mit der Telekom geben, werde Arcor die
   Bundesnetzagentur einschalten.

>> Adresse: http://www.tele-fon.de/anbieter/arcor/?id=NL



Das tele-fon.de Team wünscht Ihnen alles Gute und viel Spass beim (günstigen) Telefonieren!

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